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Kommentare zu:
Papst warnt vor "Gender-Ideologie"


#1 SebiAnonym
  • 19.02.2015, 22:29h
  • Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität sind wissenschaftliche Fakten. Sie bedrohen niemanden, der nicht betroffen ist, aber wenn sie nicht anerkannt werden, bedrohen sie sehr wohl die Betroffenen.

    Das mit der Atombombe oder Nazi-Gedankengut zu vergleichen, ist nicht nur ein Zeichen großer Dummheit, Arroganz und Ignoranz, sondern das ist faschistisches Gedankengut und unverschämt.
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#2 JasperAnonym
  • 19.02.2015, 22:34h
  • Als Chef einer Organisation, die für massenhaft Kindesmissbrauch zuständig ist, nach wie vor Aufklärung verhindert und Täter schützt und auch sonst genug Leid über die Welt gebracht hat, sollte man echt seinen Mund nicht so weit aufreißen...

    Statt wieder mal zu hetzen und Hass zu schüren, sollte der lieber mal was für Arme, Hungrige, Kranke, etc. tun. Die Kirche hat ja genug Geld und könnte damit so viel Gutes tun, statt das Geld in Protzbauten, goldenes Geschirr, etc. zu stecken.
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#3 HeinerAnonym
  • 19.02.2015, 22:36h
  • Will die Kinderschänder-Sekte wieder mal von ihren Verbrechen ablenken, indem sie gegen andere hetzt?
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#4 KirchenaustrittAnonym
#5 JoelAnonym
  • 19.02.2015, 22:55h
  • Hatte je irgendwer gedacht, daß sich das im Vatikan ändern wird? Der ist genauso wie alle seine Vorgänger. Tritt etwas bescheidener auf. Aber ob jemand in Pomp oder in Bescheidenheit so menschenverachtende Dinge von sich gibt, die Hetze ist die gleiche!
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#6 Johanna DAnonym
  • 19.02.2015, 23:00h
  • ------"Der Papst sah darin eine "ideologische Kolonialisierung", die anderen Gesellschaften Werte überstülpen wolle: "Dasselbe haben die Diktaturen im letzten Jahrhundert gemacht. Sie sind mit ihrer Doktrin gekommen, denkt an die Hitlerjugend. Sie haben das Volk kolonisiert."-----
    Ähhh hallo, was bitte hat gerade die katholische Kirche über Jahrhunderte gemacht???? Und wenn es sein musste ging sie da auch über Leichen! Was ein Ars... Was anderes fällt mir da nicht ein. Wahrscheinlich hat der alte Sack Angst um seine Stellung, wenn jetzt auch noch Frauen die gleichen Rechte wie Männer hätten. Der Mann und der ganze Laden kotzt mich an.
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#7 Carsten ACAnonym
#9 hypathia
  • 19.02.2015, 23:32h
  • Der Alte ist noch schlimmer als seine Vorgänger, denn er hetzt mit einschmeichelnden Worten und einem immer lächelnden Gesicht.

    Einfach nur widerlich!!!!
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#10 EogrwqAnonym
#11 Harry1972Profil
  • 19.02.2015, 23:41hBad Oeynhausen
  • "Der Papst sah darin eine "ideologische Kolonialisierung", die anderen Gesellschaften Werte überstülpen wolle: "Dasselbe haben die Diktaturen im letzten Jahrhundert gemacht. Sie sind mit ihrer Doktrin gekommen, denkt an die Hitlerjugend. Sie haben das Volk kolonisiert.""

    Wie erklärt er dann bitte die christlichen Missionare, die seit Jahrhunderten und bis heute unentwegt in der Welt unterwegs sind, um anderen ihre Werte überzustülpen?

    Mit dem Vergleich Hitlerjugend hat er auch gleich ein Stichwort gegeben. Wer war es nochmal, der sich mit Nazideutschland gemein machte?
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#12 HonestAbeProfil
  • 20.02.2015, 00:15hBonn
  • Auch dieser Papst ist also ein Faschist?

    Meine Güte, was für eine Überraschung ...
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#13 LorenProfil
  • 20.02.2015, 00:16hGreifswald
  • Herr Bergoglio sollte seine Gedankengänge über "ideologische Kolonialisierung" zuallererst auf sich und seine Kirche beziehen und dann besser schweigen. Sein ideologisches Gerede über ein vermeintliches "Design" der Natur und seine kritikwürdigen Vergleiche mit Nuklearwaffen und der Hitler-Jugend in Verbindung mit der Gleichberechtigung der Geschlechter und dem Menschenrecht auf Freiheit und Selbstbestimmung weisen ihn als dogmatisch-religiösen Propagandisten aus, der seine Ideologie über die Freiheitsrechte des Individuums stellt. Eine Ausprägung der Menschenfeindichkeit, die von denen konsequent politisch bekämpft werden sollte, denen die Freiheit aller ein erstrebenswertes Ziel ist.
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#14 amnestyAnonym
  • 20.02.2015, 00:21h
  • Seine gesellschaftliche und politische Sozialisation fand im Mittel- und Südamerika der Militärdiktaturen statt. Dort warf Mutter Kirche sogar Arbeiterpriester und sozial engagierte Katholiken den Löwen zum Fraß und den Geheimdiensten für Foltertechniken vor.
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#15 RalfAnonym
  • 20.02.2015, 00:22h
  • Langsam geht Bergoglio die Kreide aus, die er so lange gefressen hat. Seine Ausdrucksweise nähert sich immer mehr der seiner beiden Vorgänger an. In der dezenteren Wortwahl lag bisher ja der einzige Unterschied zu Ratzinger und Wojtyla. Der Inhalt seines Denkens ist sowieso der selbe.
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#16 PFriedrichProfil
  • 20.02.2015, 02:45hTrier
  • Ich nenne religiotisches Gebrabbel nicht mehr "konservativ" oder "erzkonservativ" sondern - durchaus despektierlich - "konservativistisch".
    "Konservativ" kann im Sinne von "werterhaltend" auch positiv konnotiert sein.
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#17 Homonklin44Profil
  • 20.02.2015, 03:13hTauroa Point
  • Der alte Knabe sollte mal schauen, wer hier wem Wertevorstellungen überstülpen will, und wer die Welt oder den Tabernakel bedroht.

    Der erkennt noch nicht mal die Gleichberechtigung von Mann und Frau an, na ja, was soll man erwarten, inzwischen hat ihn seine Knilchschaft von Kurienknechten sicher schon mental angepasst.

    Das Ablenken von den hausgemachten Schandtaten durch die Abwälzung auf alle, die keine Kinder begrabbeln müssen, um ihr Leben zu leben, hat ja auch schon Routine.

    Man kann ja hin und wieder darauf hinweisen. welche Tür man auch dem Papst und seiner Arroganz-Ideologie vor der Nase zuklappen kann:

    www.kirchenaustritt.de
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#18 AycarambaProfil
  • 20.02.2015, 06:12hFrankfurt am Main
  • Ernsthaft...
    Der Papst aus dem Fahrwasser
    der argentinischen Faschisten Junta
    und Nachfolger vom kleinen Hitlerjungen Joseph, schmeißt mit Nazivergleichen um sich, um Eva zurück an den Herd zu beordern...
    nice ^^
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#19 AycarambaProfil
  • 20.02.2015, 06:31hFrankfurt am Main
  • Irgendwo hat der Vorstandsvorsitzende
    des Katholischen Missionswerks natürlich recht,
    wenn er vom Kulturimperialismus warnt...
    Er begibt sich damit aber auf das gleiche niveau wie beliebige Sklavenhalter, welche eine allgemeingültiges Menschrecht ablehnen und meinen
    dass X ihr Kultur/Gott gegebenes Recht ist,
    weil es schon immer so war und immer sein wird.
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#20 FoXXXynessEhemaliges Profil
#21 wiking77
  • 20.02.2015, 09:15h
  • naja, wenn's halt interessiert, was der Pope aus Rom sagt... mich nicht. Die Kirchen sind ja wirklich ein Hort von Ideologie- und Dogmenfreiheit, eine Stätte des Pluralismus
  • Antworten » | Direktlink »
#22 Michael43Anonym
  • 20.02.2015, 09:15h
  • "Franziskus hat damit übrigens nicht Transsexuelle mit der Atombombe verglichen, wie die britische Nachrichtenseite Gay Star News am Donnerstag vermeldete. Auch das indirekte Zitat, Menschen, die das Geschlecht wechselten, würden gegen die Schöpfung Gottes verstoßen, ist eine Interpretation der Papst-Worte, auf die sonst kein Medium gekommen ist. Transsexuelle hatte der Papst weder direkt noch indirekt erwähnt."

    ---> Vollkommen richtig diesmal erkannt. Mit keinem Wort bezog sich Franziskus auf das Thema "Transsexualität/Transgender/Intersexualität".

    Ich finde, das ist wichtig an dieser Stelle festzuhalten, damit nicht falsche Inhalte seitens der LGBT-Medien dem neuen Papst "untergeschoben" werden.

    Vielmehr geht es ihm in seiner Kritik um die Gleichstellung der Geschlechter und die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau.

    Diese Kritik von Franziskus teile ich überhaupt NICHT, aber ich finde es schon sehr wichtig, das sich Franziskus hier nicht (!!!) mit dem Thema "Transsexualität/Transgender/Intersexualität" beschäftigt hat.

    Seine Kritik müßte daher eher im Themenfeld der "Emma" und Alice Schwarzer zu suchen sein, als im Themenfeld der LGBT-Bewegung.
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#23 Michael43Anonym
  • 20.02.2015, 09:19h
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • @Sebi
    "Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität sind wissenschaftliche Fakten. Sie bedrohen niemanden, der nicht betroffen ist, aber wenn sie nicht anerkannt werden, bedrohen sie sehr wohl die Betroffenen.

    Das mit der Atombombe oder Nazi-Gedankengut zu vergleichen, ist nicht nur ein Zeichen großer Dummheit, Arroganz und Ignoranz, sondern das ist faschistisches Gedankengut und unverschämt."

    --> Leider bist Du hier der Propaganda britischer LGBT-Medien aufgesessen. Franziskus hat sich mit seiner aktuellen Kritik nicht auf Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität bezogen, sondern er beschäftigte sich mit der Gleichstellung der Geschlechter und der Rollenverteilung zwischen Mann und Frau.

    Die Kritik von Franziskus trifft daher die Feminismusdebatte und "Emma" und nicht hier die LGBT-Bewegung und "Queer".

    Aber auch wenn ich Franziskus hier in Schutz nehmen muß, weil ihm falsche Inhalte von einigen LGBT-Medien "untergeschoben" werden, teile ich seine Meinung in bezug auf seiner Kritik an der Gleichstellung der Geschlechter NICHT !

    Es ist gut, das der Autor des Artikels dies entsprechend, begriffen hat.
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#24 wiking77
  • 20.02.2015, 09:21h
  • Antwort auf #22 von Michael43
  • ich fände es mal wichtig, wenn Papst Franz I. sich mal mit gar nichts beschäftigt. Außer er tut es als Mitmensch und Bürger Bergoglio (oder so ähnlicht). Müssen denn diese Herrschaften sich mit jedem Furz befassen. Wie gesagt privat, ist ja deren Sache aber als Offizielle? Das wäre so als ob Mutti-Merkel als Bundeskanzlerin das Statment abgeben würde, dass in jedes Gulasch eine extra Prise Majoran reinkommen müsste.
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#25 Michael43Anonym
  • 20.02.2015, 09:26h
  • Antwort auf #20 von FoXXXyness
  • @FoXXXynesss
    "Was sagen eigentlich unsere Beichtstuhlschwestern Volker Beck und Michael43 dazu?"

    Die Antwort lautet: einige atheistische Schreiberlinge hier im Forum haben diesen Artikel der Queer anscheinend überhaupt nicht gelesen oder nicht verstanden:

    Daher noch einmal den wichtigen Absatz des Artikels:

    "Franziskus hat damit übrigens nicht Transsexuelle mit der Atombombe verglichen, wie die britische Nachrichtenseite Gay Star News am Donnerstag vermeldete. Auch das indirekte Zitat, Menschen, die das Geschlecht wechselten, würden gegen die Schöpfung Gottes verstoßen, ist eine Interpretation der Papst-Worte, auf die sonst kein Medium gekommen ist. Transsexuelle hatte der Papst weder direkt noch indirekt erwähnt."

    Daher seine Kritik richtet sich nicht auf Transsexualität/Intersexualität und schon gar nicht auf Homo- und Bisexualität, sondern seine Kritik geht mehr in die Richtung der Gleichstellung der Geschlechter, wie der Queer-Autor zutreffend erwähnt.

    DAHER bitte erst den Artikel der Queer lesen und nicht als Atheisten sofort falsche Interpretationen dem Franziskus unterschieben.

    Daher das Thema, das Franziskus aufgreift, ist die Gleichstellung der Geschlechter, d.h die Rolle von Mann und Frau im gesellschaftlichen Alltag.

    Aber auch wenn ich dies hier klar zurechtrücken muss, weil hier nicht die LGBT-Bewegung gemeint ist, teile ich die Kritik von Franziskus nicht.

    Eigentlich müßte daher diese Debatte bei der "Emma" geführt werden und nicht hier bei der Queer.
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#26 LarsAnonym
  • 20.02.2015, 09:27h
  • "Die Einhaltung der Schöpfung hat nichts zu tun mit Ideologien, die Männer wie einen Unfall betrachten, als ein zu lösendes Problem."

    Ich denke, es geht beim Nachdenken über Genderfragen weniger darum, die Grenze zwischen Männern oder Frauen aufzuweichen, sondern darum, mit Menschen, bei denen diese Grenzen von Natur aus aufgeweicht sind oder erscheinen, besser zu verstehen und - im theologischen Sinne - in ihrem So-sein als Geschöpfe Gottes zu begreifen und nicht als zu vernachlässigende Restmenge.

    Die Existenz queerer Menschen und Sexualität sind lange genug von der Kirche als "Unfall" als ein "zu lösendes Problem" berachtet worden. Bis heute hat sie für die Mehrheit der Homosexuellen und Transsexuellen kein befriedigendes theologisches Konzept, und vor allem kein praktisches seelsorgerisches Konzept des Umgangs gefunden, das eine realistische Lebensperspektive eröffnet. Da kann man sich leicht beklagen, wenn das andere machen - auch aus dem Gebot der Nächstenliebe.

    Die Hinterfragung von Männlichkeit kann ideologisch werden, aber ideologisierte Männlichkeit kann ebenso gefährlich sein (siehe den Männlichkeitskult der Hitlerzeit), genauso wie jede ideologisierte Geschlechtlichkeit.

    Drückt sich denn in der asexuellen, körperfeindlichen Tradition des Klerus nicht auch ein Auflehnen gegen die eigene Männlichkeit bzw. Weiblichkeit aus?

