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Kommentare zu:
Russland verbietet Transsexuellen und Dildo-Fans das Autofahren


#31 FreeyourgenderProfil
  • 10.01.2015, 11:33hBamberg
  • Dieser erneute Fehdehanschuh Russlands gegenüber dem Westen,
    hat die gleiche Intention wie bereits im Vorfeld schon,
    allein die Wiederholung und das Aufwärmen dieses Diskurses outet die Intention
    die dahinter steht, die höhere Ziele verfolgt, die LGBT Community ist hier nur Mittel zum Zweck.

    Um das Vorgehen zu verstehen, muß man sich klarmachen, dass es immer noch gut für ein konservatives Image ist,
    homophob und transphob zu sein, auch im Westen:
    Wer sich hier bei dieser Aussage wundert, darf ich nur ein paar Punkte unterbreiten:
    der Punkt 17 des Positionspapierst von Pegida spricht sich offen transphob aus (gegen "wahnitzige Gendermainstream")
    die Demontage und das Auf-Eis-Legen des Bildungsplanes in Ba-Wü ohne argumentative Grundlage der transphoben Gegenseite,
    die Pläne werden bei einer Landtagswahl, die rot-grün ablöst für immer im Archiv verschwinden
    Die Aussage der Bundeskanzlerin vor der BTW Wahl 2013, vor Millionenpublikum in der ARD:
    Nein zum vollen Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare: Begründung: "ungutes Bauchgefühl"

    Diese 3 Punkte sollen ausreichen um zu beleuchten, dass man Punkte im konversativen Lager sammeln kann,
    wenn man gegen LGBT ist, in welcher Form auch immer, im Westen wie im Osten.

    Der Conchita Wurst Diskurs hat hier auch deutliche Antworten gegeben, im Nachhall des ESC 2014

    Russlands Vorteile, konservativ gegen LGBT zu intervenieren:

    1. Russland zeigt Profil gegen "GenderMainStreaming" und gibt konservativen Russen eine Identität gegen den Teil des Westens,
    der eher links ausgerichtet ist, also familliäre Pro-LGBT Linien verfolgt.
    Damit stärkt Russland innenpolitisch seine konservative Mehrheit, die LGBT nicht befürwortet.
    Das Russland konservativ ist, in der Breite, sieht man an der gescheiterten Öffnung gegenüber dem kapitalistischen Westen.
    Seit 1991 gibt es die UdSSR, die Sowjetunion nicht mehr, trotzdem näherte sich Russland dem Westen nicht wesentlich weiter an.
    Dieses konservative, rechte Profil, das in der breiten Bevölkerung herrscht, wird durch solche Kampagnen gegen LGBT gestärkt
    (Stichwort: auch in D gibt es einen extrem hohen Bevölkerungsanteil, der Pediga wohlwollend unterstützt, aber nicht als Stimme im Internet in Erscheinung tritt)
    > Ergebnis Punkt 1.: Innenpolitische Stärkung der Regierung

    2. Der Konservatismus im Westen, und hier explizit alle rechten Strömungen in ganz Europa werden befeuert, indem diese Gedanken bestätigt werden. Pegida, die sich gegen GenderMainstreaming aussprechen, könnten so argumentieren, das Russland es "richtig vormacht" wie es geht. Das "Rechtsaußen" Parteien keine Sonderlinge mehr sind, zeigte die Europawahl 2014, in der es einige ins Europaparlament geschafft haben: Lega Nord, Italien, FPÖ, Österreich, Front National, Frankreich, PVV, Niederlande, Dansk Folkeparti, Dänemark, PiS, Polen, Ukip Großbritannien
    Weiterhin haben wir starke Strömungen in Griechenland, goldene Morgenröte, in Ungarn mit der Jobbik-Partei
    Alle nationalen rechtsaußen-Parteien sind keine Freunde von Brüssel, möchten Unabhängigkeit und gefährden Europa als Wirtschaftsmacht.
    Es ist also nur logisch, das Russland die Demontage Europas unterstutzt, indem sie rechte Meinungen befeuert.
    Wir haben bereits Krieg: Wir befinden uns im Wirtschaftskrieg der Währungen: US-Dollar gegen Euro gegen Yen, - wenn der Rubel nicht noch weiter fallen soll, gilt es zu kämpfen, ein zerfallenes Europa kann hier nur gut sein.
    Pegida und AfD, wie auch NPD in Deutschland sind somit wirtschafltich gesehen pro-russische Entwicklungen.
    Möchte man diese Strömungen befeuern, bedient man die Meinungen dieser Parteien, die sich gegen die etablierten Regierungen richten.
    > Ergebnis PUnkt 2 : Aussenpolitische Wirkung der Demontage Europas durch ideologische Stärkung von rechstaußen verorteten Gedankenguts

    Quelle:

    www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?t=422#p695
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#32 NiemandSPDAnonym
  • 11.01.2015, 05:01h
  • In Wolfenbüttel, dem Heimatland unseres ehemaligen Bundeskanzlers und Putin- Verstehers Schröder, lebt die Dildofee. Neulich im nächtlichen Vox- Programm gesehen! Sie bildet junge Dildofeen aus, die ähnlich wie Tupper- Parties Dildo- Parties veranstalten.

    Der Dildo ist ein Symbol des Friedens und der sexuellen Freiheit. Die SPD ist es nicht. Der SPD- Außenminister wird kein Wort über diesen Unsinn verlieren, denn er ist wie seine Partei farb- und mutlos. Eingepennt im Koalitionsbett mit der Frau Merkel.
    Wenn noch ein Funken anstand in dieser Partei steckt, sollte Doris Schröder- Kopf schnellstens als Dildofee nach Russland reisen und mit Dildos für den Frieden werben. Wird sie nicht, tut sie nicht, denn die SPD kann es nicht!
    _____

    Niemand wählt SPD, nicht die Oma, nicht der schwule Enkel, nicht die lesbische Krankenschwester, nicht der Friedhofsgärtner!
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#33 giliattAnonym
  • 12.01.2015, 03:23h
  • Antwort auf #20 von queer_norbert
  • Lieber queer-Admin Norbert,

    als "Mecker-Jochen" war mir die Bedeutlichkeit der WHO-Liste ansatzweise klar. Otto-Normalverbraucher liest aber aus dem Text heraus: "Boah, die Drecksäcke haben gegen eine WHO-Richtlinie verstossen!!!

    Hier hätte im Beitrag ein erläuternder Nebensatz für Klarheit gesorgt, um den queer.de-Lesern den besseren Einstieg in die Diskussion zu ermöglichen. Hat Putin nun gegen internationale Richtlinien verstossen, oder nicht? Lassen wir das mal offen, wiewohl die Frage bereits mit einem deutlichen JA beantwortet ist.

    Mein Interesse erregt der letzte Satz Ihrer Antwort bezüglich der WHO-Liste:
    "Sie war es auch, auf der bis 1977 HOMOSEXUALITÄT auftauchte."

    Homosexualität als Krankheit auf der WHO- -Diagnose-Liste im Jahre 1977? DDR-Justizministerin Hilde Benjamin, die "Rote Guilliotine", liess in den 1950er Jahren Homosexualität als Krankheit in die Lehrbücher der Medizinstudenten schreiben. Mit verheerenden Folgen. Mein Hausarzt erinnert sich ....
    WHO 1977?
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