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Kommentare zu:
Hamburg zeigte "Besorgten Eltern" die Vielfalt des Regenbogens


#71 RobinAnonym
  • 26.01.2015, 11:31h
  • Zum Update:
    Ist doch klar, dass die CDU wieder mal bei den Faschisten mit marschiert....

    Der Geist von Filbinger & Co weht halt immer noch in der CDU.
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#72 bergerleaksAnonym
  • 26.01.2015, 12:50h
  • >Damit reagierte man auch auf Presseberichte wie diesen, die alle Gegenproteste gegen die "Besorgten Eltern" in einen Topf geworfen hatten.

    "Männer"-Chef David Berger verlinkte auf Facebook gestern den Welt-Artickel mit dem Hinweis: "Auch der nötige Widerstand gegen die "besorgten Eltern" scheint nun von gewalttätigen Linksradikalen übernommen ..."

    Seine weiteren Kommentare in dem Thread sind auch lesenswert:

    www.facebook.com/david.berger.395/posts/852373984785271
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#73 Robby69Ehemaliges Profil
  • 26.01.2015, 12:58h
  • Antwort auf #60 von Nils
  • Was den ersten Teil Deines Kommentars betrifft, stimme ich Dir zu. Auch wenn ich ganz ehrlich sagen muss, dass ich etwas daran zweifle, dass das "reißerisch" geschrieben ist, da ich selbst früher schon solche "Aktionen" von Schwulen-Hassern erlebt habe (z.B. bei Demos gegen die 'Lex Gauweiler', für die Abschaffung des § 175 etc.).

    " Wenn du Zeuge von Straftaten durch Polizisten geworden bist, dann zeige diese doch an. Wir sind nicht in Bayern, bei uns wird so etwas durchaus verfolgt. "
    Kannst Du vergessen. Ich habe sowohl mehrfach schon miterlebt, wie Bullen auf andere friedliche Demonstranten losgingen, als dass ich auch selbst schon etliche gewalttätige Übergriffe homophober Bullen erlebt habe. Auf Demos, wie auch auf dem Revier (obwohl ich mich friedlich verhalten habe, wohlgemerkt).
    Auch wenn es zu wünschen wäre, ist es leider nicht so, dass sich diese verdammten homophoben Bullen immer an "Recht und Gesetz" bzw. an die "Dienstvorschriften halten würden.
    Mit 16 habe ich z.B. den ersten brutalen Übergriff durch homophobe Bullen erlebt, als mich ein Bulle auf dem Revier zusammengeschlagen hat, weil ich mich geweigert habe, mit ihnen zu "kooperieren" - sprich, die eigenen Leute zu verraten (damals galt noch der § 175). Den Fall habe ich damals angezeigt, hat aber nichts gebracht, weil die das Verfahren wegen angeblich "fehlendem öffentlichen Interesse" wieder eingestellt haben, obwohl mehrere Zeugen belegen konnten, dass meine Verletzungen vom gewalttätigen Übergriff der Bullen stammten. -
    Auch wenn's bitter ist, "eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus".
    Mag sein, dass das in anderen Bundesländern besser ist. Hier in Bayern ist es in dieser Hinsicht leider ziemlich Scheiße. Und anscheinend in BW auch, wenn man an die vielen youtube-Videos bzgl. der Anti-Bildungsplan-Demos in Stuttgart denkt, bei denen homophobe Bullen vorsätzlich auf friedliche Bildungsplan-Befürworter losgegangen sind und dies mutmaßlich auch weiterhin machen werden.

    " (warum sind "Bullen" eigentlich immer nur scheiße, solange man sie nicht selber braucht???)"
    Diese Meinung über homophobe Bullen habe ich auch, wenn es mich "persönlich" betrifft, Nils. Aus gutem Grund. Sie setzen sich für uns Schwule nicht ein, wenn einen Rechte angreifen. Habe ich selbst leider schon erlebt. In einem Park - übrigens nicht im Cruising Bereich, sondern in dem "restlichen Teil" - hat mich eine Gruppe Rechter vor ein paar Jahren zusammengeschlagen. Nur ein paar Meter weiter standen zwei Bullen. Die haben NICHTS getan, um mir zu helfen. Im Gegenteil. Die haben noch lautstark drüber diskutiert, wie lange es dauert, bis die mich umgebracht haben. -
    Das ist nur ein Beispiel von etlichen negativen Erlebnissen mit den Bullen, wenn ich mal "gebraucht hätte".