    In Geschlechterfragen liegt politischer Sprengstoff. Es ist richtig, darauf hinzuweisen, dass das in einer globalisierten Kirche nicht einfach ist, wenn einem der Laden nicht um die Ohren fiegen soll. Wenn man aber die Gefahren von Nuklearwaffen bannen will, dann ist es kein Konzept, die Beschätftigung mit moderner Kernphysisk zu verdammen.
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#27 ollinaieProfil
  • 20.02.2015, 09:58hSeligenstadt
  • Antwort auf #22 von Michael43
  • "Diese Kritik von Franziskus teile ich überhaupt NICHT, aber ich finde es schon sehr wichtig, das sich Franziskus hier nicht (!!!) mit dem Thema "Transsexualität/Transgender/Intersexualität" beschäftigt hat." ... "Seine Kritik müßte daher eher im Themenfeld der "Emma" und Alice Schwarzer zu suchen sein, als im Themenfeld der LGBT-Bewegung."

    Leute, ihr habt das falsch verstanden:
    Seine HEILIGKEIT hat uns nur erklärt, was GOTT von Negern hält.

    Eigentlich verstehe ich das nicht so ganz, warum Neger naturgesetzlich nur zum Baumwollpflücken geeignet sind und keinesfalls im Büro arbeiten dürften, aber das stellt halt die Göttliche Weltordnung auf den Kopf.

    Und ausserdem geht uns Mulatten das ja im Grunde genommen auch nichts an, wir sind ja nur dunklere Weiße und die betrifft das ja nicht.

    Und überhaupt, warum soll ich mir den Kopf darüber zerbrechen? Soll sich doch die Bronx-Weekly drum kümmern!
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#28 Tobi CologneAnonym
  • 20.02.2015, 10:19h
  • Die Katholen werden sich nie ändern...

    Da mag der neue Papst aus Marketing-Gründen noch so viel Kreide fressen und einen auf modern machen, aber es scheint doch immer wieder das gleiche faschistische, menschenverachtende, scheinheilige Gedankengut durch...
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#29 DenkeStattGlaubeAnonym
  • 20.02.2015, 10:57h
  • Antwort auf #25 von Michael43
  • @faschistenfreund Michael1933

    warum der noch größere rückschritt, nämlich die gleichstellung von mann und frau zu beklagen, weniger schlimm sein soll als das ignorieren von gender-tatsachen - nun, das bleibt vermutlich für immer in deinem religionszerfressenen hirn verschlossen.
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#30 Michael43Anonym
  • 20.02.2015, 11:28h
  • Antwort auf #29 von DenkeStattGlaube
  • @DenkStattGlaube/ Eogrwq/CarstenAC und alle die anderen Nicks derselben Person

    Du verwendest bekanntlich jede Menge verschiedener Nicks...aber sei es drum.

    Wie immer liest Du die Antworten anderer Forenschreiber nicht:

    Ich hatte klar gesagt, das ich die Kritik von Franziskus an der Gleichstellung von Mann und Frau NICHT teile.

    Wenn Du dies absichlich überliest, ist das wieder typische Ignoranz deinerseits. Aber so bist Du halt: du versteckst dich hinter verschiedenen wechselnden Nicks und unterstellst Franziskus oder auch mir Inhalte, die NIE geschrieben/geäußert wurden.

    ---------------

    Wichtig ist festzuhalten, das sich Franziskus überhaupt nicht zur Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität geäußert hatte, sondern eher hier die Frauenforschung und die Feminismusdebatte attackiert.

    Eigentlich müßte dieser Artikel zur "Emma" verschoben werden.
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#31 lucdfProfil
  • 20.02.2015, 11:34hköln
  • Wenn ich bedenke, dass dieser Papst alle Hoffnungen auf mehr Intelligenz in der Kirche Schritt für Schritt vernichtet, frage ich mich warum zahlreiche Schwule und Lesben immer noch nicht aus der Kirche ausgetreten sind. Diese Kirche kann man weder von innen noch von außen reformieren., so hart es auch klingt.
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#32 kuesschen11Profil
  • 20.02.2015, 11:41hFrankfurt
  • Also Papst Franziskus sollte sich mit seiner unhaltbaren, gefährlichen Kritik an "Gender-Ideologie" und dem Aufweichen der Geschlechterrollen mal bitte zurückhalten. Er will sich modern in der Gesellschaft geben und wärmt doch den alten Muff seines Vorgängers Ratzinger wieder auf.

    Es ist schon eine Frechheit, Vergleiche mit Kolonialisierung und Diktatur zu ziehen und zu drohen, wenn es um Individualität und um den Schutz der Menschenwürde geht.

    Religionen haben in der Geschichte immer festgefahrene Geschlechterrollen im Hintergrund geprägt, um eine Kirchen-Ideologie durchzusetzen und Macht zu erhalten.
    Die Kollaboration mit Diktaturen und ihrem Gedankengut liegt den Religionen nicht gerade fern. Franziskus fordert eher Anpassung statt Vielfalt.

    Und die großen Sünden der sogenannten kirchlichen Würdenträger kennen wir schließlich alle. Nur da drüber wird geschwiegen.
  • Antworten » | Direktlink »
#33 Julian SAnonym
#34 Pro fiAnonym
  • 20.02.2015, 12:07h

  • Schlimm genug, aber thematisch nicht passend.
    Die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau betrifft neben Heteros natürlich auch Schwule, Lesben und Transsexuelle und Transgender, aber primär geht es nicht um uns.
    Damit will ich nicht sagen, dass uns das deswegen nicht interessieren sollte, denn dieses wie auch viele andere Themen sind wichtig wenn man sich für Menschenrechte einsetzt. Nur wird über andere Themen die nur tangierend mit Queer zu tun haben, auch nicht immer berichtet.
    Aber wenn es um die Kirche geht, stellt man alle möglichen Zusammenhänge her, um berichten zu können...
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#35 LarsAnonym
  • 20.02.2015, 12:08h
  • Antwort auf #25 von Michael43
  • Nein, auch wenn "Lars" es sich einfach machen will - die "Emma" in mir sagt, die Debatte muss trotzdem hier geführt werden. Wenn es dem Papst, wie Du richtig sagst, um die Rolle des Mannes und der Frau im Alltag geht, dann müssen sich ja queere Menschen auch dort und gerade dort verorten. Wir haben ja auch einen Alltag! Theoretisch und theologisch kann ich lange darüber sinnieren, ob ich, weil ich z.B. schwul empfinde, deswegen mehr oder weniger Mann bin, im Alltag und in der Kommunikation treffe ich aber täglich Entscheidungen, die in einer bestimmten Art und Weise gedeutet werden - ob ich will oder nicht.

    Es besteht das Problem, dass die Kirche hier keine lebensnahen, lebensbejahenden praktischen Antworten und Konzepte hat (die müssten übrigens nicht notwendigerweise bequem oder einfach sein).

    Diskussionen über die Wertung von "Männlichkeit" und "Weiblichkeit" gibt es übrigens -jenseits jeder Religion - auch genügend in schwulen Kontexten, etwa was die Akzteptanz von Tunten oder Bisexuellen angeht. Ich finde, daher, dass der Artikel also interessante Fragen anregt, die man sowohl im religiösen aber auch im kulturellen Kontext diskutieren kann: Wann helfen uns Kategorisierungen "männlicher" und "weiblicher" Eigenschaften und Merkmale, (egal in welcher Mischung), um eine stabile Identität leben zu können und wo werden Menschen - aus Respektlosigkeit gegenüber der Vielfalt der "Schöpfung" - gewaltsam in eine Form oder Identität gepresst, die sie so nicht leben können, an der sie ver-zweifeln? Dürfen Antworten auf diese Fragen in verschiedenen Kulturkreisen unterschiedlich ausfallen, oder sind Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit universell und kulturell und geschichtlich konstant?

    Darüber zu diskutieren, muss nicht notwendigerweise zu einer Glaubensfrage werden.
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#36 MentionAnonym
  • 20.02.2015, 12:26h

  • Da jeder Artikel über den Islam in den Kommentarspalten irgendwann in Kirchenkritik, in Vergleiche zum Christentum oder Religionskritik allgemein mündet, soll an dieser Stelle erwähnt sein:
    Der Islam ist in Punkto Gleichstellung und in anderen Punkten auch nicht besser.

    Das tut zwar nichts zur Sache, bzw nur soviel wie Kritik am Christentum bei Islam- Themen zur Sache tut, aber scheint andersrum für viele ein permanentes Bedürfnis zu sein erwähnt zu werden.
    Warum nicht auch mal so rum.
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#37 WissenschaftAnonym
#38 DenkeStattGlaubeAnonym
#39 LorenProfil
  • 20.02.2015, 14:03hGreifswald
  • Antwort auf #30 von Michael43
  • Der gedankliche Zusammenhang zwischen dem Stammtischgeplaudere, wie ein vermeintlich "richtiger Mann" (und eine vermeintlich "richtige Frau") zu ticken habe und der Hetze gegen Schwule und Lesben scheint mir nicht allzuweit hergeholt zu sein, wird doch z.B. Schwulen nicht selten die vermeintliche "Männlichkeit" abgesprochen. Wenn "Hitz the Hammer" sein Schwulsein öffentlich macht, löst das doch eine öffentliche Diskussion aus, weil er ein gesellschaftlich weit verbreitetes "Männerbild" (und das Bild des nicht männlich seienden Schwulen) über den Haufen wirft. Als schwuler Mann kann ich die sorgsam ausgelegten Fallstricke nicht übersehen, die von Kritikern der diffamierend so bezeichneten "Genderideologie" ausgelegt werden, um auch mich zu Boden zu stürzen. Daher halte ich eine gedankliche Auseinandersetzung mit den ideologischen Sprechblasen des Herrn Begoglio auch bei queer.de für angemessen, ja notwendig.
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#40 LarsAnonym
#41 TheDadProfil
  • 20.02.2015, 14:53hHannover
  • Antwort auf #11 von Harry1972
  • Und immer wenn man glaubt, blöder geht´s nicht, liefern die Religioten die besten Argumente gegen sich selbst :

    ""Der Papst sah darin eine "ideologische Kolonialisierung", die anderen Gesellschaften Werte überstülpen wolle:""..

    Was macht eigentlich sein Verein so die letzten 1.600 Jahre ?
    Welchen Ländern und welchen Gesellschaften hat die RKK eigentlich so alles ihre Ideologie über gestülpt, welche Länder und ganze Kontinente wurden durch sie kolonialisiert ?

    Der Satz offenbart einmal mehr den offen vor sich her getragenen Alleinvertretungsanspruch der RKK..

    "wir dürfen das"
    "wir sind ja im göttlichem auftrag unterwegs"
    "uns muß man folgen, denn wir kennen die wahrheit"

    Seit 1.600 Jahren hat keiner dieser Religoten die Wahrheit gesagt, oder gar verkündet..
    Da wurden Briefe gefälscht, tausende Urkunden gleich dazu, ganze Passagen und komplette Testamente lagern in den Archiven der Inquisition, weil sie offenbaren würden, was jeder unterschwellig längst weiß :

    Es gibt keinen Gott..
    Vielleicht hat es einen Mann mit Namen Jesus gegeben..
    Einen "Bastard", weil unehelich von einem über 40-jährigem Zimmermann mit einem 14-Jährigem Mädchen gezeugt, der sich trotzdem zu einem prächtigem Humanisten entwickelte, was aber in der Region nicht ohne das Brimborium in die Zeit passte, und so okkupierte man alles notwendige aus der lokalen Religion, und bastelte daraus einen Weltkonzern mit Milliarden Umsätzen pro Jahr, und Tausend Billionen zusammengeraubtem Vermögen..

    Die "nachhaltigste" Geschäftsidee die je von ein paar Männern beim Saufgelage ersonnen wurde..
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#42 wiking77
  • 20.02.2015, 14:58h
  • "Es gibt keinen Gott..
    Vielleicht hat es einen Mann mit Namen Jesus gegeben..
    Einen "Bastard", weil unehelich von einem über 40-jährigem Zimmermann mit einem 14-Jährigem Mädchen gezeugt, der sich trotzdem zu einem prächtigem Humanisten entwickelte, was aber in der Region nicht ohne das Brimborium in die Zeit passte, und so okkupierte man alles notwendige aus der lokalen Religion, und bastelte daraus einen Weltkonzern mit Milliarden Umsätzen pro Jahr, und Tausend Billionen zusammengeraubtem Vermögen.."

    oha, ganz schön deftig. Passt schon. Aber würdest Du ähnlich stehen lassen, wenn ein Kommentator hier die Geschichte von Mohammed und der zwölfjährigen Aischa (ich hoffe so hiess die Tussi, oder war es Fatima?) bringen würde? Oder würde ein Zeter und Mordio losgehen, dass man gut eine Milliarde arme, arme Menschen dadurch beleidigt?
    Ansonsten aber hins. des "Bastards" durchaus richtig auf den Punkt gebracht.
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#43 HonestAbeProfil
  • 20.02.2015, 15:00hBonn
  • Was ja besonders auffällt: Ausgerechnet der Papst, einer der perfidesten Chef-Ideologen der Menschheit, verunglimpft die Gender-Theorie als "Ideologie".

    Dabei befeuert er ausschließlich und nur Vorurteile, denn ich behaupte an der Stelle einfach mal, dass 99 % der Kritiker der Gender-Theorie, die dazugehörigen Publikationen nicht mal im Ansatz gelesen haben.

    Es ist wie es immer ist im Faschismus. Ein Chef-Ideologe verführt die dummen Massen. Daher kann nur wissenschaftliche Bildung die Antwort sein. Zudem die konstante Bloßstellung der Kirchen als das was sie sind: Bollwerke gegen die Rationalität und gegen alles nicht Linientreue. Und im Falle jeder Art von radikaler Religion auch für Hass, Vernichtung und Tod.
  • Antworten » | Direktlink »
#44 TheDadProfil
  • 20.02.2015, 15:00hHannover
  • Antwort auf #18 von Aycaramba
  • ""Der Papst aus dem Fahrwasser
    der argentinischen Faschisten Junta""..

    Das ist wohl weniger Fahrwasser, als Fahrrinne..

    In keinem Land der Welt ist jemals seit Bestehen der RKK eine faschistische Junta ohne die Hilfe, die Duldung und die Mitarbeit der Kleriker an die Macht gelangt !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#45 wiking77
  • 20.02.2015, 15:06h
  • die Kirche will halt immer noch die Sexualität ihrer "Schäfchen" beherrschen, mit allen ihr noch zur Verfügung stehenden Mitteln. Das machten ja auch die Diktaturen von links und rechts. Vom Individuum und der Sexualiät abgelenkt, auf die vermeintlich revolutionäre Ideologie.
  • Antworten » | Direktlink »
#46 TheDadProfil
  • 20.02.2015, 15:14hHannover
  • Antwort auf #25 von Michael43
  • ""Die Antwort lautet: einige atheistische Schreiberlinge hier im Forum haben diesen Artikel der Queer anscheinend überhaupt nicht gelesen oder nicht verstanden""..

