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Kommentare zu:
DAH kritisiert Pläne zur Kondompflicht


#11 joshyleinEhemaliges Profil
  • 06.02.2015, 12:13h
  • Das zeigt doch wieder diese Blödheit unsere jetzigen Politiker und auch von 1 Speziellen Kommentator....

    Besonders bei der Kondompflicht stellt sich doch die frage wer kontrolliert das ? Kommt für jeden fick nun einer vom Amt vorbei und testet das er richtig sitzt also der Kondom ?

    Man kann sich nur vor dem Kopf hauen wenn man sieht was da grade dieses land Regiert !!!!
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#12 TheDadProfil
  • 06.02.2015, 15:58hHannover
  • Antwort auf #6 von Dont_talk_about
  • Dir fehlt noch viel mehr als nur das Verständnis, nämlich die Erkenntnis, das ein regelmäßiger Besuch in einem Etablissement in dem es zu PaySex kommt, Dich selbst bei noch so sehr bekennender Passivität zu einem Beteiligtem macht, der damit auch über "Erfahrungen" verfügt..

    Nebenbei bemerkt ist es völlig unerheblich ob man den Sex-Arbeiter direkt, oder über die Eintrittspreise bezahlt..
    PaySex-Angebot bleibt es dennoch..

    Viel größer ist hier aber das grundsätzliche Problem, zu glauben, man könnte mit einem Gesetz oder einer Verordnung zu einer "Kondom-Pflicht" irgendwie steuernd in das geschehen eingreifen, wo der Appell an die eigene Gesundheitsfürsorge der Betroffenen, und hier sowohl der Anbieter als auch der Nutzer, zielführender ist..

    Die Erfahrungen aus der Historie der Münchener Szene, und die damit verbundenen menschenverachtenden geplanten und realisierten Verordnungen durch den damaligen Kreisverwaltungsreferenten Gauweiler müßten doch längst im kollektivem Gedächtnis der Gesellschaft angekommen sein..

    Die Kondom-Pflicht kriminalisiert hier die Anbieter UND die Nutzer..
    Zusätzlich wird hier dann wieder Anreiz gegeben, einen "zusätzlichen Markt" zu etablieren, der dann wahrscheinlich aus dem Potential der Zwangsprostitution gespeist werden wird..

    Diesem Markt über dieses Gesetz Vorschub zu leisten ist nichts weiter, als die Beteiligung des Gesetzgebers an der widerrechtlichen Situation, die dann entstünde..

    Allein diese Möglichkeit macht das Gesetz in meinen Augen verfassungswidrig..
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#13 TheorieAnonym
#14 Robby69Ehemaliges Profil
  • 06.02.2015, 19:51h
  • Antwort auf #3 von Heiner
  • "Nur weil die Stricher in keinem festen Bordell arbeiten oder ihren Job irgendwo angemeldet haben, sind sie nicht illegal"
    Falsch. Sie arbeiten "illegal", wenn sie nicht angemeldet sind. Schätzchen, ich weiß, wovon ich rede, da ich viele Freunde habe, die als Stricher oder Escorts arbeiten. Mir kannst Du in diesem Punkt nichts vormachen. Also spar Dir die Mühe.

    " Es geht höchstens darum, ob sie ihre Einnahmen versteuern oder nicht (und das wird wohl auch das Hauptinteresse der angeblich so besorgten Politiker sein)."
    Nein, geht es nicht. Die Faktenlage habe ich bereits in meinem ersten Kommentar zu diesem Artikel dargelegt (und übrigens auch schon in früheren Kommentaren zu diesem Thema, falls Du's nachlesen willst).

    "2. Auch diese Stricher werden teilweise durch Betreuungsprojekte, ehrenamtliche Mediziner, etc. betreut und versorgt"
    Ebenfalls falsch.
    Streetworker "versuchen", minderjährige Stricher zu belabern, damit sie ihren Job als Stricher aufgeben - schön brav mit dem Jugendamt zusammenarbeiten und sich von diesem in ein Erziehungsheim stecken lassen und sich außerdem von einem Jugendamt eine zwangweise "Homo-Heilung" unterjubeln lassen.
    Stricher werden eben NICHT durch von Dir zusammenfantasierte "ehrenamtliche Mediziner" betreut und versorgt - da diese nicht existieren. Die einzigen "kostenlosen" Angebote, die es für Stricher und Escorts gibt, sind kostenlose HIV-Tests und Hepatitis-Tests beim Gesundheitsamt (genauso wie für alle anderen Schwulen ja auch) - dazu eine kostenlose Beratung in den Schwulenzentren. Das ist alles. Manche Großstädte bieten auch noch zusätzliche "Stricher-Anlaufstellen" und -Treffs an, die aber von viele Betroffenen nicht genutzt werden, da ein großteil der Stricher nun mal minderjährig ist und dann sofort das Jugendamt ins Spiel kommen würde (mit sämtlichen von mir bereits oben beschriebenen Folgen für die Betroffenen).

