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Kommentare zu:
Kritik an Kölner Überfalltelefon


#21 tinaAnonym
  • 06.01.2006, 04:57h
  • Die Idee des Kölner Überfalltelefons, dass Läden und Lokale von Migranten und Migrantinnen ihre Akzeptanz sexuell Anderslebender durch ein Schild oder etwas Ähnliches bekunden sollten, halte ich für gut, auch wenn einige Ideologen dagegen wettern. Es sind die gleichen Personen, die dem Berliner Überfalltelefon „Maneo“ die Unterstützung verweigern wollen, nur weil dieses den hohen Anteil von ausländischen Tätern bei Gewalttaten gegen Schwule, Lesben und Transidentinnen statistisch belegt hat.
    Ich bin selbst Transidentin und wenn ich jemals bedroht, beschimpft, geschlagen oder sexuell belästigt worden bin, handelte es sich fast immer um Ausländer.
    Fast alle Transfrauen, die ich kenne, haben ähnliche Erfahrungen gemacht.
    Damit sage ich nicht, dass alle AusländerInnen transidenten- oder schwulenfeindlich seien.
    Natürlich können nicht „die Ausländer“ in ihrer Gesamtheit für Gewalttaten gegen sexuell Anderslebende verantwortlich gemacht werden. Ihre Rolle dabei aber zu verharmlosen, zu bagatellisieren oder gar ganz abzustreiten, geht an jeder Realität vorbei, ist gefährlich und verantwortungslos.
    Doch einige Leute sind ideologisch zu verbohrt, um Tatsachen akzeptieren zu können. Es zählt nur das Vorurteil, nämlich dass Ausländer/Ausländerinnen grundsätzlich und immer edle und gute Menschen seien, und dass alle, die diese verallgemeinernde These in ihrer Pauschalität nicht teilen, “Rassisten“ und „Ausländerfeinde“ seien.
    Natürlich sind dann andere Meinungen, auch wenn sie statistisch belegt sind, grundsätzlich „gefälscht“, „unwissenschaftlich“, „rassistisch“ - oder von finsteren Mächten gesteuert. Denn: „Was nicht sein kann, das nicht sein darf“.
    Ich finde, diese angeblich „politisch korrekten“ Ideologen sind genauso verblendet wie die Nazis, denn sie können genausowenig differenzieren.
    Dies gilt insbesondere für das WHK, das sich besser in UIK = „unwissenschaftlich-ideologisches Komittee“ umbenennen sollte. Es sollte sich seine realitätsfernen Kommentare verkneifen.
    Das Kölner Überfalltelefon bekommmt ja ebenso wie das Berliner Überfalltelefon ständig mit, was tatsächlich passiert, wie hoch der Anteil von Ausländern an Übergriffen gegen Schwule/Lesben/Transidentinnen ist. Sonst wäre es ja wohl gar nicht auf einen solchen Vorschlag gekommen. Dieser ist selbstverständlich weder „instinktlos“ noch „rassistisch“.
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