    Äh ?

    Du hast KEINE Ahnung was GENDER meint !

    Das eint Dich einmal mehr mit Herrn Bergoglio !

    Braucht es noch einen Beweis ?
    Bitte sehr :

    ""Daher das Thema, das Franziskus aufgreift, ist die Gleichstellung der Geschlechter, d.h die Rolle von Mann und Frau im gesellschaftlichen Alltag.""..

    Das einzige, was hier stimmt, ist der "gesellschaftliche Alltag"..
    Der Rest ist kompletter Unfug !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#47 HonestAbeProfil
  • 20.02.2015, 15:15hBonn
  • Antwort auf #42 von wiking77
  • "Aber würdest Du ähnlich stehen lassen, wenn ein Kommentator hier die Geschichte von Mohammed und der zwölfjährigen Aischa (ich hoffe so hiess die Tussi, oder war es Fatima?) bringen würde? Oder würde ein Zeter und Mordio losgehen, dass man gut eine Milliarde arme, arme Menschen dadurch beleidigt?"

    Ist das ein Versuch die Schandtaten der Christenheit zu relativieren?

    Und ja, das Mädchen hieß Aischa. Sie war islamischen Überlieferungen zufolge 6 oder 7 Jahre alt, als Mohammed sie ehelichte. Als sie 9 war vollzog er die Ehe mit ihr, was Mohammed bis heute zum wahrscheinlich einflussreichsten Kinderschänder aller Zeiten macht, sofern man den Überlieferungen glaubt.

    Zufrieden? Und nun? Macht das irgendetwas was der Papst heutzutage so absondert irgendwie weniger schlimm?

    Dieses Gegeneinander ausspielen der Kulturen ist scheiße! Es bringt überhaupt nichts und niemanden voran. Man muss einfach klar machen, dass ALLES scheiße ist, was ein faschistisches System propagiert. Es spielt keine Rolle, ob es sich dabei auf das Christentum, den Islam oder eine Nazi-Ideologie beruft. Das muss einfach mal in den Köpfen ankommen. Lösen können wir dieses globale Menschheitsproblem sowieso nur gemeinsam und über kulturelle Grenzen hinweg.
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#48 wiking77
  • 20.02.2015, 15:21h
  • Antwort auf #47 von HonestAbe
  • die Christen sind mir total egal! Ich will gar nichts hins. Christen. Unterm Strich ist es mir egal ob Jesus ein "Bastard" war oder Mohammed an der 9 Jährigen Aischa die Ehe "vollzog".

    Anstatt für mehr Laizität einzutreten, werden manche Atheisten zu den heftigsten Verteidiger der die Konkurrenten des Christentums. Dabei würde ich ausnahmslos alle(!) in ein Sack geben und draufhauen.
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#49 ursus
  • 20.02.2015, 15:31h
  • Antwort auf #35 von Lars
  • ich schätze deine beiträge hier sehr. aber hier habe ich einmal einen deutlichen einspruch.

    >"Dürfen Antworten auf diese Fragen in verschiedenen Kulturkreisen unterschiedlich ausfallen, oder sind Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit universell und kulturell und geschichtlich konstant?"

    mit verlaub, darüber müssen wir nicht wirklich diskutieren. man muss schon alle verfügbaren sinne abschalten, um die kulturelle prägung von geschlechterrollen zu ignorieren. und die frage, ob verschiedene kulturen diese rollen unterschiedlich formulieren "dürfen", kann man nur stellen, wenn man allen ernstes eine geschlechtsideologische diktatur für eine humane alternative zur freiheit hält.

    so wie es bergoglio tut.

    da müssen wir nicht "diskutieren", jedenfalls nicht im sinne von ergebnisoffenheit. da müssen wir klarstellen und aufklären.

    aber vielleicht hast du es ja genauso gemeint.
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#50 TheDadProfil
  • 20.02.2015, 15:37hHannover
  • Antwort auf #30 von Michael43
  • ""Wichtig ist festzuhalten, das sich Franziskus überhaupt nicht zur Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität geäußert hatte, sondern eher hier die Frauenforschung und die Feminismusdebatte attackiert.""..

    Halt doch einfach mal die Klappe, wenn Du nicht weißt, worum es geht !

    Es wird auch nicht besser davon, diesen Blödsinn zig-mal zu wiederholen !

    DOCH !
    Herr Bergoglio hat über Bi-, Trans- und Intersexualität gesprochen, weil er sich abfällig über GENDER als "Ideologie" geäußert hat !

    Gender ist sehr kurz gesagt das MIT-DENKEN ALLER Möglichkeiten auch und gerade in der Umsetzung öffentlicher Aufgaben und gesellschaftlicher Vorgänge..

    Und hier kommen dann alle Möglichkeiten Sexueller Identitäten, und ebenso alle Alters-Stufen der Gesellschaft zum Tragen, weil es schlichtweg beispielsweise darum geht, einen Knopf für einen Aufzug so zu platzieren, das er von ALLEN Menschen als Ruf-Knopf wahrgenommen und auch genutzt werden kann..

    GENDER ist eine Form von Barrierefreiheit die durch ihre konsequente Anwendung automatisch zur Gleichberechtigung aller Sexueller Identitäten und aller Alters-Stufen der Gesellschaft führt..

    Und genau das hat Herr Bergoglio als "Ideologie" bezeichnet, und sich damit auch gegen Lgbttiq-Interessen ausgesprochen, weil GENDER dazu führen wird, keine Geschlechts-Barrieren mehr zuzulassen !

    Auch Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuelle müssen nämlich nach GENDER ZUGANG zu Berufen erhalten, die bislang Männern "vorbehalten" sind..

    Na ?
    Klingelt da was ?

    Weibliche Bischöfe in der RKK..
    Intersexuelle Kardinäle..
    Eine Lesbische Päpstin !

    Von Staats wegen über GENDER in einem Land installierte BischöfInnen und KardinälInnen oder KardinaXe und BischöXe in der RKK..

    Als Alternative bliebe der RKK nämlich nur der Rückzug aus einem Staat der GENDER zur Staatsräson erhebt..

    Und genau dagegen hat er gewettert, weil er genau davor Angst hat !
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#51 HonestAbeProfil
  • 20.02.2015, 15:43hBonn
  • Antwort auf #48 von wiking77
  • "oder Mohammed an der 9 Jährigen Aischa die Ehe "vollzog""

    Du musst das "vollzog" gar nicht in Anführungszeichen schreiben. Ich hätte auch schreiben können "vaginal gefickt mit der Absicht ein Kind zu zeugen", denn das meint "Ehe vollziehen" nun mal.

    "Anstatt für mehr Laizität einzutreten, werden manche Atheisten zu den heftigsten Verteidiger der die Konkurrenten des Christentums."

    So? Wer wird das hier? Beispiele?

    Das einzige was auch mir als Atheist auf den Sack geht ist diese zuvor von mir genannte gegeneinander Ausspielerei der Kulturen, zu denen die Religionen nun einmal gehören. Diese Ausspielerei hat im Kern nämlich fast immer den Aspekt des Fremdenhasses und beschränkt sich ganz häufig nicht nur auf die Religion.

    "Dabei würde ich ausnahmslos alle(!) in ein Sack geben und draufhauen."

    Das wäre zu einfach. Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht und das willst du ganz sicher nicht ändern, denn darunter fällt auch unser Recht, keine Religion zu haben. Zudem ist es einfach unsachlich zu behaupten, dass alle Ausprägungen von Religion gleichermaßen problematisch wären.
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#52 wiking77
  • 20.02.2015, 15:53h
  • Antwort auf #51 von HonestAbe
  • ... ich bin auch für Religionsfreiheit ... und wie!
    Nur müsste eine laizistische Gesellschaft bzw. ein laizistischer Staat "rote Linie" à la Obama (der zieht ja in der Weltpolitik - Syrien, Iran, Ukraine und was weiss ich wo - dauernd "rote Linien". Diese werden zwar immer überschritten bzw. nicht beachtet, aber ist eine andere Sache.). Nicht jede Dummheit oder überzogene Forderung, dass andere sich an religiöse "Gepflogenheiten" anzupassen hätten sollte unter "Religionsfreiheit" fallen. Religionsfreiheit im besten Sinne ist für mich seine Gläubchen in den eigenen vier Wänden und in den entsprechenden Kulträumen (Kirche, Moschee, Synagoge, Tempel(?)) auszuleben. Über mein Verständnis von Religionsfreiheit geht es, dass Religionsgemeinschaften eine Status wie Behörden haben mit allem drum und dran, Staatsfinanzierung/-bezuschussung, Unterhalt von Schulen (Klosterschulen/Madrassen usw. auf Staatskosten, Prozessionen, Kirchenglockengebimmel, Muezin , Kreuze im Gerichtssaal, Beträume für Allah in Schulen, usw. Solange Religionen mit Tradition, Kultur, Brauchtum usw. daherkommt um sein Süppchen auf Kosten des Staates und der Gesellschaft zu kochen, muss Religion konsequent zurückgedrängt werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #51 springen »
#53 TheDadProfil
  • 20.02.2015, 16:06hHannover
  • Antwort auf #42 von wiking77
  • Es war Fatima..

    Und JA !
    Ich kann dem sogar noch einiges hinzufügen, denn ich bin hier einer der wenigen Religionskritiker, die gegen jede der so genannten "Weltreligionen" als vorherrschendes Machtinstrument innerhalb eines Staates eintritt..

    Es gibt KEINEN Staat, der eine Religion braucht, um zu überleben, oder auch nur, um vernünftige Gesetze zu erlassen..
    Der Einfluß der großen Religionen hat auf die Staaten bislang immer nur negativ eingewirkt, weil der Einfluß des Christentumes z.B. zu Unterdrückung von Minderheiten FÜHRT, und im Islam zur Unterdrückung des ganzen Volkes beiträgt..
    Kaum ein Staat der islamisch geprägt ist, wird demokratisch regiert..

    Das soll jetzt nicht heißen, das in christlich geprägten Staaten alles demokratisch geregelt sei..
    Ganz im Gegenteil, wie das Beispiel Italien und auch Deutschland und Frankreich zeigen..

    Du verwechselst hier, wie immer wieder gerne die verdummbibelten, die behaupten Jesus sei "von göttlicher Geburt", die Ursache mit der Wirkung..

    Mohammed verstand sich als Prophet, und sah in Jesus einen Mit-Propheten..

    Jesus selbst hat gar nichts gemacht, außer zu wirken, wenn man denn den Geschichten Glauben schenkt, denn die Religion Christentum ist um ihn herum als neuer Totenkult um eine bestehende Religion des Abrahamitischen Judaismus entstanden..

    Mohammed ließ seine Gedanken niederschreiben, und sagte von sich
    "ich schenke euch ein buch, um die religion neu zu begründen"..
    und bezog sich dabei explizit auf die Erneuerung des Judaismus, denn der Koran fußt auf der Thora, dem Altem Testament, das die Christen als "weniger wertvoll" betrachten, und es um die Geschichten ihres Heilsbringers vervollständigt haben..

    ""Oder würde ein Zeter und Mordio losgehen, dass man gut eine Milliarde arme, arme Menschen dadurch beleidigt?""..

    Welche Milliarde ?
    Die der Christen, oder die der Muslime ?

    Diese Zahlen sind nicht verifiziert..
    Die einen ergeben sich als Papier-Tiger der RKK in diversen Ländern..
    Die anderen ergeben sich durch die Tatsache, das Staaten behaupten in ihren Ländern würden annähernd nur Muslime leben, und tragen dann auf dem Standesamt jedes Neugeborene als Muslim ins Register ein, wenn es denn eines gibt, wie in der Türkei..

    Die Heirat älterer Männer mit 14-Jährigen Mädchen ist im Nahem Osten bis Heute Gang und Gäbe..

    In Jordanien gilt ein Mädchen als Heiratsfähig, sobald sie blutet..
    Von Staats wegen derzeit mit NEUN Jahren festgelegt..

    Immerhin wird sie dann als Frau, als Ehe-Frau angesehen, was ihr Rechte einräumt..
    Ja, die gibt es im Islam tatsächlich..

    Im Gegensatz zu katholischen Mädchen, die in ihren Familien vergewaltigt werden, und die, so lange sie noch nicht bluten als "Ding", als Sache" behandelt werden, weil sie als Kind über keinerlei Rechte verfügen..
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#54 ursus
  • 20.02.2015, 16:12h
  • Antwort auf #50 von TheDad
  • entschuldige, wenn ich hier die goldwaage auspacke, aber ich bekomme immer pusteln, wenn ich lese, dass "gender" als einzelnes wort verwendet wird, als sei es die bezeichung einer ideologie oder einer wissenschaft.

    analog ist "ton" auch nicht die bezeichnung für musikwissenschaft, sondern einer der gegenstände dieser wissenschaft.

    "Der Begriff Gender [?d??nd?] bezeichnet als Konzept die soziale, gesellschaftlich konstruierte oder psychologische Seite des Geschlechts einer Person im Unterschied zu ihrem biologischen Geschlecht (engl. sex)."

    gender bezeichnet den GEGENSTAND der überlegungen. wenn wir die wissenschaft meinen, die sich mit diesem aspekt befassen, dann ist das "gender studies". wenn wir von der gleichstellungspoltiik reden, dann ist es "gender mainstreaming".

    beides hängt zusammen, ist aber nicht dasselbe.

    ich nehme es hier deswegen so genau, weil die vereinfachung des begriffs bei den antiaufklärer*innen vor allem dazu dient, die unterschiede zwischen gender studies, gleichstellungspolitik, feminismus, queer theory und was noch so alles in den bereich gehört, zu einer großen weltverschwörungssoße zusammenzumixen, in der schon die feststellung, dass geschlechterstereotypen kulturell geformt sind, zu einer "einebnung aller unterschiede" hochhysterisiert wird.

    das sollten wir nicht noch unterstützen, indem wir diese unterschiede ebenfalls verwischen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #50 springen »
#55 HonestAbeProfil
  • 20.02.2015, 16:48hBonn
  • Antwort auf #53 von TheDad
  • "Es war Fatima.."

    NEIN, es war Aischa bint Abi Bakr! Fatima bint Mohammed war die vierte und jüngste Tochter von Mohammed!

    Sorry, aber ich bekomme so langsam die Ansicht, dass du es manchmal nicht so genau nimmst, sondern lieber deine "Haltung" durchblicken lässt.
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#56 TheDadProfil
  • 20.02.2015, 17:50hHannover
  • Antwort auf #55 von HonestAbe
  • ""NEIN, es war Aischa bint Abi Bakr!""..

    Stimmt..
    Habe ich inzwischen auch noch einmal nachgelesen..

