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  • 28. Januar 2015 14 1 Min.

Eine Regenbogen­familie mit zwei Vätern

Das Forum Düsseldorfer Lesben-, Schwulen- und Transgruppen fordert, dass in Formularen die Bezeichnungen "Elternteil 1" und "Elternteil 2" statt Vater und Mutter verwendet wird.

Wie die "Rheinische Post" am Mittwoch berichtet, erklärte Forumssprecher Christian Naumann, dass damit der Diskriminierung andersartiger Familienmodelle entgegengewirkt werden soll. "Es gibt Kinder, die wachsen heute bei Mutter und Mutter oder bei Vater und Vater auf", so Naumann. Er brachte diese Forderung in den Gleichstellungsausschuss des Rates ein. Auch der Lesben- und Schwulenverband unterstützt diese Forderung.

In anderen Ländern ist diese gerechtere Sprache bereits heute in Gebrauch: So hat Großbritannien 2011 beschlossen, dass bei Formularen zur Beantragung von Reisepässen die Worte "Elternteil 1" bzw. "Elternteil 2" verwendet werden (queer.de berichtete). Das schütze die Interessen des Kindes, erklärte damals ein Sprecher des Innenministeriums. Die USA hatten diese Änderung bereits 2010 eingeführt. (dk)

-w-

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 28.01.2015, 19:54h
  • Die Bundesregierung befindet sich ja mal wieder in Sachen Homorechte im Winterschlaf. Höchste Zeit zum Aufstehen!
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#2 RobinAnonym
  • 28.01.2015, 21:33h
  • Ich geh da schon mal mit guten Beispeil voran, obwohl ich noch einer altmodischen Kostellation entstamme. Ansonsten fehlt der doch Druck, was zu ändern.

    Ab sofort heißt mein Vater Elternteil 1 und meine Mutter Elternteil 2. Hoffentlich streiten die sich nicht wegen der Nummernfolge.
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#3 goddamn liberalAnonym
  • 28.01.2015, 23:22h
  • Antwort auf #2 von Robin
  • Wichtig ist auch, dass sich die 'Elternteile' nicht über ein knappes Einkommen, mit dem sie nicht auskommen, streiten müssen.

    Für das Problem gibt es aber keine einfachen Lösungen auf dem Papier.
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