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Kommentare zu:
Schwimmsport: US-Meister outet sich als schwul


#1 herve64Ehemaliges Profil
  • 16.12.2014, 14:51h
  • Na dann herzlichen Glückwunsch zum rechtzeitigen Kurvekriegen, Tom Luchsinger! Ein weiteres Beispiel dafür, das religiotisches Homoheilertum nichts bringt. Gottseidank!
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#2 FuZZZynessAnonym
#3 JadugharProfil
  • 16.12.2014, 14:53hHamburg
  • Ich denke, daß es auf der ganzen Welt keinen einzigen Homosexuellen geben wird, dem Gott geholfen hat, die eigene sexuelle Orientierung wegzubeten oder durch Homoheiler wegzutherapieren. All diejenigen, die trotzdem behauptet hatten, daß ihnen das gelungen ist, haben sich immer als Lügner entpuppt oder sie waren bisexuell. Manche haben sogar behauptet, daß nach einer Gehirnverletzung die sexuelle Orientierung sich veränderte, aber das glaube ich auch nicht, da eine Verletzung des Gehirns oft nur Ausfälle verursacht.

    Leider habe ich kein Geld um eine Belohnung auszuteilen, der mir beweisen kann, daß ein Wechsel der sexuellen Orientierung durch eine Therapie oder Beten möglich ist.
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#4 So WhatAnonym
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 16.12.2014, 15:58h
  • Die nächste Schrankschwester, die den Mut gefaßt hat, zu Ihrem Schwulsein zu stehen, Chapeau!
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#6 NicoAnonym
  • 16.12.2014, 16:01h

  • Gut.

    Je mehr Leute zu sich stehen, statt sich selbst zu verleugnen und eine unwürdige Schmierenkomödie zu spielen, desto besser. Für sie selbst und für uns alle.
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#7 GenauAnonym
#8 -Mensch-Anonym
  • 16.12.2014, 19:45h
  • Antwort auf #3 von Jadughar
  • "Manche haben sogar behauptet, daß nach einer Gehirnverletzung die sexuelle Orientierung sich veränderte, aber das glaube ich auch nicht, da eine Verletzung des Gehirns oft nur Ausfälle verursacht."

    Tut mir leid, Dir da widersprechen zu muessen, aber soviel ich weiss, gab/gibt es Faelle, bei denen ein Unfall der Grund fuer die Ausbildung einer sogenannten "Inselbegabung" war. Wenn es stimmt, was ich gelesen habe, war ein Unfall auch die Ursache fuer die mathematischen Faehigkeiten von Harald Lesch, dem Astrophysiker der LMU Muenchen (sagte er selbst in einem Interview). Vorher war er nur unterdurchschnittlich in Mathe gewesen. Einem britischen Gehirnforscher gelingt es sogar, mittels magnetisch induzierter Hirnstimulation bei Probanden (zumindest fuer eine beschraenkte Zeit) eine solche Faehigkeit zu erzeugen/freizusetzen.

    Link dazu:

    www.sueddeutsche.de/leben/homosexuell-nach-schlaganfall-ploe
    tzlich-schwul-1.1982995


    (Schaetze, Du meintest mit Deinem Hinweis auf Gehirnverletzung und Homosexualitaet diesen Artikel)

    Warum glaubst Du so etwas eigentlich nicht, wenn dort belegbare Faelle erwaehnt werden? Ok, Homosexualitaet KOENNTE man davon ausschliessen, indem man die Moeglichkeit einraeumt, dass der "Konvertierte" vorher Angst vor seinem CO hatte, und diesen Unfall als "Vorwand" nutzte, um sich zu outen; aber warum ist das fuer Dich so unglaublich, diese Moeglichkeit der "Konvertierung" auch nur in Erwaegung zu ziehen? Die Hirnforschung ist immer noch mehr oder weniger am Anfang und weit davon entfernt, die Funktionsweise des Gehirns zu erklaeren, bzw. zu beschreiben. Nur weil man es bis jetzt noch nicht kann, heisst nicht, dass man es nie kann und nur weil man bisher keine Erklaerung fuer solche Folgen von Unfaellen hat, heisst das nicht, dass es voellig unmoeglich ist. Nur weil man nicht in der Lage ist, Depressionen, im wahrsten Sinne des Wortes, nachzuempfinden, heisst es nicht, dass Depressive nur Simulanten sind. Und nur weil Mediziner keine Erklaerung fuer best. krankhafte Zustaende haben, heisst es nicht, dass die betr. Menschen Simulanten sind.