    ""aber ich bekomme so langsam die Ansicht""..

    Für Deine Ansichten kann ich nichts..

    Ich habe die Geschichten auch nicht alle komplett im Kopf, und beschäftige mich mit noch mehr Dingen, als nur darauf zu verweisen wie überflüssig alle Religionen sind..

    Nebenbei bemerkt würde mich eine Beziehung zu Fatima auch nicht weiter wundern..

    Was meine Haltung betrifft..
    Natürlich vertrete und verdeutliche ich hier meine Meinung..

    Gegenüber Religionen vertrete ich hier aber eine eindeutige Haltung..
    Entgegen der "örtlichen Übung" hier, ist diese aber nicht durch Vorurteile gestützt, sondern durch viele leicht recherchierbare Fakten belegbar..

    Das ich hier von einigen als "Islam-Versteher" angesehen werde, liegt einzig und allein daran, das ich kein singuläres Islam-Bashing zulassen will, und mir hier viel zu wenig Kritik am Christentum geübt wird..
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#57 TheDadProfil
  • 20.02.2015, 18:00hHannover
  • Antwort auf #54 von ursus
  • Kann ich alles nachvollziehen..

    Kannst Du unserem Tjoli88 aber so nicht erklären..

    Auch gefällt mir die Aufspaltung in Gender-Mainstraeming, Genderismus, Gender-Thorie, Queer-Theorie, Gleichstellungspolitik und Feminismus nicht so richtig, und es wird Zeit für einen umfassenden Begriff..

    Vielleicht Gender-Diversity..
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#58 HonestAbeProfil
  • 20.02.2015, 18:58hBonn
  • Antwort auf #56 von TheDad
  • "Ich habe die Geschichten auch nicht alle komplett im Kopf, und beschäftige mich mit noch mehr Dingen [...]"

    Das dürfte uns allen so gehen, aber genau daher solltest du nicht mit Unsinn um dich werfen, wenn ich gerade einige Posts vorher die Sache richtig gestellt hatte.

    "Was meine Haltung betrifft.. Natürlich vertrete und verdeutliche ich hier meine Meinung.."

    In der Kommentarspalte zum Artikel über Harald Glööcklers Verpartnerung war für dich "Haltung" und "Meinung" noch etwas Grundverschiedenes ...

    "und mir hier viel zu wenig Kritik am Christentum geübt wird.."

    OK, JETZT muss ich lachen!

    Ich meine, ich bin nun wahrlich ein Gegner der organisierten Religionen und versuche auch darüber hinaus Menschen davon zu überzeugen, von irrationalen Weltbildern welcher Art auch immer Abstand zu nehmen, aber dass hier zu wenig Kritik am Christentum geübt würde, ist nun wirklich Blödsinn! Was willst du denn noch mehr? Es wird auch unter LGBTIQ immer jene geben, die trotz allem unbedingt einen Gott in ihrem Leben haben müssen. Das muss man dann auch akzeptieren, solange sie damit niemandem schaden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #56 springen »
#59 Harry1972Profil
  • 20.02.2015, 19:16hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #58 von HonestAbe
  • "Das muss man dann auch akzeptieren, solange sie damit niemandem schaden."

    Ja doch, sie schaden mir aber und Christen sind es, die mir persönlich Schaden zufügen, die sich in mein Leben einmischen.
    Auch für meinen Geschmack wird hier das Christentum mit all seinen Strukturen noch viel zu wenig kritisiert und ausgeleuchtet.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #58 springen »
#60 ursus
  • 20.02.2015, 20:13h
  • Antwort auf #57 von TheDad
  • den angeblich "umfassenden begriff" gibt es bereits: genderismus. das ist die zentrale hetzvokabel, erfunden und gebraucht, um die schon erwähnte paranoide suppe zu beschreiben. keine gute idee, das zu übernehmen (einfach mal den begriff gugeln und schauen, wer ihn in welcher absicht verwendet, dann wird dir vielleicht einiges klarer).

    was spricht gegen sprachliche genauigkeit?

    queer theory ist nun mal was völlig anderes als feminismus. das lässt sich ideologisch nicht unter einen hut bringen, weil die grundannahmen einander sogar teils diametral gegenüberstehen oder es einfach um verschiedene ebenen geht. es ist keine korinthenkackerei, wenn man spezifische konzepte eben NICHT zusammenrührt, die man nicht zusammenrühren KANN.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #57 springen »
#61 panzernashorn
  • 20.02.2015, 20:29h
  • Der Clown sollte mal lieber vor den eigenen Störungen und dem Wahn in seiner kriminellen Sekte warnen!
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#62 Robby69Ehemaliges Profil
#63 TheDadProfil
  • 20.02.2015, 21:05hHannover
  • Antwort auf #58 von HonestAbe
  • Als ich meinen Post schrieb, was Deiner noch nicht da..

    ""In der Kommentarspalte zum Artikel über Harald Glööcklers Verpartnerung war für dich "Haltung" und "Meinung" noch etwas Grundverschiedenes...""..

    Du mußt hier schon richtig zitieren :

    ""Was meine Haltung betrifft..
    Natürlich vertrete und verdeutliche ich hier meine Meinung..

    Gegenüber Religionen vertrete ich hier aber eine eindeutige Haltung..
    Entgegen der "örtlichen Übung" hier, ist diese aber nicht durch Vorurteile gestützt, sondern durch viele leicht recherchierbare Fakten belegbar..""..

    Nur so wird da ein Schuh draus..
    Ich habe den Seitenhieb durchaus gelesen..
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#64 HonestAbeProfil
  • 20.02.2015, 21:15hBonn
  • Antwort auf #59 von Harry1972
  • "Ja doch, sie schaden mir aber und Christen sind es, die mir persönlich Schaden zufügen, die sich in mein Leben einmischen."

    Ähm ...

    Mit "niemandem schaden" ist NIEMANDEM SCHADEN gemeint. Ein Christ, der sich ungefragt in dein Leben einmischt, schadet dir natürlich und fällt nicht unter jene Christen, die ich meinte. Jetzt klar?

    "Auch für meinen Geschmack wird hier das Christentum mit all seinen Strukturen noch viel zu wenig kritisiert und ausgeleuchtet."

    Und wie stellst du dir das vor? Was soll sich hier ändern?
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#65 TheDadProfil
  • 20.02.2015, 21:20hHannover
  • Antwort auf #60 von ursus
  • Das weiß ich auch alles..

    Was spricht aber dagegen, den Feminismus mit n die Queer-Theorie oder eben den Gender-Mainstream mit einzubauen ?

    Ist die Verdeutlichung nicht gelungen wenn ich durchaus verkürzend schreibe :

    ""GENDER ist eine Form von Barrierefreiheit die durch ihre konsequente Anwendung automatisch zur Gleichberechtigung aller Sexueller Identitäten und aller Alters-Stufen der Gesellschaft führt..""..

    Das schließt Feminismus mit ein..

    Ich halte übrigens nix von falsch verstandenem Feminismus der Frauen ausschließlich bevorzugt, und als Effekt dann zur Diskriminierung von Männern führt..

    Arbeitsplätze sind so einzurichten das sie von jedem Menschen mit der passenden Qualifikation besetzt werden können..
    Barrierefreiheiten schaffen Zugänge zu Arbeitsplätzen für Gehandicapte Menschen..
    Aber die Ausrichtung "m/w" oder neuerdings "w/m" schließt schon allein sprachlich Trans-Menschen und Intersexuelle aus..

    All das muß man auch mit-denken, und gehört eben auch dazu..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #60 springen »
#66 HessenAnonym
  • 20.02.2015, 21:40h
  • "Damit richtet sich der Papst vor allem gegen die Gleichstellung der Geschlechter"

    Im Gegenteil: so hat der Heilige Vater ausgerechnet während im Artikel erwähnten Reise auf den Philippinen Frauen dort nochmals ermutigt, aktiv am öffentlichen Leben teilzunehmen, um Zukunft der philippinischen Gesellschaft mitgestalten zu können.

    Im Übrigen sehe ich überhaupt keinen Grund, warum ausgerechnet der Papst jetzt plötzlich zum Anhänger der Gender-Theorie werden bzw. etwas ganz anderes als seine Vorgänger predigen (so hat noch 2012 Papst Benedikt "Gender" für Falschtheorie erklärt) und somit Kirchenlehre auch in der Frage radikal ändern müsste. Muss er nicht. Hauptsache, er begegnet schwulen Katholiken mit Respekt, wie vor 2 Tagen der Fall war, als er zur Gruppe "New ways Ministry" zugehörige schwule Katholiken aus Maryland nach Vatikan eingeladen hat.
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#67 Miguel53deProfil
  • 20.02.2015, 21:48hOttawa
  • Antwort auf #25 von Michael43
  • Wie kommen Sie hier eigentlich immer wieder auf die "Emma" zu sprechen? Muss ich vermuten, Sie lesen die regelmaessig? Und wenn ja, aus welchem Grund?

    Wir machen doch nicht etwa ein Hormonk....? Nein, das glaub ich jetzt ja nicht. Nein das glaub ich einfach nischt...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#68 Miguel53deProfil
  • 20.02.2015, 22:08hOttawa
  • Antwort auf #26 von Lars
  • Hier kannst Du nicht einfach von "der Kirche" sprechen. Was Du beschreibst, gilt fuer die Katholische Kirche und die Orthodoxen Kirchen. Und dann fuer einen grossen Teil der protestantischen und protestantisch/evangelikalen Kirchen. Innerhalb der Anglikanischen Kirche und einem Teil des Protestantismus gibt es thelologische Erklaerungen. Sie beruehren mich zwar nicht. Sind aber insoweit von Bedeutung, dass sie zum einen den Menschen Trost geben, die unbedingt an das Christentum glauben wollen, obwohl ihre Sexualitaet sie ausschliesst. Zum anderen aber auch fuer diejenigen, die erkennen koennen, wie unterschiedlich alte Texte uebersetzt, interpretiert und sowohl positiv wie negativ benutzt werden koennen.
    Die ktholische Kirche braucht und nutzt das
    Thema Sexualitaet immer, um Menschen zu beherrschen und ihnen ihre Lebensphilosophie aufzuzwingen. Alles ueber das Gefuehl der
    Angst. Und das, obwohl die RKK doch immer so gern von der Liebe und der Hoffnung spricht.

    Doch gibt es die in der offiziellen RKK nicht. Weder die Liebe, noch die Hoffnung. Das sind lediglich schoene Worte, die nicht gelebt werden. Und die anderen Religionen oder christlichen Kirchen sind keinen Deut besser.

    Und bei YouTube kannst Du es nachverfolgen. Gibt es da ein christliches Video, das detailliert beschreibt, warum die Bibel und Weder Jesus noch Paulus Homosexualitaet verdammen, der allererste Kommentar wird fast immer sein: "Ja, aber die Bibel verdammt doch Homosexualitaet."

    Es ist wie bei TimmJohannesMichaelOliver. Du gibst ihm ein eindeutigen Beleg, dass er Unsinn schreibt und er schreibt genau den selben Unsinn wieder. Oder in einer anderen Rubrik. Ein Perpetum Mobile. Wenn auch ein schwachbruestiges.

    Solche Menschen, ob in Religion oder Politk, bilden sich eine Meinung, von der sie niemals mehr abruecken. Und so kommt es, dass eine RKK ein halbes Jahrhundert braucht, um sich bei Galilaei zu entschuldigen. Wass widerum einen amerikansichen Praesidenten Busch nicht daran hindert, auch die Lehre vom Kreationismus an den Schulen unterrichten zu wollen.
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#69 Harry1972Profil
  • 20.02.2015, 22:16hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #64 von HonestAbe
  • Was sich hier ändern soll?

    Na, zuerst einmal dürften die Kirchen hierzulande keine Gelder mehr aus dem Steuertopf bekommen.
    Desweiteren gehört der Einfluss dieser Leute zurückgedrängt. Ob es nun im Rundfunkrat oder in der Politik ist, diese Christen rühren mir in zuvielen Töpfen, aus denen sie ihre Finger lassen sollten. Dazu gehören auch missionarische Kindergärten oder ganz schlicht das ungefragte Anquatschen an der Haustür.
    Sonderrechte beim Arbeitnehmerschutz...
    ...ich könnte noch eine Weile so weitermachen.

    Reicht das für den Anfang?
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#70 panzernashorn
  • 20.02.2015, 22:55h
  • Antwort auf #68 von Miguel53de
  • Völlig richtig, Miguel53!

    Eine ganz kleine "Korrektur" hätte ich allerdings noch anzuschließen:

    Zitat: " Und so kommt es, dass eine RKK ein halbes Jahrhundert braucht, um sich bei Galilaei zu entschuldigen.

    In diesem Fall handelt es sich um fast ein halbes Jahrtausend. ;-) :-)

    Da wären etwa 50 Jahre ja beinahe Lichtgeschwindigkeit innerhalb dieser verrotteten, von Grund auf verlogenen Verbrecherorganisation.

  • Antworten » | Direktlink » | zu #68 springen »
#71 panzernashorn
  • 20.02.2015, 23:03h
  • Wann endlich wird der Bildungsstand der Menschen so weit fortgeschritten sein, dass sie den Wahn sowie die psychische (Dauer-)Störung der selbst ernannten "Würden"-träger erkennen und ihnen als logische Schlussfolgerung sodann die nötige Hilfe in der - am besten geschlossenen - Psychiatrie zukommen lassen?
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#72 Miguel53deProfil
  • 20.02.2015, 23:14hOttawa
  • Antwort auf #40 von Lars
  • Diese Erklaerungen sind ja weder neu, noch zu kurz gefasst. Allenfalls ein Hinweis. Da muss man nur "Das Kapital" lesen und - als gute Zeitspanne - neuere Theorien, die belegen, wohin die Reise aktuell geht. Wenn Du Dich mit dem Thema TTIP auseinandersetzt, kann man sogar zum Schluss kommen, dass uns in den Industrielaendern eine offene Diktatur des Kapitals bevorsteht.

    Und Religion ist dabei ein Ansatzpunkt, schon immer gewesen, die Menschen zu "disziplinieren" - "Religion ist Opium fuer das Volk".

    Insofern wird auch deutlich, warum eine RKK Kirche nicht wirklich laut wird gegen die oekonomische Entwicklung unserer Zeit. Warum sie zum hemmungslose, entfesselten Kapitalismus nahezu schweigt. Und warum sie derartig besessen ueber Sexualitaet spricht und sich dabei derartig rueckwaertsgewandt, wie wissenschaftsresistent positioniert. Sie will ihren Einluss auch in dieser "neuen" Gesellschaft geltend machen.

