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Kommentare zu:
DAH kritisiert Pläne zur Kondompflicht


#31 Dont_talk_aboutProfil
  • 08.02.2015, 14:34hFrankfurt
  • Antwort auf #30 von TheDad
  • @The Dad

    Danke für die Richtigstellung. Ich war HIV-Hysteriker.

    Dass Du sogar bezweifelst, dass HIV bei Schwulen sehr viel verbreiteter ist als bei Heten, ist irgendwie bezeichnend...

    Relevant sind natürlich nur die relativen Zahlen. Selbst wenn es in absoluten Zahlen 50/50 wäre (selbst das würde ich bezweifeln !), käme dies nur dadurch zustande, dass Drogenabhängige eine weitere Risikogruppe sind und da werden die Heteros natürlich in der Mehrheit sein ( Schwule und auch Männer, die regelmäßig Sex mit Männern haben, sind ja auch eine kleine Minderheit)

    Das Risiko, sich in Deutschland als heterosexueller Mann, der nicht ins Puff geht, mit HIV anzustecken ist mariginal, selbst wenn man regelmäßig Aufrisse AO poppt. Allerdings schadet es nicht, vorsorglich auch diesen Gruppen etwas Angst zu machen, weil sich die Verbreitung einer Krankheit nie vorhersehen lässt. Hinterher ist man immer schlauer
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#32 TheDadProfil
  • 08.02.2015, 15:55hHannover
  • Antwort auf #31 von Dont_talk_about
  • ""Das Risiko, sich in Deutschland als heterosexueller Mann, der nicht ins Puff geht, mit HIV anzustecken ist mariginal, selbst wenn man regelmäßig Aufrisse AO poppt.""..

    Der Denkfehler dabei :
    Es geht gar nicht um das Hetero-Ehepaar, das seit Jahren die gemeinsamen Abende lieber auf der Couch vor dem TV verbringt, oder den vermeintlich a-sexuellen Single in seiner Einraumwohnung, der nebenbei bemerkt, der häufigste Konsument von Online-Porno´s ist..

    Es geht um die Puff-Gänger..
    Vor allem um die Puff-Gänger, die sich gar nicht als solche empfinden, weil sie Sauna-Club´s und irgendwelche Swinger-Einrichtungen gar nicht mit dem Puff in Verbindung bringen, die aber trotzdem auf mehr als 12 "unbekannte" Sex-Kontakte im Jahr, oder deutlich mehr kommen..

    Es geht um die Cruiser, die regelmäßig die Straßenstrich´s abfahren, auf der Suche nach einem Kick..

    Es geht um die Heten, die sich jede Woche Mittwoch´s und Freitag´s auf die Jagd durch die typischen Aufreißer-Disco´s und Kneipen befinden, und von denen so mancher von sich behauptet, er hätte jede Woche einen anderen One-Night-Stand..

    Und diese Gruppe ist definitiv weitaus größer, als die Gruppe der Cruisenden Schwulen oder Bi-Männer, die in ihren Szenen das Gleiche machen..

    Die Testraten unter den cruisenden MSM sind relativ konstant, relativ hoch..

    Bei den Heten ist das völlig anders..

    ""Selbst wenn es in absoluten Zahlen 50/50 wäre (selbst das würde ich bezweifeln !)""..

    Da stellt sich die Frage, wieso ?

    Es gibt mindestens 10 mal mehr entsprechende Sauna-Clubs, Kneipen oder Dico´s für Heten, als für Schwule und Lesben..

    Alleine dadurch kann man schon vermuten das sich dort auch mindestens 10 mal so viele Menschen zu Kontakten treffen, und dadurch werden eben auch dort mindestens die gleiche Menge an Viren und Bakterien durch ungeschützten Sex ausgetauscht, wie in den entsprechenden Etablissements für MSM..

    Meiner Meinung nach ist der Anteil der Infizierten unter Heten mindestens gleich hoch, wenn nicht höher, weil die Gruppe einfach größer ist..

    Sie sind bloß viel weniger getestet, und damit aus epidemiologischer Sicht, die "gefährlichere" Gruppe..
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#33 Dont_talk_aboutProfil
  • 08.02.2015, 18:04hFrankfurt
  • @The Dad

    "Es geht um die..., es geht um die..."

    Die Sprache erinnert doch sehr an Gauweiler, zwei Brüder im Geiste
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#34 Robby69Ehemaliges Profil
  • 08.02.2015, 18:40h
  • Antwort auf #25 von Dont_talk_about
  • "Ich habe den Eindruck, dass Du einige Dinge etwas durcheinander wirfst "
    Nein, tue ich nicht.

