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Forderung von Aktivisten
Elternteil 1 und 2 statt Vater und Mutter
- 28. Januar 2015 1 Min.

Eine Regenbogenfamilie mit zwei Vätern
Das Forum Düsseldorfer Lesben-, Schwulen- und Transgruppen fordert, dass in Formularen die Bezeichnungen "Elternteil 1" und "Elternteil 2" statt Vater und Mutter verwendet wird.
Wie die "Rheinische Post" am Mittwoch berichtet, erklärte Forumssprecher Christian Naumann, dass damit der Diskriminierung andersartiger Familienmodelle entgegengewirkt werden soll. "Es gibt Kinder, die wachsen heute bei Mutter und Mutter oder bei Vater und Vater auf", so Naumann. Er brachte diese Forderung in den Gleichstellungsausschuss des Rates ein. Auch der Lesben- und Schwulenverband unterstützt diese Forderung.
In anderen Ländern ist diese gerechtere Sprache bereits heute in Gebrauch: So hat Großbritannien 2011 beschlossen, dass bei Formularen zur Beantragung von Reisepässen die Worte "Elternteil 1" bzw. "Elternteil 2" verwendet werden (queer.de berichtete). Das schütze die Interessen des Kindes, erklärte damals ein Sprecher des Innenministeriums. Die USA hatten diese Änderung bereits 2010 eingeführt. (dk)













