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Kommentare zu:
Standesbeamter diskriminiert Homo-Paare


#101 TheDadProfil
  • 13.12.2014, 19:09hHannover
  • Antwort auf #95 von Adrien
  • Das Zweite zuerst :
    ""2. Noch einmal:
    Deine "Beliebtheitsskala" hat mit dem Begriff "Integrität" nichts zu tun.""..

    Wiki sagt dazu :
    ""Damit ihr Ansehen in der Öffentlichkeit nicht beschädigt wird, sollten nicht zuletzt Konzerne, Finanzinstitute und öffentliche Institutionen darauf achten, dass die bei ihnen beschäftigten Personen integer sind.
    Es gibt gesellschaftliche und berufliche Positionen, bei denen bereits ein Verdacht auf fehlende Integrität des Inhabers zu dessen Suspendierung führen kann, da das Vertrauen, das integre Personen oft genießen, bereits durch einen ausgesprochenen Verdacht in Frage gestellt sein kann.""..

    Damit hängt die "Beliebtheit" bestimmter Berufsgruppen signifikant mit der Integrität zusammen..
    Sie ist vor allem wenn die Berufsgruppe durch häufige Verfehlungen immer wieder auffällt, unabdingbar beschädigt, und macht sie damit auch "unbeliebt"..

    ""1. Will jemand ernsthaft behaupten, dass es Streiks dieses Ausmaßes gäbe, falls alle Lokführer noch Beamte wären?
    Auch bei Telekom und Post sind Beamte ein Auslaufmodell.""..

    Niemand hat bestritten das es sich um "Auslaufmodelle" handelt..

    Aber Du "bestreitest" hier ernsthaft das Streikrecht bestimmter Berufsgruppen die nun einmal in privatrechtlich organisierten Betrieben für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne streiken..

    Wer hier die Schuld trägt, das Reisende darunter zu leiden haben, liegt doch auf der Hand..
    Wieso weigert sich der Bund als Eigentümer entweder Forderungen zu erfüllen, oder annehmbare Angebote zu unterbreiten ?

    Nein, die Regierung geht sogar so weit sich in die Tarif-Autonomie einzumischen und neue Gesetze zu erlassen..
    Ob das Verfassungsrechtlich unbedenklich ist, wird noch zu prüfen sein..

    ""Dass so etwas wie im letzten Absatz von jemand kommt, der selbst Beamter gewesen sein WILL""..

    Äh ?
    Wieso ?
    Das ich Beamtentum kritisch betrachte hängt originär damit zusammen, nicht Beamter geblieben zu sein..

    Das ich von den aufgezählten "Tugenden" nicht viel halte, wird hier niemanden überraschen..

    Unbescholtenheit..
    Dafür gibt es längst andere Begriffe, ist Voraussetzung für die Einstellung und die Übernahme als Beamter..

    Vertrauenswürdigkeit..
    Hängt vom persönlichem Umgang mit dem Bürger ab, dem der Beamte als DIENSTLEISTER ZU DIENEN hat, denn der Bürger ist der Dienstherr des Beamten, und nicht der "anonyme Staat", wie man aus vielen Äußerungen von Beamten entnehmen könnte..

    Zuverlässigkeit..
    Ist eine Frage der Arbeitseinstellung einzelner Personen..
    Die erwarte ich vom Spediteur, vom Bäcker und vom Supermarkt an der Ecke ebenso..

    Rechtschaffenheit..
    Meint was ?
    Das man als Beamter sich an Recht und Gesetz hält ?

    Nun..
    Dann ist der Herr aus Ratzeburg alles andere als Rechtschaffen..

    Tugendhaft war das keinesfalls..
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#102 AdrienEhemaliges Profil
  • 14.12.2014, 00:09h
  • Antwort auf #101 von TheDad
  • Noch einmal kurz und abschließend:

    zu 1.
    Ich habe hier kein Streikrecht bestritten, weil das hier bisher gar nicht Thema war.
    Auch habe ich bisher noch kein Wort darüber verloren, wer schuld am derzeitigen Streik trägt.
    Meine Aussage war einzig und allein, dass es einen Streik dieses Ausmaßes nicht geben würde, wenn alle Lokführer noch Beamte wären.

    zu 2.
    Deine Argumentation zur Beliebtheitsskala und Integrität klingt nicht nur konstruiert, sie ist es auch.

    zu 3. ab ""Äh? Wieso?""
    ""Das(s) ich (das) Beamtentum kritisch betrachte(,) hängt originär damit zusammen, nicht Beamter geblieben zu sein.""

