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Kommentare zu:
Russland verbietet Transsexuellen und Dildo-Fans das Autofahren


#21 agneta
  • 09.01.2015, 11:43h
  • Körperlich schwächere Personen, wie das Transgender oft sind, können sowieso die Autos, die Russland sich, aufgrund eines beispiellosen Rubelverfalls künftig leisten kann, nicht mehr fahren. Moskowicz (?) und Lada haben im Gegensatz zu Audi oder BMW keine Lenkhilfen.
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#22 JulianoRheinAnonym
  • 09.01.2015, 12:38h

  • Oje was für ein dummes Video.

    Aber mal bezogen auf Trans in Deutschland und der Einstufung von Transsexualität in WHO oder ICD...Ich sage nicht, dass Transsxualität nicht ernst genommen werden soll, im Gegenteil, aber es ist definitiv anders zu bewerten als Homosexualität, was die Folgen für den eigenen Körper betrifft.

    Sieht man von gesellschaftlichen Diskriminierungen ab, gibt es für Homosexuelle keinen Leidensdruck mehr. Wäre die Welt offen gegenüber Schwulen und Lesben und man könnte als Homosexueller überall Hand in Hand herlaufen, in der Schule offen für seinen Mitschüler schwärmen ohne gemobbt zu werden, bei egal welchen Job man macht zum Schwulsein stehen, dann würde kein Schwuler mehr auf die Idee kommen eine Therapie wegen seiner Homosexualität zu machen

    Bei Transsexuellen mit Geschlechts- Anpasdungswunsch ist das insofern anders, als das diese selbst in einer offenen Gesellschaft immer noch das Problem des "im Körper fremd- fühlens haben, was eine medizinische und damit auch psychologische Behandlung erfordert. Hormongabe und OP's sind nicht ohne und um diese medizinisch zu begründen und auch zu genehmigen müssen sich Ärzte auf Kriterien beziehen. Diese müssen wie bei allen anderen medizinischen Eingriffen auch, als Diagnose festgelegt sein.
    Deswegen kann Transsexualität nicht aus dem Katalog/ Diagnoseschlüssel verschwinden, höchstens der Inhalt geändert werden.

    Desweiteren stellt sich die Frage wie man mit Minderjährigen umgeht.
    Das kann man wieder nicht mit Homosexualität vergleichen, denn auch wenn die meisten früh wissen welche Sexuelle Orientierung haben, gibt es welche die das erst spät merken. Selbst bei einer offenen Gesellschaft wären nicht alle sofort festgelegt. Ob Hetero, Homo oder bi, nach der Pubertät und wenn man erwachsen wird ändert das sich bei manchen oder es wird einem dann erst richtig bewusst was man ist.

    Bei Transgender- Kindern ist das auch so. Es gibt Kinder die wollen länger anhaltend das andere Geschlecht sein und wenn diese dann ihren Eltern das mitteilen, überlegt man was getan wird. Während die einen einfach nicht geschlechtskonform sind, sich aber weiter in dem Geschlecht wohl fühlen in dem sie geboren wurden ( in einer offenen Gesellschaft wäre das kein Problem),
    gibt es jene die hartnäckig sagen dass sie sich als Mädchen oder Junge fühlen obwohl ihr Körper das Gegengeschlecht ist. Diese bezeichnet man wenn es lange andauert als Transsexualität.
    Es gibt aber welche die ihre gesamte Kindheit durch bis nach der Pubertät und weiter das andere Geschlecht sein wollen, sich als Erwachsene aber klar als geschlechtskonform bezeichnen.

    Wenn man an Minderjährigen eine Geschlechtsanpassung mit Hormonen und OP's durchführt, könnte es aufgrund der jungen, noch nicht abgeschlossene Persönlichkeitsentwicklung, zu Fehlentscheidungen kommen.

    Das viele Ärzte vor so etwas Respekt haben und nicht einfach sagen, ach ein transsexuelles Kind, machen wir uns an die Arbeit, ist verständlich.
    Was wenn das Kind es später bereut.

    So einfach ist es also nicht.
    Man kann nicht immer nur über den Gesetzgeber meckern und diesbezüglich ablehnenden Ärzten Ignoranz vorwerfen.
    Es ist vor allem nicht mit Homosexualität zu vergleichen, welche sich eben bei dem einen entwickelt und bei dem anderen nicht, bzw falls angeboren, dem einen eher bewußt wird, dem anderen später.
    Bei Transsexuellen kann die spätere Erkenntnis doch nicht trans zu sein, zum Verhängnis werden wenn erstmal operiert und substituiert wurde.

    Deswegen finde ich es schwierig bei so einem komplexen Thema wie Transsexualität der Medizin und dem deutschen Gesetz pauschal Diskriminierung zu unterstellen.

    Was schlagt ihr denn vor, was soll man ändern.
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#23 Harry1972Profil
  • 09.01.2015, 14:29hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #22 von JulianoRhein
  • "Was schlagt ihr denn vor, was soll man ändern."?

    Zuerst einmal kannst Du Dein Denken ändern. Wie kommst Du nur darauf, Menschen könnten erst mit ihrer Volljährigkeit entscheiden?
    So, wie ich es begriffen habe, sind Transgender sich meistens schon vor der Pubertät darüber im Klaren, was in ihnen vorgeht und die Probleme mit dem eigenen Körper wären bei Weitem nicht so groß, würde diesen Menschen nicht ständig eingeredet, daß mit ihnen etwas nicht stimmt.

