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Kommentare zu:
ÖDP: Homos raus aus dem Standesamt


#1 JoonasAnonym
  • 17.12.2014, 16:06h
  • Naja, die ÖDP ist ja als Homohasser-Partei bekannt. Glücklicherweise sind sie weit von der 5%-Hürde entfernt.

    Wer wirklich eine ökologische Splitterpartei wählen will, ohne Homohasser zu unterstützen, sollte dann lieber die "Tierschutzpartei - Mensch Umwelt Tier" wählen. Die sind explizit für unsere Gleichstellung!
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#2 herve64Ehemaliges Profil
  • 17.12.2014, 16:54h
  • Diese Öko-Faschisten haben auch das Rauchverbot in Bayern initiiert und somit massiv zur Raucherdiskriminierung beigetragen, und das, obwohl sie NIEMALS im dortigen Landtag vertreten waren. Es wird höchste Zeit, dass diese Dreckspartei einfach verboten wird.
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#3 GeorgGAnonym
  • 17.12.2014, 17:03h
  • Memmingen war, ist und wird auch in Zukunft einer der konservativsten Städte dieses Landes sein.
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#4 David77Anonym
#5 Corvin SnowAnonym
  • 17.12.2014, 17:37h
  • "GenderMainstreaming
    politische Strategie zur Gleichstellung der Geschlechter. GenderMainstreaming wird als ein Prozess verstanden, der darauf zielt, dass bei sämtlichen politischen Aktivitäten die Auswirkungen für Frauen und Männer beachtet werden. Es geht dabei insbesondere auch um die Reorganisation beziehungsweise Verbesserung von politischen Entscheidungsprozessen, damit Frauen und Männer gleichberechtigt von ihnen profitieren können und erkannte störende Ungleichheiten nicht weiter fortbestehen. GenderMainstreaming geht weit über die Forderungen und Organisation traditioneller Frauenförderung hinaus. Konventionelle Ansätze werden hierdurch nicht überflüssig, sondern als komplementäre Elemente integriert.

    Mit Inkrafttreten des Amsterdamer Vertrages am 1. 5. 1999 wurde auf EU-Ebene GenderMainstreaming zum ersten Mal als verbindlicher Auftrag festgeschrieben: Art. 2 und 3 des Vertrages verpflichten alle Mitgliedsstaaten zu einer aktiven Gleichstellungspolitik im Sinne des GenderMainstreaming Ansatzes (Antidiskriminierungsgesetz).

    Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 2. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus 2010. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

    www.bpb.de/nachschlagen/lexika/recht-a-z/22249/gendermainstr
    eaming

    "

    Nicht nur, dass die ÖDP damit gegen die Antidiskriminierungsgesetze der EU verstößt, nein auch zu dämlich sich mal Definition von Gender-Mainstreamning durchzulesen. Aber das trifft auch auf die AfD zu!
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#6 123g342Anonym
  • 17.12.2014, 17:38h
  • Warum beschäftigt sich die queer.de-Redaktion überhaupt mit bedeutungslosen 0,3%-Parteien?
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#7 LawrenceAnonym
  • 17.12.2014, 17:46h
  • Antwort auf #2 von herve64

  • Entschuldige, dass ich dir in diesem Punkt widerspreche:
    Ich fand und finde das Rauchverbot war an der Zeit, denn
    1. ist Zigarettenrauch nicht nur einfach ekelhaft er ist auf Dauer lebensbedrohlich
    2. Deshalb waren die weihrauchgewängerten Gasthäuser in Bayern für gesundheitsbewusste Menschen eigentlich nur zu meiden
    3. was ist mit denen die da arbeiten?
    auch wenn darunter viele Raucher sind manche müssen da arbeiten um ihre Existenz zu sichern und sollen gleichzeitig die Gesundheit aufs Spiel setzen?
    Also bitte nicht von Diskriminierung sprechen denn das Rauchen an sich ist ja nicht verboten worden
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#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
#9 ZaunfinkAnonym
  • 17.12.2014, 18:26h
  • Antwort auf #5 von Corvin Snow
  • Warum sich mit öden Fakten über reale Diskriminierungen befassen, wenn man sich beim Einpacken der Hochzeits-Barbie für die kleine Nichte und des Piraten-Playmobilkastens für den Buben doch gleichzeitig so schön über die allmächtige Homo-Gender-Mafia gruseln kann, die alle Menschen in geschlechtslose Wesen verwandeln will?

    Fakten in der Politik sind soo Neunziger...
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#10 Julian SAnonym
  • 17.12.2014, 18:35h
  • Man muss nochmal betonen, dass die ÖDP aus religiösen Fanatikern, Esoterikern, etc. besteht!

    Das ist dasselbe fundamentalistische Gesocks wie dieses Reformhaus-Magazin, das Homohass und sogar Gewaltaufrufe gegen Schwule verbreitet (queer.de berichtete).
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#11 herve64Ehemaliges Profil
#12 KlaroAnonym
#13 HugoAnonym
  • 17.12.2014, 19:08h
  • Noch ein schlimmes Beispiel, was zeigt, das es den nazis nicht um den Inhalt geht sondern nur um andere Menschen zu drangsalieren und zu unterdrücken.
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#14 HugoAnonym
  • 17.12.2014, 19:11h
  • "Würde die ÖDP sich die Mühe machen, mit dieser Bevölkerungsgruppe in den Dialog zu treten, dann wüssten sie auch, dass sie hier gegen ein Hirngespinst antreten wollen."

    Wie soll man mit in­di­vi­du­en, was nicht einmal bis zwei zählen können diskutieren?
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#15 HugoAnonym
  • 17.12.2014, 19:13h
  • Seit der Europawahl im Mai ist die Partei auch mit einem Sitz im Europäischen Parlament vertreten.

    Ich könnt kotzen, wenn ich sehe das viele so ein Misthaufen wählen.
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#16 David77Anonym
#17 GeorgGAnonym
#18 NichtraucherAnonym
  • 17.12.2014, 20:31h
  • Antwort auf #2 von herve64
  • Volksbegehren kann jeder initiieren, dafür braucht man nicht in Parlamenten vertreten zu sein.

    Der Homohass der ödp wird dadurch natürlich nicht besser.

    Aber ich muss dennoch auch ein paar Worte zu Deiner These von "Raucherdiskriminierung" sagen:

    1.
    Wer spricht denn von Nichtraucherdiskriminierung, wenn man zum Mitrauchen gezwungen wird, die Klamotten stinken, etc. Nur weil man am gesellschaftlichen Leben teilhaben will? Selbst ohne Gesundheitsgefährdung wäre das schon ätzend.

    Ein Raucher kann zum Rauchen kurz rausgehen oder auch mal für diese Zeit aufs Rauchen verzichten. Der Nichtraucher kann dem Rauch in einem Raum nicht entfliehen oder es müsste ganz auf den Besuch verzichten.

    Und es ist nun mal so, dass der Verursacher eines Problems Rücksicht zu nehmen hat und nicht das Opfer.

    2.
    Raucherräume etc. funktionieren nicht, weil die Giftstoffe bei jeder Öffnung der Zwischentüre ausgetauscht werden und im Nichtraucherbereich in fast ähnlicher Konzentration vorhanden sind, wie Messungen ergaben. Außerdem stehen diese Türen oft komplett auf, weil das Personal oder Gäste zu faul sind. Und nicht zuletzt geht es auch um den Schutz der Angestellten - dies sind in der Gastronomie häufig Leute, die sich ihren Job nicht aussuchen können und dann oft eher konstant Gifte einatmen, ehe sie arbeitslos sind.

    3.
    Lustig finde ich immer, wenn sich Raucher über die kalte Luft beschweren und dass das die Atemwege schädigt. Sagen die Leute, die Nikotin, Teer und andere Gifte inhalieren.

    4.
    Ich hatte mal eine Nachbarin, die sich ständig beschwerte, sie würde in ihrer Freiheit einegschränkt. Aber bei sich zu Hause stand die zum Rauche selbst bei schlechtestem Wetter auf dem Balkon. Weil sie den Gestank nicht in ihrer Wohnung haben wollte.

    5.
    Auch die Behauptung, das würde ein Kneipensterben nach sich ziehen, hat sich weder in Bayern noch in NRW bestätigt. Für jede Kneipe, die schließt, macht anderswo was neues auf. Unterm Strich ist die Zahl der in der Gastronomie beschäftigten ziemlich konstant. Das deckt sich auch mit den Erfahrungen in anderen Ländern. Häufig nehmen auch Wirte, wo es eh schon lange nicht mehr läuft, das als Vorwand um ihr Schließen zu begründen.

    Fazit:
    Natürlich ist das eine gewisse Einschränkung von Rauchern. Aber die Raucher schränken auch die Nichtraucher ein. Und es haben ja wohl die Verursacher Rücksicht zu nehmen und nicht die Opfer.
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#19 TheDadProfil
  • 17.12.2014, 20:49hHannover
  • Antwort auf #12 von Klaro
  • Da kann man Dir mit einem Zitat von Franz-Josef Strauss antworten :

    "Wir brauchen keine 4. Partei, die alles bloß kompliziert macht"..

    Das für dieses Rauchverbot ""mindestens 90 % der Deutschen"" wären, ist an sich schon aus den Fingern gesogen, denn 33 Prozent der Erwachsenen EINWOHNER sind immer noch Raucher..

    Und alles andere ist reine Ideologie..

    Gerade in Bayern..
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#20 GottfriedAnonym
#21 Harry1972Profil
  • 17.12.2014, 22:32hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #18 von Nichtraucher
  • Was mich schon bei der damaligen Diskussion um das Rauchverbot gestört hat, ist das Lügen und der unbedingte Wille, Raucher zu diskriminieren, sich als Bessermensch hinzustellen.

    Zum einen ist bis heute nicht bewiesen, daß Passivrauchen tatsächlich die schödlichen Auswirkungen hat, die immer postuliert werden.
    Dazu muss man sich nur einmal angucken, wer alles zu den "Opfern" des Passivrauchens gezählt wird.

    Nun bin ich aber einsichtig und kann verstehen, daß Nichtraucher sich in der Kneipe bessere Luft wünschen. Statt nun die Raucher dazu zuwingen, den Raum zu verlassen, hätte es vollkommen ausgereicht, per Gesetz eine Belüftung dieser Räume sicherzustellen.
    Technisch ist das überhaupt kein Problem aber nein, es musste ja unbedingt ein Rauchverbot durchgesetzt werden.

    Statt also einfach mit Technik gegen verrauchte Kneipen anzugehen, wurde lieber diskriminiert.
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#22 TimonAnonym
  • 17.12.2014, 22:35h
  • Antwort auf #19 von TheDad
  • "Das für dieses Rauchverbot ""mindestens 90 % der Deutschen"" wären, ist an sich schon aus den Fingern gesogen, denn 33 Prozent der Erwachsenen EINWOHNER sind immer noch Raucher.."

    Es gibt aber auch viele Raucher, die das Rauchverbot in der Gastronomie gut finden - aus denn unterschiedlichsten Gründen. Ich selbst kenne auch mehrere davon.

    Ich finde zwar auch 90% zu hoch geschätzt, aber in allen Umfragen liegt die Zustimmung deutlich (!) über 50%.