    Selbst als unglaeubiger Mensch wuenschte man sich da eine Institution, die ihrem Anspruch Ehre macht und nicht genau das Gegenteil lebt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#73 Miguel53deProfil
#74 Miguel53deProfil
  • 20.02.2015, 23:31hOttawa
  • Antwort auf #53 von TheDad
  • Deinen Schlusssatz verstehe ich nicht. Wo werden denn katholische Maedchen, solange sie nicht bluten, als "Ding", als "Sache" behandelt? Und wie kommst Du darauf, dass sie keinerlei Rechte haben?

    Das kann ich, bei aller Religionskritik, nicht nachvollziehen. Kannst Du ein bisschen Fleisch "bei die Suppe" tun?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #53 springen »
#75 Miguel53deProfil
  • 20.02.2015, 23:43hOttawa
  • Antwort auf #66 von Hessen
  • Ruhe da im Bad Humburger Schrank. Solange der Papst Frauen in der Kirche nur die billigen Nebenrollen ueberlaesst, gibt es in diesem Klub keine Gleichstellung der Geschlechter.

    Und solange der Papst den Frauen nicht zugesteht, selbst ueber ihren Leib zu entscheiden, beschraenkt er ihre Teilnahme im oeffentlichen Leben auf die Position der Gebaehrmaschine und Putzfrau!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #66 springen »
#76 HonestAbeProfil
  • 21.02.2015, 01:28hBonn
  • Antwort auf #69 von Harry1972
  • OK ...

    Vielleicht hättest du erst mal sagen sollen, was du mit "hier" meinst. Woher soll ich wissen, dass du damit "hierzulande" meinst?

    Es ging zuvor in der Diskussion um Kommentare HIER auf dieser Seite namens queer.de! Da wurde die Behauptung aufgestellt, man müsse HIER (auf dieser Seite namens queer.de) noch viel stärker gegen Religion schreiben. Diese Notwendigkeit kann ich wiederum nicht erkennen, da HIER (auf dieser Seite namens queer.de) schon sehr ausführlich gegen Religion gewettert wird - ZU RECHT versteht sich.

    Jetzt alles klar? Mir ist das was du sonst schreibst übrigens auch klar und ich teile deine Meinung, OK?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #69 springen »
#77 Deuthelfer IIAnonym
#78 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 21.02.2015, 09:44h
  • "Denken wir auch an genetische Manipulation oder die Gender-Theorie, die die Schöpfungsordnung nicht anerkennt".

    Diese Menschenhasser könnes es einfach nicht lassen.
    Was massen sich die religionen an, die religionen stellen doch alles in Frage, was ihnen nicht passt und sie schüren nur Hass und Kriege.
    Ich hatte doch ein bißchen Hoffnung auf den "neuen" Papst, aber er zerschlägt all meine Hoffnungen, das die katholische obrigkeit sich jemals erneuern wird und dammit setzte ich die katholische kirche auf eine Stuffe mit den evangelikalen und all die gefährlichen sekten.
  • Antworten » | Direktlink »
#79 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 21.02.2015, 09:50h
  • "Dieses Design sei in der Natur festgeschrieben."

    Eben, die Natur hat uns gemacht was wir sind, aber bestimmt nicht ein Gott, wie die katholische kirche mir erzählt.
    Die ganze katholische religiöse Geschichte ist voll mit Irrtümer. Damals im Mittelalter hat sie an ihrer Idee festgehalten, das die Erde eine Scheibe ist und andere Irrtümer.
    Wieviele Jahrhunderte muß jetzt die Menschheit warten, das die katholische Kirche LGBTI's anerkennt?
  • Antworten » | Direktlink »
#80 hugo1970Ehemaliges Profil
#81 hugo1970Ehemaliges Profil
#82 hugo1970Ehemaliges Profil
#83 hugo1970Ehemaliges Profil
#84 HonestAbeProfil
#85 hugo1970Ehemaliges Profil
#86 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 21.02.2015, 10:21h
  • Antwort auf #48 von wiking77
  • "Anstatt für mehr Laizität einzutreten, werden manche Atheisten zu den heftigsten Verteidiger der die Konkurrenten des Christentums. Dabei würde ich ausnahmslos alle(!) in ein Sack geben und draufhauen."

    du kannst manche für dumm verkaufen, aber mich nicht. Wenn du neutral währst, würdest du nicht versuchen den islamismus gegen das christentum auszuspielen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#87 stromboliProfil
  • 21.02.2015, 10:26hberlin
  • Antwort auf #58 von HonestAbe
  • " Es wird auch unter LGBTIQ immer jene geben, die trotz allem unbedingt einen Gott in ihrem Leben haben müssen. Das muss man dann auch akzeptieren, solange sie damit niemandem schaden."

    Wo aber wird schaden bemessen, wo schadensbegrenzung eingeleitet...
    Es ist zu einfach , "glaube" als ein neutrales -ichbezogenes-, in einen von interessensgruppen dominierten gesellschaftsdiskurs, als wertoffen/wertneutral zu verstehen.

    Und da setzt ja auch die diskussion um "gender" überhaupt an: begründet als strategische zusammenfassung der erkenntnis: geschlecht ist neben der biologischen form funktionsmechanischer abläufe (zeugungsmerkmale, körperliche unterschiede.. etc.) vor allem ein gestaltetes konstrukt, das rollen und herrschaftsstruckturen benennt und festlegt.

    Hierüber wird diskutiert: wie können diese rollen/herrschaftsstrukturen überwunden werden, und eine gleichberechtigte neubesinnung auf gleichheit unter dem signum der diversität geschaffen werden.

    Das aber stellt auch die ideologischen-gesellschaftlichen "rahmenbedingungen" in frage die sich um das heutige/vormalige konstrukt geschlechterrolle/n herum bildet, wozu in forderster- stützender und fordernder funktion die kirchen/religionen ihren platz einnehmen.

    Wenn also frau-mann - ehe ideologie als grundfeste vormaliger genderideologie in frage gestellt ist, wird auch der sie tragende ideologische überbau fragwürdig.

    Insofern schützt der pope franz bewusst die interessenslage seiner sekte, und die schwestersekten sehen sich in gleicher weise bedroht.
    Wenn aber einerseits die rkk als tatsächlich einmaliges machtkonstrukt ( staat, kapitalistischer wirtschaftsordnung & mutterkirche!) sich genötigt fühlt, in konzertierter aktion den vorreiter der "gegenbewegung" zu machen , befinden die spaltersekten ekd oder islam sich in dezentralisierten denkräumen.
    Während der islam medial weltweit eher durch einen steinzeitreligionismus auffällt, in dem frauen ware und tauschwert haben, ist der protestantische schmußekurs eher darauf angelegt, dass thema zu vermeiden... man spricht einfach nicht drüber und hofft so den krug an sich vorbei gehen zu lassen.

    Wobei es nicht um "Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität als wissenschaftliche Fakten" geht, und " Sie bedrohen niemanden, der nicht betroffen ist..."
    Selbst das ist in der phobiekampagne der religioten nicht kern der aufregung, sondern die hieraus sich ableitende erkenntnis, dass es mit eröffnung der diskussion keinen festen bezugspunkt mehr geben wird!
    Entscheiden die individuen selbst, was kern ihrer identitäten sein wird, wird sich auch das religiöse sinnbild vom alles vorgebenden "gott" wandeln müssen...
    Also nicht mehr an das biologische gebunden sein wird, sondern trotz biologischer herkunft sich sein eigenes ICH schafft.
    Jenseits aller indoktrinationen-manipulationen-zwangszuweisungen...!


    Insofern ist die kritische genderanalyse mit den hieraus zu ziehenden schlüssen und anregungen tatsächlich ein zentraler angriff auf die grundfesten der religioten.
    Von einer "sprengkraft, die der der atombombe in nichts nach steht...&
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#88 HonestAbeProfil
  • 21.02.2015, 10:59hBonn
  • Antwort auf #87 von stromboli
  • "Wo aber wird schaden bemessen, wo schadensbegrenzung eingeleitet... Es ist zu einfach , "glaube" als ein neutrales -ichbezogenes-, in einen von interessensgruppen dominierten gesellschaftsdiskurs , als wertoffen/wertneutra l zu verstehen."

    Habe ich nie behauptet. Ich kenne aber genügend Leute, die betrachten ihren Glauben als Privatsache, gehen damit niemandem auf die Nüsse und würden nicht mal im Traum daran denken, anderen ihren Glauben aufzuzwingen. Solche Leute schaden niemandem. Viele geben sogar zu, dass sie ihren Glauben einfach wollen, weil sie sich dadurch besser fühlen. Warum sollte ich solche Leute bekämpfen? Erscheint mir einerseits Zeitverschwendung und andererseits ziemlich fies, meinst du nicht auch?
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#89 ursus
  • 21.02.2015, 11:07h
  • Antwort auf #65 von TheDad
  • >"Was spricht aber dagegen, den Feminismus mit n die Queer-Theorie oder eben den Gender-Mainstream mit einzubauen ?"

    gar nichts, das geschieht ja teilweise auch. es spricht aber m.e. nichts dafür, feminismus nicht mehr feminismus und queer theory nicht mehr queer theory zu nennen, sondern nach irgendeinem oberbegriff zu suchen, der die verschiedenen (!) ansätze und ziele, die beide nun einmal haben, verwischt und damit unkenntlich macht.

    natürlich gibt es auch einige gemeinsame ansätze und ziele. diese ergänzen einander teilweise, teilweise widersprechen sie einander aber auch.

    der klassische feminismus geht z.b. davon aus, dass es männer und frauen "gibt" und stellt die brüchigkeit dieser annahme zumindest nicht besonders heraus (sofern er nicht sogar eine essentialistische sicht einnimmt). das kann sinnvoll sein, um konkrete diskriminierungssstrukturen zu kritisieren.

    queer theory geht es vor allem darum, die annahme, dass männer und frauen einfach "an sich" männer und frauen seien, zu hinterfragen. das ist eine völlig andere ebene der kritik, die entsprechend auch andere ebenen der diskriminierung angreift.

    (das könnte man beides vielleicht auch irgendwie kombinieren, muss man aber nicht. und einige aktivist*innen wollen eine solche verbindung auch nicht. ich habe z.b. einmal eine feministin aus einer kleinen aktionsgruppe "herausgeekelt", weil sie meine kritik an einer essentialistischen sicht nicht ertragen mochte. ich hätte umgekehrt auch nicht in einer gruppe arbeiten wollen, die eine essentialistische sicht auf geschlechter verbreiten will.)

    meines erachtens ergibt sich die größte strategische erfolgsaussicht, genau in diesem faktor: mit verschiedenen (!) ansätzen in eine ähnliche -aber eben nicht vollkommen einheitliche - gesamtrichtung zu streben. ich erkenne keinen vorteil darin, unterschiedliche ansätze unkenntlich zu machen, indem wir so tun, als sei das alles eine einzige soße.
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#90 LarsAnonym
  • 21.02.2015, 12:23h
  • Antwort auf #49 von ursus
  • Hmm. Mir geht es erst einmal darum, auf verantwortungsvolle Weise meine Freiheit auszukosten, Fragen zu stellen, ohne eine christlich-dogmatische oder gesellschaftspolitische Antwort darauf geben zu müssen. Für den Dialog und den Erkenntnisgewinn kann es erforderlich ein, die Frage nach der Mann-Frau-Polarität und -identität - zunächst - von der Machtfrage abzukoppeln.

    Was würde ich dennoch versuchen, im Dialog mit Katholiken (es muss nicht gleich der Papst sein) klarzustellen? Folgendes: Wenn ein schwuler Mann oder ein Transmann teilweise oder vollständig "weibliche" Rollenmuster übernehmen, dann tun sie das nicht aus "Spass" oder weil sie dadurch die patriarchalen Strukturen der katholischen Kirche mal so richtig vorführen wollen, sondern erst einmal aus einer inneren und vermutlich stark genetisch gesprägten Notwendigkeit. Es ihnen geht darum, eine innere Wahrheit zu akzeptieren und verantwortungsvoll zu leben, (theologisch kann man das wahrscheinlich mit Gottergebenheit übersetzen) vollkommen unabhängig davon, ob das Leid und Unterdrückung bedeutet oder Freiheit von der gesellschaftlichen Zumutung, aus rein optischen Gründen ein bestimmtes Rollenmodell zu übernehmen, das mit dieser Wahrheit nicht oder nicht genügend übereinstimmt. Es geht also nicht um die "Aufweichung" von Grenzen, sondern um eine klar definierte Identität, auch für Menschen, die von Natur aus nicht eindeutig einem bestimmten Archetyp zuzuordnen sind. Die Kirchen sehe ich in der theologischen Pflicht, sich mit diesen Wahrheiten konstruktiv auseinanderzusetzen. Das geht nicht, ohne die Betreffenden zu kennen.

    Für die grundlegende Selbstbefragung und Erkenntis: Habe ich eine rein weibliche, männliche oder eine zusammengesetzte Identität? Und kann ich diese Zusammensetzung einigermaßen klar beschreiben, damit sie für das Gegenüber verständlich wird? - dafür ist es vollkommen unerheblich, wie diese Identität gesellschaftlich konnotiert ist und ob die dazu gehörende gesellschaftliche Rolle mir Macht gibt oder nicht und nicht einmal, ob sie veränderbar ist. Diese Fragen ergeben sich erst im zweiten Schritt.
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#91 Harry1972Profil
  • 21.02.2015, 13:04hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #76 von HonestAbe
  • Na gut.
    Aber selbst hier (queer.de) sind mir Beiträge über Religion noch viel zu diplomatisch verfasst. Oft direkt unkritisch, wenn da mal wieder irgendein "Würdenträger" ein paar salbungsvolle Worte über LGBTI verliert.
    Wie sehr die Kirchen ihre Hände überall im Spiel haben, wird oft erst in den Kommentarspalten ersichtlich und sonst zu wenig beleuchtet.
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#92 stromboliProfil
  • 21.02.2015, 13:22hberlin
  • Antwort auf #74 von Miguel53de
  • das kind, das kind ..
    solange die säfte der sünde ( blut &samen) nicht die unschuldigen körper der kinder beflecken, sind/waren diese im ethischen wie theologischen sinne neutrale wesen, die erst in die gemeinschaft der gläubigen eingebracht werden müssen...
    früher mal nahm man sogar an, dass sie sündeunfähig seine..
    gottseidank wurde dies vom papst wiederlegt und so erst die kindstaufe eingeführ,t um im frühkindliche ableben ( hohe kindersterblichkeit injehnen zeiten..) auch deren sünden durch beichte oder sakrament zu tilgen.. alles nur, damit die bälger auch in den himmel der erwachsenen durften..
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#93 panzernashorn
  • 21.02.2015, 13:59h
  • Solche Aussagen sind nichts Anderes als jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehrender, auf religiotischem Wahn beruhender, schwachsinniger Firlefanz.

    Wie eigentlich immer bei den Religionen werden wieder Täter und Opfer verdreht und alles so auszulegen versucht, wie es der eigenen, realitätsfremden Ideologie entspricht.

