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Schauspielerische Defizite

Kevin Hart kann keinen Schwulen spielen

  • 19. Januar 2015 18 2 Min.

Kevin Hart (hier in einer "schwulen" Rolle in der Komödie "Scary Movie 4")

Der amerikanische Schauspieler und Komiker weiß nicht, wie er einen Homosexuellen spielen soll, und lehnt daher entsprechende Angebote ab.

Kevin Hart hat in einem Radiointerview am Freitag erklärt, dass er keine schwule Figur in einem Film spielen wolle. Im New Yorker R&B- und Hip-Hop-Sender "Power 105.1 FM" sagte der 35-Jährige auf die Frage, ob er einen Homosexuellen auf der Leinwand darstellen könne: "Ich kann das nicht. Nicht aus Böswilligkeit oder Geringschätzung, sondern weil ich diese Rolle nicht hundertprozentig ausfüllen kann, da ich selbst unsicher bin."

Hart erklärte, dass er eine Rolle für die Actionkomödie "Tropic Thunder" aus dem Jahr 2008 abgelehnt hatte, weil die Figur eine zu "extreme Sexualität" gehabt habe.

Mit Schwulen und Lesben habe er allerdings kein Problem, stellte der Schauspieler klar: "An die Gay-Community: Ich respektiere und schätze alles, was ihr tut. Als Menschen liebe ich euch."

Keine Witze mehr über Lesben und Schwule

Bereits im vergangenen Jahr hatte Hart erklärt, dass er in seinem Bühnenprogramm fortan keine Witze über Homosexuelle mehr machen wolle. Damals sagte er: "Das ist ein sensibles Thema und ich respektiere Menschen aller Orientierungen. Das Thema sollte ich daher besser nicht behandeln."

In der Filmkomödie "Scary Movie 4" aus dem Jahr 2006 hatte Hart noch eine "schwule" Figur gespielt – und mit seinem Filmpartner Anthony Anderson die bekannte Zelt-Sexszene aus "Brokeback Mountain" veralbert.

Youtube | Kevin Hart in der extrem albernen Komödie "Scary Movie 4"

Erfinder von "Real Husbands of Hollywood"

Der 1979 in Philadelphia geborene Schauspieler begann seine Karriere als Stand-up-Comedian in seiner Heimatstadt. Danach landete er Comedy-Rollen in mehreren Hollywood-Produktionen, darunter "Soul Plane", "Denk wie ein Mann" und "Zwei vom alten Schlag". Er spielte auch in mehreren TV-Produktionen mit, etwa als Gastdarsteller in zwei Folgen der Serie "Modern Family".

2013 erfand er die Pseudo-Reality-Serie "Real Husbands of Hollywood", in der er zusammen mit anderen Stars wie Sänger Nelly oder "America's Got Talent"-Moderator Nick Cannon sein "echtes" Leben präsentiert. Die Sendung ist eine Parodie der erfolgreichen "Real Housewives"-Reality-Serie über zickige "Hausfrauen", von der es bereits Staffeln aus sieben verschiedenen Städten mit über 600 Folgen gibt. (dk)

Youtube | Das gesamte Interview mit Kevin Hart

#1 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 19.01.2015, 16:07h
  • "sondern weil ich diese Rolle nicht hundertprozentig ausfüllen kann, da ich selbst unsicher bin." Ich unterstelle mal eben internalisierte Homophobie, vor der selbst Schwule und Bisexuelle nicht gefeit sind
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#2 ploccosonEhemaliges Profil
  • 19.01.2015, 16:11h
  • Kann ich sogar sehr gut nachvollziehen. Ich selbst spiele in einem Theaterstück eine sehr stark zum Ausdruck kommende heterosexuelle Rolle und muss zugeben, mir fällt es oft schwer, authentisch zu wirken. Genauso ist es mir oft auch unangenehm. Ich denke, Hart fühlt so wie ich.
    Und ihm Homophobie zu unterstellen, fände ich jetzt lächerlich.
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#3 ReiselobbyAnonym
  • 19.01.2015, 16:22h
  • Antwort auf #1 von reiserobby
  • dass du professionalität nicht erkennst und professionelles arbeiten nicht nachvollziehen kannst, wundert mich überhaupt nicht, wenn ich mir deine websites mit "artikeln" von dir so anschaue
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