    Hierzu ist noch mal zu sagen, dass derjenige, der nie Beamter war, es auch nicht bleiben kann.

    Deine Ausführungen, dass Vorschriften und Verwaltungsanweisungen etc. erlassen worden seien, um die 'Entscheidungsfreiheit' beschränkt zu wissen, weil man den Beamten im Grunde genommen 'nicht über den Weg traut' (#93), zeugen entweder von einer erschreckenden Unkenntnis oder, was ich eher vermute, sind eine bewusste Täuschung.
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#103 TomorrowEhemaliges Profil
  • 14.12.2014, 00:43h
  • Ich erwarte das dieser Standesbeamte abgemahnt wird. Es soll nur seinen Job machen- und das neutral. Er hat hierzu einen Eid geschworen! Seine private Meinung interessiert deswegen absolut keine Sau in diesem Land. Falls er dazu nicht fähig ist oder überfordert ist, fordere ich die Versetzung zur Müllabfuhr.
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#104 TheDadProfil
  • 14.12.2014, 13:26hHannover
  • Antwort auf #102 von Adrien
  • Du kannst hier zetern und herummanövrieren wie Du willst..

    Ich besitze eine Ernennungsurkunde und auch eine Entlassungsurkunde zum Beamten auf Zeit als Zeitsoldat !
    Unterschrieben vom Bundespräsidialamt..

    1980 ist vielleicht nicht unbedingt die Zeit die Du so angeblich wachen Auges überblicken kannst..
    Fakten sind Fakten !

    Zu 2.
    Das Du den Punkt nicht verstehst, weil Du ganz offensichtlich Schwierigkeiten hast den Begriff "Integrität" vernünftig einzuordnen, was man im Übrigem aus Deiner Aufzählung von "Tugenden" ebenso ablesen kann, liegt doch wohl auf der Hand..

    Die Erklärung steht dort nachlesbar beschrieben, und zeigt auf warum "Integrität" etwas mit "Beliebtheit" zu tun hat..

    www.t-online.de/wirtschaft/jobs/id_60232232/ranking-das-sind
    -die-angesehensten-berufe-2012.html


    In der Liste finden sich 2 verbeamtete Berufsgruppen : Feuerwehrleute und Polizisten..

    ""Ich habe hier kein Streikrecht bestritten, weil das hier bisher gar nicht Thema war.""..

    ""Meine Aussage war einzig und allein, dass es einen Streik dieses Ausmaßes nicht geben würde, wenn alle Lokführer noch Beamte wären.""..

    Wie niedlich..
    Das Beamte KEIN STREIKRECHT BESITZEN ist Dir klar ?

    Wer sich wünscht, alle Lokführer sollten Beamte sein, ist auch GEGEN das Streikrecht dieser Berufsgruppe !

    Daher auch oben das kleine Beispiel mit dem DBB (dem Deutschen Beamtenbund), einer "Gewerkschaft" ohne Streikrecht, die zu Mitteln greifen mußte, um "Arbeitsergebnisse zu verzögern um Druck auf den Arbeitgeber auszuüben", wie das früher so schön hieß..

    ""Auch habe ich bisher noch kein Wort darüber verloren, wer schuld am derzeitigen Streik trägt.""..

    Nein..
    Du beschwerst Dich aber wegen der Folgen..
    Die ja nur eintreten können, weil die Lokführer keine Beamten sind, und damit streiken können..

    Das kommt dem gleich, vor dem Hintergrund des Beamtentum-Wunsches..

