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Kommentare zu:
Schleswig-Holstein für LGBT im ZDF-Fernsehrat


#1 AlexAnonym
  • 06.03.2015, 13:29h

  • Das wäre dringend nötig.

    Es kann nicht sein, dass der versprochene GLBTI-Sitz doch nicht kommt, weil die Kirchen dagegen sind. Mit 6 Sitzen haben die Kirchen eh schon die mit Abstand größte Macht.

    Wenn das ZDF zum reinen Kirchensender wird, soll die Kirche den Sender auch bezahlen und nicht jeder Haushalt.
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#2 goddamn liberalAnonym
  • 06.03.2015, 17:04h
  • "Zu oft erleben wir, dass LGBT-Themen im öffentlich rechtlichen Rundfunk keine Rolle spielen. Vielfalt darf für das ZDF kein Randthema sein"

    Na, das ist ein Teil des Problems.

    Im Land des rosa Winkels ist aber alles noch schlimmer.

    Ein HR-Redakteur verkündet öffentlich, dass 'Homophobie nicht zwangläufig menschenverachtend' sei und sein Intendant pflichtet ihm bei.

    Beim WDR, der seit den 80ern LGTB-freundlich war, kann sich die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bei 'Hart aber fair' hemmungslos austoben.

    Bei ZDFneo ist es nicht besser.

    Vertreter vom LSVD im Rundfunkrat haben also nichts mit Ehrpusseligkeit und Wichtigmachen zu tun.

    Sie sind überlebensnotwendig, um gefährlicher Stimmungsmache entgegenzuwirken.
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#3 Dietrich EiseleAnonym
  • 06.03.2015, 18:41h

  • Ich glaube es kam. In welcher Welt leben hier denn einige.Das ZDF hatte 2014 13 Prozent Marktanteil. Das ist sogar Platz 1. Die Fernsehanstalten haben im Gegensatz zu früheren Zeiten immens an Bedeutung verloren, das Internet verringert ihre Relevanz noch weiter. Und hier streitet man sich um einen LGBT Vertreter . Der muss unbedingt her, weil sonst homophone Massen ,von unkontrollierten ZDF Journalisten aufgewiegelt, die Schwulen nieder machen. Mekt eigentlich noch irgendeiner, wie absurd das ist?
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#4 goddamn liberalAnonym
#5 LucaAnonym
  • 06.03.2015, 20:04h
  • Antwort auf #1 von Alex
  • Volle Zustimmung!

    Sind wir eigentlich noch eine Demokratie mit unabhängigen Medien oder ein Gottesstaat, wo die Medien fest in der Hand von Religionsgemeinschaften sind?!

    Eigentlich halte ich nicht viel davon, wenn die Politik sich bei den Medien einmischt, da das deren Unabhängigkeit gefährdet. Aber da (u.a. durch das Konstrukt der Fernsehräte und deren Besetzung) die öffentlich-rechtlichen Sender offensichtlich eh nicht unabhängig sind, muss man alles daran setzen, um diese Unabhängigkeit herzustellen. Denn aus sich selbst heraus gelingt ihnen das offenbar nicht.
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#6 HeinerAnonym
  • 06.03.2015, 20:50h
  • Ich frage mich überhaupt, warum man diese Fernsehräte braucht. Ist doch klar, dass da jede Lobby das Programm und die Inhalte nach eigenen Wünschen beeinflussen will.

    Fernseh- und Radiosender sollten nur von Journalisten nach rein journalistischen Kriterien geführt werden. Irgendwelche Interessengruppen können sich ja mit Vorschlägen an die Intendanten wenden, so dass das intern diskutiert wird. Aber es sollte keine "Aufsichtsräte" geben, die sich aus Lobbygruppen speisen und denen es gar nicht um guten Journalismus geht.

    NUR:
    wenn es das nun mal gibt, sollten Kirchen da nicht 6 Sitze bekommen. Und dann sollten da auch LGBTI-Vertreter sitzen, um wirklich die reale gesellschaftliche Vielfalt abzubilden.
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#7 Carsten ACAnonym
  • 06.03.2015, 21:29h
  • Antwort auf #3 von Dietrich Eisele
  • Aha, wenn ein Sender "nur" 13 Prozent Marktanteil hat (das ist in unserer vielfältigen Medienlandschaft übrigens schon ziemlich viel), braucht er sich nicht um eine neutrale Berichterstattung zu kümmern, die gesellschaftliche Realitäten korrekt darstellt statt nur einzelne Interessengruppen zu bedienen?