    Und wenn ich an die Gespräche mit den Angehörigen der NSU-Opfer letzten Dienstag denke... Das ist auch nicht gerade DAS Verhalten, was man sich von einem Bullen "wünschen" würde. Jahrelange wurden diese Angehörigen der NSU-Opfer - sowohl in der Keupstraße in Köln, als auch anderswo - massiv von den Polizisten und den "restlichen" Ermittlungsbehörden eingeschüchtert und wurden die Opfer zu "Tätern" gemacht. Jahrelang hat sich dieser verdammte Staat und seine "Ermittlungsbehörden" geweigert, diese Morde der rechtsextremen Szene zuzuordnen - obwohl es dafür massenweise Belege gab. Und auch jetzt im aktuellen NSU-Prozess wird nicht gerade viel dafür getan, die ganze Scheiße wirklich vollkommen aufzuklären. Im Gegenteil: Wieder interessiert KEINEN wirklich, welchen Anteil der Verfassungsschutz und die Polizei an der Vertuschung der rechtsextremen Morde hatte, wieviel er über das NSU-Mörder-Trio wirklich wusste etc.
    In diesem Zusammenhang gab es während der Demo am Dienstag in München zwei Statements, das meiner Meinung nach verdammt treffend die Faktenlage ausdrückt:
    "Nazis morden - der Staat schaut zu. Verfassungsschutz und NSU"
    und
    "Staat und Nazis Hand in Hand - unsre Antwort: Widerstand".
    Ja, Nils, wenn WIR nicht den Finger in die Wunden legen und auf die Fakten hinweisen, wer denn dann?! Sollen wir immer nur die Augen und die Ohren zumachen und so tun, als ob alles "in Butter" wäre?! Welche Sinn hätte das?!
    Nein, man kann nur DANN was ändern, wenn man auf Missstände hinweist, auch wenn für manche diese beschissene Wahrheit unangenehm ist, weil dann ihre "Friede-Freude-Eierkuchen"-Fantasie zusammenbricht.

    Es mag durchaus auch "rechtschaffene" und "homo-freundliche" Bullen geben. Das bestreite ich gar nicht. Aber ich selbst habe bisher noch keinen von ihnen getroffen.
    Sicher, ich stehe in dieser Hinsicht mehr im "Kreuzfeuer" als ein Schwuler, der einfach nur seine hübsche Zweizimmerwohnung in einer noblen Gegend - von mir aus mit Gartenzwergen - genießt und sich ansonsten grundsätzlich nicht auf Demos, Protesten etc. "rumtreibt". Jeder muss wissen, wie er sein Leben gestalten will.
    Mir persönlich war es immer schon wichtig, mich für unsere Rechte, gegen Homophobie, Rassismus und Rechte einzusetzen. Egal, wie viel Gegenwind ich bekomme und ob ich dann mit Bullen mal wieder Trouble bekomme, weil ich meinen Mund aufmache.
    Wenn Du - so wie ich - in dieser Hinsicht aktiv bist, bekommst Du viele schöne Momente mit; aber eben auch viel Scheiße.
    Mir geht es mit meinen Kommentaren nicht darum, Bullen "an sich" schlechtzumachen, wie mir gewisse "Bullen-Freunde" im Forum unterstellen (Grins...), sondern darum, darauf hinzuweisen, dass es auch vielfach besch... läuft und sich Bullen eben NICHT an die Vorschriften halten.
    Mir geht es darum, diejenigen aufzurütteln, die immer nur den "tollen" Werbeslogan "Die-Polizei-Dein-Freund-und-Helfer" nachbeten und ihnen klarzumachen: Hey, da ist noch verdammt viel, was die NICHT in ihren "Werbeslogans" sagen, was aber trotzdem tagtäglich, jahrein, jahraus hier in Deutschland passiert.
    Es ist schön, wenn es noch Leute gibt, die an die "Gerechtigkeit" der Behörden und an einen "Rechtsstaat" glauben können. Ich persönlich kann nicht mehr daran glauben, weil ich schon zu viel erlebt habe - und ich denke, das geht nich nur mir so, sondern vielen anderen auch, die in dieser Hinsicht schon massive schlechte Erfahrungen gemacht haben.