    Ansonsten freue auch ich mich über die bessere Luft in Restarants, Cafes und Kneipen und dass man nicht nach jedem Kneipenbesuch die Klamotten bis zur nächsten Wäsche außerhalb Riechweite lagern muss.
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#23 Miguel53deProfil
#24 TheDadProfil
  • 18.12.2014, 00:28hHannover
  • Antwort auf #22 von Timon
  • ""Es gibt aber auch viele Raucher, die das Rauchverbot in der Gastronomie gut finden""..

    Es soll sogar Schwule in der CSU geben..

    Neben der erwähnten technischen Lösung, oder der einfachen Trennung in Gastronomie die Essen anbietet, und in Kneipen, in die man geht um mit Freunden das Eine oder Andere Bier zu trinken, fehlt hier vor allem das Recht des Betreibers, zu entscheiden !

    NOCH haben wir hier eine Gewerbefreiheit !

    Nebenbei bemerkt gibt es zwischenzeitlich genügend radikale Nichtraucher, die das Rauchen selbst in Biergärten verbieten wollen..

    Für mich sind das "Meinungs-Faschisten" und "Gesundheits-Apostel" die anderen Menschen ihre freie Entscheidung nehmen wollen, die hier gar nicht zur Debatte steht..

    Ich kann jede Forderung unterstützen das Rauchen in Zügen oder sogar im Auto zu verbieten, auch und gerade wenn Kinder in der Nähe sind..

    Die haben in Kneipen wo ich ein Bier trinke vor dem 18.Geburtstag sowieso keinen Zutritt, und damit steht das hier auf einem völlig anderem Blatt..

    Was die Schädlichkeit angeht :
    Ich habe das Recht mich umzubringen, und auch die Wahl der Mittel dazu..
    Damit ist es völlig unerheblich ob ich rauche, mich mit Schweineschnitzeln bewegungsunfähig mäste, mit Butter meinen Cholesterinspiegel in die Höhe bringe, oder eine Pistole an die Schläfe halte und abdrücke..

    Mein Freiheit ist auch immer die Freiheit der Anderen, denen es dann frei steht, eine andere Kneipe zu frequentieren, so das mir ihre Gesellschaft vielleicht sogar fehlen mag..
    Dann kann ich aber immer noch freiwillig verzichten und ihnen folgen..
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#25 Miguel53deProfil
  • 18.12.2014, 01:29hOttawa
  • Antwort auf #17 von GeorgG
  • Um Gottes Willen. Solcheh Leute sind doch keine Nazis. Nicht nur, dass man nicht so flutartig mit diesem Wort umgehen sollte. Auch ist vermutlich selbst das aelteste Mitglied in dieser Partei zu jung, um mehr als ein HJ-ler gewesen zu sein.

    Aber Neo-Nazis darf man doch solche Zeitgenossen nennen, die ein altes Welt- und "Werte"-Bild wie eine Monstranz vor sich hertragen, oder? Na ja, vielleicht ist das auch noch zu viel. Lassen wir es einfach dabei bewenden, dass diese Leute die Geschichte zurueckdrehen moechten. Also voellig harmlos.

    Schon einen Beitragsantrag unterschrieben?
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#26 Miguel53deProfil
  • 18.12.2014, 01:46hOttawa
  • Antwort auf #21 von Harry1972
  • Interessant ist hier ja oft, wie gewisse Schwule bei queer.de in ihren Kommentare die Sprache der Homophoben uebernehmen. Das ist etwas, das mir fuer immer voellig schleierhaft bleibt.

    Und dann kommt man ueber eine homophobe Partei zum Thema Rauchen und Rauchverbot. Und siehe da, prompt gibt es welche, die die Sprache der Tabakindustrie uebernehmen.

    "Zum einen ist es bis heute nicht bewiesen, dass Passivrauchen tatsaechlich zu toedlichen Auswirkungen fuehrt."

    Nein?

    www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/Passivrauchen_und_gesundheitli
    che_Folgen.html


    Irgendwie lustig in diesem Fall. Weniger natuerlich im Falle der Homophobie... Wobei andererseits und damit wieder nicht lustig, im Augenblick noch zumindest in Deutschland die Todesrate beim Passivrauchen deutlich die durch Homophobie uebersteigt. Also doch nicht lustig.
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#27 goddamn liberalAnonym
  • 18.12.2014, 02:03h
  • Antwort auf #3 von GeorgG
  • Pardon.

    Das hat nichts mit konservativ zu tun und es ist beleidigend für viele Stammtische, diese Menschen mit ihnen zu vergleichen.

    Dieser widerwärtige Entrechtungseifer gegenüber Mitbürgerinnen und Mitbürgern steht in derselben NS-Tradition, die einst Ärzte und zu 'Krankenbehandlern' und Anwälte zu 'Konsulenten' stempelte.
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#28 Harry1972Profil
  • 18.12.2014, 03:23hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #26 von Miguel53de
  • Nein!

    Auf der von Dir verlinkten Seite steht folgendes.
    "In Deutschland sterben jedes Jahr rund 2150 Menschen an durch Passivrauchen bedingter koronarer Herzkrankheit und über 770 Nichtraucher sterben an einem passivrauch bedingten Schlaganfall."

    Nun muss man sich angucken, wie diese Todesfälle berechnet wurden. Das wird auf Wikipedia nett aufgeschlüsselt, wo eine Studie desselben Instituts aus 2005 herangezogen wurde, die noch von 3300 Todesfällen spricht.

    Demnach waren 2108 von diesen 3300 Leuten bereits über 75 Jahre alt, als sie angeblich am passiven Rauchen starben!
    Darüber hinaus wurden auch ehemalige Raucher in diese Studie einbezogen. Wie kann man nur ehemalige Raucher einbeziehen?

    Das ist doch vollkommen unglaubwürdig. Natürlich übernehme ich da die Haltung der Tabakindustrie, die solche Studien zu recht bemängelt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#29 thorium222Profil
#30 David ZAnonym
  • 18.12.2014, 10:49h
  • Antwort auf #21 von Harry1972
  • "der unbedingte Wille, Raucher zu diskriminieren, sich als Bessermensch hinzustellen."

    Als Nichtraucher bin ich kein besserer Mensch und will auch nicht Raucher diskriminieren. Ich will nur nicht vor die Wahl gestellt werden, entweder auf abends rausgehen zu verzichten oder zum Mitrauchen gezwungen zu werden. Und das nur, weil Raucher keinen Bock haben, mal eine begrenzte Zeit darauf zu verzichten oder halt dafür kurz rauszugehen.

    -------------------------------------------

    "Zum einen ist bis heute nicht bewiesen, daß Passivrauchen tatsächlich die schödlichen Auswirkungen hat, die immer postuliert werden."

    Da bist Du falsch informiert. Erkundie Dich mal bei der Weltgesundheitsorganisation. Die haben alle Studien zu dem Thema zusammengetragen und bis auf die Studien der Tabakkonzerne ist überall nachgewiesen worden, dass Passivrauchen schädlich ist. Wer das heute noch anzweifelt, macht sich echt lächerlich.

    ---------------------------------------

    " Statt nun die Raucher dazu zuwingen, den Raum zu verlassen, hätte es vollkommen ausgereicht, per Gesetz eine Belüftung dieser Räume sicherzustellen."

    Es ist ja nicht so, dass das nicht alles ausprobiert wurde. Von Belüftungen bis hin zu abgetrennten Bereichen wurde ja echt alles durchprobiert. Aber das hat in der Praxis halt alles nicht so funktioniert.

    Außerdem kostet sowas auch immer viel Geld und wäre ein Nachteil für die Betreiber, die sich solche Anlagen nicht leisten können. Und wie gesagt bringen sie auch nur minimale Verbesserung.

    Also wieso dann nicht einfach die simpelste Lösung wählen und zum Rauchen kurz rausgehen? Wieso haben Raucher damit so ein großes Problem?

    Wenn ich giftige Gase verursache, muss ich eben währenddessen kurz rausgehen um andere nicht zu schädigen - sollte für einen rücksichtsvollen Menschen eigentlich selbstverständlich sein. Das hat nichts mit Diskriminierung zu tun, sondern ist einfach eine Frage der Höflichkeit und gegenseitigen Rücksichtnahme.
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#31 David ZAnonym
  • 18.12.2014, 10:58h
  • Antwort auf #24 von TheDad
  • "fehlt hier vor allem das Recht des Betreibers, zu entscheiden !

    NOCH haben wir hier eine Gewerbefreiheit !"

    Mit derselben Begründung kann man dann auch rechtfertigen, dass Hotels, Kneipen, etc. Schwule rausschmeißen. Oder Schwarze. Oder Juden und Moslems. Oder oder oder... Ist ja alles das Recht des Betreibers, zu entscheiden, wie er seinen Laden führt.

    Aber in einem Rechtsstaat gibt es eben auch für Geschäfte, Gastronomie, etc. Regeln, an die sie sich zu halten haben.

    Es ist ja nicht so, dass man nur für den öffentlichen Raum Gesetze braucht und in allen geschlossenen Räumen rechtsfreie Räume sind, wo der Besitzer diktiert, was zu passieren hat.

    Wo Menschen zusammenleben, muss es Regeln geben und innerhalb dieser Regeln kann sich dann jeder frei entfalten.

    ------------------------------------------

    "Für mich sind das "Meinungs-Faschisten" und "Gesundheits-Apostel" "

    Wie Du über Nichtraucher denkst, ist genauso irrelevant wie die Meinung eines einzelnen Nichtrauchers über Raucher.

    Das einzige was zählt ist, dass die Raucher die Verursacher giftiger Dämpfe sind und dann halt auf die Nichtraucher Rücksicht zu nehmen haben.

    Und genauso wie niemandem zusteht, anderen vorschreiben zu wollen, wen sie zu lieben haben, steht auch keinem zu, anderen zu verbieten ein "Gesundheits-Apostel" zu sein. Natürlich hast Du auch zunächst mal ein Recht auf Rauchen. Aber sobald Du andere damit schädigst, bist Du als Verursacher des Problems halt derjenige, der Rücksicht zu nehmen hat und nicht umgekehrt.

    --------------------------------------------

    "Was die Schädlichkeit angeht :
    Ich habe das Recht mich umzubringen, und auch die Wahl der Mittel dazu..
    Damit ist es völlig unerheblich ob ich rauche, mich mit Schweineschnitzeln bewegungsunfähig mäste, mit Butter meinen Cholesterinspiegel in die Höhe bringe, oder eine Pistole an die Schläfe halte und abdrücke.."

    Richtig! Das Recht hast Du!

    Aber Du hast NICHT das Recht, auch andere umzubringen, um mal in Deinem Gleichnis zu bleiben.
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#32 KlaroAnonym
#33 internerAnonym
  • 18.12.2014, 11:05h
  • Im Grundsatzprogramm der ÖDP heißt es "Das Leitbild der aus der Ehe eines Mannes und einer Frau gegründeten Familie schließt nicht aus, andere Formen verbindlicher Lebensgestaltung rechtlich anzuerkennen und abzusichern." (S. 11) Und im Bundespolitischen Programm steht der Satz "Gleichgeschlechtliche, eheähnliche Verbindungen dürfen nicht diskriminiert werden." (Kap. II,10)
  • Antworten » | Direktlink »
#35 David77Anonym
#36 goddamn liberalAnonym
  • 18.12.2014, 11:56h
  • "Seine Forderung war es auch, die Verpartnerung von gleichgeschlechtlichen Paaren wieder auf dem Notariat durchführen zu lassen. Ich gehe mal davon aus, dass die freie Meinungsäußerung noch gilt, zumindest gilt sie in der ÖDP."