    SUBTEXTE !
    Deine Aussagen stehen für jeden einigermaßen aufmerksamen Leser offen im Raum :

    Wer gegen das Streikrecht ist, wünscht sich Beamte an "entscheidenden Stellen", und anders herum, wer sich Beamte wünscht, ist gegen das Streikrecht in diesen Bereichen..
    Das sind absolute Abhängigkeiten, die so auch im Beamtengesetz formuliert sind, weil der Staat genau so denkt..
    Nicht auszudenken wenn die Polizei streikte, oder der Zoll, die Feuerwehr, oder die Steuerfahndung..

    Wenn das Abfertigungspersonal dann aus Angestellten besteht, und die Fahrdienstleiter in den Stellwerken, bewegt auch kein verbeamteter Lokführer den Zug auch nur einen Millimeter, aber das nur nebenbei..

    Vor annähernd 20 Jahren gab es einen großen Streik von Ärzten und Pflegepersonal in Großbritanien in den staatlichen Krankenhäusern..
    Es ging um mehr Geld, bessere Arbeitsbedingungen und mehr Personal..
    Europaweit ging ein Aufschrei durch die Gazetten, und die "Forderung" nach Verbeamtung dieser Berufsgruppen marschierte durch diverse Artikel der Boulevard-Presse, die kaum 12 Stunden nachdem der Streik begonnen hatte, sogar Bilder des "ersten Streik-Toten" veröffentlichten..

    Die dahinter verborgenen Fragen, warum eigentlich Berufsgruppen, die uns im Zweifel das Leben retten, so schlecht bezahlt sind, ist bis Heute nicht beantwortet..
    Gleiches gilt auch für einen Teil des Lokführerstreikes, denn die Frage, warum diese Menschen so schlecht bezahlt sind, und so schlechte Arbeitsbedingungen haben, ist nicht geklärt, es ist z.B. nicht nachzuvollziehen, warum ein Lokführer weniger verdient, als ein Busfahrer..
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#105 David77Anonym
  • 14.12.2014, 13:38h
  • Antwort auf #104 von TheDad
  • "Nein..
    Du beschwerst Dich aber wegen der Folgen..
    Die ja nur eintreten können, weil die Lokführer keine Beamten sind, und damit streiken können..

    Das kommt dem gleich, vor dem Hintergrund des Beamtentum-Wunsches.."

    Witzigerweise geht es im Artikel, um einen Beamten, der eben gestreikt hat seiner Arbeit nachzukommen... und da kommt plötzlich Mitgefühl für den streikenden Beamten.
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#106 TheDadProfil
  • 14.12.2014, 18:10hHannover
  • Antwort auf #105 von David77
  • Bei dem war das kein Streik..

    Das war Arbeitsverweigerung..

    Das DA dann "Mitgefühl" aufkommt sagt sehr viel über die "Integrität" dieser Leute aus..

    Allein schon die Aussage :

    ""Dass ein Beamter integer ist, wird zunächst mal unterstellt bzw. ist allgemeine Auffassung.""

    stellt doch klar, wo hier die Präferenzen liegen..

    § 1 Der Beamte hat immer Recht..
    § 2 Hat der Beamte einmal Unrecht, tritt automatisch § 1 in Kraft..

    Diese Hörigkeit, diese Unterwürfigkeit, diese Anbiederung an das herrschende System, das es bloß nicht zu ändern gilt, weil das sonst bedeuten könnte, das Einzelne Menschen für sich Verantwortung übernehmen müssen..

    In einem anderem Thread schrieb er davon, das sich alle Bürger an die Gesetze zu halten haben..

    In diesem Fall ist der Beamte dann also kein Bürger, jedenfalls kein einfacher, denn er braucht sich ja nicht an die Gesetze zu halten, er steht über dem Recht, und damit über dem Bürger, der auf Wohl und Wehe dem Beamten, der ja als "Integer zu gelten hat", weil dies "allgemeine Auffassung ist", ausgeliefert ist..

    SO funktioniert Institutionalisierte Diskriminierung !

    Der Bürger und hier insbesondere ständig drangsalierte Minderheiten haben sich damit abzufinden das sich solche Leute richtig verhalten, weil sie haben die Weisheit mit Löffeln gefressen..
    Wahrscheinlich mit dem goldenem Löffeln, mit dem im Arsch sie geboren wurden..

