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Hochzeitsreise zum Wiener Opernball
Harald Glööckler hat sich verpartnert
- 11. Februar 2015 2 Min.

Nach 26 Jahren Beziehung haben Harald Glööckler und sein Freund Ringe getauscht. Zur Zeremonie auf dem Standesamt war nur der dpa-Fotograf zugelassen (Bild: Konstantin Eulenburg)
Der Stardesigner hat am Mittwochvormittag seinem Partner Dieter Schroth in Berlin das Ja-Wort gegeben.
Pompöös heiraten – jetzt ist es bei den beiden passiert. Still und heimlich, aber dem Vernehmen nach mit viel Glanz und Glamour, haben sich Modezar Harald Glööckler und sein langjähriger Lebensgefährte und Wegbegleiter Dieter Schroth am 11. Februar um 11 Uhr in Berlin verpartnert. Verlobt hatte sich das schwule Paar bereits am 7. Februar des vergangenen Jahres auf dem Wiener Opernball (queer.de berichtete)
Glööckler trug eine weiß goldene Barock-Jacke aus weißem Seidensamt mit goldenen Applikationen, Dieter Schroth einen schwarzen Anzug. Die Ringe sind aus Weißgold und eine Sonderanfertigung eines Juweliers aus Pforzheim. Als Trauzeuge war ihr Hund Billy King dabei.
Gefeirt wird auf dem Wiener Opernball
Das frisch vermählte Paar begab sich direkt vom Standesamt zum Flughafen, von dem es in einem Privatjet seine Hochzeitsreise nach Wien antrat. Dort logiert das Paar im Hotel Sacher, wo es am Abend ein "pompööses Dinner" im kleinen Kreis geben soll.
Am Donnerstag präsentieren sich beide zusammen zum ersten Mal nach der Verpartnerung der Öffentlichkeit auf dem Wiener Opernball, wo in einer eigenen Loge gefeiert wird. Unter den geladenen Gästen befinden sich die Schlagersängerin Kristina Bach und der Opernsänger Oswald Musielski.
"In der Traumstadt Berlin heiraten, in der Kaiserstadt Wien pompöös feiern, das war schon immer mein Traum", erklärte Harald Glööckler.
Gegen Adoptionsrecht für homosexuelle Paare
Der schwule Modemacher hatte 2012 für Schlagzeilen gesorgt, als er sich gegen Regenbogenfamilien aussprach (queer.de berichtete). "Ich stehe zu meinen konservativen Ansichten: Ich finde es falsch, wenn zwei Männer oder zwei Frauen Kinder adoptieren", hatte er dem Magazin "In" gesagt. "Ein Kind braucht einen Vater und eine Mutter, es braucht beide Pole in seinem Leben, deshalb werde ich niemals Kinder adoptieren."
Im Interview mit "In" hatte sich Kitsch-Fan Glööckler im Sommer 2012 auch zu möglichen Heiratsplänen geäußert: "Ich bin kein Verfechter der Ehe, da ich viele Ehen erlebt habe, die nicht so toll sind. Es geht mir um rechtliche Absicherungen." (cw)















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So kommt niemand auf die Idee, da wollte jemand mit mehreren Gesichtsoperationen einer Fahndungsliste entkommen.