    Das Recht auf freie Meinungsäußerung bedeutet, dass Meinungsäußerungen nicht rechtlich verfolgt werden. Es regelt das Verhältnis zwischen dem Bürger und der staatlichen Justiz.

    Das bedeutet jedoch nicht, dass es verboten ist, Meinungsäußerungen scharf zu kritisieren oder historisch einzuordnen.

    Gerade Reaktionäre mit verfassungswidrigen Ansichten gehen aber davon aus, dass ihre Abwertung ganzer Menschengruppen einen hochgeachteten Konsens im deutschen Volk ausmacht ('Gesunder Menschenverstand bzw, Volksempfinden').

    Und sie sind dann v.a. empört, wenn sich vermeintliche Untermenschen zu Wehr setzen.
  • Antworten » | Direktlink »
#37 David77Anonym
  • 18.12.2014, 12:08h
  • Antwort auf #36 von goddamn liberal
  • Nicht nur das. Komisch, dass er die freie Meinungsäußerung in der Schule nicht zulässt und man sich nicht outen soll/darf. Wobei das noch nicht mal eine Meinung ist...

    Gleicher Quatsch in den USA... Religiösen Fanatikern übelste menschenverachtende Hetze mit der Meinungsfreiheit entschuldigen, aber homosexuellen Soldaten, Studenten oder Schülern per Gesetz verbieten, sich zu outen...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#38 FinnAnonym
  • 18.12.2014, 12:31h
  • Antwort auf #36 von goddamn liberal
  • Sehr richtig!

    Auch die Mitglieder der ÖDP dürfen ihre Meinungen frei äußern.

    ABER:
    1. Wir dürfen dann auch darauf reagieren und unsere Meinung dazu ebenso frei äußern. Erst recht wenn sie die ÖDP nicht von solchen Meinungen distanziert.

    2. Gelten auch für die freie Rede gewisse Einschränkungen. Nämlich dort, wo andere in ihrer Freiheit eingeschränkt werden.
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#39 ollinaieProfil
  • 18.12.2014, 13:09hSeligenstadt
  • Antwort auf #32 von Klaro
  • "Die Findung der eigenen geschlechtlichen Identität .... . Deswegen war die frühere Sitte, kleinen Jungs einen blauen
    und kleinen Mädchen ein rosa Strampelanzug anzuziehen, so schlecht nicht."

    Das haben schon die Ägypter so gemacht.

    hahahahahahahha hhahahahhahahahha hahahhahahahah!

    Sie ist eine Scheibe, eine Scheibe und die Sonne dreht sich um sie!
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#40 puschelchenProfil
#41 RobinAnonym
  • 18.12.2014, 13:35h
  • Antwort auf #37 von David77
  • So sind die religiösen Fanatiker immer:
    für ihre eigene Hass-Propaganda fangen die immer mit "freier Rede" an.

    Aber sobald es um andere Meinungen geht, ist plötzlich nichts mehr mit freier Rede. Da wollen sie dann einen Maulkorb erlassen.

    Das zeigt nur, wie die ticken und wie egomanisch gestört die sind.

    Das ist deren totalitäres Weltbild, dass sie selbst alles dürfen und andere gar nichts.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#42 David77Anonym
#43 Harry1972Profil
  • 18.12.2014, 14:48hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #30 von David Z
  • Auf meinen Hauptkritikpunkt, daß bei diesen Mortalitätsstudien mehr als ein Drittel der Personen bereits über 75 Jahre alt waren und zudem ehemalige Raucher in diese Rechnung eingeflossen sind, gehst Du aus gutem Grund überhaupt nicht ein.

    Solche Studien sind Kaffeesatzleserei.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#44 TheDadProfil
  • 18.12.2014, 14:48hHannover
  • Antwort auf #30 von David Z
  • ""Ich will nur nicht vor die Wahl gestellt werden, entweder auf abends rausgehen zu verzichten oder zum Mitrauchen gezwungen zu werden.""..

    Worin liegt dann eigentlich Deine Bergründung andere Menschen, nämlich Raucher, vor die Wahl zu stellen, entweder zum Rauchen raus zu gehen oder aufs ausgehen zu verzichten ?

    Der Kasus Knaktus ist und bleibt :
    Weil sich Nichtraucher belästigt fühlen, völlig unabhängig davon ob das wahr ist, oder gesundheitsschädlich oder einfach nur schlecht riecht, diskriminieren sie andere Menschen..

    In meiner Stammkneipe wurde über 50 Jahre geraucht..
    Der neu dazu gemietete und neu eingerichtete Nichtraucherraum war den Herrschaften nicht fein genug, so das sie verlangten in der ganzen Kneipe das Rauchen zu verbieten..

    Erfolglos..
    Der Inhaber erklärte den Laden zum Raucher-Club, gab Ausweise raus, und fertig war die Laube..

    Ein Gehörloser würde niemals von einem Kinobesitzer verlangen die Lautsprecher abzustellen, bloß weil er die Anlage nicht nutzt..

    Analoges gilt für Sehbeeinträchtigte oder Blinde und die Leinwand..

    Es hat ja auch keiner etwas gegen Nichtraucher-Räume, oder gar ganze Nichtraucher-Kneipen..

    Aber ganz sicher nicht gleich ALLE Kneipen, denn das ist dann wieder die Verallgemeinerung die automatisch zur Diskriminierung führt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#46 dschlumpf
  • 18.12.2014, 14:56h
  • Bisher habe ich Quer immer sehr gerne gesehen, jetzt bekomme ich Zweifel.
    Wenn ein SPD-Mann eine Äußerung in der Memminger Zeitung kommentiert und das dann in Queer als Meldung kommt, fragt man sich schon, was das mit verantwortlicher Pressearbeit zu tun hat. Mal bei einem ÖDPler nachgefragt? Gefragt, ob das die Meinung eines Einzelnen oder die Meinung der Partei darstellt?
    Wenn in diesem Zusammenhang behauptet wird, die ÖDP spreche sich dezidiert gegen ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Partnerschaften aus, sollte man die Quelle nennen. Die gibt es nämlich nicht.
    Homophobe Grundhaltung wird behauptet, ist aber durch nichts zu beweisen und widerspricht klar dem Inhalt unseres fast einstimmig erst vor kurzer Zeit neu aufgelegten Grundsatzprogramms.
    Muss den Schülern wirklich schon in den ersten Klassen der Grundschule erklärt werden, wie die sexuellen Praktiken von Homosexuellen ausgeübt werden?
    Wäre es nicht vielleicht sinnvoller, statt Gleichmacherei zwischen Männern und Frauen, die aus meiner Sicht im Wesentlichen dazu dient, willfährige Arbeitstiere beiderlei Geschlechts im Arbeitsleben zu gewährleisten einmal darüber nachzudenken, wie man den beiden Geschlechtern tatsächlich besser gerecht werden kann?
    Ein konservatives Familienbild heißt doch nicht gleichzeitig Rückschrittlichkeit: Schon mal darüber nachgedacht, wie gut es ist, wenn Papa und Mama sich um die Bindung und das Grundvertrauen ihrer Kinder kümmern können und das bis zum Alter von 3-4 Jahren, wenn es danach dann wirklich um Vermittlung von Wissen geht?
    Auch in unserer Partei gibt es homosexuelle Mitglieder und wir kommen blendend mit ihnen aus.
    Schon vergessen: Das Nichtraucherschutzgesetz war in Bayern schon vor dem Volksbegehren sehr fortschrittlich, wurde nach Einzug der FDP in den Landtag dermaßen aufgeweicht, dass auch die nichtrauchenden Jugendlichen wieder in den "Genuss" total verräucherter Diskotheken kamen, nur um der Lobby der Zigarettenkonzerne ihren Nachwuchs zu sichern.

    Gerne kann ein böser Beitrag in Queer gesendet oder auf dieser Seite gepostet werden, auch wir machen sicher viele Fehler aber dann sollte man wenigstens einmal vorher mit einem aus der Partei sprechen. Ein Anruf genügt.
  • Antworten » | Direktlink »
#47 TheDadProfil
  • 18.12.2014, 15:00hHannover
  • Antwort auf #31 von David Z
  • ""Aber Du hast NICHT das Recht, auch andere umzubringen, um mal in Deinem Gleichnis zu bleiben.""..

    Das habe ich nicht, und mache es auch nicht, denn wer lesen kann, dem wäre aufgefallen das ich niemanden zwinge sich in meiner Nähe aufzuhalten, während ich rauche..

    Das nämlich sagt der Satz
    "so das mir ihre Gesellschaft vielleicht sogar fehlen mag" nämlich aus..

    ""auch keinem zu, anderen zu verbieten ein "Gesundheits-Apostel" zu sein.""..

    Äh ?
    Doch..
    Denn ich halte es für Verfassungswidrig wenn mir einer vorschreiben will mich Gesundheitsbewußt zu verhalten..
    Man darf es mir bestenfalls anraten..

    Der Erlaß der ALLE Kneipen zu rauchfreien Zonen erklärt hat für mich den gleichen Charakter, wie die No-Go-Area´s für Schwarze während der Apartheitspolitik oder der Rassentrennug in den USA..

    Niemand hat etwas dagegen bestimmte Sachen zu bestimmten Zeiten aus bestimmten Gründen irgendwie einzuschränken..

    Aber niemals alles für immer..
    Das ist nämlich genau der Charakter Einschränkung, der hinter der Diskriminierung durch die Kirchen steckt, die eine Ehe für Mann und Frau reserviert wissen wollen..
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#48 TheDadProfil
  • 18.12.2014, 15:10hHannover
  • Antwort auf #32 von Klaro
  • Wem willst Du diesen Scheiß denn einreden ?

    Was Du als "Findung" bezeichnest, ist allerhöchstens ein Erkennen..

    Dieses Erkennen dessen was mein Interesse weckt spielt sich auf ganz anderen kommunikativen Ebenen ab, aber ganz sicher nicht im Farbenspiel der Bekleidung, zumal die meisten Baby´s unter 6 Monaten gar keine Farben erkennen können..
    Das entwickelt sich nämlich erst, und die Einteilung in Rosa und Hellblau war schon immer nur für die Erwachsenen da, die sich nach wie vor anmaßen kleine Kinder in 2 verschiedene Schubladen zu stecken..

    Einer meiner Neffen war im Alter von knapp 3 Monaten besonders an meinem Brustfell interessiert..
    Das gefiel ihm ausgesprochen..
    Und was soll ich dazu noch schreiben ?
    Er ist Heute 15, natürlich Schwul, und steht auf behaarte Kerle..

    Damit liegt doch wohl klar auf der Hand welche kommunikativen Kanäle hier zuerst angesprochen werden..
    Die Optik und die Haptik..
    Mit letzterer begreifen Kinder ihre kleine Welt im Sinne des Wortes zuerst..
    Dazu gehört auch, das sie sich selbst befummeln, wann und wo immer es nur geht..
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#49 NichtraucherAnonym
  • 18.12.2014, 16:30h
  • Antwort auf #47 von TheDad
  • Ich habe 3 Jahre in Japan gelebt. Da kannst Du in jeden 100-Yen-Shop Taschenaschenbecher kaufen und die werden auch benutzt.

    Dort käme niemand auf die Idee seine Kippen auf die Straße zu schmeißen, wie es in Deutschland offenbar normal geworden zu sein scheint, selbst in Innenstädten wo es spezielle Apfalleimer mit Aschenbecher gibt! Oder man(n) sich seines Drecks einfach an der roten Ampel entledigt.

