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- 27. Februar 2015 1 Min.

Vor der Polizei (hier ein Symbolbild) sprachen die Täter von einer Belästigung durch die Opfer
In beiden Fällen gaben die jungen Täter eine angebliche sexuelle Belästigung als Motiv an.
In Russland ist es in den letzten Tagen zu gleich zwei Morden an mutmaßlichen Schwulen gekommen. Wie lokale Medien berichten, wurde am Montag ein 38-Jähriger in einem Vorort von St. Petersburg durch 28 Messerstiche getötet.
Die Tat ereignete sich in der Datscha des Opfers. Die 20 und 21 Jahre alten Verdächtigen, die den Mann noch ausgeraubt und Spuren der Tat beseitigt hatten, haben vor der Polizei angegeben, dass sie sich gegen angebliche "sexuelle Belästigungen" gewehrt hätten. Am Tag zuvor hatte bereits ein 16-Jähriger in der Region Krasnojarsk einen 63-Jährigen erstochen und die Tat ebenfalls mit "Belästigung" begründet.
Das Portal gay.ru berichtet, alleine im letzten Jahr habe es zehn ähnliche Taten gegeben, bei der Täter eine Gay-Panic-Verteidigung versucht hätten. (nb)















Da sieht man wieder mal, dass politische Homophobie direkt zu homophober Gewalt führt.