    So eine Geschlechtsanpassung ist kein Pappenstiel aber je früher das passiert, desto besser sind die Ergebnisse. Hast Du Leelah Alcorn schon vergessen? Sie wollte nicht erst zu einem Mann heranreifen, sie wollte Frau sein.
    Solche Entscheidungen sind in den meisten Fällen ganz sicher schon im Teenageralter möglich und werden nur nicht akzeptiert, da sehr viele Menschen dazu neigen, Jugendliche als Kinder zu deklarieren, sobald es um Sexualität geht.
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#24 OlliAnonym
  • 09.01.2015, 15:21h
  • Antwort auf #22 von JulianoRhein
  • Ernsthaft?

    In einem Artikel über die Diskriminierung von Transsexuellen fängst du ernsthaft an, die Berechtigung von Transsexualität zu diskutieren?
    Ich bin mal gespannt, wie du aus der Wäsche guckst, wenn man dir den Führerschein entzieht, weil du schwul bist.

    " Es gibt aber welche die ihre gesamte Kindheit durch bis nach der Pubertät und weiter das andere Geschlecht sein wollen, sich als Erwachsene aber klar als geschlechtskonform bezeichnen."
    Wenn du dich auch nur ansatzweise mit dem Thema befasst hättet, wüsstest du, dass das in jedem Ratgeber für die Eltern und Ärzte von trans* Kinder drinsteht. Alle wissen das, alle gehen entsprechend vorsichtig vor.

    Guckst du z.B. hier:
    www.amazon.de/Wenn-Kinder-anders-f%C3%BChlen-Geschlecht/dp/3
    497022160
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#25 OllieAnonym
  • 09.01.2015, 15:33h
  • Es wäre schön gewesen, wenn ihr mit dem "Dildo" nicht das Thema veralbert hättet.
    Unmittelbar betroffen sind von dem Gesetz Transsexuelle (Sehbehinderte werden ja wohl auch in Russland keinen Führerschein haben).

    Der Entzug des Führerscheins ist ein massiver Eingriff in die Bürgerrechte (siehe bestimmte islamische Staaten, in denen Frauen keinen Fürhrerschein bekommen). Er bewirkt eine komplette Einschränkung der Bewegungsfreiheit, vor allem wenn man auf dem Land wohnt. Er kann auch den Verlust von Berufstätigkeit bedeuten. Zudem ist für viele trans* Menschen das Auto eine Möglichkeit, sicher von einem Ort zum anderen zu gelangen. Nicht ganz unwichtig in einem Land, in dem marodieren Banden LGBT von der Strasse weg entführen.

    Sogar yahoo Nachrichten schaffen, das ernsthaft zu berichten:
    de.nachrichten.yahoo.com/kein-f%C3%BChrerschein-f%C3%BCr-tra
    nssexuelle-russland-121153089.html


    "In Russland ist die Einschränkung der Rechte von Bürgern aufgrund ihrer sexuellen Orientierung weiter verschärft worden: In dieser Woche trat ein Gesetz in Kraft, das es Transvestiten, Transsexuellen und anderen Minderheiten verbietet, einen Führerschein zu erwerben oder zu haben.

    Auf der Liste von Menschen, denen das Autofahren verboten wird, stehen auch Fetischisten, Pädophile und Voyeure sowie Glücksspielsüchtige und Kleptomanen."

    Da Homosexuelle in Russland inzwischen mit Pädophilen in eins gelesen werden, ist anzunehmen, dass sie auf diesem Weg auch betroffen sein könnten (und nicht weil sie Dildos benutzen).

    Das könnt ihr besser, queer.de.
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#26 SofiaBerlinProfil
  • 09.01.2015, 19:38hBerlin
  • Antwort auf #22 von JulianoRhein
  • Verstehe auch nicht ganz was dein Kommentar mit dem Artikel zu tun hat. Lange nicht jede Transsexuelle fühlt sich im falschen Körper geboren, trotzdem sollte jede Transsexuelle ein RECHT auf Zugang zu allen möglichen medizinischen Leistungen bezüglich Geschlechtsumwandlung haben, auch im Minderjährigen Alter. Und der für mich einzige rationale Grund warum Transsexualität noch im WHO-Katalog zu finden ist, ist die Tatsache, dass dadurch eine komplette Kostenfinanzierung der Behandlungen durch Krankenkassen erfolgen kann und damit ein kleiner Teil der hohen finanziellen Belastung gelindert wird, die die meisten Transsexuellen haben. Es sollte auch hier erwähnt werden, dass ein unglaublich großer Teil der Transsexuellen Frauen sich prostituieren muss bzw. als Sexarbeiter den Lebensunterhalt bestreiten müssen, da eine Integration in den deutschen Arbeitsmarkt für viele aufgrund von Diskriminierung, Vorurteilen und Schutzlosigkeit praktisch unmöglich ist.
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#27 SofiaBerlinProfil
  • 09.01.2015, 19:45hBerlin
  • An die Queer-Redaktion ,):
    In der Tat hätte man auf den Ausdruck "Dildo-Fans" in der Überschrift durchaus verzichten können, da es hier um eine erneute schwerwiegende Verletzung von Menschenrechten geht zulasten von Transgender.
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#28 LangsamLangsamEhemaliges Profil
#29 agneta
  • 09.01.2015, 21:53h
  • Antwort auf #25 von Ollie
  • Ich diskutiere als amerikanisch-stämmige Transgender - Frau mit diesem kleinen Knilch ( Putin ) nicht lange. Diskutieren mit dem könnt ihr Deutschen. Die verstehen nur eine Sprache, die wir gut beherrschen. God bless America and the United States Army !!
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#30 AxelAnonym

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