    Mit zunehmender Bildung der restlichen Bevölkerung lässt sich dieses menschenverachtende Konstrukt allerdings immer weniger aufrechterhalten, und so sehen sich die "Würdenträger" (*kotz*) glücklicherweise nach und nach mit mehr Widerstand gegen ihren Schwachsinn konfrontiert, ihre halt- und gehaltlosen "Argumente", die keinerlei wissenschaftlichen Erkenntnissen standhalten, werden zu Recht zerpflückt, aufgedeckt und immer deutlicher entlarvt - und das ist mehr als gut so!

    Ich werde es leider nicht mehr erleben, aber mit steigendem Bildungslevel werden die Chancen größer, die Pestepidemien der Religionen künftig einzudämmen und vielleicht in sehr weiter Zukunft auch zu besiegen.
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#94 panzernashorn
  • 21.02.2015, 14:11h
  • Antwort auf #91 von Harry1972
  • Volle Zustimmung, Harry,

    auch mich ekelt es immer wieder an, wie selbst intelligente, gebildete Menschen auf unsägliches Pfaffengeplärre sowie deren elitär-arrogantes Gehabe immer noch mit "Respekt" und Achtung reagieren.

    Mit welchem (selbsternannten) Recht maßen sich diese Kleidchen- und Spitzenröckchenträger überhaupt an, dem Rest der Bevölkerung irgendetwas "erklären" oder gar vorschreiben zu "dürfen"?

    Das ist Selbstüberschätzung pur und Verkennung der Realität, damit ein überdeutliches Zeichen von psychischer Erkrankung und Wahn.

    Diese Glockenröckler brauchen die Gesellschaft, weil sie außerhalb ihrer hohlen Phrasen nichts zu Wege bringen, aber die Gesellschaft lebt besser ohne solche extremen, egoistischen und letztendlich völlig überflüssigen Parasiten.
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#95 ursus
#96 panzernashorn
  • 21.02.2015, 14:27h
  • Antwort auf #95 von ursus
  • Ich hoffe, dass es einfach weltweit steigen wird.

    Seit dem Mittelalter und davor hat sich ja wenigstens in einigen Regionen etwas getan.
    Es kann immer wieder Rückschläge geben, aber auf Dauer wird sich die Wissenschaft nicht unterdrücken lassen können.

    Daher schrieb ich ja, dass ich es nicht mehr erleben werde; ob der Menschheit noch genügend Zeit zur Einsicht bleiben wird, steht in den Sternen..................
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#97 Harry1972Profil
  • 21.02.2015, 14:46hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #94 von panzernashorn
  • Ich habe ja gar nix dagegen, daß die sich von den Zehen bis zu den Titten in Brüsseler Spitze hüllen und gerne dürfen sich "Gläubige" auch untereinander vorschreiben, was immer sie wollen.
    Ob die dabei ihren Wahn ausleben oder psychische Erkrankungen kompensieren, ist mir letztlich auch egal.

    Ich möchte bloß nicht, daß diese Leute "dem Rest der Bevölkerung" ins Leben quatschen.
    Wenn die 20 Millionen zu ihrer Sekte zählen, dann sollen sich diese 20 Millionen deren regeln unterwerfen aber ich, selbst wenn ich der Einzige im Land bin, der nicht Mitglied dieser "Gläubigen" ist, ich möchte zum Beispiel tanzen dürfen, wann immer ich will. Darf ich aber nicht.

    Genauso verhält es sich eben mit Rundfunkräten, Parteien, Kindergärten etc.
    Alles, was die Allgemeinheit betrifft und "Ungläubige" aufgrund von Infrastruktur oder anderen Umständen gezwungen sind, diese Einrichtungen oder Angebote zu nutzen.

    Die können auch gerne parasitär leben, wenn sie genug Dumme finden, die ihnen freiwillig Geld geben.
    Ich werde aber gezwungen, denen einen Teil meines Geldes zu überlassen und allein deshalb sind diese Diskussionen schon nötig.
    Ich bin ein freier Mensch und werde zu etwas gezwungen. Grund genug.
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#98 LarsAnonym
#99 TheDadProfil
  • 21.02.2015, 18:26hHannover
  • Antwort auf #74 von Miguel53de
  • Das folgt der Erkenntnis das allein bei uns pro Jahr mehr als 40.000 Kinder und Jugendliche in ihren Familien und Familien-nahen Umgebungen missbraucht werden..

    Ich vermute hier, Zahlen gibt es dazu eben nicht, das die überwiegende Zahl von Kindern in "christlichen", respektive "religiösen" Familienverbänden vergewaltigt werden..

    Teil der Perfidität ist es, das Kinder und Jugendliche keine eigenen formulierten Rechte in der Verfassung haben..
    Sie befinden sich auch sprachlich, gesetzlich im "Besitz" der Eltern, was sie zu "Dingen", zu einer Sache degradiert..

    Straftaten sie sich gegen Sachen richten werden geringer bestraft, als Straftaten gegen Menschen, was dazu führt, das ein Vater der seine beiden anfänglich 7 und 8-jährigen Töchter über einen Zeitraum von 4 Jahren einmal die Woche "beschlief", nämlich immer dann wenn die Gattin außer Haus weilte, wegen fortgesetztem sexuellem Missbrauch zu ZWEI Jahren auf Bewährung verurteilt wurde..
    (Urteil des Landgerichtes Hildesheim aus dem Jahr 2012)
    Bgründung :
    Es handelte sich bei den Taten aufgrund der Abwesenheit der Ehefrau um "Ersatzhandlungen", der Täter sei ja Heterosexuell auf Partner gleichen Alters ausgerichtet, und nicht "Pädophil"..

    Hätten diese Töchter Rechte, müßte man ihn ja wegen 400-facher Vergewaltigung anklagen und verurteilen, womit der Mann wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit einer Strafe entgegensehen dürfte, die auf Lebenslänglich mit anschließender Sicherungsverwahrung hinausläuft..

    Ist das Mädchen bereits Geschlechtsreif, hat also bereits ihre Monatsblutung, dann fallen inzwischen die Strafen auch schon einmal höher aus..
    Aber soweit ich da informiert bin, hat nicht einer der ungefähr 6.000 verurteilten Täter die aktuell Einsitzen, eine höhere Strafe zu verbüßen, als 8 Jahre..

    Wir erinnern uns..
    Auch die Vergewaltigung der Ehefrau war bis 1997 straflos, weil die "erforderliche Anwendung von Gewalt, oder die Gewaltandrohung" einfach "innerehelich" negiert wurde..

    Die Frau befand sich ja auch laut bürgerlichem Recht bis 1977 quasi "im Besitz" des Ehemannes..
    Er allein konnte als "Familienvorstand" darüber entscheiden, ob die Ehefrau durch Arbeit zum Familieneinkommen beitragen durfte, und im Bedarfsfall sogar den Arbeitsvertrag einfach kündigen..

    Als Begründung genügte hier die Behauptung der "Vernachlässigung ehelicher Pflichten", was nichts anderes hieß, die Gattin "verweigere" den Geschlechtsverkehr, oder die Vernachlässigung des gemeinsamen Haushaltes..

    Der Gatte entschied allein auf welche Schule die Kinder gehen, ob die Tochter eine Realschule oder gar Gymnasium besuchen durfte, und konnte sogar gegen den Willen der Lehrer und trotz guter Leistungen, die Tochter einfach auf eine Hauptschule stecken, oder auf eine Hauswirtschaftsschule..

    Absolventinnen solcher Hauswirtschaftsschulen bekamen bis 1977 vom Arbeitsamt keine Lehrstellen angeboten..
    Sie waren ja "fertig" für die Ehe gerüstet..

    ""1973 legte das Land Hessen, 1983 die Hansestadt Hamburg erfolglos Gesetzesentwürfe vor, um die Formulierung außerehelich aus den §§ 177179 StGB zu streichen.[4]
    1983 versuchten die Grünen und Abgeordnete der SPD eine Streichung des Wortes außerehelich zu bewirken.""..

    Die Entwürfe scheiterten :
    ""CDU und CSU begründeten ihren Widerstand gegen die Reformberstrebungen damit, dass die Gesetzesänderung den Abtreibungsparagraphen 218 erweitern würde, weil Ehefrauen die Behauptung, sie seien vergewaltigt worden, als Rechtfertigung für ihren Wunsch nach Abtreibung verwenden könnten.""..

    ""Im Mai 1997 stimmte schließlich eine Mehrheit der Abgeordneten
    vom Fraktionszwang befreit
    für einen fraktionsübergreifenden Gruppenantrag der weiblichen Abgeordneten und (damit) für die rechtliche Gleichstellung ehelicher und außerehelicher Vergewaltigung.
    Seitdem ist auch die Vergewaltigung in der Ehe strafbar.""..

    Was machte die CDU/CSU/FDP-Bundesregierung ?

    ""Der Regierungsentwurf der CDU, CSU und FDP, der eine Widerspruchs- bzw. Versöhnungsklausel enthielt, die es Opfern ehelicher Vergewaltigung im Gegensatz zu Opfern außerehelicher Vergewaltigung ermöglicht hätte, vor der Hauptverhandlung Widerspruch einzulegen und so den Ehemann vor einer weiteren Strafverfolgung auszuschließen, wurde abgelehnt""..

    Vor allem die RKK führte damals in der öffentlichen Debatte an, es müsse "die Möglichkeit zu einer Aussöhnung geschaffen werden", was hier wohl vor allem heißt, Druck des Ehemannes auf die Frau auszuüben, vor allem auch finanzieller Druck, um sie "umzustimmen"..

    Dazu mußte natürlich eine gesetzliche Regelung her, denn mit der Anklage wegen Vergewaltigung war dann wohl auch die Ehe beendet, und die RKK bietet bis Heute keinerlei Regelungen an, um eine Scheidung von einem solchem Mann der wegen der Vergewaltigung der eigenen Ehefrau in Haft saß, zu ermöglichen..

    Noch immer stehen auch diese Frauen unter dem Stigma der aus der Sicht der RKK "Unauflöslichkeit der Ehe", und auch solche Frauen werden immer noch bei bekannt werden der Scheidung, spätestens mit einer Neu-Vermählung, aus Arbeitsverhältnissen bei kirchlichen Arbeitgebern gekündigt..
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#100 TheDadProfil
  • 21.02.2015, 19:00hHannover
  • Antwort auf #88 von HonestAbe
  • ""Ich kenne aber genügend Leute, die betrachten ihren Glauben als Privatsache, gehen damit niemandem auf die Nüsse und würden nicht mal im Traum daran denken, anderen ihren Glauben aufzuzwingen.""..

    Das ist schön für die..
    Aber :

    ""Solche Leute schaden niemandem.""..

    Ist das so ?
    Schadet die Mitgliedschaft in einer menschenfeindlichen und weltumspannenden Organisation nicht schon allein deshalb, weil man deren Tun durch die Mitgliedschaft billigt und damit schon genug unterstützt ?

    Wiegt die eigene Passivität den Einfluß der RKK in dieser Republik in irgendeiner Art und Weise auf, oder muß man hier von den Papier-Katholiken nicht ebenso wie jetzt bei den Attentaten von Paris von den Muslimen, und vor allem auch von den Muslimen bei uns (!) erwartet, deutlich einfordern, das sie sich öffentlich von diesem Papst und seinen Haltungen distanzieren ?

    Ist es hier nicht so, das hier User für ihre Nähe zur SPD ( und die sind da nicht einmal Mitglied !), oder ihre Nähe zu den Linken zu "Mit-Verantwortlichen" für die Politik der GroKo-SPD, oder der Linken in der Opposition erklärt, und in "Mit-Haftung" genommen werden, aber die reine Mitgliedschaft in der RKK oder in einer der Töchter der EKD "schützt" hier durch vorgebliche Passivität vor dieser "Mit-Täterschaft" und dieser "Mit-Haftung" ?

    Woher kommt diese Unterscheidung ?

    ""Warum sollte ich solche Leute bekämpfen?""..

    Wie kommt man zu der Auffassung, man bekämpfe diese Leute, wenn man sich gegen die Organisation wendet ?

    Wenn diese doch so harmlos und aufgeklärt sind, dann müßten sie doch erkennen können, das sie nicht als der Feind im Fokus unseres Widerstandes stehen, sondern nur der verdummbibelte Klerus mit ihrem Ober-Guru..

    Aber hier treten ja sogar Ex-Katholiken an (und der Begriff erinnert nicht zu Unrecht an die Bezeichnung "Ex-Gay"; es funktiniert nicht !), um den Pontifex Maximus zu verteidigen, und seine Worte als "harmlos" zu marginalisieren..

    ""Erscheint mir einerseits Zeitverschwendung und andererseits ziemlich fies, meinst du nicht auch?""..

    Nöö..
    Weil die Mitgliedschaft in der RKK oder der EKD ihren Teil dazu beiträgt, das sich der Klerus so äußert, wie er es tut, nämlich im Namen der vielen Christen, im Namen des "christlich geprägten Landes", und damit auch im Namen all derer, die es zulassen..

    Letztlich ist dieses Zulassen die gleiche Funktion, die ein einfaches NSDAP-Mitglied nach dem Krieg zu einem "Mit-Läufer" gestempelt hat..

    Schon allein der Austritt hätte diesen "Mit-Läufer" zu einem realem Widerständler gemacht, und genau dieser fehlende Austritt ist es, der die "christlichen" Mit-Läufer als Mit-Täter untauglich macht, sich hier als "Widerständler" zu präsentieren..
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#101 TheDadProfil
  • 21.02.2015, 19:14hHannover
  • Antwort auf #89 von ursus
  • ""der klassische feminismus geht z.b. davon aus, dass es männer und frauen "gibt" und stellt die brüchigkeit dieser annahme zumindest nicht besonders heraus (sofern er nicht sogar eine essentialistische sicht einnimmt). das kann sinnvoll sein, um konkrete diskriminierungssstrukturen zu kritisieren.""..

    Demgegenüber :

    ""queer theory geht es vor allem darum, die annahme, dass männer und frauen einfach "an sich" männer und frauen seien, zu hinterfragen. das ist eine völlig andere ebene der kritik, die entsprechend auch andere ebenen der diskriminierung angreift.""..

    Der "klassische Feminismus" ist längst als Teil der Heteronormaitvität angekommen..
    Klassischer Feminismus setzt "diametrale Parameter" zu Patriarchat, setzt diese Normierte Zwei-Geschlechtlichkeit aber überhaupt nicht außer Kraft, und steht damit auch in realer Opposition zur Queer-Theorie und auch zum Gender-Mainstream..

    Klassischer Feminismus ignoriert z.B. das Faktum Trans-Menschen, und noch viel mehr das Faktum der inzwischen über 400 Varianten von Intersexualität, was nicht zuletzt auch durch die Äußerungen von Alice Schwarzer in die öffentliche Diskussion kam..

    ""(das könnte man beides vielleicht auch irgendwie kombinieren, muss man aber nicht.""..

