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Einzelkommentar zu:
Standesbeamter diskriminiert Homo-Paare


#120 LarsAnonym
  • 15.12.2014, 23:55h
  • Antwort auf #112 von Adrien
  • Also, um es klar zu sagen: Name und Adresse des Beamten zu veröffentlichen, halte auch ich für unangemessen. Das Thema war an der Öffentlichkeit, die Vorgesetzten und die Öffentlichkeit hatten bereits reagiert und der Beamte ist mit seinem Vorgehen nicht durchgekommen - warum zusätzlichen Druck aufbauen - nur um sich mal richtig stark gegegnüber einem Beamten zu fühlen? Na ja.

    Dass das Thema aber überhaupt an die Öffentlichkeit gekommen ist, liegt an dem unprofessionellen und instinktlosen Verhalten des Beamten selber, dazu reichte die Tatsache und der Inhalt des Anrufs, der Ton spielt da keine Rolle. Ich frage mich auch: Warum hat der Beamte damit gerechnet, dass ihm sein Anruf keinen Ärger einbringen würde? Mir ist es egal, wer von den beiden Kontrahenten ansonsten die sympathischere Person ist. Wer weiss, wie viele Fälle es schon gegeben hat, wo sich "nettere" Klienten aus Scham oder falschem Respekt oder Angst vor öffentlichem Gerede bei ähnlichen Situationen haben einschüchtern lassen?

    Und: Wieso setzt denn eine Stadträtin "ihre?" Verwaltung herab, wenn sie sich gegen den persönlichen Affront eines Mitarbeiters wehrt? Auch hier gilt keine Sippenhaft. Die Verwaltung hat doch ganz richtig reagiert und hat das jetzt in der Öffentlichkeit unter Beweis stellen können.

    Für mich ist es wichtig, genau das zu sehen: Dass man auch in der Provinz vor Eigenmächtigkeiten homophober Beamter geschützt ist, dass es immer wieder Fälle geben kann, wo es Zivilcourage braucht, um sich zu wehren, und aus diesem Grunde gehörte die Affäre auch in die Öffentlichkeit.
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