    Ich kann mich auch an die 70er und 80er erinnern, wo die Standartfrage lautete:
    "Du-hast-doch-nichts-dagegen-wenn-ich >click< *paff* -rauche?"

    Diese gespielte Rücksichtnahme war eine genau so leere Floskel wie das "Ich hab ja gar nichts gegen Ausländer, aber.."

    Ich finde es schon unangenehm wenn ich mich durch eine Stinkwolke bewegen muss, wenn ich durch den Haupteingang vieler größerer Gebäude gehe, weil den Nikotinsüchtigen jeder Meter weh tut, den sie vom Gebäude weg gehen müssten, bzw. die Planer die Ascher so nah wie möglich an die Tür stellen (Henne/Ei?). - Aber damit kann ich leben.

    Und zu guter letzt: Bei der Deutschen- und allen mir bekannten Stadtbahnen ist rauchen nicht nur in den Zügen und Bahnsteigen sondern auch aus logisch nachvollziehbaren Gründen in sämtlichen unterirdischen Gebäudeteilen verboten. Aus so gut wie jeder U-Bahn steigt ein Depp aus der die Kippe schon auf der Rolltreppe zum ersten Zwischengeschoss an hat!

    Es tut mir leid, sagen zu müssen:
    Meiner Beobachtung nach ist die Gruppe der rücksichtslosen Arschlöcher unter den Rauchern überproportional vertreten.

    Meine Solidarität mit den Besorgten Rauchern tendiert daraus folgend gegen null.
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#50 TheDadProfil
  • 18.12.2014, 16:47hHannover
  • Antwort auf #46 von dschlumpf
  • ""Muss den Schülern wirklich schon in den ersten Klassen der Grundschule erklärt werden, wie die sexuellen Praktiken von Homosexuellen ausgeübt werden?""..

    Wer tut das und wo ?

    Hast Du den Bildungsplan gelesen ?
    Der ist als PDF überall kostenlos erhältlich, aber für Leute wie euch offensichtlich so schwer erhältlich, das ihn nicht einer gelesen hat !

    Das steht dort nicht drin !
    Niemand redet über Sexualpraktiken !
    Nicht einmal in der 9.Jahrgangsstufe des Gymnasiums, also komm hier nicht mit erlogenen Behauptungen um die Ecke, aus welcher Quelle die auch immer stammen mögen !
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#51 TheDadProfil
  • 18.12.2014, 17:10hHannover
  • Antwort auf #49 von Nichtraucher
  • Deine Beobachtungen decken sich zum Teil mit meinen..
    Allerdings was die U-Bahn in Hannover betrifft, nicht, denn dort werfen die Leute an den Eingängen die Kippen in die Ascher..

    Neulich bei der Demo der Bildungsplangegner war deren Aufmarschplatz übersäht mit Kippen..

    Unserer vor dem Gewerkschaftshaus dagegen nicht, und das, obwohl viele Raucher vor Ort waren, bestimmt mehr als bei den Bildungsplangegnern, und auf beiden Plätzen ungefähr gleich viel städtische Mülleimer mit Ascher herumstehen..

    Das hat auch etwas mit persönlicher Einstellung zu tun..

    Das war aber nicht das Thema, und auch nicht die Eingänge von Firmen, deren Ambiente eh oft zu wünschen übrig läßt..
    Mal von Eingängen an Gebäuden in denen Krankenkassen sitzen ganz abgesehen, wo Mitarbeiter im Eingangsbereich herumlungern, und rauchend anschauliche Beispiele dafür abgeben, wie man es als Firma sicher nicht macht..

    Es ging um Kneipen..
    Wer dort hingeht setzt sich der Gefahr aus, auf Alkoholverzehrende und rauchende Mitmenschen zu treffen..
    Wer das nicht will, muß sich andere Kneipen suchen..
    Da gibt es Kneipen für Lesben, für Schwule, für jüngeres oder älteres Publikum, für Techno-Freaks oder HipHopper..

    Es soll sogar Kneipen extra für Heten geben..

    Da wird sich doch dann wohl auch eine Kneipen-Szene für Nichtraucher entwickeln können, ohne gleich ALLE Kneipen per Erlaß zu solchen erklären zu müssen..

    Kneipen wohlgemerkt..
    In Restaurants seh ich das ähnlich wie in Schulen, dem Zug und der U-Bahn..

    Deren Nichtraucher-Vorschriften übrigens auf ganz alten Erfahrungen basieren, und mit Brandschutz zu tun haben..
    In München gilt es seit der Eröffnung der ersten Linie 1971 zu den Olympischen Spielen..
    In Hamburg und anderen Städten die noch länger eine U-Bahn haben auch schon länger..
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#52 sperlingAnonym
  • 18.12.2014, 17:15h
  • Antwort auf #46 von dschlumpf
  • >"Muss den Schülern wirklich schon in den ersten Klassen der Grundschule erklärt werden, wie die sexuellen Praktiken von Homosexuellen ausgeübt werden?"

    niemand will derartig detaillierte sexualaufklärung für diese altersrgruppe festschreiben. es ist also unredlich, das zu suggerieren. beschäftigen Sie sich mit den fakten, über die derzeit wirklich diskutiert wird, und unterlassen Sie es, irreale "skandal"-szenarien an die wand zu malen. genau das ist nämlich ein teil der homophobebn hetze, die derzeit um sich greift.

    übrigens: sofern die kinder danach fragen - warum nicht?

    nach durchsicht verschiedener wahl-programme Ihrer partei sehe ich, dass dort tatsächlich keine so eindeutig homophobe aussage zu lesen ist. die einengung des familienbegriffes auf vater und mutter kann allerdings als indirekte ablehnung von regenbogenfamilien gelesen werden. und ist vermutlich auch als solche gemeint, sonst hätte man es klarstellen können.

    und was (vermutlich bewusst) fehlt, ist eine eindeutige positionierung zur rechtlichen gleichstellung. und hier gilt: wer sich in einer diskriminierenden situation nicht eindeutig für die abschaffung der diskriminierungen einsetzt, der billigt sie.
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#53 HugoAnonym
#54 Robby69Ehemaliges Profil
  • 18.12.2014, 18:08h
  • Diese offene Homo-Hetze dieser Scheiß-Ewiggestrigen ist wirklich zum Kotzen! - Allerdings wundert mich die Hetze und der rechte Standpunkt dieser "Partei" nicht, da ja etliche "Politiker" - man könnte auch im Klartext sagen: Homo-Hasser - Religioten sind...
    Ein Beispiel dazu gefällig: Dr. Dünninger (ehemaliger Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek), erzkonservativ; "passionierter" Schwulenhasser, der am liebsten den § 175 behalten hätte und Schwulen-Aktivisten immer extrem homophob bepöbelt; bis ca. letztes Jahr Mitglied der ÖDP - jetzt Mitglied der Homo-Hasser-Partei "Partei Bibeltreuer Christen"
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#55 Robby69Ehemaliges Profil
  • 18.12.2014, 18:12h
  • Antwort auf #1 von Joonas
  • "Naja, die ÖDP ist ja als Homohasser-Partei bekannt. Glücklicherweise sind sie weit von der 5%-Hürde entfernt."
    Stimmt. Aber das hindert sie leider nicht daran, in den "lokalen" bayerischen Stadträten etc. ihr Unwesen zu treiben und dort teilweise massiv gegen uns Schwule zu hetzen.
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#56 David ZAnonym
  • 18.12.2014, 20:48h
  • Antwort auf #43 von Harry1972
  • "Auf meinen Hauptkritikpunkt, daß bei diesen Mortalitätsstudien mehr als ein Drittel der Personen bereits über 75 Jahre alt waren und zudem ehemalige Raucher in diese Rechnung eingeflossen sind, gehst Du aus gutem Grund überhaupt nicht ein."

    Das hast Du jetzt zum ersten mal geschrieben.

    Deswegen kann ich auch erst jetzt darauf eingehen.

    Es gibt immer wieder schlecht gemachte Studien und die Tabak-Industrie stürzt sich dann gerne darauf um so zu tun, als seien alle Studien so schlecht gemacht.

    Aber Du kannst davon ausgehen, dass die WHO, etc. solche Fehler nicht macht.

    Man kann ja gerne diskutieren, welche politischen Schlüsse man aus den Fakten zieht. Aber schon die Fakten, dass Rauchen der Gesundheit schadet, anzuzweifeln, ist echt dumm.
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#57 David ZAnonym
  • 18.12.2014, 20:56h
  • Antwort auf #44 von TheDad
  • "Worin liegt dann eigentlich Deine Bergründung andere Menschen, nämlich Raucher, vor die Wahl zu stellen, entweder zum Rauchen raus zu gehen oder aufs ausgehen zu verzichten ?"

    Weil SIE es sind, die den giftigen Qualm verursachen und nicht ich.

    Mal eine Gegenfrage:
    mit welcher Begründung können wir dann Homohassern verbieten, gegen uns zu hetzen und uns zu diskriminieren, wenn wir keine Regeln mehr akzeptieren und jedem erlauben, das zu tun, wozu er gerade Lust hat.

    ---------------------------------

    "Weil sich Nichtraucher belästigt fühlen, völlig unabhängig davon ob das wahr ist, oder gesundheitsschädlich oder einfach nur schlecht riecht, diskriminieren sie andere Menschen.."

    Wenn jemand mir Schaden zufügt und ich verlange, dass er das unterlässt, ist das keine Diskriminierung.

    -------------------------------------

    "In meiner Stammkneipe wurde über 50 Jahre geraucht..
    Der neu dazu gemietete und neu eingerichtete Nichtraucherraum war den Herrschaften nicht fein genug, so das sie verlangten in der ganzen Kneipe das Rauchen zu verbieten.."

    Vermutlich, weil sowas nicht funktioniert.

    Das ist alles gemessen worden und in solchen Fällen war die Luft im Nichtraucherraum ähnlich hoch wie im Raucherraum.

    Das sagt einem ja auch der gesunde Menschenverstand, da die Trenntüren immer wieder geöffnet werden oder gleich offen stehen gelassen werden.

    --------------------------------------------------

    "Ein Gehörloser würde niemals von einem Kinobesitzer verlangen die Lautsprecher abzustellen, bloß weil er die Anlage nicht nutzt.."

    Wieso müssen Raucher immer mit solchen hanebüchenen Vergleichen kommen? Habt Ihr keine besseren Argumente?

    Der Unterschied ist der:
    der Gehörlose wird durch die Lautsprecher nicht geschädigt und nicht mal belästigt. Der Nichtraucher durch den Qualm der Raucher dagegen schon.

    --------------------------------------------------

    "Es hat ja auch keiner etwas gegen Nichtraucher-Räume, oder gar ganze Nichtraucher-Kneipen.."

    Das Problem ist nur, dass kein Kneipier freiwillig auf einen Teil der Kundschaft verzichtet. Dann darf man einfach überall wieder rauchen, so dass alle Kunden kommen und schon hat man wieder keine Wahl.

    Genau das ist ja in NRW probiert worden, aber es hat nicht funktioniert, weil von 100 Kneipen in 99 geraucht werden durfte.
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#58 David ZAnonym
  • 18.12.2014, 21:04h
  • Antwort auf #47 von TheDad
  • "Das habe ich nicht, und mache es auch nicht, denn wer lesen kann, dem wäre aufgefallen das ich niemanden zwinge sich in meiner Nähe aufzuhalten, während ich rauche.."