    Ob es nun gewalttätige Übergriffe der Bullen sind, oder illegal abgehörte Telefonanschlüsse (wenn gegen die Betreffenden gar nichts vorliegt), ob das massiv gestörte Demos sind, rassistische Bullen oder andere Dinge betrifft. Ich schau nicht weg, sondern prangere an. Nur wenn man auf Missstände aufmerksam macht, werden diese auch in der Öffentlichkeit wahrgenommen und nur dann kann sich auch mal was zum "Besseren" ändern.
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#74 littledragon
  • 26.01.2015, 13:22h
  • Antwort auf #44 von Robby69
  • Falsch, die Polizei stellt sich nicht auf die Seite von Irgendwem.
    Die haben das umzusetzen was genehmigt ist und wenn die "besorgten Eltern" den Demoweg angemeldet haben, dann hat die Polizei dafür zu sorgen das die "besorgten Eltern" da auch entlang laufen können.

    Das ist nämlich das gute Recht der "besorgten Eltern", auch wenn es so manchem nicht passt.

    Genau so wie die Polizei dafür zu sorgen hat das die Nazis laufen können, aber auch der CSD oder die TTIP Gegner, die Pegida und die AntiPegida.

    Da geht es um die Umsetzung eines Gndrechts und nicht um ihregendeine angebliche Verschwörung der Polizei gegen Homosexuelle, Linke ect.
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#75 littledragon
#76 TheDadProfil
  • 26.01.2015, 13:46hHannover
  • Antwort auf #69 von Dresdner
  • ""Man muss sich fragen , weshalb die eher liberalere CDU-Hamburg Nikolaus Haufler (CDU) als Funktionär hat""..

    Gemeinhin haben Parteien Funktionäre, weil sie funktionieren..

    Dieser junge, aufstrebende Nachwuchspolitiker, der gerne seinen "Migrationshintergrund" verschweigt, offenbar weil er seine eigene Vita für vernachlässigbar hält, findet bemerkenswerte Worte zu Thematiken, die polarisieren sollen..

    So findet der in 1984 in Tscheljabinsk geborene Nachkomme von von Krimdeutschen, die im 19. Jahrhundert aus der Region Stuttgart an das Schwarze Meer ausgewandert waren, es "beruhigend" wenn sich Politiker "einer höheren Macht verpflichtet fühlen"..

    In der Regel ist dies bei evangelischen Menschen ein Hinweis auf die Mitgliedschaft in einer Evangelikalen Splitter-Sekte, und es würde hier nicht wundern, wenn der Herr die gleiche Gemeinde die Seine nennt, wie Herr Lucke..

    Wer mit 16 in die JU eintritt, mit 19 Abitur macht, um dann mit einem Stipendium der Adenauer-Stiftung ausgestattet sein Studium zu finanzieren, dem kann man wohl auch attestieren, ein Kind aus der Kader-Schmiede zu sein..

    Mithin die gleiche Funktionalität die er in seiner Äußerung bezüglich des gescheiterten Sozialismus bemängelt, wenn er behauptet, "Gleichmacherei in allen Politikbereichen" abzulehnen..