    " 1) Auch heute schon ist es jedem Sexworker m/w (entschudlige bitte, dass ich mich aufgrund meiner Forenerfahrung nur mit der weiblichen Variante auskenne) erlaubt, einen Gast abzulehnen und zwar unabhängig davon, ob der Gast auf das Kondom verzichten will"
    Das weiß ich durchaus, Schätzchen, das ist mir nicht neu. Und zu Deiner Information - da Du ja schreibst, dass Du Dich nur mit der "Hetero"-Seite dieses business (zumindest theoretisch) auskennst: Auch bei mann-männlicher Prostitution ist es durchaus so, dass auch bisher schon ein Stricher/Escort einen betreffenden Gast aus welchem Grund auch immer ablehnen konnte. Das habe ich Dir übrigens auch in meinem vorigen Kommentar schon geschrieben (im Abschnitt der Richtigstellung Deiner "Lockvogel"-Theorie).
    Es geht ganz einfach darum, dass Stricher/Escort - oder auch Nutten, wenn Du die Hetero-Seite vorziehst - das Recht haben, einen potentiellen Freier auch aus dem Grund abzulehnen, weil dieser Freier nur Sex ohne Gummi will.

    "Ich rede hier nur von FO (Oralverkehr ohne Kondom), was Clubstandard ist. Das fällt meines Wissens rein begrifflich nicht unter "Bareback"."
    Kommt immer auf die Auslegung, bzw. die Sexart an. Manche im Sexbusiness bezeichnen z.B. sowohl Oral-Sex als auch Anal-Sex - bei Heteros Vaginal-Sex - als "Bareback"; klassisch ist allerdings meist ein Arschfick gemeint, das ist richtig. Allerdings wird bei Gay-Sex im Prostitutionsbereich teilweise auch ein "Maulfick" drunter gerechnet. Wie gesagt: Auslegungssache.
    Wie auch immer, ich glaube nicht, dass Du beurteilen kannst, was "Clubstandard" ist, wenn Du selbst nie solche Sex-Clubs besuchst. In München z.B. gibt es sowohl im Hetero- als auch im Gay-Bereich viele Sex-Clubs, die auch vor diesem neuen Gesetz den geweiligen Nutten bzw. Strichern und Escorts ans Herz gelegt haben, Gummis zu verwenden. Sowohl bei Oral-Sex, als auch bei Vaginal-Sex im Hetero-Bereich bzw. Anal-Sex im Gay-Bereich. Soweit ich informiert bin ist das auch in anderen Städten bzw. anderen Bundesländern in den meisten Clubs - in denen die Sex-Arbeiter/innen FREIWILLIG arbeiten ebenfalls "Standard". In den Sex-Clubs, in denen vorwiegend ausländische Sex-Arbeiter/innen beschäftigt sind und dies nicht gerade so "freiwillig" passiert, ist dagegen meist der Sex (egal ob oral oder vaginal bzw. anal) OHNE Gummi "Standard".
    Ich weiß natürlich nicht, in welche Sex-Clubs Deine Foren-Diskussions-Partner gehen, da ich das von Dir angesprochene Forum nicht kenne.

    " 3) Wenn FO verboten wird, muss der Kunde vor dem Zimmern die Dame explizit fragen, ob sie es trotzdem macht (heute ist es gerade umgekehrt)."
    Nein, nicht unbedingt. Erklärung s.o..

    "Die meisten werden es machen."
    Ausländische Sexarbeiter/innen ja, da sie leider oftmals illegal in Deutschland sind und deshalb Angst haben, ihren "Chefs" in den Sex-Clubs zu widersprechen. Alle anderen, die freiwillig - im wahrsten Sinne des Wortes - in einem Sex-Club arbeiten, werden es sich sehr gut überlegen, ob sie sich auf Sex OHNE Gummi einlassen.
    Dass die überwiegende Zahl der Freier (im Hetero- wie im Gay-Bereich) natürlich am liebsten Sex "ohne" Gummi bevorzugt ist klar. Das war schon immer so und wird sich trotz HIV/AIDS leider vermutlich auch nicht ändern.

