Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=2297
Home > Kommentare

Einzelkommentar zu:
Kritik an Kölner Überfalltelefon


#4 MichaelAnonym
  • 18.01.2005, 17:57h
  • Der Vorwurf der Naivität und Unprofessionalität ist wohl eher an Herrn Blech, das whk und andere linke Ideologen zu richten, die der Auffassung sind, dass unsere Gesellschaft alle durch kulturelle Unterschiede bedingte Handlungen zu tolerieren haben.

    Wer den außergewöhnlich hohen Anteil moslemischer Männer, insb. Jugendlicher, an homophober Gewalt negiert oder auch nur Verständnis dafür aufbringt, dem sei empfohlen, den rosaroten Elfenbeinturm zu verlassen und sich in den entsprechenden Statistiken zu informieren. Auch ein Besuch gewisser, nicht szeneüblicher Stadteile in Berlin, Köln oder München kann einen Erkenntnisgewinn bringen, stellt sich aber oftmals für offen schwul lebende Menschen als nicht ungefährlich heraus.

    Warum sollten wir jenen, die Akzeptanz von uns fordern, nicht Gleiches abverlangen.

    Dies auch nur in den Zusammenhang zur abscheulichen faschistischen Brandmarkung jüdischer Geschäfte zu stellen, verkennt nicht nur das berechtigte Anliegen des Überfalltelefons, sondern stellt eine Beleidigung für die Opfer des Holocaust dar!
    Diesen zu instrumentalisieren, um missliebige Auffassungen jedwede Legitimität abzusprechen, ist nicht nur unfair, sondern eine unvergleichliche Geschmacklosigkeit!

    Auch durch einen solch dummen Vergleich können sich Menschen disqualifizieren.

    Dies haben sowohl der Autor als auch das WHK getan.
    Mag der Hinweis auf die Ursachen auch berechtigt sein, entbindet dies nicht von der Pflicht, bedenkliche Entwicklungen aufzuzeigen und Lösungen zu suchen.

    Boshafte Unterstellungen und Diffamierungen aus ideologischen Gründen sind dabei ebensowenig hilfreich, wie das Schüren von Panik.
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel