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Kommentare zu:
USA: Strafe für homophobe Bäcker


#221 AdrienEhemaliges Profil
  • 13.02.2015, 18:11h
  • Antwort auf #220 von Harry1972
  • "...den hochverehrten Großpapa , den es dem Vernehmen nach vor etwa 70 Jahren im Dienst zerlegt hat und dessen Frau, die dem Führer vier goldige Kindlein schenkte, fortan vom Staat Geld zugewiesen bekam,.. entging der Sozialhilfe..."

    Ja, auf die Tatsache, fürs Vaterland gefallen zu sein, können betroffene Menschen zu Recht stolz sein.
    Auch der Unterschied ist extrem wichtig: Ansprüche gegen den Staat im Rahmen eines Aufopferungsanspruchs (Kriegsopferversorgung) oder ohne jede Gegenleistung im Rahmen der Sozialhilfe.
    Aber dafür fehlt ultralinken Zeitgenossen bekanntermaßen jedwedes Verständnis.

    Jetzt könnt ihr schön weiterhetzen.
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#222 Günther GanzAnonym
  • 13.02.2015, 18:26h
  • Antwort auf #221 von Adrien
  • Ganz wohlwollend und ergebnisoffen:

    Meinen Sie den Europa-Raubzug, den Afrika-Raubzug oder den Ost-Raubzug? Wie stehen stehen Sie zum Raubzug gegen die jüdische Unter- Mittel- und Oberschicht? Oder meinen Sie nur Elsaß-Lothringen und die Überseegebiete?

    Allgemein: Wieviel Land hatte ihr Vater, für das Sie schon mal gefallen sind?
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#223 David77Anonym
#224 AdrienEhemaliges Profil
  • 13.02.2015, 19:03h
  • Dass das jetzt bestimmte Reaktionen auslöst, war mir natürlich bewusst.

    Es geht nicht darum, was Kinder "leisten."
    Die Ansprüche leiten sich aus verschiedenen Vorschriften ab.
    Sozialhilfe ist der letzte Auffangtatbestand. Personen, die eine Gegenleistung in Form von Beiträgen oder eines Sonderopfers geleistet haben, sind selbstverständlich besser zu stellen.
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#225 AdrienEhemaliges Profil
#226 Harry1972Profil
  • 13.02.2015, 19:16hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #221 von Adrien
  • "Ja, auf die Tatsache, fürs Vaterland gefallen zu sein, können betroffene Menschen zu Recht stolz sein."

    Betroffen war ja Dein Opa und der konnte gar nichts mehr, nachdem er umgefallen ist.
    Und inwiefern sich die kinderreiche Oma aufgeopfert haben soll, kannst Du mir sicher auch erklären? Geleistet hatte die ja nix. Witwenrente und ergänzende Sozialhilfe hätten es auch getan.

    Nennst Du mich ultralinks? Darf ich Dich fortan dann ultrarechts nennen? Ja?

    Hat Deine Oma nach dem Krieg eigentlich nochmal geheiratet oder hat sie sich ihre gegenleistungsfreie Aufopferungsrente nicht gefährden wollen?

    Ja, mir fehlt wirklich jedes Verständnis für die Nachfahren derer, die im Rassenwahn über andere Menschen hergefallen sind und nun zu Opfern stilisiert werden sollen.

    Und Hetze liegt mir fern. Wie kommst Du nur darauf? Wo bleibt Dein emotionslos bürokratischer Geist, der sonst über allem schwebt?
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#227 ehrenfelderAnonym
#228 TheDadProfil
  • 13.02.2015, 23:29hHannover
  • Antwort auf #218 von Miguel53de
  • Brandt war Links..
    Stand aber deutlich rechts neben Wehner..
    Schmidt stand rechts neben Brandt..
    Den letzten wirklich links neben Schmidt stehenden Kanzler-Kandidaten haben sie ja vorher über Skandale und Skandälchen so demontiert, das er sich aus der Politik völlig zu Unrecht zurückgezogen hat : Björn Engholm..
    Wie bei Brandt gab es keinerlei Grund für diesen Rückzug, außer vielleicht persönlichen, die es zu respektieren gilt..