    Du hast aber keine Aura-Grenze 50 cm von Deinem Körper entfernt, die Rauch aufhält. Wenn Du in einem geschlossenen Raum rauchst, verbreiten sich die Gifte eben im ganzen Raum, dringen in andere Klamotten ein, werden von anderen eingeatmet, etc.

    Das läuft auf die beliebte Raucher-Argumentation hinaus:
    "Wenn es anderen nicht passt, sollen sie halt zuhause bleiben."

    Guck mal, Nichtraucher verlangen das gar nicht. Die wollen nur, dass ihr dafür kurz rausgeht. Denn ihr verursacht die Gifte und nicht die Nichtraucher. Also seid Ihr auch diejenigen, die Rücksicht zu nehmen haben und nicht umgekehrt.

    -------------------------------------------------------------

    "Denn ich halte es für Verfassungswidrig wenn mir einer vorschreiben will mich Gesundheitsbewußt zu verhalten..
    Man darf es mir bestenfalls anraten.."

    Was verfassungswidrig ist, entscheidet in Deutschland das BVerfG. Und die haben bei den entsprechenden Klagen bereits entschlossen, dass solche kompletten Rauchverbote nicht gegen die Verfassung verstoßen.

    Übrigens im Gegensatz zu Raucherräumen, weil diese Gastronomen benachteiligen, die dazu nicht die räumlichen Möglichkeiten haben.

    -----------------------------------------------------------

    "Der Erlaß der ALLE Kneipen zu rauchfreien Zonen erklärt hat für mich den gleichen Charakter, wie die No-Go-Area´s für Schwarze während der Apartheitspolitik oder der Rassentrennug in den USA.."

    Boah, ist das billig...

    Es wird niemandem der Zutritt verwehrt, weil er Raucher ist. Nur soll er halt wenn er rein kommt, andere nicht schädigen. Bzw. zum Rauchen rausgehen.

    -------------------------------------------------------

    "Niemand hat etwas dagegen bestimmte Sachen zu bestimmten Zeiten aus bestimmten Gründen irgendwie einzuschränken.."

    Prima!

    Zum Nichtraucherschutz ist halt in Gaststätten das Produzieren von Gift-Rauch verboten. An der frischen Luft und in Deiner Wohnung darfst Du weiterhin qualmen, wie es Dir gefällt.

    Sollte übrigens eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein:
    derjenige, der andere schädigt, hat Rücksicht zu nehmen und nicht etwa die Geschädigten!
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#59 An die TabakfansAnonym
  • 18.12.2014, 21:13h
  • Dass man sein Handy nicht am Steuer benutzen darf ist auch eine Einschränkung der persönlichen Freiheit.

    Dass man (zumindest in zivilisierten Staaten) Schwule und Lesben nicht diskriminieren darf, ist für manche Fanatiker auch eine Einschränkung der persönlichen Freiheit.

    Etc. etc. etc.

    Das geschieht alles, weil persönliche Freiheiten, eben da aufhören, wo andere in ihrer Freiheit eingeschränkt werden.

    Und genauso ist es bei Rauchverboten.

    Punkt.
  • Antworten » | Direktlink »
#60 TheDadProfil
  • 18.12.2014, 21:23hHannover
  • Antwort auf #57 von David Z
  • ""Mal eine Gegenfrage:""..

    Die Antwort liegt in Deiner Gegenfrage..

    Weil wir uns nicht anmaßen dürfen einer Gruppe von Menschen etwas zu untersagen, und dafür gleich ALLE Möglichkeiten dazu verbieten..

    Der Punkt den ich hier nun schon mindestens 5 mal geschrieben habe !

    Es kann nicht erlaubt sein ALLE Kneipen zu Nichtraucher Area´s zu machen, ebenso wenig wie es erlaubt ist ALLE Sitzbänke in Parks für Alte Menschen zu reservieren, oder nur für Weiße !

    Es bedurfte Klagen bis vor höchste Gerichte innerhalb der Bundesländer um ein generelles Verbot in ALLEN Kneipen zu kippen !

    Ist da die Parallelle wirklich so schwer zu erkennen ?

    Les meine Post´s und komm von selber drauf..
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#61 Harry1972Profil
  • 18.12.2014, 21:50hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #56 von David Z
  • Nein, ich habe bereits im Beitrag Nr. 28 darauf hingewiesen.
    Diese schlecht gemachte Studie stammt vom deutschen Krebsforschungszentrum und wird allgemein als seriös verkauft.
    Ich kann deshalb eben nicht davon ausgehen, daß die Studien der WHO besser gemacht sind.

    Ich habe auch nicht angezweifelt, daß Rauchen der Gesundheit schadet. Ich habe bezweifelt, daß die Auswirkungen des Passivrauchens solch dramatische Auswirkungen haben, wie ständig behauptet wird.

    Das ist letztenendes dieselbe alarmistische Vorgehensweise wie dereinst beim "Waldsterben", welches überhaupt nicht stattgefunden hat.
    Da hat jemand ein heeres Ziel vor Augen, ob das nun Umwelt- oder Gesundheitsschutz ist und greift zu unseriösen Mitteln, um seine Position zu stärken.

    Gegen sowas wehre ich mich, denn es geht dann nicht mehr um die Sache sondern um eine Ideologie, die dahinter steht.
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#62 FoXXXynessEhemaliges Profil
#63 HeinerAnonym
  • 18.12.2014, 22:55h
  • Die AfD ist eine durch und durch homophobe Partei, die auf Demos Stimmung gegen uns macht, die rechtliche Gleichstellung, Diskriminierungsschutz und Aufklärung verhindern will und sogar bereits erreichtes rückgängig machen will.

    Daran ändern auch ein paar Quoten-Schwule nichts. Deren komische "BIG Homosexuelle in der AfD" konnte ja auch nicht die Hetze auf Demos, etc. verhindern, wie sollen sie dann wirkliche Politik verändern können? Dieses kleine Häufchen hat einfach null Einfluss in der AfD. Und selbst wenn die AfD nicht homophob wäre, bleibt die AfD eine faschistische, rassistische und rechtspopulistische Partei.
  • Antworten » | Direktlink »
#64 David ZAnonym
  • 18.12.2014, 23:08h
  • Antwort auf #60 von TheDad
  • "Weil wir uns nicht anmaßen dürfen einer Gruppe von Menschen etwas zu untersagen, und dafür gleich ALLE Möglichkeiten dazu verbieten.."

    Genauso wenig wie Handynutzung in ALLEN Autos untersagt ist?

    Es wird eben dort untersagt, wo es andere schädigt. Und bleibt erlaubt, wo es andere nicht schädigt.

    Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, dass es darüber überhaupt Diskussionen geben muss. Ist doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dass man andere nicht schädigt.

    Ich will niemandem das Rauchen verbieten, aber ich will umgekehrt auch nicht zum Mitrauchen gezwungen werden, nur weil abends auch mal ausgehen will. Zumal die Lösung so super einfach ist: zum Rauchen einfach kurz rausgehen. Vor und nach dem Besuch war man doch auch draußen. So what?

    --------------------------------------------------------------

    "Es kann nicht erlaubt sein ALLE Kneipen zu Nichtraucher Area´s zu machen, ebenso wenig wie es erlaubt ist ALLE Sitzbänke in Parks für Alte Menschen zu reservieren, oder nur für Weiße !"

    Zum 1000sten mal:
    keiner schädigt andere durch sein Alter oder seine Hautfarbe. Aber durch Rauchen schon.

    Es wird ja keine Raucher der Zutritt verwehrt, nur weil er Raucher ist. Er soll dann nur dort nicht andere schädigen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #60 springen »
#65 HeinerAnonym
#66 CorumProfil
  • 18.12.2014, 23:45hHamburg
  • Antwort auf #47 von TheDad
  • Sorry, aber Nichtrauchter-Lokale mit den no-go-Areas der Apartheitspolitik zu vergleichen ist an den Haaren herbeigezogen.

    Vermutlich setze ich mich jetzt in die Nesseln aber ich möchte mal kurz aus meiner Erfahrungswelt berichten.

    Anfang der 80er machte ich eine Ausbilung in einem Bürojob. ich hab mir das Zimmer mit zwei Rauererinnen geteilt. Über meinem Arbeitsplatz war ein Oberlicht, das zu Lüftungszwecken immer offen stand ... egal zu welcher Jahreszeit. Ich sass permanent in kalter Zugluft. Auf meinen vorsichtigen Einwand, evtl das Fenster im Januar mal zu schliessen und etwas weniger zu rauchen musste ich mir anhören, das ginge mich einen Scheissdreck an.

    Ich sass vor Zeiten des Rauchverbots in guten Lokalen und musste Zigarrenrauch zum Essen erdulden.

    Während meiner letzten Arbeit in München war ich in einem größeren Betrieb beschäftigt. Die Gebäude waren um einen Innenhof gruppiert in dem man sich zu Kaffepausen getroffen hat. Egal wieviele Aschenbecher aufgestellt wurden, die Kippen wurden IMMER auf den Boden geworfen. Ich habe erlebt, dass Führungskräfte ihre Kippen auf den Boden geworfen haben, obwohl der nächste Aschenbecher keinen Meter entfernt aufgestellt war.

    Als das Rauchverbot in Bayern eingeführt wurden (das erste, nicht das strenge) haben in einigen Kneipen die Wirte Einmannzelte in den Lokalen aufgestellt, weil es wegen der Bierzelte eine Ausnahme vom Verbot gegeben hat.

    In München wurde ein Mann in der U-Bahn krankenhausreif geschlagen, weil er zwei Teenager auf das Rauchverbot hingewiesen hat.

    Sicher sind das nur Einzelfälle, aber was ist so schlimm daran, für die Zigarette mal 5 Minuten vor die Türe zu gehen.

    Lüftungsanlagen in Kneipen sind nicht wirkungsvoll genug, um allen Rauch abzusaugen ( ich bin da Fachmann) ... ausserdem kosten die mehrere 10000 Euro. Welche kleine Kneipe kann sich das leisten?

