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  • 27. Februar 2015 11 1 Min.

Vor der Polizei (hier ein Symbolbild) sprachen die Täter von einer Belästigung durch die Opfer

In beiden Fällen gaben die jungen Täter eine angebliche sexuelle Belästigung als Motiv an.

In Russland ist es in den letzten Tagen zu gleich zwei Morden an mutmaßlichen Schwulen gekommen. Wie lokale Medien berichten, wurde am Montag ein 38-Jähriger in einem Vorort von St. Petersburg durch 28 Messerstiche getötet.

Die Tat ereignete sich in der Datscha des Opfers. Die 20 und 21 Jahre alten Verdächtigen, die den Mann noch ausgeraubt und Spuren der Tat beseitigt hatten, haben vor der Polizei angegeben, dass sie sich gegen angebliche "sexuelle Belästigungen" gewehrt hätten. Am Tag zuvor hatte bereits ein 16-Jähriger in der Region Krasnojarsk einen 63-Jährigen erstochen und die Tat ebenfalls mit "Belästigung" begründet.

Das Portal gay.ru berichtet, alleine im letzten Jahr habe es zehn ähnliche Taten gegeben, bei der Täter eine Gay-Panic-Verteidigung versucht hätten. (nb)

#1 RobinAnonym
  • 27.02.2015, 20:05h
  • Schlimm!

    Da sieht man wieder mal, dass politische Homophobie direkt zu homophober Gewalt führt.
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#2 XDASAnonym
  • 27.02.2015, 20:06h
  • Und unsere schwarz-rote Bundesregierung ist weiterhin der Meinung, dass Homosexuelle aus Russland nicht generell asylwürdig sind und dass sie sich ja "verstellen" könnten.

    Soviel Zynismus von Union und SPD ist echt abartig.
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#3 HBausB
  • 28.02.2015, 04:52hBerlin
  • Genaus XDAS,
    das ist eigentlich etwas, was lautstark gefordert werden müsste...
    LGBT* sind in Russland zweifelsohne stigmatisiert.
    Die orthodoxe Kirche trägt ihren Teil dazu bei.

    In nicht wenigen Foren ufern Diskussionen ja gern aus, Schlagworte: Putin- Versteher ja oder nein, ja die USA sind auch irgendwie pöse aber wer ist nun pöser, die USA oder Russland... blabla.

    Sollten wir als Community nicht mal eine klare Sprache sprechen und gemeinsam einfordern: ja, verfolgte LGBT*s aus RU, ihr seid willkommen in Deutschland, politisches Asyl ist bei uns selbstverständlich! Und das nicht nur, weil wir in Deutschland bald eine "Versorgungslücke" aufgrund der alternden Gesellschaft haben, sondern Menschenrechte nunmal für alle gelten und wir uns gerade aufgrund unserer besonderen Verantwortung dazu bekennen...

    Wieder nur ein Wunschtraum?
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