    " Wenn der Forumskollege das Gespräch jedoch mit einem polizeilichen Lockvogel führt, dann ist die Strafe zu 99 % sicher. Er ist dann überführt. Da ist dann nichts mehr mit "Aussage gegen Aussage"
    Das ist richtig. Da im Normalfall grundsätzlich die Aussage des polizeilichen Lockvogels als die "richtige und korrekte" angesehen wird - selbst, wenn dieser Polizei-Spitzel lügt.
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#35 Dont_talk_aboutProfil
  • 08.02.2015, 20:25hFrankfurt
  • Antwort auf #34 von Robby69
  • @Robby69

    Offenbar scheint Dir nicht bekannt zu sein, dass in Bayern bereits seit Ewigkeiten ein Kondomverbot im P6 gilt (seit kurzen gilt selbiges auch im Saarland). So elementare Wissenslücken erschweren natürlich die Diskussion. Ich habe im Römerforum, das sich vorwiegend auf den hessischen Raum bezieht, über 300 Beiträge verfasst, kenne mich also aus.
    Ich kenne das Geschäftsmodell eines Hetero-FKK-Clubs weit besser als der durchschnittliche Besucher, der dort nur dann und wann verschämt aufschlägt und ansonsten nichts damit zu tun haben will
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#36 TheDadProfil
  • 08.02.2015, 22:45hHannover
  • Antwort auf #35 von Dont_talk_about
  • ""Offenbar scheint Dir nicht bekannt zu sein, dass in Bayern bereits seit Ewigkeiten ein Kondomverbot im P6 gilt (seit kurzen gilt selbiges auch im Saarland).""..

    Bitte WAS ?
    Ein Kondom VERBOT ?

    Wer hier über Wissenslücken verfügt muß sich noch klären, denn egal wie viel Beiträge Du auch immer verfasst hast, als angeblich Schwuler Mann der diese Clubs ja nur aus den Erzählungen anderer User kennt, weil er sie selbst nie besucht hat, bleibst Du auf ewig ein schreibender Laie..

    Das Grundproblem ist überall das Gleiche..

    Leichtsinn wird bestraft..

    Kondome schützen..

    Ich kann nicht verstehen wie man hier überhaupt antreten kann, um gesundheitsgefährdenden Praktiken im Sex-Gewerbe das Wort zu reden, und da ist es sowas von egal, ob es sich um Oral-, Anal-, oder Vaginal-Verkehr handelt..

    In dem Moment an dem sie die Kontakte arbeitsbedingt signifikant erhöhen, erhöht sich auch das Risiko für die Sex-Worker..

    Für diese Leute im Forum scheint das offensichtlich egal zu sein, und daher gelten hier meine Einwände aus den anderen Post´s uneingeschränkt..
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#37 Dont_talk_aboutProfil
  • 08.02.2015, 23:08hFrankfurt
  • Antwort auf #36 von TheDad
  • @The Dad

    Vielen Dank für die Richtigstellung bezüglich des Kondoms. Ich muss Bayern da wohl mit einem anderen katholischen Staat verwechselt haben.

    Ich will den Leichtsinn der Forumskollegen nicht verteidigen. Viele Männer sind aber so, egal ob hetero oder schwul.
    Trotzdem hilft es nichts, dass wir uns gegen empirische Tatsachen wenden. Das Infektionsrisiko in diesen Hetero-FKK-Clubs ist vergleichsweise gering, wenn man es z.B. mit Dates bei Gayromeo vergleicht, auch wenn die Damen natürlich auf viel höhere Frequenzen kommen.

    @Robby

    Vielleicht kannst Du uns ja mal ein paar Fakten über die mannmännliche Prostitution liefern, wenn Du da so viele Leute kennst. Würde die Diskussion vielleicht versachlichen
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#38 KommentatorAnonym
  • 09.02.2015, 18:21h

  • Das Kondomverbot wird wie einige unkontrollierbare Gesetze erst dann relevant, wenn es zu einer Ansteckung gekommen ist. Zum einen wird sich jeder der Beteiligten nicht auf ein Einverständnis berufen können, zum anderen wird möglicherweise eine private Versicherung die Leistung verweigern (grobe Fahrlässigkeit).
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#39 TheDadProfil
  • 09.02.2015, 22:15hHannover
  • Antwort auf #37 von Dont_talk_about
  • ""Trotzdem hilft es nichts, dass wir uns gegen empirische Tatsachen wenden. Das Infektionsrisiko in diesen Hetero-FKK-Clubs ist vergleichsweise gering, wenn man es z.B. mit Dates bei Gayromeo vergleicht, auch wenn die Damen natürlich auf viel höhere Frequenzen kommen.""..

    Wie kommt man auf so einen Blödsinn ?

    Wenn 2 Leute in einen laufenden Fleischwolf hineingreifen fällt nur einem die Hand ab, weil der Schwul ist ?

    Unfaßbar..
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#40 TheDadProfil

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