    Rauchen ist nachweislich gesundheitsschädlich, egal welche Untersuchungen die Tabakkonzerne aus der Tasche ziehen. Es bleibt jedem selbst überlassen, wie er mit seiner Gesundheit umgeht, aber mit dem Hinweis auf persönliche Freiheit die Gesundheit anderer zu gefärden, geht nicht. Die Freiheit des Einzlenen endet da, wo die Freiheit seiner Mitmenschen beeinträchtig wird. Und das Recht des Nichtrauchers auf körperliche Unversehrtheit wiegt schwerer als das Recht des Rauches auf Entfaltung seiner Persönlichkeit.
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#67 dschlumpf
  • 19.12.2014, 00:08h
  • Antwort auf #52 von sperling
  • 1. Entschuldigung für die Zuspitzung im Bezug auf Sexualpraktiken! Ich muss gestehen, dass ich die von einem anderen Blogger angesprochene PDF zum aktuellen Bildungsplan auch nach längerem Suchen nicht gefunden habe. Ich hatte mich an einer Diskussion vor etwa zwei Jahren orientiert, wo die Schwulenhetze vor zig Jahren ins Gegenteil verkehrt worden war.
    2. Danke für die Durchsicht unserer Programme!
    Am wichtigsten ist uns unser Grundsatzprogramm unter "
    www.oedp.de/programm/grundsatzprogramm/
    ", wo unter der Überschrift Bindung und Bildung und dem Unterpunkt Die Familie als Ort der Geborgenheit steht: Das Leitbild der aus der Ehe eines Mannes und einer Frau gegründeten Familie schließt nicht aus, andere Formen verbindlicher Lebensgestaltung rechtlich anzuerkennen und abzusichern.
    Insofern ist hier keine Homophobie oder Ähnliches zu vermerken, oder doch? Findet man ähnliche Feststellungen nicht auch in anderen Parteiprogrammen? Sind wir da wirklich schlimmer? Vorurteile gibt es da wohl auf beiden Seiten. Was wir allerdings unbedingt haben wollen, ist eine verbindliche und gesicherte Situation der Kleinkinder, weil uns der erste Lebensabschnitt besonders wichtig ist und wir dort so viel Geborgenheit wie möglich anstreben. Dazu gibt es auch genügend wissenschaftliche Erkenntnisse.
    3. Zu den übrigen Teilen meines Blogs habe ich bisher keine Gegenargumente bemerkt.
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#68 Miguel53deProfil
#69 Miguel53deProfil
  • 19.12.2014, 06:03hOttawa
  • Antwort auf #44 von TheDad
  • In dieser Diskussion kann ich mal ausnahmsweise nicht Deiner Meinung sein. Und zum ersten Mal vergleichst Du Aepfel mit Birnen: Raucher unter Nichtrauchern. Gehoerloser unter Hoerenden? Come one. Das kannst Du besser!

    Es ist doch wohl ohne Zweifel, dass Rauchen der Gesundheit in erheblichem Masse schadet. (Ich sehe das an meine Zwillingsschwester, die als Raucherin heute ununterbrochen am Sauerstoff haengt.) Sind wir uns darueber - hoffentlich - einig. Dann ist es doch wohl ohne Zweifel, dass auch Passivraucher gefaehrdet sind. Wer das bestreitet, wie auch die Gefahren fuer Raucher, war jahrelang die Lobby der Tabakindustrie.

    Aber wir kommen damit total vom Thema ab und ich empfinde diese Diskussion deshalb ein bisschen absurd. Hier geht es doch eigentlich um eine Partei, die in einer kleinen Stadt homophoben Rabatz macht. Und dagegen sind wir doch sicher gleichermassen - auch gemeinsam mit Harry -, ohne uns auf einem Nebenschauplatz in die Haare zu geraten!
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#70 Miguel53deProfil
#71 Thomas PrudloAnonym
  • 19.12.2014, 10:18h
  • Hallo,
    wer so lange diffamiert wurde, sollte einfach viel sensibler damit umgehen. Ich wette, dass keiner der Kommentierenden jemals auf einem ödp Parteitag oder auf einer Veranstaltung war, ein Programm gelesen hat oder sich die Mühe gemacht hat, zu recherchieren, ob die über 400 ödp- Kommunalpolitiker in den letzten 30 Jahren jemals etwas Homophobes von sich gelassen haben. Wieso sollten die Linken mit der ödp ein Rathausbündnis in München haben und bestimmt 50 Bündnisse zwischen ödp und Grüne existieren, wenn an den Vorwürfen nur ein bißchen dran wäre?
    Aber so ist es halt einfacher. Spannendes nachplappern.
    Und natürlich ist die Äußerung eines einzelnen nicht Parteimeinung. Auch das könnte man ja ganz einfach nachlesen. Dafür schreibt die Redaktion wider besseren Wisssens .."in der ödp" obwohl es nicht einmal eine Kreisverbandsmeinung sondern "nur" die Meinung eines einzelnen war.
    Warum wird nicht korrekt berichtet?

    Leute, so werden Gräben größer und nicht kleiner.

    VG
    Thommy
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#72 TheDadProfil
  • 19.12.2014, 14:59hHannover
  • Antwort auf #64 von David Z
  • ""Genauso wenig wie Handynutzung in ALLEN Autos untersagt ist?""..

    Hübsches Beispiel..

    Und genau so dumm als Argument, wie das generelle Rauchverbot in ALLEN Kneipen als vermeintlicher Schutz bestimmter Gruppen..

    Das Handy-Verbot gilt im Auto nicht generell !
    Wer das behauptet lügt schlichtweg !

    Es gilt immer dann, wenn sich das Auto bewegt..
    Ist der Motor aus, darf es benutzt werden..

    Und es gilt IMMER nur für den Fahrer !
    Der übrigens nach einigen Tarifen einiger Versicherungen nicht einmal im Auto rauchen darf, ohne einen Abzug bei einem Unfall zu riskieren, weil rauchen genauso ablenkt wie telefonieren, SMS schreiben, oder Schwachsinn in Soziale Netzwerke zu posten, wenn der Auftrag lautet, unfallfrei von A nach B zu gelangen..

    Jeder andere Mitfahrer darf das Handy nutzen, so wie übrigens auch der Fahrer, sobald er die technische Lösung einer Freisprecheinrichtung nutzt, wobei wir wieder bei den oben angesprochenen Lüftungen angekommen wären..

    Seit der Etablierung des D-2-Netzes und der damit verbundenen Reduktion der Sendeleistung der Handy´s von ehemals über 8 Watt auf dann maximal 4, später auf 2 Watt, ist übrigens immer noch nicht geklärt, inwieweit sich Mikrowellenstrahlung, und um nichts anderes handelt es sich wenn wir im Auto telefonieren, in diesem Auto verteilt, und welche gesundheitlich bedenklichen Auswirkungen das auf die Insassen hat..
    Wir wissen gar nicht ob wir zum Zeitpunkt eines Telefonates in einer rollenden Mikrowelle sitzen, und uns selbst die Köpfe wie rohe Eier, oder eben auch die Eier braten..

    Du hast immer noch nicht verstanden das ich niemals gegen ein Rauchverbot in Kneipen war..

    Aber ich war, und das kannst Du in den Kommentaren lesen, wenn Du sie denn richtig lesen würdest, ohne Dich von DIR wichtigen Nebensächlichkeiten blenden zu lassen, schon immer GEGEN EIN GENERELLES Rauchverbot IN ALLEN KNEIPEN, denn das hat mit Gesundheitsschutz von Nichtrauchern überhaupt nichts zu tun..

    Es ist wunderbar zu lesen wie hier mit absonderlichen Kausalsträngen verschleiert werden soll, das man selbst ein "Meinungs-Faschist", mindestens aber doch ein Gesundheits-Apostel ist, der anderen vorschreiben will, was sie zu tun und zu lassen haben..

    ""Ich will niemandem das Rauchen verbieten, aber ich will umgekehrt auch nicht zum Mitrauchen gezwungen werden, nur weil abends auch mal ausgehen will""..

    Das tut keiner..
    Dich zwingt keiner..
    Weder zum Ausgehen noch zum Mitrauchen..

    Aber dann gehst Du eben nicht in die gleiche Kneipe wie ich !

    Und weil das so ist, darf in meiner Kneipe geraucht werden..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #64 springen »
#73 sperlingAnonym
  • 19.12.2014, 15:05h
  • Antwort auf #67 von dschlumpf
  • >"Entschuldigung für die Zuspitzung im Bezug auf Sexualpraktiken!"

    wenn Sie sexualpraktiken nicht meinten, was meinten Sie dann?

    >"Ich hatte mich an einer Diskussion vor etwa zwei Jahren orientiert, wo die Schwulenhetze vor zig Jahren ins Gegenteil verkehrt worden war."

    das verstehe ich nicht. was meinen Sie damit?

    >"Das Leitbild der aus der Ehe eines Mannes und einer Frau gegründeten Familie schließt nicht aus, andere Formen verbindlicher Lebensgestaltung rechtlich anzuerkennen und abzusichern."

    das ist der status quo. dieser ist aber diskriminierend, weil er weiterhin das eheverbot und ein paar dutzend weitere ungleichbehandlungen beinhaltet, die nicht rational begründet sind. ebenso wenig ist es die aufwertung von heterosexualität als "leitbild".

    >"Insofern ist hier keine Homophobie oder Ähnliches zu vermerken, oder doch?"

    ich weiß nicht, ob man das homophobie nennen muss. ich hatte es aber schon gesagt: wer sich in einer diskriminierenden situation nicht gegen die diskriminierung ausspricht, der billigt sie. es ist also mindestens ignoranz gegenüber diskriminierungen.

    >"Findet man ähnliche Feststellungen nicht auch in anderen Parteiprogrammen?"

    natürlich, in der union. das macht es nicht besser.

    >"Sind wir da wirklich schlimmer?"

    wenn politiker sogar hinter den status quo zurück wollen zu einer erneuten entrechtung, ja, dann ist das tatsächlich wesentlich schlimmer als das, was man anderswo hört. auch wenn das "nur" ein kreisverband ist. natürlich kann man das nicht gleich auf die gesamtpartei übertragen, aber mich würde interessieren, ob diese ungeheuerlichkeit, die immerhin eindeutig verfassungswidrig ist, innerparteilich irgendwelche konsequenzen hat.

    >"Vorurteile gibt es da wohl auf beiden Seiten."

    ich lasse mich ungern auf solche parallelsetzungen ein, sofern die diskussion damit beginnt, dass mir jemand nicht nur in irgendeiner sache inhaltlich widerspricht, sondern mir meine mir zustehenden rechte wegnehmen will. das will ich umgekehrt nämlich nicht.

    >"Was wir allerdings unbedingt haben wollen, ist eine verbindliche und gesicherte Situation der Kleinkinder, weil uns der erste Lebensabschnitt besonders wichtig ist und wir dort so viel Geborgenheit wie möglich anstreben. Dazu gibt es auch genügend wissenschaftliche Erkenntnisse."

    die gibt es auch dazu, dass sogenannte regenbogenfamilien genau das leisten können. und das muss politische konsequenzen haben, wenn man politik nicht nur auf vorurteile gründen will.
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#74 TheDadProfil
  • 19.12.2014, 15:07hHannover
  • Antwort auf #66 von Corum
  • Das sind keine Nesseln, mein Lieber..

    Aber der Punkt war und ist :

    Es kann nicht ÜBERALL verboten werden !

    Ob Büro´s, oder Schulhöfe, Restaurants oder EIN TEIL der Kneipen..
    Gar keine Frage..

    Aber NIEMALS ALLE Kneipen !

    Und genau dort schließt sich der Kreis der Parkbänke, der separierten Wasserhähne, oder der Sitzplätze in Bussen..

    In Hannover ging die Nichtraucher-Lobby so weit einen Zigarren-Club schließen zu wollen, weil die zugegebenermaßen eine sehr gute Küche boten..

    Der Zweck war aber immer noch, einen Club zu haben, wo man in aller Ruhe Zigarre rauchen, dabei lesen, in dicken schweren Leder-Sesseln (jetzt kommen gleich die Veganer oder die Tierschützer um die Ecke) zu sitzen, sich zu unterhalten, und den Tag zu genießen..
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#75 sperlingAnonym
#76 TheDadProfil
  • 19.12.2014, 15:11hHannover
  • Antwort auf #67 von dschlumpf
  • ""Findet man ähnliche Feststellungen nicht auch in anderen Parteiprogrammen? ""..

    Ist das eine Entschuldigung für den eigenen Homophobismus ?

    Nein !

    Die anderen Parteien die solche Formulierungen in ihren Parteiprogrammen haben, werden genauso kritisiert, weil sie genauso Homphobistisch sind !