    "Wenn Prostitution immer mehr reglementiert bzw. immer mehr kriminalisiert wird, verlieren die Stricher vielleicht das Vertrauen, sich an solche Institutionen zu wenden, weil sie Angst haben, die gäben was weiter, um sich nicht selbst strafbar zu machen. "
    Totaler Quatsch, der zeigt, dass Du von Stricher/Escorts und ihrem Arbeitsalltag absolut keine Ahnung hast. Ich empfehle Dir dringend, Dich mit der "Materie" intensiv auseinanderzusetzen und mit Leuten zu sprechen, die in diesem Business arbeiten - statt hier wilde Behauptungen aufzustellen, die jeglicher Grundlage entbehren.

    " Auch wenn wir hier auf queer.de sind, so gibt es doch nicht nur Stricher, sondern eben auch weibliche Prostituierte. Und von denen werden viele in die Illegalität getrieben."
    Schätzchen, exakt das habe ich in meinem vorigen Kommentar ja auch geschrieben. Wenn Du ihn gelesen hättest, dann wüsstest Du das auch. Hier nochmal extra für Dich die entsprechende Passage aus meinem ersten Kommentar (Kommentar #2):
    " Bzgl. Zwangsprostitution ist noch anzumerken, dass dies vor allem die weiblichen Prostituierten betrifft, da die meisten von ihnen für einen Zuhälter oder in einem Sex-Club arbeiten."

    "Selbst wenn Du uns hier nicht glaubst, so solltest Du doch zumindest der Deutschen AIDS-Hilfe glauben, die genau diese Dinge kritisiert...
    Die wissen es ja wohl am besten und sagen genau das, was Du nicht anerkennen willst."
    Die AIDS-Hilfe argumentiert aus IHREM Standpunkt heraus (der übrigens auch ein großes Augenmerk auf die WEIBLICHEN Prostituierten hat, falls es Dich interessiert). Wurde mir letztes Mal bei einem Treffen mit den Jungs der AIDS-Hilfe wieder bestätigt. Dies hat damit zu tun, dass nun mal ein größerer Prozentanteil der "gesamten" Prostitutierten weiblich ist. Ist einfach so. -
    Ich argumentiere vom Standpunkt der Stricher und Escorts aus - da ich die Hintergründe in dieser Hinsicht durch meine Freunde eben sehr gut kenne. - Es sind ganz einfach ZWEI verschiedene Sichtweisen auf ein und das selbe Thema "Prostitution". Nicht mehr nicht weniger. Das hat nicht damit zu tun, dass ich angeblich irgendwas nicht "anerkennen will" - wie Du mir hier unterstellst. Denn das ist nicht so.
    Falls Du es immer noch nicht kapiert hast, dann nochmals im Klartext: Es gibt für alles immer MEHRERE Sichtweisen. Das heißt nicht, dass nur eine die "allein seligmachende" ist und die anderen deshalb falsch sein müssen. Sie sind einfach nur verschieden. - Das wirst auch Du anerkennen müssen, Schätzchen, ob es Dir gefällt oder nicht.
    Fragt sich halt nur, wie Du Stricher/Escorts, ihre Arbeitsbedingungen und Probleme überhaupt beurteilen können willst, wenn Du Dich damit kein bißchen auskennst.
    Darum mein Tipp: Informier Dich gründlich über das Thema (und zwar aus erster Hand) - dann können wir weiter diskutieren. Eine sachliche Diskussion mit jemandem zu führen, der von einem Thema (in diesem Fall mann-männliche Prostitution) keine Ahnung hat - und deshalb nur wilde Behauptungen aufstellt, wie er sich irgendwas vorstellt, dass es zu sein hat - bringt nichts.
    Informier Dich, dann reden wir weiter.
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#15 Robby69Ehemaliges Profil
#16 joshyleinEhemaliges Profil
#17 Dont_talk_aboutProfil
  • 06.02.2015, 20:42hFrankfurt
  • @The Dad

    Beitrag 13 stellt es klar: ich beteilige mich regelmäßig an Diskussionen in Internetforen für heterosexuelle Freier -- ohne jedoch die FKK-Clubs selber zu besuchen. Wenn man jedoch jeden zweiten Abend in den Foren liest, wird man mit der Zeit auch so zum Experten.