    "Leider habe ich kein Geld um eine Belohnung auszuteilen, der mir beweisen kann, daß ein Wechsel der sexuellen Orientierung durch eine Therapie oder Beten möglich ist."

    Da brauchst Du gar kein Geld in die Hand zu nehmen; das sagen ja ehemalige "Geheilte" selber schon, dass diese "Umpolungstherapien" oder Beten zu "Gott" nichts aendert (aendern KANN)
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#9 matthias45Profil
  • 16.12.2014, 20:00hBad Wörishofen
  • Antwort auf #6 von Nico
  • besser konnte der Scwimmer es nicht machen seine Gefühle nicht weiter unter drücken zu müssen, sondern kar dies auch der Öffentlichkeit sagen. Er hat da mehr als den richtigen Weg beschritten, das sollen immer mehr solcher Schwule auch weiter macher, vielleicht ist das Thema dann von Schwulen fast überall at Akta gelegt, redet nicht mehr schlecht und akzeptiert diese dann auch viel einfacher und besser. Macht so weiter Leute, wir wollen zusammen leben und nicht weiter uns verstecken.
    Matthias aus dem bayrischen Allgäu
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#10 goddamn liberalAnonym
#11 Miguel53deProfil
#12 Homonklin44Profil
  • 17.12.2014, 03:06hTauroa Point
  • Die Strecke erfolgreich durchschwommen! Den Psychomüll hinter sich gelassen, den die vermutlich religiöse Erziehung ihm aufgebürdet hat. So ein knackiger Kerl und 'Abscheu beim Spiegel gucken'. Den Schmarren muss er sich bestimmt nicht geben!

    Touch the sky!
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#13 -Mensch-Anonym
  • 17.12.2014, 05:53h
  • Antwort auf #8 von -Mensch-
  • Betreffend des letzen Absatzes in meiner Antwort (#8) auf Deinen Kommentar #3:

    Sorry, ich muss um Entschuldigung bitten: ich hatte zu hastig druebergelesen und _UNmoeglich_ gelesen, wo Du _moeglich_ geschrieben hast; also bitte den letzten Absatz von mir ignorieren!

    Zur Vereinfachung hier das, worauf ich mich beziehe:

    ""Leider habe ich kein Geld um eine Belohnung auszuteilen, der mir beweisen kann, daß ein Wechsel der sexuellen Orientierung durch eine Therapie oder Beten möglich ist."

    Da brauchst Du gar kein Geld in die Hand zu nehmen; das sagen ja ehemalige "Geheilte" selber schon, dass diese "Umpolungstherapien" oder Beten zu "Gott" nichts aendert (aendern KANN)"
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#14 TomorrowEhemaliges Profil
  • 17.12.2014, 06:07h
  • "Ich habe versucht, meine sexuelle Orientierung wegzubeten". Da fehlen mir die Worte. Doch: Es gibt vermutlich kein "psych. krankeres" Volk als die Amis auf dieser Welt. Danach kommen dann gleich die Egozentriker Nr.1- die Deutschen...
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#15 tobiasProfil
  • 17.12.2014, 10:40hbremerhaven
  • ....und duschen muss er in der umkleide jetzt alleine. Denn wer will schon mit schwulen duschen.....
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#16 gefundenAnonym
#17 goddamn liberalAnonym
#18 JadugharProfil
  • 17.12.2014, 17:28hHamburg
  • Antwort auf #8 von -Mensch-
  • Ich beziehe mich auf noch ältere Berichte vor 40 Jahren, wo man Homosexuelle durch stereotaktische Gehirnoperationen Gehirnteile zerstörte, um sie gezielt umzupolen. Diese Opfer sind bis heute Krüppel! Die Umpolung waren nicht erfolgreich!
    Was der von ihnen geschilderte Artikel beschreibt, ist auch dadurch möglich, daß blockierende unterdrückende Mechanismen bei einer Gehirnverletzung manchmal wegfallen und die wahre Natur zum Vorschein kommt. Ähnlich wie bei Hernn Lesch haben sich bei mir auch großartige mathematische und sprachliche Fähigkeiten entwickelt, als bei mir eine geistige Blockade sich auflöste. Zuvor hatte ich mich extrem und ohne Erfolg in Englisch und Mathematik angestrengt. Nach Wegfall einer geistigen Blockade tauchte alles, was ich mal gelernt hatte, aus meinen Unterbewußtsein wieder auf. Auch bei meiner Mutter konnte ich bemerken, daß mit zunehmenden Alter ihre wahre Natur zum Vorschein kam, weil sie es nicht mehr kontrollieren konnte, sich zu verstellen oder sich zu beherrschen! Bei einer Gehirnverletzung, wo ein sich unterdrückender Mechanismus wegfällt kommt dann oft die wahre Natur zum Vorschein.
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#19 -Mensch-Anonym
  • 17.12.2014, 19:16h
  • Antwort auf #18 von Jadughar
  • "Ich beziehe mich auf noch ältere Berichte vor 40 Jahren, wo man Homosexuelle durch stereotaktische Gehirnoperationen Gehirnteile zerstörte, um sie gezielt umzupolen."

