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Kommentare zu:
Hamburg zeigte "Besorgten Eltern" die Vielfalt des Regenbogens


#81 HugoAnonym
  • 26.01.2015, 18:08h
  • Antwort auf #77 von Juljan
  • "Eine parlamentarische Demokratie finde ich aber unverzichtbar!"

    Ich auch, aber dann müßen die konservativen weg vom Fenster, denn die Konservativen blockieren, wo sie nur können die Demokratie.
    Das beste Beispiel der konservativen blockiererei: Stuttgart21.
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#82 reiserobbyEhemaliges Profil
#83 ansonstenAnonym
  • 26.01.2015, 18:58h
  • Der Mann aus Utrecht, der seit Wochen immer wieder bei den Pegida-Veranstaltungen aufgetreten war, hatte am Sonntag eine ganz besonders pikante Botschaft aus seiner Heimat mitgebracht. Bei seiner Rede in Dresden verlas er ein Grußwort von Geert Wilders, dem wohl bekanntesten Rechtspopulisten in Europa. "Es ist wirklich fabelhaft, was hier in Dresden passiert", hieß es darin. "Ich bin stolz auf euch. Lasst uns gemeinsam kämpfen."

    www.n-tv.de/politik/Wilders-Pegida-Flirt-bringt-AfD-in-Not-a
    rticle14394836.html
  • Antworten » | Direktlink »
#84 David77Anonym
#85 SebiAnonym
  • 26.01.2015, 19:34h
  • Antwort auf #83 von ansonsten

  • Interessant. Die Rechten auf Stimmenfang.
    Bei Pegida versuchen die Rechtspopulisten AfD also bei den Bürgern von Mitte- Rechts anzudocken.
    Bei Legida geht man einen anderen Weg und versucht die Rechte und die Linke zu vereinen:

    (Printausgabe Zitat LVZ vom 22.1.15)
    Der Mann mit dem eleganten Schal hatte schon mit dem ersten Satz die Menge auf seiner Seite: Mein Name ist Jürgen Elsässer und meine Zielgruppe ist das Volk, sagte der Auftaktredner der gestrigen Legida-Demo und löste prompt ein Wir-sind-das-Volk-Echo aus. So ging es weiter. Wenn Elsässer Politiker erwähnte, skandierte der Leipziger Augustusplatz Volksverräter, beim Stichwort Medien folgte Lügenpresse.
    Manches Elsässer-Zitat hätte auch im linken Lager Beifall gefunden: Obama, nimm deine ganzen Truppen und Stützpunkte, zieh sie ab, forderte er beispielsweise oder verwahrte sich gegen Einmischung von Washington oder Brüssel oder Ankara oder Tel Aviv. Er zitierte sogar leicht abgewandelt das Kommunistische Manifest und rief die Patrioten aller Länder auf, sich zu vereinen. Der Mann kennt sich in dieser Hinsicht aus. Ich habe in jüngeren Jahren selbst bei der Antifa demonstriert und mein Herz schlägt immer noch links, räumte er ein.
    Elsässer (58) ist ein Publizist mit schillerndem Lebenslauf. Der einstige Linksradikale aus Baden-Württemberg bemüht sich inzwischen, das linke und das rechte Lager zusammenzubringen.
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#86 SebiAnonym
  • 26.01.2015, 19:49h
  • Antwort auf #85 von Sebi

  • ( Zitat weiter)
    Elsässer ist Mitbegründer, Chefredakteur und einer der Verleger der seit Ende 2010 erscheinenden Zeitschrift Compact. Die Redaktion sitzt in Leipzig. Top-Themen der letzten Hefte waren Kritik an den USA, an Israel und an Multikulti sowie Verständnis für Putin.
    Auf der Kundgebung lud er Anhänger der Linkspartei und Gegendemonstranten zu Legida ein.
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#87 -hw-Anonym
  • 26.01.2015, 20:36h
  • Antwort auf #85 von Sebi
  • Sie hat diese Sicht der Dinge:

