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Homophobe Gewalt
Berlin: Zwei Schwule auf Bar-Toilette angegriffen
- 14. Februar 2015 1 Min.

In Berlin muss die Polizei regelmäßig wegen homophober Gewalttaten ausrüclen (Bild: Sebastian Rittau / flickr / by 2.0)
In der Nacht zum Freitag wurden in Berlin-Schöneberg zwei 31 und 54 Jahre alte Männer Opfer eines augenscheinlich homophoben Übergriffs.
Laut Polizeibericht kam es gegen 2 Uhr auf einer Damentoilette einer Bar in der Bülowstraße zu einem Streit. Angaben, warum sich die beiden Männer dort aufgehalten hatten, wurden nicht gemacht. Nach derzeitigem Ermittlungsstand bauten sich drei Unbekannte drohend vor ihren Opfern auf und fragten, ob sie schwul seien. Nachdem beide dies bejahten, schlug einer der Täter dem 31-Jährigen mit der flachen Hand ins Gesicht und beleidigte beide homophob.
Auf die Auseinandersetzung in der Toilette aufmerksam geworden, eilten zwei Gäste des Lokals und ein 41-jähriger Angestellter den Bedrängten zu Hilfe. Gemeinsam schoben sie die Täter zunächst aus der Toilette und schließlich aus der Bar. Währenddessen versprühte einer der Angreifer Reizgas und verletzte hierdurch einen 40-jährigen Gast und den Angestellten leicht.
Die Unbekannten flohen, noch vor dem Eintreffen alarmierter Polizisten, in Richtung Potsdamer Straße. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen. (cw/pm)















Waren die beiden hackendicht, oder was wollten zwei schwule MAENNER auf einer FRAUENtoilette? Das ist natuerlich kein Grund fuer andere, gleich handgreiflich zu werden, aber wenn man(n) gesellschaftliche Konventionen (in diesem Fall die, dass es nunmal getrennte Toiletten fuer Maennlein und Weiblein gibt) missachtet, muss man sich nicht wundern, wenn andere sich darueber aufregen.
Und bevor jetzt Einwaende kommen; ja, mir ist bewusst, dass es (mittlerweile) Unisex-Toiletten gibt; wo es sie aber nicht gibt, hat man sich an die geltenden Regeln zu halten. Ausser natuerlich, man legt es darauf an zu provozieren, oder auszutesten, wie tolerant die Umgebung darauf reagiert. In beiden Faellen darf man(n) sich aber nicht wundern, wenn's mal schieflaeuft (wie gesagt, Gewalt sollte auch da keine Loesung sein, aber wenn man andererseits bedenkt, dass die Medien immer wieder Faelle von sex. Belaestigung an allen moeglichen (und unmoeglichen) Orten vermelden...).
N.b. Fuer den Fall, dass es sich um Transgender handelte, waere ich der Meinung, dass diese sich so "unauffaellig" als Frauen verhalten haetten, dass das nicht aufgefallen waere (ausser, die drei "Pruegler" haetten sich die beiden schon vorher "ausgeguckt"), aber da in dem Artikel nichts von Trans* steht...
Ausserdem haette es sein koennen, dass die Maennertoilette defekt gewesen ist, aber davon stand ebenfalls nichts in dem Artikel.
Positiv immerhin, das:
"Auf die Auseinandersetzung in der Toilette aufmerksam geworden, eilten zwei Gäste des Lokals und ein 41-jähriger Angestellter den Bedrängten zu Hilfe."