    Da muß man schonmal ungewöhnliche Wege gehen, um informiert zu bleiben :

    ""2008 lud Nikolaus Haufler als Vorsitzender der Jungen Union Hamburg-Mitte den Mitbegründer einer unter Rechtsextremismusverdacht stehenden Burschenschaft, Felix Menzel, als Referenten zu einer Veranstaltung der CDU-Jugendorganisation ein.""..
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#77 JuljanAnonym
  • 26.01.2015, 13:59h
  • Antwort auf #72 von bergerleaks

  • So unrecht hat er ja nicht.
    Ich weiß nicht wie es in diesem Fall war, aber bei der Anti-Legida Demo fände ich die Antifas dermaßen dämlich, dass ich mich nicht mit denen solidarisieren kann.
    So sehe ich gegen Rechte bin und mich gegen diese Stelle, habe ich auch nichts mit prügelnden "Antifaschisten" zutun, zumindest nicht mit derem schwarzen Blog welcher Polizisten angriffen und außer "Fuck the System" rufen nicht viel macht.

    Das System beseitigten wollen sie ja beide, die Legiden ( die noch radikaler als Pegida sind und Neonazis und Bekannten Holocaustleugnern ein Sprachrohr bieten) und die Antifas.

    Ich will keinen "Systemsturz", ich will das es in unserem Land gerechter wird und das wir uns gegen Rassismus und Homophobie einsetzen.
    Eine parlamentarische Demokratie finde ich aber unverzichtbar!

    Das trennt mich ideologisch sowohl von Nazis als auch von vielen Antifas.
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#78 TheDadProfil
  • 26.01.2015, 14:56hHannover
  • Antwort auf #74 von littledragon
  • ""Die haben das umzusetzen was genehmigt ist""..

    Stimmt..
    FAST !

    Denn die Polizei ist nicht berechtigt hier eine Gruppe gegen die Andere auszuspielen, und der einen einzuräumen, was der Anderen untersagt bleibt, wenn sie durch die Polizei daran gehindert wird :

    Den Protest !

    Wenn eine Demo durch eine andere Demo daran gehindert wird, einen bestimmten Weg zu gehen, dann gibt es dazu Alternativ-Routen in jedem Polizei-Plan..

    Wird so wie hier offenbar, das die eine Demo den Weg allein schon wegen der geringen Masse nicht gehen kann, dann liegt die Aufgabe der Polizei in der Trennung der Gruppen, ganz sicher aber nicht in der Durchsetzung des Demonstrationszieles der kleineren Gruppe..
    Das gebietet schon die Neutralitätsverpflichtung der Dienst tuenden Beamten..

    Wird also eine Gruppe am Marsch gehindert ?

    Pech, wie man vor 2 Wochen eindrucksvoll in Hannover betrachten konnte, wo 19.000 "Hagida"-Gegner den Marsch von 200 Dumpfbacken verhindert haben !
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#79 TheDadProfil
  • 26.01.2015, 15:04hHannover
  • Antwort auf #77 von Juljan
  • ""So unrecht hat er ja nicht.""..

    Und wie Unrecht Berger hier hat zeigt sich in der Tatsache, das es ohne die Linken Bürger gar keine gegen-Proteste gegen diverse "idas" und Bildungsplangegner geben würde !

    Hier von "Unterwanderung" zu schwadronieren hat nur den Grund, die Organisatoren der Gegenbewegungen zu diskreditieren !

    Herr Berger sitzt nämlich in seinem geheiztem Büro herum, anstatt vor Ort gegen solche Dumpfbacken zu demonstrieren !

    ""Ich will keinen "Systemsturz"""..

    Manche verwechseln hier wohl das herausdrängen von Faschisten aus dem System parlamentarische Demokratie mit einem Pflaumensturz ?

    Seit den Anfängen von ´68 hat sich hier wenig verändert..
    Weder an den Seilschaften der Faschisten, noch an der Anti-Faschistischen Front..
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#80 MiroAnonym
  • 26.01.2015, 17:46h
  • So wie Moslems selbst dafür sorgen müssen, dass aus ihren Reihen keine gewaltbereiten Islamisten hervorgehen und sie diese aktiv bekämpfen müssen, dürfen auch die Demonstranten der "Vielfalt des Regennbogens" die Gewalttäter aus den linken Reihen nicht nur achselzuckend oder sogar genüsslich grinsend hinnehmen.
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