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Zuschauer der neuesten Hinrichtung eines angeblich schwulen Mannes. Wie immer verzichtet queer.de darauf, Bilder des Opfers und seiner Tötung zu zeigen.

  • 04. März 2015 40 2 Min.

Die Terrorgruppe "Islamischer Staat" hat in Syrien offenbar erneut einen jungen Mann von einem Hausdach in den Tod gestürzt.

Der "Islamische Staat" (IS) brüstet sich mit der Ermordung eines weiteren Mannes wegen angeblicher Homosexualität. Von der Terrororganisation neu veröffentlichte Fotos zeigen, wie ein zwischen 25 und 30 Jahre alter Mann von einem Dach geworfen wird.

Wie immer gibt es dafür nur die Berichte des IS selbst als Quelle. Den Angaben zufolge ereignete sich die Hinrichtung am Dienstag in ath-Thaura westlich der Terroristenhochburg ar-Raqqa im Norden Syriens.

Der Mann wurde demnach von drei vermummten Terroristen und einen Fotografen auf das Dach eines siebenstöckigen Gebäudes geführt und mit verbundenen Augen und Armen von dem Dach geworfen. Danach wurde der Mann den Bildern der Tat zufolge von weiteren IS-Kämpfern am Boden gesteinigt.

Bereits das achte Opfer

Den Berichten zufolge war eine größere Menschenmasse Zeuge des Vorfalls; unklar ist dabei immer, wie freiwillig diese Teilnahme ist. Erst Ende letzter Woche hatte ISIS einen angeblich homosexuellen Mann in ar-Raqqa von einem Dach geworfen und steinigen lassen (queer.de berichtete).

Zuletzt haben sich Meldungen dieser Art gehäuft. In den letzten Monaten hatte es Berichte über die Hinrichtung von insgesamt acht Männern wegen angeblicher Homosexualität gegeben, oft belegt durch grausame Bilder, die von der Terrororganisation selbst verbreitet wurden. Die meisten Männer wurden von Dächern geworfen und gesteinigt; sechs in Syrien, zwei im Irak.

In seinem "Strafrecht" hatte der IS Medienberichten zufolge für Homosexualität eine Todesstrafe festgelegt (queer.de berichtete). Auch die neueste Hinrichtung bezog sich auf eine Hadd-Strafe, mit der Verstöße gegen ein angebliches Gottesrecht geahndet werden. Wie in allen anderen Fällen bleibt dennoch unklar, ob der eigentliche Grund der Hinrichtung wirklich Homosexualität war. (nb)

#2 wiking77
  • 04.03.2015, 21:49h
  • aber ansonsten, alles Roger, nehme ich an. Denn schließlich hat es nix mit Religion und mit dem Islam(ismus) insbesondere zu tun

    Nur blöd, dass diese Mörder alles aus ihrer Religion ableitet und theologisch begründen und viele scheinheilig und klammheimlich es für gut befinden. Nicht alle, vielleicht auch nicht die Mehrheit, aber knapp die Mehrheit, vermutlich.
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#3 Jadughar
  • 05.03.2015, 00:19hHamburg
  • Antwort auf #2 von wiking77
  • Da irren sie sich gewaltig. Ich empfehle ihnen, den Koran kritisch durchzulesen. Es ist zwar wegen der vielen Tautologien sehr ermüdend und ziemlich stupide, jedoch Wert um einige Dinge der heutigen Zeit zu verstehen.

    Zum einen ist der Koran ein billiger Abklatsch der Bücher Moses. Mohammed ist ein Gedankendieb und hat so ziemlich alles von den Juden geklaut. Dort steht unter anderen, daß Zauberinnen (Hexen), Heiden, Homosexuelle usw. getötet werden sollen. Der Koran bezieht sich auf den Rechtsstreit von Sodom und Gomorrha. Die beiden Städte wurden nicht wegen Homosexualität zerstört, sondern wegen der Ungerechtigkeit der Bewohner so wie es Lot sah. Er wollte seine Rechtsauffassung diesen Leuten aufzwingen und sie zeigten ihm den Stinkefinger als homosexuellen Akt.
    Der Koran mißinterpretiert diese Geschichte und fordert somit die Tötung von Homosexuellen und in den Hadithen wird diese Forderung noch einmal unterstrichen. Auf der anderen Seite verbietet der Koran auch das Töten von Menschen. Die Mißinterpretation der Geschichte von Sodom und Gomorrha erklärt sich daraus, daß aufgrund der Wortwahl diese Geschichte in etwa sieben sehr unterschiedlich verschiedenen Versionen erzählt werden kann, weil es sieben Interpretationsebenen davon gibt. Man hat sich dann diejenige ausgesucht, um Homosexuelle zu verfolgen.

    Durch diese widersprüchlichen heiligen Schriften (Bibel und Koran) nutzen Terroristen, Despoten usw. aus, um ihr ungesetzliches menschenwidriges Handeln durch die heiligen Schriften zu legitimieren, während friedliche Gläubige auf die positiven, barmherzigen Stellen der Schrift verweisen!

    Die Hexenverfolgung im Mittelalter hatte auch mit dem Christentum zu tun, da das Christentum das konträre alte Testament anerkennt. So gibt es also zu jeder Ausage in der heiligen Schrift auch eine gegenteilige Aussage, die dann zur Legtimation eines Unrechts genutzt werden kann.

    Da man diese extrem widersprüchlichen Schriften als Gottes Wort auffaßt, haben dann alle Aussagen einen Wert, wo eine Rechtsordnung darauf aufgebaut werden kann.
    So erklärt sich auch, weshalb auch in unserem Strafrecht jahrhundertelang Homosexuelle verfolgt wurden.
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