    Ja, u.a. die beruehmt-beruechtigte "Lobotomierung". (Wobei man manchmal meinen koennte, dass die L. auch heute noch angewendet wird; speziell bei Vertretern einer Berufsgruppe, die sich hauptsaechlich in den Hauptstaedten der Laender und des Bundes befinden ;-) )

    Zu Ihrer Anwort: Da fehlte die Information, dass es um bewusste chirurgische Manipulation des Gehirns ging, was im Rahmen psychischer Erkrankungen (ausser offensichtlicher Fehlbildungen im Gehirn) zu Recht nicht als Therapie anzusehen sein sollte.*
    Ich ging davon aus, dass es, wie im Artikel der SZ, um mechanische Einwirkungen auf das Gehirn ging (z.B. durch einen Unfall/Sturz/Schlag).

    *Nach der Einfuehrung der fMRT sowie weniger destruktiven Methoden der Gehirnmanipulation und zunehmenderes Wissen um das Gehirn und dessen Arbeitweise sollten solche radikalen Einschnitte ins Gehirn hoffentlich bald weitestgehend nur noch geschichtliche Bedeutung haben. (Ausser, wie schon gesagt, bei strukturellen Fehlbildungen, Tumoren, Verletzungen)
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#20 TheDadProfil
  • 17.12.2014, 20:57hHannover
  • Antwort auf #18 von Jadughar
  • ""daß blockierende unterdrückende Mechanismen bei einer Gehirnverletzung manchmal wegfallen und die wahre Natur zum Vorschein kommt. Ähnlich wie bei Hernn Lesch haben sich bei mir auch großartige mathematische und sprachliche Fähigkeiten entwickelt,""..

    Das nennt sich dann "wieder-entwicklung" der Primär-Persönlichkeit..

    Die "blockierenden Mechanismen" sind Psycho-Druck der Eltern, und hier vor allem durch Verdummbibelung..

    Dieses "System" ist auch Ursächlich für jede Menge Coming Outs im höheren Alter, denn jeder 14-Jährige Junge der Schwul ist, weiß das auch, und braucht keine 10 Jahre um das dann auch zu äußern..

    Was ihn hindert ist immer nur die Homo-feindliche Umgebung im Elternhaus, der Schule, dem Sportverein, oder im Stadteil, der so genannten sozialen Familie, oder auch Peergroup..
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#22 Miguel53deProfil
  • 17.12.2014, 22:36hOttawa
  • Antwort auf #20 von TheDad
  • Vollkmmen richtig! Deshalb wehre ich mich auch dagegen, wenn Leute die endlich rausgefunden haben, hier angegriffen werden. Jeder Fall ist anders und jeder Mensch steht da anders unter Druck. Das mag zwar im Allgemeinen besser geworden zu sein. Doch fuer Viele ist ein Coming out auch heute noch eine Seelenqual. Insbesondere fuer Aeltere, die schon seit Jahrzehnten mit ihrer Luege leben.

    Das bedeutet ja nicht, dass man dann auch Beifall spenden muss, wenn danach nichts Gescheites dabei herumkommt, wie u.a. bei einem Berger. Doch zunaechst einmal bedeutet es immer wieder Mut zu sagen: "ich bin anders als die Anderen!" Und das unabhaengig vom Alter.
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