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Kommentare zu:
Stadt Frankfurt sucht Fachreferenten/-innen für LGBT


#1 Dont_talk_aboutProfil
  • 26.12.2014, 19:41hFrankfurt
  • Sorry, aber besser als mit einer E12 Halbtagsstelle hätte die Stadt nicht zum Ausdruck bringen können, wie unwichtig ihr unsere Community ist. Davon kann man in Frankfurt nicht leben

    E12 statt E13 könnte ich noch verstehen, um Fachhochschul- und Nur-Bachelorabsolventen nicht auszuschließen. Aber wieso nur 50 % ? Halbtagsstellen sind nunmal primär für Zweitverdiener interessant, die mehr Zeit für Kinder haben wollen. Rein statistisch ist dies aber eine Minderheit unter den möglichenen Interessenten für die Stelle.
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#2 FeigenAnonym
#3 arcorAnonym
#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 TheDadProfil
#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
#7 Dont_talk_aboutProfil
  • 27.12.2014, 19:21hFrankfurt
  • Überall werden wir diskriminiert und dann ist einmal eine Stelle auf uns zugeschnitten und dann werden Frauen bevorzugt

    Zudum denke ich, dass die Stelle ganz bewusst geteilt wurde. Man sieht Schwulenaktivitäten als Hobby an, wo dann erwartet wird, dass man sich in den restlichen 20 Wochenstunden als Privatmann engagiert. So hebelt man den Mindestlohn aus.
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#8 TheDadProfil
  • 27.12.2014, 21:11hHannover
  • Antwort auf #7 von Dont_talk_about
  • ""Überall werden wir diskriminiert und dann ist einmal eine Stelle auf uns zugeschnitten und dann werden Frauen bevorzugt""..

    ..und Du strickst kräftig daran mit, denn Deine Gedankenwelt läßt hier als probates Mittel gegen Diskriminierung nur einen Schwulen Mann zum Zuge kommen ?

    Vor über 20 Jahren hat das kleine Bundesland Bremen als eines der ersten so genannte "Frauenbeauftragte" "installiert"..

    Es dauerte mehr als 5 Jahre um aus diesen Stellen in den Verwaltungen und Städtischen Kliniken zunächst als Ehrenamtliches Engagement gefordert, eine Halbtags Stelle zu machen, dann eine Vollzeitstelle, und schließlich die Aufgabe von "Frauenbeauftragte" in "Gleichstellungsbeauftragte" um zu benennen, denn es stellte sich ziemlich bald heraus, das Frauen m Öffentlichem Dienst noch lange nicht überall benachteiligt wurden, vor allen Dingen nicht in Kliniken und Krankenhäusern, wo Heute noch in vielen Betrieben mehr als 70 % aller Leitungsfunktionen von Frauen übernommen werden..

    Wer ist hier also "wir", und auf "wen" wurde hier eine Stelle "zugeschnitten" ?

    ""Hierfür suchen wir 2 Fachreferenten/-innen (Büroangestellte)""

    ..steht dort..
    Von einer "Zuschneidung" auf einen bestimmte Sexuelle Identität, oder gar irgendein Geschlecht steht dort gar nichts..
    Mal abgesehen davon, das sie wie so oft, das "I" "vergessen" haben..

    Spannend wäre hier nämlich vor allem zu sehen, wie die anderen Bediensteten der Stadtverwaltungen und Öffentlichen Einrichtungen mit den beiden Personen auf diesen Stellen umgingen, wenn die Eine Transgender, und die Andere Person Intersexuell wäre..

    Fachreferenz bedeutet hier vor allem sich um die Schulung anderer Mitarbeiter im Umgang untereinander, aber vor allem im Umgang mit dem Bürger zu beschäftigen..

    Die Erwartungen der Stadt Frankfurt sind hier aber wie allzu oft, ziemlich hoch geschraubt, und wohl kaum von einem Menschen zu erfüllen, der mitten im Berufsleben steht, und sich verändern will..

    Der Hinweis auf die Förderung von Frauen, Schwerbehinderten und Bewerber aller Nationalitäten ist übrigens einer, den wir den AGG´s zu verdanken haben..

    Neben diesem müßte hier sogar noch vermerkt sein, das Bewerbungen ältere Arbeitnehmer erwünscht sind, weil sich diese ja sonst auch irgendwie diskriminiert fühlen könnten..

    Ändert nichts an der Tatsache das sich für mich persönlich die Aufzählung von Frauen und "Behinderten" in einem Satz immer irgendwie "anrüchig" liest..

    Eine Halbtags Stelle hat mit dem "Aushebeln" von Mindestlohn überhaupt nichts zu tun..
    Der TVöD liegt da eindeutig drüber..
    Und keiner muß in Frankfurt wohnen..
    Macht eh keiner, bei 500.000 Einwohnern und mehr als 2 Millionen Arbeitsplätzen in der Metropole..
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#9 TheDadProfil

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