    Dieses "bloß nicht aufbegehren"- und "jeder Protest verschlimmert unsere Situation"- Gejammer, diese Sprüche,

    ""Ich könnte mir gerade in diesem Fall vorstellen, dass eine solche Maßnahme (shitstorm gegen einen Beamten als integrer Teil dieser Kleinstadt) genau das Gegenteil vom Gewollten bewirken.""

    was übersetzt nichts anderes heißt als,
    haltet die Füße still, irgendwann sehen die ihr Verhalten vielleicht ja doch einmal als Falsch an, aber bis dahin müssen wir das Widerspruchslos hinnehmen, und diese implizierte Angst vor der eigenen Courage, die ständig brüllt,
    "wenn das man nicht bloß nach hinten losgeht"

    kotzen mich so dermaßen an..
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#107 AdrienEhemaliges Profil
  • 14.12.2014, 21:56h
  • Antwort auf #104 von TheDad
  • Zum 1. Thema
    Deine beharrliche Weigerung anzuerkennen, dass es sich bei einer Ernennung zum Soldaten auf Zeit nicht um ein Beamtenverhältnis im staatsrechtlichen Sinne handelt, ist noch erschreckender als deine Aussage unter Nr. 94, dass für parlamentarische Staatssekretäre und Bundesminister das Beamtenrecht gelte.

    Ich bestreite nicht, dass du die erwähnten Urkunden besitzt.
    Dass es darin aber in etwa heißt "Im Namen der Bundesrepublik Deutschland und UNTER BERUFUNG IN DAS BEAMTENVERHÄLTNIS auf Zeit ernenne ich Herrn ... zum ..." ist ausgeschlossen.
    Soldaten befinden sich zwar in einem öffentlich-rechtlichen Amtsverhältnis, nicht dagegen in einem Beamtenverhältnis.

    Dass du solch einen Wert darauf legst, Beamter auf Zeit gewesen zu sein, kann ich mir nur damit erklären, dass es sich insbesondere in linken Kreisen immer noch besser anhört, Beamter auf Zeit statt Zeitsoldat gewesen zu sein.

    Zu 2.
    Schwierigkeiten, den Begriff "Integrität" von "Beliebtheit" abzugrenzen, hast offensichtlich du. Auf Nr. 84 Abs. 2 weise ich nochmals hin. Auch das veröffentlichte Ranking hat damit nichts zu tun bzw. ändert nichts daran.

    Weitere Äußerungen zum Streikrecht sind müßig, da deine langatmigen Ausführungen an meiner Aussage, dass es einen Streik dieses Ausmaßes nicht geben würde, wenn alle Lokführer noch Beamte wären, nichts ändert.
    Du scheinst auch nicht verstanden zu haben, aus welchen Gründen Beamten das Streikrecht verwehrt ist.

    Zu Nr. 106
    Auf die an David77 gerichtete Erwiderung einzugehen, halte ich auch im Hinblick auf das teilweise konfuse Vorbringen für sinnlos.

    Das Thema ist für mich abgeschlossen.
    Du hast aber, wie üblich, das letzte Wort.
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#108 LarsAnonym
  • 14.12.2014, 23:07h
  • Antwort auf #82 von Adrien
  • Aber es kann doch auch nicht sein, dass sich Minderheiten im Durchschnitt besser als der übrige Teil der Gesellschaft verhalten müssen, weil jedes Fehlverhalten einzelner die andern in Sippenhaft nehmen könnte (was in Deinem Fall ja eine reine Erwägung und Befürchtung ist)?

    Und wenn in meinem Beispiel (Kommentar 74 der Beamte einer Minderheit angehört, würde das nicht sehr wohl nicht nur auf ihn, sondern auf seine Gruppe zurückfallen? Darf es einen Empörungsunterschied machen, wenn ein katholischer Standesbeamte die Zweitehe eines Kunden nicht beglückwünscht oder ein muslimischer Standesbeamte die Verpartnerung eines Atheisten? Fragen über Fragen ...

    Große Glocke: Hätte der Beamte, statt in klarer Konfliktbereitschaft eine Lokalpolitikerin anzurufen, nicht auch besser mit seinem Vorgesetzten sprechen sollen?
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#109 gberAnonym
#110 David77Anonym

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