    Vogel, Schröder, Gabriel sind "Mittels-Männer", die zwischen den Flügeln vermitteln wollen, und dabei mittelmäßig bleiben, weil sie zu wenig innerhalb der Partei polarisieren..

    Natürlich bin ich Atheist, und natürlich Links..
    Das bin ich meinem angeheiratetem Ur-Großonkel Friedrich Ebert schuldig, der SPD-Reichskanzler und trotzdem Links war..
    Familie prägt..

    ""Wobei ich mich gerade frage, worin eigentlich die versuchte Beleidigung in beiden Faellen bestehen soll.""..

    Die Beleidigung gilt ja nicht uns..
    Sie gilt als Anbiederung an gemeinsame "Feinde", an die sich derjenige heranrobben will, um Teil einer Front werden zu dürfen, die so gar nicht existent ist..
    Hier heischt jemand um Aufmerksamkeit, mehr nicht..

    ""Oder er ist schwul, leidet aber ganz offenbar unter dem "Stockholm-Syndrom" und verbuendet sich mit dem Feind.""..

    Hier gibt es sogar Heten die unter einem "Schwulem Stockholm-Syndrom" leiden..
    Das nennt sich Übertragungs-Mechanismus und betrifft diejenigen, die dann öffentlich herumschwafeln sie hätten ja "gute schwule freunde", oder schlimmer noch, "unter den schwulen und lesben viele freunde"..

    ""sondern ein Troll, der fuer Verunsicherung sorgen will.""..

    Und da scheiden sich die Geister, die der Zauberlehrling rief, und nun nicht mehr los wird..

    Hier gibt´s diverse Formen von Trollen..
    Die Einen wollen verunsichern und ablenken, und machen das "privat", aus langeweile oder "im göttlichem auftrag", um es "denen mal richtig zu zeigen"..
    Die Anderen sind professionell im "Auftrag des Herren", aber dabei weit weniger missionarisch unterwegs als etwa unser Tjoli88, der zur ersten Gruppe zählt..
    Und es gibt die Profi´s, die mit Links um sich werfen um alles auf globale Ereignisse zurückzuführen, die Verschwörungstheoretiker, die sogar bei einer Eilmeldung über die erneute Scheinschwangerschaft eines C-Promi´s einwerfen müssen, das "Hitler ja Veganer und Schwul" war..
    Es langweilt..
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#229 TheDadProfil
  • 13.02.2015, 23:51hHannover
  • Antwort auf #221 von Adrien
  • ""Ja, auf die Tatsache, fürs Vaterland gefallen zu sein, können betroffene Menschen zu Recht stolz sein.""..

    Wie ginge das ?
    Liegen die in ihrem Holzkasten, wenn sie denn das Glück hatten in einem solchem in der überfallenen Erde anderer Staaten verscharrt zu werden, starren dort an die Decke, und sagen sich, "welch ein Glück für den Führer gefallen zu sein", denn auf den waren sie eingeschworen !

    Noch Heute sind in den Ardennen Hunderte Hektar dem bäuerlichem Kreislauf aus Saat und Ernte entzogen, weil dort Zehntausende Knochen verscharrt liegen..
    Was das mit "Ehre" zu tun haben soll, erschließt sich wohl nur jemandem, der Kriege als probates Mittel der Weltwirtschaft versteht, und als letztes Mittel der Diplomatie verehrt..

    Es ist die gleiche dumme "Ehre" die zu Ehrenmorden führt, die man in deutschen Familien dann "Familiäre Tragödie" nennt, oder "Familiendrama"..

    ""Ansprüche gegen den Staat im Rahmen eines Aufopferungsanspruchs (Kriegsopferversorgung) oder ohne jede Gegenleistung im Rahmen der Sozialhilfe.""..

    Welcher Unterschied sollte dort zum Tragen kommen ?
    Beide "Ansprüche" werden aus Steuern finanziert..
    Welche "Leistungen" werden dort erbracht ?
    Man hat sich fortgepflanzt..

    Bei einem Teil der Beanspruchenden ist der "Ernährer der klassischen Familie" "gefallen"..

