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Kampf gegen "Ageism"
Madonna: Altersdiskriminierung ist so böse wie Homophobie
- 27. Februar 2015 2 Min.

Die 56-jährige Diva ist sauer: Ständig muss sie sich dumme Witze über ihr Alter anhören und wird aufgefordert, sich wie eine Pensionistin in Wartestellung zu verhalten – davon will sie aber nichts wissen.
Dem Magazin "Rolling Stone" hat Madonna jetzt ihr Herz ausgeschüttet: Sie ist sauer, dass ihr – ebenso wie vielen anderen älteren Frauen – ständig geraten wird, sich nicht "zu jung" zu verhalten. Sie hält das für Altersdiskriminierung einer nach wie vor sexistischen Gesellschaft, da Männern dieser Vorwurf viel seltener gemacht werde. Und sie vergleicht diesen "Ageism" mit Homosexuellenfeindlichkeit und Rassismus:
Niemand würde es wagen, eine entwürdigende Bemerkung über Schwarze abzugeben oder entwürdigende Bemerkungen auf Instagram darüber zu verlieren, dass jemand schwul ist. Aber über mein Alter wird immer wieder etwas Entwürdigendes gesagt. Und ich denke mir immer: Warum wird das akzeptiert? Was ist der Unterschied zwischen dieser Aussage und Rassismus oder jeder anderen Art von Diskriminierung?
Ich werde nach meinem Alter beurteilt. Das verstehe ich nicht, so oft ich es auch versuche. Frauen wird nämlich, wenn sie ein bestimmtes Alter erreichen, generell verboten, sich in einer bestimmten Weise zu verhalten. Aber ich befolge diese Regeln nicht. Ich hab das nie getan und werde jetzt nicht damit anfangen."
Wir brauchen also noch ein paar weitere Jahrzehnte auf die gute, "alte" Madonna nicht zu verzichten! (dk)















Recht hat sie!
#LivingForLove