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"Böses Imperium der Homosexuellen"

Gambias Präsident: Homo-Toleranz führt zum Untergang

  • 14. Januar 2015 19 2 Min.

Präsident Yahya Jammeh lässt Homo­sexuelle in seinem Land gnadenlos verfolgen

Der gottlose Westen wird untergehen, weil er Schwule und Lesben gleichbehandelt – davon ist einer von Afrikas homophobsten Staatschefs überzeugt.

In Gambia hat Präsident Yahya Jammeh erneut gegen Homosexuelle gehetzt. Bei einer Rede vor Sicherheitsbeamten in der Hauptstadt Banjul sagte der 49-Jährige am Samstag: "Lassen Sie mich eine Sache ganz deutlich sagen: Wenn [in westlichen Ländern] die Meinung herrscht, dass man homosexuell sein darf und Homosexualität dem ganzen Erdball aufzwingen kann, dann nehmen diese Länder ein schlimmes Ende", so Jammeh nach Angaben von "Gambia Affairs".

"Alle Imperien sind in der Vergangenheit nicht zu der Zeit kollabiert, in der sie besonders schwach waren, sondern wenn sie auf dem Höhepunkt ihrer Macht waren und sich mit dem allmächtigen Allah gleichgesetzt haben. Dieses böse Imperium der Homosexuellen wird kaputtgehen." Jammeh bekräftigte, dass sowohl die Bibel als auch der Koran Homosexuelle ablehnten.

Ferner wies Jammeh zurück, dass Homosexuelle eine Minderheit sind, die gleiche Rechte wie andere Menschen beanspruchen könnten. Außerdem erklärte er, dass Gambia mit der Ablehnung von Homosexuellen ein gute Zukunft bevorstehen würde: "Lassen sie mich diese Länder warnen, die denken, sie seien mächtig. Sie mögen böse Mächte sein, aber Gambia ist eine rechtschaffene Macht, die von Gott geschützt wird. Wir werden dank der Gnade Gottes die Oberhand haben."

Der Präsident warf ausländischen "bösen Mächten" zudem vor, Gambia vernichten zu wollen. Allerdings seien "99,99 Prozent der Gambier gottesfürchtige Patrioten", die ihr Land bis zum Tode verteidigen würden.

Amnesty International beklagt Folter

Jammeh hat bereits wiederholt gegen Homosexuelle polemisiert. So bezeichnete er Schwule und Lesben vergangenes Jahr als Ungeziefer Erst im September hat er ein Gesetz unterschrieben, dass den Verfolgungsdruck gegen Homosexuelle erhöht. Seither steht auf gleichgeschlechtliche Liebe eine lebenslange Haftstrafe. Amnesty International beklagt, dass die Polizei nicht einmal vor Folter gegen mutmaßliche Homosexuelle zurückschrecke, um Geständnisse zu erpressen – sogar Jugendliche würden verprügelt oder durch Isolationshaft gefügig gemacht (queer.de berichtete).

Gambia ist ein mehrheitlich muslimischer Staat mit rund zwei Millionen Einwohnern. Mit einem Pro-Kopf-Bruttosozialprodukt von 500 US-Dollar gehört die ehemalige britische Kolonie zu den ärmsten Ländern der Welt. Wegen Korruption und Menschenrechtsverletzungen hat die EU zuletzt die Entwicklungshilfe eingefroren. (dk)

-w-

#1 SebiAnonym
  • 14.01.2015, 17:49h
  • Nur komisch, dass es den Staaten, die Homosexuelle nicht nur "tolerieren", sondern sogar voll akzeptieren und gleichstellen, weltweit am besten geht.

    Die haben eine blühende Wirtschaft und Wohlstand, ein reiches Kulturleben, etc.

    Und Staaten wie Gambia geht es so dreckig, dass sie ohne fremde Hilfe nicht mal überleben könnten.
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#2 MarekAnonym
  • 14.01.2015, 17:58h
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • Ich bin ja schon lange dafür, dass solche Homohasser-Staaten endlich mal alle Gelder gestrichen bekommen.

    Dann würden sie sehen, wer untergeht und wer nicht.

    Die Gelder kommen ja eh nicht armen Menschen zugute, sondern dienen nur solchen Diktatoren dazu, sich im Amt zu halten und Menschen zu unterdrücken.
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#3 ganz in weissAnonym
  • 14.01.2015, 18:03h
  • de.wikipedia.org/wiki/Fachidiot#Etymologie

    Ein Fachidiot bespricht ein Buch.

    Oder, "Wer beim Beschau der Denke des Gegners/Feindes kein Rücken, Schnappschnauf oder Krise bekommt, kann hier klicken:"

    "Besondere Aufmerksamkeit widmen die Professoren der Familienpolitik, die im heutigen Westeuropa mehr und mehr zur Antifamilienpolitik werde. Sie sehen Westeuropa auf dem Weg zur vollkommen promiskuitiven, bindungslosen Gesellschaft. Zum ersten Mal in der Geschichte wachsen hier Generationen heran, die nicht mehr in der Familie gelernt haben, wie Gemeinschaft funktioniert. Die nur noch über wachsende Schulden finanzierbare staatliche Sozialpolitik mache die Menschen abhängig und sei grundsätzlich nicht in der Lage, familiäre Lernprozesse zu ersetzen. Die frühe Zwangs-Sexualisierung der staatlichen Kindererziehung entsprechend der Ideologie des Gender Mainstreaming tue ein Übriges, um den Nachwuchs jeglicher konstruktiven Orientierung zu berauben."

    gaertner-online.de/2013/12/28/der-westen-geht-unter-aber-das
    -leben-geht-weiter/
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