    Es ist kein Freibrief eigene Menschenverachtende Programmpunkte zu erstellen und zu verbreiten, bloß weil die anderen es auch machen !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #67 springen »
#77 TheDadProfil
  • 19.12.2014, 15:22hHannover
  • Antwort auf #69 von Miguel53de
  • ""Es ist doch wohl ohne Zweifel, dass Rauchen der Gesundheit in erheblichem Masse schadet.""..

    Das ist doch gar nicht die Frage !

    Aber ein GENERELLES VERBOT IMMER UND ÜBERALL überschreitet die Grenze meiner Rechte, weil es nicht auf dem Schutzgedanken für andere Menschen basiert, sondern ausschließlich auf dem Willen andere zu bevormunden, indem ich ihnen "ungesundes" verbiete..

    Natürlich wird hier auch vom Thema abgelenkt, so wie in vielen anderen Threads auch, und da muß man mal schauen welche Leute das sind, die davon ablenken, und welche Ziele sie damit verfolgen, indem man Thematiken verlagert..

    Gleichwohl gibt es starke Parallelen zwischen den Themen, denn hier wie dort werden Vorurteile gepflegt, die auf Informationen basieren, die Lobby-Gruppen ganz bewußt in die Diskussion einstreuen, oder Argumentationsstränge eingebracht, die zunächst damit gar nicht zu tun haben mögen..

    Für mich ist das symptomatisch..
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#78 TheDadProfil
#79 Thomas PrudloAnonym
  • 19.12.2014, 18:24h
  • Antwort auf #75 von sperling
  • Hallo,

    jetzt habe ich jeden einzelnen Kommentar gelesen.
    Ich habe nicht ein konkretes Beispiel gesehen, um die queer Meinung zu untermauern, nicht eines!!
    Geht auch nicht, weil daran nichts ist. Ich habe in 25 Jahren noch nie etwas Homophobes in der ödp gehört, und wenn ein einzelnes Mitglied sich zu einem Thema äußert, dann stellt man doch nicht die komplette Partei so hin.
    Sarazin SPD Mitglied, deswegen die SPD rechtsradikal?
    Das ist einfach lächerlich und gerade so lange diffamierte Gruppen wie Homosexuelle sollten das doch wissen.
    Erschreckend übrigens auch die Diskussion über das Nichtrauchervolksbegehren. Wie kann ein Volksentscheid faschistoid sein? Ist den Leuten ansatzweise bewusst, woher der Begriff rührt und was er bedeutet?
    Nochmals das Angebot: kommt zu den Parteitagen oder Veranstaltungen, immer alles öffentlich. Kostet Euch genau ein Abend.
    So ist es bewusste Hetze und kein Deut besser als die rechten Spinner.
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#80 Harry1972Profil
#81 Thomas PrudloAnonym
  • 19.12.2014, 23:25h
  • Antwort auf #80 von Harry1972

  • Aha, jetzt sind wir schließlich beim Begriff leitbild gelandet. Deswegen also..?
    Tut mir leid, aber wer einen solch gängigen politischen Begriff in eine Ecke stellen will, dem unterstelle ich jetzt meinerseits eine Hatz wie wir sie nur vom rechten Gesocks kennen.

    Und wer es nicht glauben will, einfach leitbild + rosa liste in die Suchmaschine.
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#82 Harry1972Profil
  • 20.12.2014, 04:49hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #81 von Thomas Prudlo
  • Der Kontext ist entscheidend und das weisst Du auch.

    Da faselt einer von euch unfassbar dämlich in die Landschaft hinein, die Vorsitztante kreischt wegen "Meinungsfreiheit" los und der sogenannte Bundesvorstand quakt was vom Leitbild der Ehe zwischen Mann und Frau. Zum Schluss kommst Du als Aggroversion vom Ilg. Der Onlinesoldat für die Kommentarspalten.

    Danke, die Taktik ist inzwischen abgedrochsen.
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#83 Miguel53deProfil
  • 20.12.2014, 08:40hOttawa
  • Beruhigt Euch Leute. Wie das Update hier klar macht, distanziert sich die Bundespartei von dieser oertliche Aussage in Memingen.

    Ich meine, das ist ein gutes Zeichen!

    Vielleicht - und hoffentlich - viel Rauch um nichts? Waere doch mal schoen.
  • Antworten » | Direktlink »
#84 dschlumpf
  • 21.12.2014, 16:32h
  • Antwort auf #73 von sperling
  • @sperling
    Zunächst die Antworten auf Ihre Fragen:
    "hatte mich an einer Diskussion vor etwa zwei Jahren orientiert, wo die Schwulenhetze vor zig Jahren ins Gegenteil verkehrt worden war": Da geht es um ein Heft der GEW, jetzt nicht mehr zum Download bereitgestellt, mit folgendem Inhalt: "Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) publiziert über ihren Landesverband Baden-Württemberg eine so genannte "Handreichung für Lehrkräfte":
    Titel: "Lesbische und schwule Lebensweisen - ein Thema für die Schule"
    Die Gewerkschaft unterstützt damit eine frühest mögliche "Sexualisierung" der Kinder und auf Seite 20 der Publikation findet sich
    "Der heterosexuelle Fragebogen" mit 12 Fragen an das Kind.
    1. Woher, glaubst du, kommt deine Heterosexualität?
    2. Wann und warum hast du dich entschlossen, heterosexuell zu sein?
    3. Ist es möglich, dass deine Heterosexualität nur eine Phase ist und dass du diese Phase überwinden wirst?
    4. Ist es möglich, dass deine Heterosexualität von einer neurotischen Angst vor Menschen des gleichen Geschlechtes kommt?
    5. Wissen deine Eltern, dass du heterosexuell bist? Wissen es Deine Freundinnen und Freunde? Wie haben sie reagiert?
    6. Eine ungleich starke Mehrheit der Kinderbelästiger ist heterosexuell. Kannst Du es verantworten, deine Kinder heterosexuellen Lehrer/innen auszusetzen?
    7. Was machen Männer und Frauen denn eigentlich im Bett zusammen? Wie können sie wirklich wissen, wie sie sich gegenseitig befriedigen können, wo sie doch anatomisch so unterschiedlich sind?
    8. Obwohl die Gesellschaft die Ehe so stark unterstützt, steigt die Scheidungsraten immer mehr. Warum gibt es so wenige langjährige, stabile Beziehungen unter Heterosexuellen?
    9. Laut Statistik kommen Geschlechtskrankheiten bei Lesben am wenigsten vor. Ist es daher für Frauen wirklich sinnvoll, eine heterosexuelle Lebensweise zu führen und so das Risiko von Geschlechtskrankheiten und Schwangerschaft einzugehen?
    10. In Anbetracht der Übervölkerung stellt sich folgende Frage: Wie könnte die Menschheit überleben, wenn alle heterosexuell wären?
    11. Es scheint sehr wenige glückliche Heterosexuelle zu geben; aber es wurden Verfahren entwickelt, die es dir möglich machen könnten, dich zu ändern, falls du es wirklich willst. Hast du schon einmal in Betracht gezogen, eine Elektroschocktherapie zu machen?
    12. Möchtest du, dass dein Kind heterosexuell ist, obwohl du die Probleme kennst, mit denen es konfrontiert würde? "
    Ich fand diese Publikation ehrlich gesagt sehr fragwürdig und für die Bearbeitung des Themas daneben. Ich hatte den Text allerdings auch nicht mehr wortwörtlich parat, jetzt erst wieder herausgesucht.
    2. Zu unserem Satz im Grundsatzprogramm "Leitbild der aus der Ehe...": Hier gehen wir doch gerade weiter mit "andere Formen verbindlicher Lebensgestaltung" und gestehen Regenbogenkonstellationen ebenfalls die Anerkennung zu, wenn sie verbindlich sind und damit die Kontinuität für die Kinder gewährleisten. Ich sehe nicht wo wir da diskriminierend oder reaktionär wären. Es ist hier auch in keinster Weise herauslesbar, dass wir hinter den Status quo zurück wollen.
    Es ist nicht so, dass der Kreisverband das will, sondern dass ein Mitglied eines Kreisverbandes dies bei einer Sitzung ohne Beschlusscharakter als seine eigene Meinung geäußert hat. Dies jetzt als die politische Meinung dieses Kreisverbandes oder sogar der gesamten ÖDP zu nehmen, empfinde ich von dem betreffenden Reporter, bereitwillig übernommen vom SPD-Politiker absolut unfair. Dass wir dann von anderen Bloggern hier als Gesocks diskriminiert werden, tut ein Übriges, zunächst mit Unmut zu reagieren. Menschen, die mehr als Toleranz für ihre von einer heterosexuellen Lebensweise abweichende Einstellung verlangen aber auf der anderen Seite Mitglieder der ÖDP, ohne diese zu kennen als Öko-Faschisten und Homo-Hasser zu diskreditieren führt eben dazu, dass einem der Hut hochgeht.
    Ich bin gerne bereit, über die unterschiedlichsten Themen zu diskutieren.
    Im Moment sehe ich allerdings eine ganze Reihe von anderen Themen außer dem hier diskutierten, die es eher wert wären, breit überdacht zu werden. Die großen Parteien kümmern sich nicht um die wirklichen Interessen des sogenannten kleinen Mannes. Wir versuchen das im Einklang mit der Natur. Uns deshalb als rückschrittlich zu diffamieren finde ich nicht gut. Ganz im Gegenteil sollten wir uns nicht im Kleinkrieg zerfleischen sondern uns um die wichtigen Themen gemeinsam kümmern.
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#85 Harry1972Profil
  • 21.12.2014, 17:33hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #84 von dschlumpf
  • Wenn Du keinen Bock auf Kleinkrieg hast, dann überdenke Deinen Sprachgebrauch.

    Ihr gesteht also Anerkennung zu?
    Von einer heterosexuellen Lebensweise abweichenden Einstellung?
    Themen, die es eher Wert wären?

    Das ist nunmal der klassische Herrenmenschensprech der faschistischen Parteien!
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#86 David77Anonym
  • 21.12.2014, 18:17h
  • Antwort auf #84 von dschlumpf
  • "hatte mich an einer Diskussion vor etwa zwei Jahren orientiert, wo die Schwulenhetze vor zig Jahren ins Gegenteil verkehrt worden war":"

    Danke für die Auflistung der Fragen. Dann ersetze mal jedes "heterosexuell" durch "homosexuell".

    Das hinter der Umkehrung nicht eine "Heterophobie" und keine Verurteilung steckt, sondern das einzig Sinn und Zweck ist, die tatsächlichen Erfahrungen Homosexueller, die sich solche Fragen tatsächlichen gefallen lassen müssen, die ständig gegen solche Vorurteile kämpfen müssen, den Außenstehenden bewusst zu machen, das erschließt sich dir nicht?? Unfassbar!!!

    Das sowas manchmal nötig ist, damit evtl. die Leute, die selber solche Vorurteile haben und nicht wissen, was sie damit anrichten, sie selber zu spüren bekommen, um sich damit auseinanderzusetzen, das siehst du nicht?

    Dass es um Empathie geht, das siehst du nicht?
    Warum darf man den Spieß nicht umdrehen und andere damit konfrontieren, damit sie wissen, worum es geht? Damit sie selber darauf kommen dies zu hinterfragen?

