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- 17. Januar 2005 1 Min.
Washington US-Präsident George W. Bush hat überraschend angekündigt, die Festschreibung eines Verbotes der Homo-Ehe in der Verfassung nicht weiter zu verfolgen. Der Zeitung "Washington Post" (Sonntagausgabe) sagte Bush in einem Interview, er selbst halte zwar ein solches Verbot weiterhin für notwendig, glaube aber nicht mehr an eine Durchsetzung. Viele Senatoren hielten die geltende Gesetzgebung, die Bundesstaaten die Nichtanerkennung von Homo-Ehen aus anderen Staaten erlaubt, bereits für ausreichend, betonte der Präsident. Eine erste Initiative Bushs war bereits vor den US-Präsidentschaftswahlen gescheitert.
Schwarenegger: immer langsam
Der Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, sagte unterdessen am Freitag bei einem Treffen mit der Redaktion des "San Francisco Chronicle", man solle den Kampf um Homo-Rechte nicht überstürzen. "Ich fühle mich gut mit der Art, wie es jetzt ist", sagte Schwarzenegger, der sich auf das neue Partnership Law Kaliforniens bezog, das im Januar in Kraft trat und Homo-Paaren einige, wennglich freilich nicht alle Rechte einer Ehe gibt. Bezüglich einer demokratischen Gesetzesvorlage zur Öffnung der Ehe für lesbische und schwule Paare sagte er, derzeit wäre nicht die beste Zeit, um die Homo-Ehe voranzubringen, das könnte zu einem "backfire" führen. In einigen Jahren sei die Zeit dafür vielleicht besser. Ob er die Gesetzesvorlage bei einer unerwarteten Zustimmung unterzeichnen würde, sagte er nicht. (nb)