    "Jutta Ditfurth: Elsässer unterstützt ja inzwischen eher die "Abkürzungsnazis" von Pegida und Hogesa. Die neuen völkischen Bewegungen haben, wie ihre historischen Vorgänger, ideologische Differenzen und kommen aus unterschiedlichen sozialen Milieus. Da gibt es Dumpf-Nationale, die aggressiv werden, wenn einer nicht käsehäutig und biodeutsch ist. Da sind Intellektuelle, die mit europäischen Rassisten und Antisemiten kooperieren. Wir finden rechtsesoterische Fraktionen, Verschwörungs"theoretiker" und Ethnopluralisten. Wir stoßen auf Nationalbolschewisten, die sich allen Ernstes auf Marx und Lenin zu beziehen behaupten. Es ist eine durchgeknallte und komplizierte Gemengelage, mit der wir uns politisch auseinandersetzen müssen."

    www.heise.de/tp/artikel/43/43909/1.html
  • Antworten » | Direktlink » | zu #85 springen »
#88 BoEhrenfeldAnonym
  • 26.01.2015, 23:06h

  • Jaja, die böse antifa wieder! Und am wochenende gehts dann zur party ins AZ weil das ja voll underground ist zu techno in ner vollgeschmierten disse abzugehen und turbo-mate zu trinken.
    Aber wehe die antifaschisten werden politisch! Dann hasst der gut bürgerliche schwule sie wieder. Die jenigen, die sich jahre lang ohne wenn und aber für die Rechte Homo- und Transexueller eingesetzt haben und Gegenproteste organisiert haben. Da ignoriert man auch einfach denn Fakt, dass Gewalt auch von den besorgten Eltern ausging (was jetzt kein grund ist Polizisten anzugreifen, ich weiß), als Gegendemonstranten die route blockiert haben. Genau das böse Blockieren, was komischerweise alle noch geil fanden, als bekannt wurde, dass eine demo der faschisten angemeldet wurde. Zu blöd das es leute gibt die mehr machen als Ballons aus 400 meter entfernung steigen lassen. Und auch sehr merkwürdig ist, dass ein Polizeibericht akzeptiert wird ohne ihn zu hinterfragen. Ein Bericht von denen, die auf friedliche Demonstranten und Journalisten eingeprügelt haben, außerdem sollte spätestens nach der flora Demo bekannt sein, dass dinge aus Polizeiberichten nachträglich geändert werden.
    Aber hier scheinen ja nur experten für Demonstrationen zu sitzen! Die sind immer dabei, wenn der Spiegel oder die Faz Bilder von "Straßenschlachten" in völlig dramatische Berichte packt! Das reicht ja um sich einen überblick über die Geschehnisse zu schaffen! Und dann kann man vor seinem PC hocken und sich über die Leute aufregen die um die Rechte von anderen kämpfen. Reicht ja völlig aus einmal im Jahr aufen Cologne Pride aufzutauchen!
    Aber nur zu, regt euch auf, denkt bei der nächsten undergroundparty im Sozialen oder Autonomen Zentrum aber nochmal nach wer es ermöglicht, dass ihr für 1,50 eintritt Hipsterboys beim tanzen zu technobeats zuschauen könnt.
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#89 Miguel53deProfil
  • 27.01.2015, 00:23hOttawa
  • Antwort auf #74 von littledragon
  • Ich fuerchte, Du hast nicht zugehoert. So wie Du es beschreibst, waere es schoen und sollte es auch sein. Doch da muss ich Robby Recht geben. Die Wirklichkeit sieht immer wieder anders aus. Waehrend sie die eine Seite beschuetzt, obwohl sie sich strafrechtlich relevant verhaelt - Nazi- Parolen ueber Lautsprecher - provoziert sie die andere Seite, die dagegen zu Recht protestiert.

    Ich habe es, wenn auch nicht ganz so heftig wie Robby, viele Male erlebt, dass sich die Polizei nicht an Gesetz und Ordnung haelt. Ihre Arbeit schlecht oder bewusst nachlaessig verrichtet. Uebrigens auch bei Allerweltsereignissen.

    Und auch, dass sie ganz offen Tendenzen in eine bestimmte Richtung zeigt, beschreibt Robby sehr ausfuehrlich, sachlich und - vor allem - leider korrekt.
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