    Zum Thema: sowohl Du als auch die Aids-Hilfe scheinen von dem quantitativ größten Aspekt des Themas, über das wir hier reden, nämlich die heterosexuelle Prostitution, keine Ahnung zu haben.

    Hier bieten Damen ihre Dienste an, weil sie das Geld brauchen oder sogar von Bekannten unter Druck gesetzt werden. Es werden Clubstandards definiert, die FO vorsehen. Du
    scheinst aber alles eher durch die Brille von schwulem Sex ohne finanziellen Interessen zu sehen. Die FKK-Clubs sind eine riesen Industrie geworden. Es ist doch abwegig anzunehmen, dass Prostitution in einem vergleichbaren Umfang (!) in der Illegalität weiter betrieben würde. Höchstens 10 % der Freier würden in der Illegalität weiterpoppen
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#18 TheDadProfil
  • 06.02.2015, 21:12hHannover
  • Antwort auf #13 von Theorie
  • Äh ?

    Nöö..
    Er schrieb schon einmal anderswo, das er bevorzugt lieber die heterosexuellen Saunen besucht, weil ihm eine Schwule Sauna aus nicht näher bezeichneten Gründen nicht behagt..

    ""diskutiere aber gerne im Römerforum mit""..

    Ein Schelm der denkt, dort ginge so rein gar nichts ab..
    Besucht man die Seite erhält man sofort einschlägige Angebote für PaySex..

    Im Übrigem halte ich die "diskussion in einem solchem forum über solche clubs" für einen besonderen Fetisch eines Mannes, der von sich behauptet Schwul zu sein..
    Dirty Talk mit ner Hete die sich in der Sauna für Geld einen blasen läßt ?

    Igitt, wie absonderlich..
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#19 Dont_talk_aboutProfil
  • 06.02.2015, 22:52hFrankfurt
  • Antwort auf #18 von TheDad
  • Ach, The Dad. Das Römerforum und bw7 sind mir mit der Zeit ans Herz gewachsen und das ist kein Fetisch (ich stelle mir Freier immer sehr unattraktiv vor, so dass ich mich von den Forumskollegen nicht sexuell angezogen fühle).

    Allerdings wird mir immer wieder vorgeworfen, dass ich keine Berichte beisteuere. Insbesondere von einem User dort, der Dir übrigens zum Verwechseln ähnlich ist. Außerdem wurde ich bereits als schwul geoutet. Statt von einem FKK-Clubbesuch hatte ich mal von einem Besuch eines Zweitligaspiels berichtet, wo es auch um den proletarischem Charm der junger Männer ging.

    Zum Thema: Wegen des Kondomzwangs herrscht in den Foren die pure Panik. Das Konzept der FKK-Clubs beruht ganz wesentlich auf FO. Übrigens reicht es für die Bestrafung, wenn der Gast im Vorgespräch von einem Lockvogel überführt wird. Der Akt muss also gar nicht vollzogen werden
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#20 EmilAnonym
  • 07.02.2015, 00:52h
  • Antwort auf #17 von Dont_talk_about

  • Mach doch was du willst. Wenn du dich in jenen Foren wohl fühlst ist es doch in Ordnung, hat keiner was dagegen nur wundern was man dort als Schwuler will darf man sich.

    Das man in Foren hängen bleibt, weil man die Leute mit der Zeit "kennt", kommt mir (in anderen Themen- Foren) aber bekannt vor.

    Aber in dieser Diskussionen hier über den Artikel, kannst du dich nicht beschweren, dass es hier nur sekundär um Heterosex geht weil dieses Forum hier den Schwerpunkt auf queere Themen legt, so in diesem Fall ( auch und vor allem) auf homosexuellen Sex/ die mann- männliche Prostitution.
    Über diese Tabuthema wird ja sonst nirgendwo diskutiert, darum ist hier auch der Ort für.
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