    Beim anderem Teil hat sich der Ernährer verpißt, oder verdient zu wenig um die Brut mit dem "sozialem minimum" zu versorgen..

    Welchen realen Unterschied gibt es also zwischen Deiner seligen Großmutter als Alleinerziehende Witwe mit 4 Kindern, und der auf Hartz-IV angewiesenen Mutter von 4 Kindern von 4 Vätern die sie um den Unterhalt prellen ?

    Real, gar keinen..

    Aus dem Begriff "Aufopferungsanspruch" spricht weiterhin der verbeamtete Emporkömmling, der sich sozial über andere erheben muß, um sich nicht als "Rand der Gesellschaft" erkennen zu müssen..

    Ich halte überhaupt nichts davon irgendwelche Menschen in "soziale" Gruppen aufzuspalten, denen man mal mehr, mal weniger nachsichtig entgegenkommt, und den Einen einen "Anspruch" zugesteht der auf keinerlei eigener Leistung basiert, denn die Witwe ist ja nicht gefallen, sondern ihr Mann, und der anderen Gruppe dann weniger nachsichtig gegenüber zu treten, weil ihr der Kerl oder die Kerle weggelaufen sind..

    Mit ein Grund, und überhaupt eines der besten Argumente, nämlich zur Beendigung sozialer Stigmatisierung, für das bedingungslose Grundeinkommen..

    Wer hier hetzt, wenn er einer Mutter etwas zugesteht und es freundlich benennt, und es einer anderen Mutter missgönnt, indem er es unfreundlich benennt, liegt dann ja wohl auch auf der Hand..
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#230 TheDadProfil
  • 14.02.2015, 00:08hHannover
  • Antwort auf #224 von Adrien
  • ""Personen, die eine Gegenleistung in Form von Beiträgen oder eines Sonderopfers geleistet haben, sind selbstverständlich besser zu stellen.""..

    Die seit der Formulierung der SGB´s Ende der 60´er Jahre bestehende "Grundsicherung" in verschiedene Gesetze und Verordnungen aufzuspalten, hat die Gesellschaft in verschiedene "soziale Gruppen" aufgespalten, und das völlig ohne Grund..

    Einmal von der im anderem Thread bereits angesprochenen Versorgungsmentalität bestimmter Leute einmal abgesehen, die als Grund keinesfalls dafür herhalten kann "irgendwelche Leute besser zu stellen"..

    Unser GG ist da eindeutig wenn es da heißt :
    Art 3
    (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

    Es geht und ging hier niemals um irgendwelche "Beitragsleistungen" !

    Auch für Freisler wurden als Beamter niemals irgendwelche "Beiträge" gezahlt, die irgendeinen "Anspruch" für die Witwe generiert hätten !

    Das waren und bleiben vom Anfang bis zum Ende "Leistungen" die aus den Steuern von allen bezahlt wurden !

    Es gab und gibt auch keine "Rentenversicherungsbeiträge" für Soldaten, die hier zu einer Rente geführt hätten..

    Und der Begriff "Sonderopfer" ist nach wie vor eine so ekelhafte Sprachregelung, das mir dazu nichts freundliches einfiele..

    Nebenbei beleidigt dieses "Sonderopfer" nämlich alle Soldaten die nicht gefallen sind, und vor allem diejenigen, die als Deserteure bis in´s neue Jahrtausend hinein als Vorbestrafte galten, obwohl sich selbst Adenauer schon von "verbrecherischem System des Nationalsozialismus" distanziert hatte..

    ""Es geht nicht darum, was Kinder "leisten." ""..

    Eine kleine Aufgabe zum Nachdenken für die Zukunft :
    Wenn es doch die Kinder sind, die diesem Staat erst eine Zukunft geben, wieso muß man diese Kinder unterschiedlich behandeln, bloß weil sich der eine Vater auf der Flucht vor dem Unterhalt befindet, und der andere im Kosovo gefallen ist ?
    Was können die Kinder für die Leistungen der Eltern, und woher nehmen Leute wie Du eigentlich diese unverschämte Chuzpe, die Kinder für die "Leistungen" ihrer Eltern in die Verantwortung, quasi in "Geisel- oder Sippenhaft" zu nehmen ?
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