    Ich halte es für Kontraproduktiv unterschiedliche Gruppen mit unterschiedlichen Ansätzen letztlich gegeneinander arbeiten zu lassen, vor allem dann nicht, wenn sich herausstellt, das die Zielsetzungen einer Gruppe den Zielsetzungen einer anderen Gruppe komplett entgegenstehen..

    ""und einige aktivist*innen wollen eine solche verbindung auch nicht""..

    Und da muß man dann herausfinden, warum das so ist..

    ""indem wir so tun, als sei das alles eine einzige soße.""..

    Das erwartet auch keiner, denn es widerspricht der Diversität..

    ""unterschiedliche ansätze unkenntlich zu machen""..

    Darum geht es auch nicht..
    Es geht darum sie kenntlich zu machen, auch um zu verdeutlichen, das Diversität der logische Schritt in die richtige Richtung ist..
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#102 Robby69Ehemaliges Profil
  • 21.02.2015, 20:03h
  • Antwort auf #66 von Hessen
  • Tut er aber nicht! Im Gegenteil: Er hetzt - genau wie das restliche "Bodenpersonal" der verdammten Kinderficker-Sekte permanent und massivst gegen uns Schwule! Und das weißt Du auch! - Also, warum lügst Du so dreist?!
    Er unterstützt die Homo-Hasser mit ihren Anti-Bildungsplan-Demos, die nichts weiter sind, als offene Schwulen-Hass-Demos! Er unterstützt die perversen religiotischen "Besorgten Eltern" - die sich nicht aus angeblich "besorgten Eltern", sondern nachgewiesenermaßen aus rechten, religiotischen schwulen-hassenden Idioten zusammensetzen.
    Er unterstützt aktiv die perversen "Homo-Heiler" und ihre menschenverachtenden Praktiken! (Übrigens auch finanziell.) Er unterstützt massiv die Homo-Hasser, die Lesben und uns Schwulen verbieten wollen, zu heiraten! Er unterstützt massiv die Homo-Hasser, die permanent GEGEN unsere LGBTI-Rechte und GEGEN unsere Gleichstellung mit Heteros kämpfen!
    Papst Franziskus ist genau so ein beschissener Schwulen-Hasser wie seine Vorgänger auch!
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#103 ursus
  • 21.02.2015, 21:32h
  • Antwort auf #101 von TheDad
  • TheDad:
    >"Was spricht aber dagegen, den Feminismus mit in die Queer-Theorie oder eben den Gender-Mainstream mit einzubauen?"

    TheDad:
    >"Es geht darum [unterschiedliche Ansätze] kenntlich zu machen, auch um zu verdeutlichen, das Diversität der logische Schritt in die richtige Richtung ist.."

    erklärst du mir bitte noch mal, was du eigentlich willst? ich bekomme das beides nämlich nicht zusammen.
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#104 ursus
#105 TheDadProfil
  • 21.02.2015, 22:09hHannover
  • Antwort auf #103 von ursus
  • Ich möchte mich nicht als Schwuler Mann einem heteronormativem Feminismus unterworfen sehen..

    Es ist nichts dagegen einzuwenden wenn Frauen einen Kampf um Gleichstellung führen..
    Dieser Kampf darf aber nicht dazu führen das Patriarchat einfach nur umzustülpen, und die gleiche Sache nur anders herum aufzuziehen..

    Klassischer Feminismus ist eben nicht divers..
    Er ist ebenso heteronormativ weil klassisch zwei-geschlechtlich orientiert, wie das männlich dominierte Patriarchat, und es werden weiterhin alle "abweichenden" Personen von dieser Form der "Gleichstellung" ausgeschlossen..

    Das kann nicht mein Ziel sein..

    Gender-Mainstreaming orientiert sich an der Notwendigkeit ALLE Möglichkeiten zu Denken..

    Das impliziert sowohl die Gleichstellung von Frauen gegenüber Männern, als auch die Inklusion von Gehandicapten Menschen, als auch die Gleichstellung von LGBTTIQ´s..

    Was nutzt einer Lesbischen Rolli-Fahrerin die Quote über einen Feminismus, wenn genau dieser sie wegen ihres Handicaps und/oder ihrer Sexuellen Identität wieder ausschließt ?

    So lange die verschiedenen Bewegungen sich nicht unter einem Begriff zusammenfinden, arbeiten sie auch weiterhin gegeneinander, und das gemeinsame Ziel Gleichstellung wird nicht wirklich erreicht, sondern immer nur Teilziele..

    Es ist im Grunde genommen nichts gegen Teilziele einzuwenden, aber es besteht immer wieder die Gefahr das irgendein Depp daherkommt, und die Gleichstellung nach einem solchem Teilziel für erreicht erklärt, was zum wegbrechen von verfügbaren Ressourcen führt..

    Die Community muß sich völlig neu erfinden..
    Und das schnell..
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#106 HonestAbeProfil
#107 HonestAbeProfil
  • 21.02.2015, 23:16hBonn
  • Antwort auf #91 von Harry1972
  • Naja, es wäre halt nicht gerade sehr journalistisch, wenn man zu jeder Äußerung des Papstes einen großen propagandistischen Reißer macht. Ich gebe Dir aber in der Hinsicht Recht, dass queer.de wesentlich häufiger ihre Rubrik "Meinung" pflegen und dort in Form des Kommentars Stellung beziehen könnte. Das wäre dann sowohl journalistisch einwandfrei als auch deinem Wunsch entgegenkommend, denke ich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #91 springen »
#108 ursus
  • 22.02.2015, 00:27h
  • Antwort auf #105 von TheDad
  • >"So lange die verschiedenen Bewegungen sich nicht unter einem Begriff zusammenfinden, arbeiten sie auch weiterhin gegeneinander"

    nun scheinen wir ja darin übereinzustimmen, dass es verschiedene bewegungen mit (teils) verschiedenen zielen und zumindest verschiedenen ansätzen gibt. und genau das sind eben auch die gründe, weshalb die sich NICHT unter einem begriff zusammenfinden.

    wie willst du dieses problem denn lösen?

    für mich wäre als minimalkonsens denkbar, einander wenigstens nicht noch gegenseitig zu torpedieren, sondern sich möglichst auf die wirklichen "gegner_innen" zu konzentrieren. aber allein das ist ja schon innerhalb der schwulen bewegungen schwierig genug, von den anderen gar nicht zu reden.

    eine einzige große bewegung mit gemeinsamem konzept - das sehe ich nicht kommen. und das halte ich ehrlich gesagt auch gar nicht für wünschenswert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #105 springen »
#109 LarsAnonym
#110 Miguel53deProfil
#111 Miguel53deProfil
  • 22.02.2015, 01:22hOttawa
  • Antwort auf #79 von hugo1970
  • Die Natur hat auch festgeschrieben, dass es ueberall, die Menschen inklusieve, maennlich und weiblich gibt UND zweigeschlechtlich. Nur von den aeusseren Merkmalen gesprochen.

    Und dann kommt die Seele ins Spiel. Mich erstaunt es immer wieder, wie ausgerechnet die Religionen bei der Frage der Seelen und deren Zustaende agieren.

    Einerseits propagieren sie mit aller Macht deren Unsterblichkeit. Sie sind - zumindest das Christentum und der Islam - davon ueberzeugt, dass die menschliche Seele vom Teufel oder gar mehreren gleichzeitig "besessen" werden koenne. Was, waere es real, ja eine ganz furchtbare Sache waere.

    Doch wenn es darum geht, dass ein maennlicher oder ein weiblicher Koerper lediglich aeusserlich das Gefaess fuer eine jeweils andere geschlechtliche Seele waere, halten sie das gleich wieder fuer Teufelszeug. Und das, obwohl es niemandem schaden wuerde. Und die Menschen, die das erleben, nicht weniger wertvolle und vollkommene Mitglieder der menschlichen Gemeinde sind, als jeder andere.

    Dieses ganze Thema Sex und Sexualitaet ist und bleibt das beste Instrument fuer Unterdrueckung und fuer die Spaltung von Gesellschaften. Und damit laesst sich nunmal seit Jahrtausenden am besten regieren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #79 springen »
#112 Miguel53deProfil
  • 22.02.2015, 01:37hOttawa
  • Antwort auf #92 von stromboli
  • Ja, da sprichst Du was an, was Kirche in manchen Koepfen anrichten kann. Meine Mutter, die nach unserem aeltesten Bruder ein Zwillingspaerchen gebar, zwei Maedchen, hatte ihr Leben lang mit diesen religioesen Einfluessen zu kaempfen. Und das kam so: Das eine Baby lebte bei der Geburt, war aber nicht lebensfaehig. Es wurde "notgetauft" und starb dann auch. Das andere kam schon tot auf die Welt.

    Bei diesem zweiten Kind war meine Mutter fest davon ueberzeugt, dass seine Seele aufgrund der fehlenden Taufe fuer immer dazu verurteilt war, im Fegefeuer ausharren muesse. Fuer das erste Kind hatte sie die Hoffnung, dass es zumindest beim "Juengsten Gericht" die Chance hatte, ins Paradies einzugehen.

    Ihr Leben lang quaelten sie die Vorstellungen, naechtens das Weinen ihrer Babies zu hoeren!

    Man muss sich das mal ueberlegen! Was fuer ein Grauen!
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#113 Miguel53deProfil
#114 Homonklin44Profil
  • 22.02.2015, 04:52hTauroa Point
  • Antwort auf #11 von Harry1972
  • Außerdem ideologisiert die katholische Kirche große Teile der Welt mit ihrer mythologisch bis profit-orientierten Ideologie ( Religiotismus) und ist im Werte-Stülpen richtig gut.

    Warum fegen diese Knilche nie zuerst vor der eigenen Haustüre?

    Ich vergaß, da steht die Tonne mit dem Absolutheitsanspruch um die divine Deutungsgewalt im Wege...
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#115 Harry1972Profil
  • 22.02.2015, 08:41hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #107 von HonestAbe
  • Ich spreche nicht von Propaganda und auch nicht von reisserischer Berichterstattung.

    Ich spreche davon, daß hinter jeder scheinbar freundlichen Äusserung irgendeines Klerikers eine Vielzahl an überaus unfreundlichen Äusserungen steckt und sowas muss öfter auf den Tisch.
    Bei jeder Gelegenheit muss diesen Herrenmenschen unter die Nase gerieben werden, welches Elend sie zu verantworten haben.
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#116 Harry1972Profil
  • 22.02.2015, 08:51hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #114 von Homonklin44
  • Die fegen nicht vor der eigenen Tür, da es einfacher ist, auf andere Türen zu zeigen, selbst wenn es da gar nichts zu zeigen gibt.

    Genauso schwafeln sie nach wie vor davon, daß Schwule sich an Kindern vergehen, vertuschen aber regelmäßig Missbrauch in den eigenen Reihen.

    Dabei profitieren sie von der Bequemlichkeit der Menschen. Viele haben keinen Bock, sich stundenlang Dokus über die Kirchen im 3. Reich oder über Kinderheime und dergleichen anzugucken.

    Das sind Medienprofis, seit vielen hundert Jahren schon.
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#117 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 22.02.2015, 09:09h
  • Antwort auf #111 von Miguel53de
  • "Einerseits propagieren sie mit aller Macht deren Unsterblichkeit. "

    Na warum denn? So können sie sich viel wie mögliche naive Menschen um sich scharen und ihnen eine Gehirnwäsche verpassen.
    Denkst Du die meisten Selbstmordattentäter tun es um ihre Mitmenschen oder einer Idee? Nein, die meinen so kommen sie schneller in den Himmel oder sonst wohin.
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#118 hugo1970Ehemaliges Profil
#119 TheDadProfil
  • 22.02.2015, 13:59hHannover
  • Antwort auf #106 von HonestAbe
  • Nöö..

    Das Problem ist hier, dass es eine sehr große Gruppe von Bürgern gibt, die einerseits durch ihre Untätigkeit solche Äußerungen und vor allem die Grundhaltungen der Kirchen zulassen, weil sie andererseits durch diese Kirchen vereinnahmt werden, sogar instrumentalisiert..

    Mit jeder Äußerung der Religioten geht die "Begründung" einher, "seht her, wir sind ja so viele, und genau deshalb haben wir das Recht den weg den alle gehen müssen, vorzugeben"..

    Was nützt es dem gesellschaftlichem Prozess wenn der einzelne "Gläubige" in seiner Umgebung betont, "naja, was der papst da sagt, so denke ich ja nicht, das geht mich nichts an" ?

    NICHTS !
    Den Religioten diese "Begründung" zu nehmen gelingt nur, wenn sie einsehen müssen, dass sie nicht für eine Mehrheit sprechen, die es nicht gibt, und die es nie gab..
    Der Alleinvertretungsanspruch der RKK im Besonderem, die sich ja auch noch anmaßt im Namen aller Evangelischen, aller Orthodoxen Kirchen zu sprechen, kann nur gebrochen werden, wenn in einer Gesellschaft klar ist, das "Religion" eine "private" Angelegenheit ist, und auch bleiben muß..

    In dem Moment wenn dieser "private raum" verlassen wird, und das passiert immer dann wenn sich Religioten öffentlich äußern, nimmt sie Einfluß auf die Gesellschaft in einer Form, die ihr nicht zusteht..

    Bei jeder sich bietender Gelegenheit wird die Muslimischen Gemeinde abgefordert sich von allen möglichen Terror-Organisationen zu distanzieren, von den der hier lebende Muslim auf dem gleichem Weg erfahren hat, wie der Nicht-Muslim, nämlich durch die Presse..

    Bei jedem Antisemitischem Übergriff wird von der Bevölkerung die Distanzierung geradezu reflexartig erwartet und eingefordert, aber jedes Jahr zu Ostern stellt sich der Papst in Rom auf den Petersplatz und "betet" öffentlich um die Erkenntnis, die den Juden ereilen möge, ihre Religion sei nicht die wahre Religion, das sei nur der Katholizismus..

    Ich habe nichts gegen Leute die eine Religion "brauchen" um sich die Welt zu erklären..

    Aber mir kann bislang noch keiner glaubhaft erklären, wieso er dann Mitglied in dieser Organisation sein, oder bleiben muß, wenn er doch leicht erkennen kann, das genau diese Organisation die Gleichstellung der Menschen in den Staaten verhindert..

    Und das gleiche gilt hier dann auch für LGBTTIQ´s die Mitglied in der UNION sind..

    Man KANN nicht Mitglied in einer Organisation sein, die originär dafür Verantwortung trägt, dass Gleichstellung und Gleichberechtigung verhindert wurde und wird..
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#120 TheDadProfil
  • 22.02.2015, 14:10hHannover
  • Antwort auf #109 von Lars
  • Wenn Du konsequenten Humanismus für eine "Religion" halten willst..