    " Ich fand diese Publikation ehrlich gesagt sehr fragwürdig und für die Bearbeitung des Themas daneben. "

    Aha. Dass wir uns sowas in der Jugend anhören mussten und teilweise heute noch damit kämpfen, dass sich solche Vorurteile negativ auf die Entwicklung eines Kindes oder Jugendlichen auswirkt, dass damit eher Selbstzweifel geweckt wird und man sich schwer tut sich zu akzeptieren, DAS ist dann offenbar in Ordnung.
    Das ist anscheinend nicht fragwürdig und daneben?!

    Fragwürdig und daneben finde ich es dies homosexuellen Jugendlichen tatsächlich zuzumuten und sie dabei im Stich zu lassen.

    "Menschen, die mehr als Toleranz für ihre von einer heterosexuellen Lebensweise abweichende Einstellung verlangen aber auf der anderen Seite Mitglieder der ÖDP, ohne diese zu kennen als Öko-Faschisten und Homo-Hasser zu diskreditieren führt eben dazu, dass einem der Hut hochgeht. "

    Und da kommt der gewaltige Unterschied, bei dem UNS der Hut hochgeht:
    Wir haben eine von der "heterosexuellen Lebensweise abweichende Einstellung". Aha. Was ist denn daran eine abweichende Einstellung? Hat das was mit einer Meinung zu tun? Wenn man als schwuler Mann mit dem Menschen zusammen ist, den man liebt, was ist daran eine ANDERE abweichende "Einstellung" als die eines heterosexuellen Mannes, der mit einer Frau zusammen ist, die er liebt? Steckt da irgendwie eine Wertung, dass man Heterosexualität ablehnt? Eine Wahl??
    Beide leben gemäß ihrer eigenen Natur!!
    "Wir versuchen das im Einklang mit der Natur."
    Aha.
    Dennoch muss sich der schwule Mann rechtfertigen, der im Einklang mit seiner Natur lebt.
    Ist es so schwer nachzuvollziehen, dass UNS bei sowas dann der Kragen platzt?
    Hat ein Dunkelhäutiger auch eine "abweichende Lebenseinstellung" gegenüber Weißen?
    Und was verlangen wir da, was wir anderen nicht gewähren?
    Ist das schon zuviel verlangt, dass man einfach so leben darf wie man ist, und nicht abgewertet wird?
    "Wir versuchen das im Einklang mit der Natur. "
    Das scheint ihr Kollege nicht so zu sehen, denn ihm passt es nicht, das Homosexuelle im "Einklang mit ihrer (eigenen) Natur" leben. Offenbar ist der Mann falsch in der Partei..

    "Ganz im Gegenteil sollten wir uns nicht im Kleinkrieg zerfleischen sondern uns um die wichtigen Themen gemeinsam kümmern."

    Ja, und warum macht dass dann die eine Seite nicht? Hält sie es für wichtig Homosexuellen die Anerkennung zu verwehren?

    Und nochmal zu diesem Punkt:
    "Menschen, die mehr als Toleranz für ihre von einer heterosexuellen Lebensweise abweichende Einstellung verlangen aber auf der anderen Seite Mitglieder der ÖDP, ohne diese zu kennen als Öko-Faschisten und Homo-Hasser zu diskreditieren führt eben dazu, dass einem der Hut hochgeht. "

    Wo gewähren wir denn umgekehrt nicht "mehr als Toleranz für die heterosexuelle Lebensweise"?
    Homosexuelle haben nichts dagegen, dass andere es nicht sind. Wird der besagte Kollege etwa nicht akzeptiert, nicht schwul zu sein?
    Wie sieht es denn umgekehrt aus?

    Was auf der einen Seite nur eine Meinung ist, für die sie sich angegriffen und diskreditiert fühlen, ist für die andere Seite das ganze Sein. Das sind 2 Dinge auf 2 völlig verschiedenen Ebenen.
    Die eine Seite muss sich nicht dafür rechtfertigen heterosexuell zu sein, wird darin auch nicht eingeschränkt, urteilt aber darüber wie die andere Seite lebt.
    Und wundert sich dann, dass die andere Seite sich zurecht wehrt.
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#87 TheDadProfil
  • 21.12.2014, 18:23hHannover
  • Antwort auf #84 von dschlumpf
  • ""Ich bin gerne bereit, über die unterschiedlichsten Themen zu diskutieren.
    Im Moment sehe ich allerdings eine ganze Reihe von anderen Themen außer dem hier diskutierten, die es eher wert wären, breit überdacht zu werden.""..

    Welche Thematiken wären denn das, die Deiner Meinung nach "wichtiger" wären, als die Gewährung von Menschenrechten und Bürgerrechten ?

    Wo wenn nicht auch in die Gilde "des kleinen Mannes" würde man Deiner Meinung nach die Themenbereiche LGBTTIQ´s betreffend einordnen ?

    ""Da geht es um ein Heft der GEW, jetzt nicht mehr zum Download bereitgestellt, mit folgendem Inhalt: "Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) publiziert über ihren Landesverband Baden-Württemberg eine so genannte "Handreichung für Lehrkräfte":
    Titel: "Lesbische und schwule Lebensweisen - ein Thema für die Schule" ""..

    Äh ?
    Diese "Fragen" sind nichts weiter als SATIRE, und dieser Fragebogen wurde meines Wissens nach durch die BzGa verbreitet, und durch die GEW nur weiter verbreitet..

    Das ist keine "ernsthafte Unterrichts-Unterlage", wie das Wort Handreichung schon sagt, sondern ein Katalog von Gegenfragen, der immer dann angebracht werden kann, wenn aus dem Klassenverband entsprechende Vorurteile geäußert werden..

    Ersetze beim Lesen das Wort "heterosexuell" mit dem Wort "homosexuell", und Du hast alle gängigen Vorurteile vor der Nase, mit denen man es in der Schule bei der Sexualaufklärung zu tun hat !

    ""Ich fand diese Publikation ehrlich gesagt sehr fragwürdig und für die Bearbeitung des Themas daneben. Ich hatte den Text allerdings auch nicht mehr wortwörtlich parat, jetzt erst wieder herausgesucht.""..

    Ich finde den Katalog durchaus gelungen..

    ""Hier gehen wir doch gerade weiter mit "andere Formen verbindlicher Lebensgestaltung" und gestehen Regenbogenkonstellationen ebenfalls die Anerkennung zu, wenn sie verbindlich sind und damit die Kontinuität für die Kinder gewährleisten.""..

    Oh man..
    Das Problem ist euch gemein mit so vielen scheußlichen Formulierungen..
    Das muß daran liegen, das daran immer irgendwie Religioten und Spießer mitschreiben..

    Was genau ist in diesem Kontext eigentlich "verbindlich", wenn nicht klar ist, wie lange eine angebahnte Beziehung dauern wird ?

    Also bezieht sich "verbindlich" auf alle Legitimationen mit Trauschein oder ähnlichen Surrogaten á la Ehe-Vertrag oder ELP..

    Es gibt genügend langjährige Partnerschaften mit diversen Konstellationen die durch solche Formulierungen schlichtweg bewußt deklassiert werden..

    Nebenbei wird suggeriert, nur Partnerschaften wären geeignet Kinder ein Bild von Familie zu bieten, was so ganz nebenbei Millionen Alleinerziehende diskreditiert !

    ""Ganz im Gegenteil sollten wir uns nicht im Kleinkrieg zerfleischen sondern uns um die wichtigen Themen gemeinsam kümmern.""..

    Sobald diese Themen dann neben der ersichtlich formulierten Forderung nach Gleichstellung ALLER andere Forderungen als gleichrangig anerkennen, kann man darüber dann mal reden..
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#88 David77Anonym
  • 21.12.2014, 18:34h
  • Antwort auf #87 von TheDad
  • "Äh ?
    Diese "Fragen" sind nichts weiter als SATIRE, und dieser Fragebogen wurde meines Wissens nach durch die BzGa verbreitet, und durch die GEW nur weiter verbreitet..."

    Das Wort lag mir auf der Zunge und es wollte mir nicht einfallen... So ist es!!

    "Ersetze beim Lesen das Wort "heterosexuell" mit dem Wort "homosexuell", und Du hast alle gängigen Vorurteile vor der Nase, mit denen man es in der Schule bei der Sexualaufklärung zu tun hat !"

    2 Idioten derselbe Gedanke. So ist es auch...
    Ich glaube, ich spüre deine Macht, TheDad... Jetzt sag bloß, du bist mein Vater, DarthDad. Jetzt ist es raus!
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#90 Harry1972Profil
#91 TheDadProfil
#92 Harry1972Profil
#93 sperlingAnonym
  • 22.12.2014, 14:16h
  • Antwort auf #84 von dschlumpf
  • >"Titel: "Lesbische und schwule Lebensweisen - ein Thema für die Schule" Die Gewerkschaft unterstützt damit eine frühest mögliche "Sexualisierung" der Kinder"

    noch einmal zum langsam lesen: die erwähnung der tatsache, dass es schwule und lesben GIBT, hat nur für diejenigen mit "sexualisierung" zu tun, die beim alltagsleben von schwulen und lesben eben nicht an alltagsleben, sondern nur an sexualität denken können. kinder tun das in der regel nicht. projizieren Sie bitte Ihre eigene wahrnehmungsverschiebung nicht auf die realität.

    oder hat es für Sie auch mit "frühsexualisierung" zu tun, wenn kinder z.b. geschichten lesen, in denen heterosexuelle ehepaare erwähnt werden?

    dass Sie den fragebogen mit der umkehrung von homo- und heterosexualität nicht als ironisches spiel erkannt und somit vollkommen missverstanden haben, haben andere ja schon angemerkt.

    zum grundsatzprogramm: ich gehe davon aus, dass in solchen programmen jeder satz sorgfältig formuliert wird und deswegen auch auf die goldwaage gelegt werden darf.

    >"Das Leitbild der aus der Ehe eines Mannes und einer Frau gegründeten Familie schließt nicht aus, andere Formen verbindlicher Lebensgestaltung rechtlich anzuerkennen und abzusichern."

    "schließt nicht aus" ist etwas völlig anderes als "wir wollen, dass". und die völlig offen formulierte "anerkennung" ist etwas anderes als "gleichstellung". echte rechtliche gleichstellung wie eheöffnung und volles adoptionsrecht werden nicht formuliert, offenbar also auch nicht gewollt, zumindest nicht aktiv angestrebt. und das IST diskriminierend. jede ungleichbehandlung bedarf eines wichtigen sachgrundes, das hat das BVerfG immer wieder betont. wer ungleichbehandlungen befürwortet oder zumindest duldet, hierfür aber keine sachgründe nennt, der diskriminiert. die formulierung "dürfen nicht diskriminiert werden" verwenden auch die union und die katholische kirche, gleichzeitig sprechen sich beide ausdrücklich für diskriminierungen aus. das ist also nur dann wirklich glaubhaft, wenn gleichzeitig ausdrücklich die volle rechtliche gleichstellung gefordert wird. das tut Ihre partei nachweislich nicht.

    >"Es ist hier auch in keinster Weise herauslesbar, dass wir hinter den Status quo zurück wollen."

    ich hatte mich hier ausdrücklich nicht auf die gesamtpartei bezogen, sondern auf die genannten äußerungen, die in memmingen gefallen sind. dass man einzelne äußerungen nicht so verallgemeinern darf, darin stimme ich Ihnen zu. die distanzierung der bundespartei nehme ich gern zur kenntnis. die nicht-distanzierung des kreisverbandes spricht allerdings bände.
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#94 stromboliProfil

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