    Zu einer "Religion" gehört aber mehr als nur die reine "Heilslehre" und das implizierte Versprechen, das es den Menschen im JENSEITS besser ginge, wenn man ihnen im Diesseits Wohlverhalten abverlangt, und das vor allem nur in Hinblick auf ein abwesendes Geistwesen, dem man dann nach dem Tode begegnen dürfe, wenn man sich unter die Knute des Klerus begibt..

    Übrigens ist "alle" keine "absolute" Kategorie, weil diese in sich geschlossen, immer nur bestimmte Gruppen bevorzugt..

    Heterosexismus bevorzugt Heten..
    Das Patriarchat Männer..
    Feminismus bevorzugt Frauen..

    Gender-Mainstreaming bevorzugt keine Gruppe..
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#121 TheDadProfil
  • 22.02.2015, 14:14hHannover
  • Antwort auf #108 von ursus
  • ""eine einzige große bewegung mit gemeinsamem konzept - das sehe ich nicht kommen. und das halte ich ehrlich gesagt auch gar nicht für wünschenswert.""..

    Zu viel "Sozialismus" ?

    ""für mich wäre als minimalkonsens denkbar, einander wenigstens nicht noch gegenseitig zu torpedieren, sondern sich möglichst auf die wirklichen "gegner_innen" zu konzentrieren.""..

    Eben..
    Aber dazu gehört es dann eben auch die "klassischen Feministinnen" dahingehend zu kritisieren, das ihre Form der Gleichstellungsforderungen die berechtigten Forderungen anderer gesellschaftlicher Gruppen be- und verhindert..
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#122 HonestAbeProfil
  • 22.02.2015, 17:05hBonn
  • Antwort auf #119 von TheDad
  • Ich verstehe schon, was du meinst und doch reden wir an einander vorbei. Ich rede vom GLAUBEN während du nicht müde wirst, über die KIRCHE zu reden. Das sind aber nun mal zwei grundverschiedene Dinge. Die Kirche kann nicht ohne den Glauben (selbst dann wenn dieser in vielen Fällen nur vorgetäuscht ist), während der Glaube sehr wohl ohne die Kirche kann. Ich denke da liegt immer noch der beste Ansatzpunkt im Gespräch mit Gläubigen, nämlich auf die Tatsache hinzuarbeiten, dass ihr Glaube keine Kirche braucht und daher ein Austritt sinnvoll ist. Auch muss mit vielen Vorurteilen aufgeräumt werden, etwa dass die Kirchensteuer zu großen Teilen zum Erhalt kirchlicher Gebäude sowie zu wohltätigen Zwecken verwendet würde, was wie wir alle hier wissen dürften, ganz einfach nicht den Tatsachen entspricht. Der absolute Löwenanteil der Kirchensteuer wird nutzlosen Theologen und sonstigem Kirchenpersonal in den Rachen geworfen.

    Doch es gibt wie immer auch noch eine andere Seite der Medaille. Viele die in einer Kirche sind, tun dies aus dem Wunsch in einer Gemeinschaft zu sein. Das gehört eben zum Urtrieb des Menschen und ist eine rein emotionale Angelegenheit. Was sagt du solchen Menschen, die in ihrer Kirche eben jene Gemeinschaft haben? Welche Alternative bietest du ihnen an? Sollen sie all das opfern für irgendwelche Fremden, über die ihr Priester sogar noch sagt, diese seien "Sünder" und Menschen zweiter Klasse?
    Ich meine, es ist doch interessant, wie schnell sich alles ändern kann, wenn Menschen persönlich betroffen sind, etwa wenn sie erfahren, dass ihr eigener Sohn schwul ist. Doch solange es um Fremde geht, wird der Mensch im Zweifelsfalle immer seine eigene Gemeinschaft vorziehen und über das Übel, welches diese irgendwelchen Fremden antut, hinwegsehen.
    Daher versuche ich immer solchen Menschen positiv zu begegnen und naja, auch mal deren Unzulänglichkeiten - die wir alle als Menschen nun mal haben - zu verzeihen.

    Und zur Sicherheit nochmals: Ich rede hier von individuellen Gläubigen aller möglicher konfessioneller Überzeugung, NICHT von "der Kirche", OK?
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#123 hugo1970Ehemaliges Profil
#124 TheDadProfil
  • 22.02.2015, 18:45hHannover
  • Antwort auf #122 von HonestAbe
  • ""Ich rede vom GLAUBEN während du nicht müde wirst, über die KIRCHE zu reden. Das sind aber nun mal zwei grundverschiedene Dinge.""..

    Nöö..

    Wie soll ich das noch beschreiben ?
    Ich habe es ja schon so versucht :

    ""Das Problem ist hier, dass es eine sehr große Gruppe von Bürgern gibt, die einerseits durch ihre Untätigkeit solche Äußerungen und vor allem die Grundhaltungen der Kirchen zulassen, weil sie andererseits durch diese Kirchen vereinnahmt werden, sogar instrumentalisiert..""..

    ..und so :

    ""Weil die Mitgliedschaft in der RKK oder der EKD ihren Teil dazu beiträgt, das sich der Klerus so äußert, wie er es tut, nämlich im Namen der vielen Christen, im Namen des "christlich geprägten Landes", und damit auch im Namen all derer, die es zulassen..

    Letztlich ist dieses Zulassen die gleiche Funktion, die ein einfaches NSDAP-Mitglied nach dem Krieg zu einem "Mit-Läufer" gestempelt hat..""..

    Kann ich mir als "Christ" erlauben in der Kirche zu bleiben, wenn doch diese Kirche durch ihre Handlungen die Gesellschaft spaltet ?

    Und zwar vollkommen diametral zu ihrem vertretenem "Glauben" !

    Kann ich als Mensch, als Humanist "guten Glaubens" von mir behaupten, "Deutscher" zu sein, wenn der Staat durch ein Nazi-Regime regiert wird ?

    Muß ich mich nicht von dieser Organisation, von dieser Kirche, von diesem Staat als "Gemeinschaft" entfernen, mich "entsolidarisieren", mich lossagen, um zu verdeutlichen, das diese NICHT IN MEINEM NAMEN spricht, und genügt es, wenn ich das wirklich in meinem kleinem Rahmen erledige ?

    Es gibt hier keine relevante Gruppe von Christen die sich außerhalb der Kirchen befindet, und laut vernehmlich gegen die Handlungsweisen der Kirchen opponiert..

    Aber von Muslimen wird das erwartet, und wenn sie das nicht tun, werden sie im Sprachgebrauch zu "Islamisten" umgedeutet, und für die Taten radikaler Terroristen verantwortlich gemacht..

    Sobald diese Forderungen gegenüber Christen erhoben wird, werden diese in Schutz genommen, weil die "einem ja privat nichts tun", ein Eigenschaft die dem einfachem Muslim hier im Land schon seit Jahren nicht mehr zugestanden wird, und seit der "PEGIDA" sowieso nicht mehr, denn die "überrollen" uns ja beinahe täglich..

    Christen leben hier in einem Schutzraum den es für Muslime UND für Atheisten nicht gibt..

    Muslime werden für die Terroristischen Umtriebe diverser Organisationen verantwortlich gemacht..
    Atheisten landen dann immer zusammen mit Mao, Hitler und Stalin unter den Massenmördern der Geschichte..

    Christen, und seien sie noch so Kirchenfern, für die Taten der RKK und der EKD verantwortlich zu machen, ist hier nicht "schicklich"..

    Ich bezweifle das man hier zwischen Religion und Amtskirche unterscheiden kann..
    Und man kann das auch nicht trennen, so lange so viele Kartei-Leichen dazu beitragen, die Äußerungen der Religioten auf ein breites Fundament zu stellen, um ihnen ein Gewicht zu verleihen, das ihnen gar nicht zusteht..

    ""Und zur Sicherheit nochmals: Ich rede hier von individuellen Gläubigen aller möglicher konfessioneller Überzeugung, NICHT von "der Kirche"""..

    So lange die Mitglied in dieser Kirche sind, gibt es diese "individuellen Gläubigen" nicht, denn sie werden, UND sie lassen sich, vereinnahmen, um damit der Kirche eine Macht zu "verleihen", die sie sich selbst nimmt..
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#125 HonestAbeProfil
  • 22.02.2015, 21:08hBonn
  • Antwort auf #124 von TheDad
  • Sorry, aber ich glaube dir ist einfach nur wichtig, immer und immer wieder dein anti-theistisches Mantra runterzubeten.
    Du verkennst dabei völlig, dass wir auf der selben Seite stehen, nur sind unsere Ansätze verschieden. Ich habe ganz einfach gelernt, dass es überhaupt nichts bringt, Gläubige mit der Brechstange überzeugen zu wollen. Abgesehen davon weiß ich nicht, auf welchem Planeten du lebst, aber ich höre STÄNDIG harsche Kritik an Christen und ich höre auch sehr oft Distanzierung von Gläubigen von Aussagen ihrer Kirche, beispielsweise des Papstes. Und wie ich schon sagte, ICH würde es dann auch folgerichtig finden aus der Kirche auszutreten, was ich selbst ja auch getan habe, doch manche sind eben noch nicht so weit. Die erreicht man aber nicht, indem man sie dämonisiert, sondern nur durch Dialog.
    Klar kann ich denen allen den Stinkefinger zeigen und sie zu Ermöglichern eines theo-faschistischen Systems erklären, doch dann machen die einfach die Klappe dicht und aus die Maus! Kann ich jedoch die guten Aspekte für die sie stehen und teilweise auch echte Arbeit leisten anerkennen, betreten wir einen Boden auf dem wir diskutieren können.
    Ich persönlich konnte so auch schon viele Menschen zum nachdenken anregen und einige sind sogar später aus der Kirche ausgetreten. Mag sein, dass ich daran meinen Anteil habe ...
    Wen hast du schon erreicht mit deiner Vorgehensweise? Oder hast du einfach nur, wie so viele andere auch, mit dazu beigetragen die Gräben zu vertiefen und die Mauern immer höher zu bauen?
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#126 HonestAbeProfil
#127 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 22.02.2015, 21:31h
  • Antwort auf #126 von HonestAbe
  • Ich hab deshalb die Klammer und das Wort insbesondere gewählt, weil auch ich in diesem Fall differenzieren will. Die Katholische Kirche und wenniger die orthodoxen sind ein großes ganzes ohne große verschiedene Richtungen, die evangelikalen, evangelen und muslime haben mehrere Richtungen.
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#128 TheDadProfil
  • 22.02.2015, 22:07hHannover
  • Antwort auf #125 von HonestAbe
  • ""Ich persönlich konnte so auch schon viele Menschen zum nachdenken anregen und einige sind sogar später aus der Kirche ausgetreten. Mag sein, dass ich daran meinen Anteil habe ... ""..

    Du "missionierst" ?

    Laß das bloß nicht unseren Multi-Oliver lesen, der erklärt Deinen Atheismus sonst noch zur Welt-Religion mit den gefährlichsten Missionaren..

    ""Abgesehen davon weiß ich nicht, auf welchem Planeten du lebst, aber ich höre STÄNDIG harsche Kritik an Christen und ich höre auch sehr oft Distanzierung von Gläubigen von Aussagen ihrer Kirche, beispielsweise des Papstes.""..

    In Bezug auf die Gleichstellung von LGBTTIQ´s ?
    WO ?
    HIER ?

    ""Kann ich jedoch die guten Aspekte für die sie stehen und teilweise auch echte Arbeit leisten anerkennen, betreten wir einen Boden auf dem wir diskutieren können.""..

    "gute Aspekte" ? "echte Arbeit" ?

    Brech das mal auf die HUK runter..
    Oder die LSU..

    Wo wird denn da "gute Arbeit" geleistet ?

    Solche Gruppen dienen doch bloß dazu in die Community die Behauptung herein zu tragen, die Kirchen würden "mit uns" in einen Dialog eintreten, und sich dann auch irgendwann auf einen Kompromiss einigen..
    Das gilt für die HUK gegenüber der Kirche ebenso wie für die LSU gegenüber der UNION..

    Fakt bleibt aber, es kann keinen Dialog, und schon gar keinen Kompromiss in Bezug auf Menschenrechte geben..

    So lange es in der Bevölkerung diesen Anteil der "schweigenden Mehrheit" gibt, der es den Amtskirchen erlaubt, sich auf Stur zu stellen, werden die ihren unangemessenen Einfluß nicht verlieren..

    Die gesamte Argumentation des Herrn Bergoglio basiert auf dieser "schweigenden Mehrheit", die ihn "legitimiert" sich in so abfälliger Art und Weise gegenüber den Menschen zu äußern, wenn er uns LGBTTIQ´s "mit achtung und mitleid" begegnet..

    Deshalb lohnt da das unablässige "missionieren" um dem Einzelnem klar zu machen, wo seine Verantwortung liegt, wenn er Mitglied bleibt, und dann noch nicht einmal öffentlich aufbegehrt, wenn wieder so ein Religiot dummes Zeugs quatscht..
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#129 HonestAbeProfil
  • 22.02.2015, 22:57hBonn
  • Antwort auf #127 von hugo1970
  • Fragt sich halt, was auf lange Sicht schlimmer ist: Eine katholische Weltkirche, die laut offizieller Lehre Homosexualität ablehnt, während Umfragen bestätigen, dass eine Mehrzahl an Katholiken gegen die Diskriminierung von Homosexuellen ist oder ein riesiger Haufen an Freikirchen und muslimischen Strömungen, die allesamt bis hinunter zum kleinen Gläubigen Homosexualität aufs Schärfste ablehnen und wenn sie können, Homosexuelle sogar kriminalisieren oder schlimmeres?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #127 springen »
#130 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 23.02.2015, 17:54h
  • Antwort auf #129 von HonestAbe
  • Alles ist schlimm was das freie Denken mißachtet oder versucht zu unterdrücken.

    Auf unser Thema zurückzukommen.
    These 1: Eine katholische Weltkirche, die laut offizieller Lehre Homosexualität ablehnt, ist schlimm, weil es immer welche geben wird, die sich darauf berufen und jeder einzelne von denen ist brandgefährlich, auch wenn die Mehrzahl gegen diskrimierung der LGBTI's ist.

    These 2: Ich sag jetz ganz einfach, andere religiöse Strömungen bis zum kleinste Nenner sind genau so gefährlich wie die von These 1, weil es immer ewiggestrige geben wird, hab ich eigentlich schon in These 1 erwähnt.

    Fazit, alle zwei Thesen sind brandgefährlich.

    Deshalb geb ich Dir uneingeschrängt Recht, wenn Du auch "missionierst", nur halt in die andere Richtung, weg von den religionen.

    Demokratie lebt davon zu debattieren, nur viele Wähler meinen, das die Parteien, wo sich die Mitglieder frei äußern nicht wählbar sind. Deshalb haben die Piraten auch kein Erfolg.
    Ich seh schon, bin vom eigentlichen Thema abgeckommen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #129 springen »

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