    Der Sitz für einen Homo-Bi-Trans-Vertreter war ja bereits zugesagt und wurde dann plötzlich gestrichen. Wer da wohl seine Finger im Spiel hatte... Wer ist denn in dem Fernsehrat mit den meisten Sitzen vertreten? Die Kirchen!

    Das Streichen des Sitzes ist das beste Beispiel für mangelnde Neutralität und wie überfällig dieser Sitz wäre.
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#8 AlexAnonym
#9 MiepmiepAnonym
  • 06.03.2015, 21:44h

  • Aus aktuellem Anlass: Wer besorgt heute abend eigentlich beim ARD die Programmaufsicht:
    "Vier kriegen ein Kind" - und es ist eine FEHLGEBURT. Das tatsächliche Kind danach wird dann quasi (zumindest symbolisch) als heterosexueller Seitensprung gezeugt.
    Gehts noch?!
    Das geschwätzige PC-Gelabere in allen Ehren, die bemühte Klugscheißerei, aber die Klischees sind einfach derer zuviele. (Bsp.: eine der Lesben ist Literaturprof. und muss dauernd intellektuelle Zitate abspulen...)
    Beobachtung am Rande: Die Lesben dürfen küssen, die Gays zicken sich
    nur an.
    Ich "freu" mich schon auf die Rezensionen über diese geistige Fehlgeburt bzw. diese verpatzte Chance, zur besten Sendezeit für Akzeptanz für Vielfalt (mit oder ohne Kinder) zu werben...
    (Mein Titelvorschlag: "Das deutsche Fernsehen: Eine Tragikkomödie.")
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#10 JasperAnonym
  • 06.03.2015, 21:46h
  • Antwort auf #3 von Dietrich Eisele
  • Dass Medien unabhängig und neutral sind, sollte in einer Demokratie eigentlich selbstverständlich sein und ist für eine Demokratie auch notwendig.

    Daraus resultiert ja erst die Rechtfertigung für die zwangsweise von jedem Haushalt (auch wenn die das Angebot gar nicht nutzen) erhobenen Gebühren. Und umgekehrt resultiert daraus auch gerade für die öffentlich-rechtlichen Programme eine besondere Verantwortung!

    Die britische BBC, die niederländischen Sender des "publieke omroep" und die öffentlich-rechtlichen Programme anderer Staaten bilden die gesellschaftlichen Fakten viel besser ab und geben LGBTI-Themen viel mehr Raum - sowohl im fiktionalen als auch im journalistischen Bereich!

    Dass das bei den öffentlich-rechtlichen Programmen Deutschlands nicht der Fall ist, ist der beste Beweis dafür, wie nötig dieser Sitz ist!

    Das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Dass Du das "absurd" findest, sagt mehr über Dein Medien- und Demokratieverständnis als über die wirklichen Fakten.
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#11 FredinbkkProfil
  • 07.03.2015, 04:15hBangkok
  • ...sie glauben an sprechende Schlangen,rumlaufende Tode,Schwangre ohne Schnackseln,an einen Wasserlaeufer,einen allmaechtigen Opa auf einer Wolke der seine Freude hat ,wenn alles drunter und drueber geht..er liebt seine Geschoepfe -und sieht einfach zu ?
    an eine sonntaegliche Zaubershow wo Blut und Fleisch, eine Oplade und ein Schlueckchen Wein werden...
    und diese Aberglaubens-Sekten Leute sitzen mit Macht und Einfluss im Jahr 2015 in den Aufsichtsraeten der Tv Sender....bestimmen war wir sehen und bezahlen duerfen...

    Das ist doch krank ....

    aber es wird sich kaum aendern solange selbst aufgeklaerte ,rational denkende Schwule in dieser , sie selbst verachtenden Sekten verbleiben.....

    ich traeume immer davon einmal zu lesen ,

    Radikale Schwule schlagen zurueck ...

    Sind wir ALLE wirklich nur Ego-Memmen ..

    Irgendwann reicht es nicht mehr nur mit Schildchen am CSD auf der Strasse zu taenzeln..

    nur wann wird es sein ?
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#12 Homonklin44Profil
  • 07.03.2015, 06:53hTauroa Point
  • Schön, wenn da noch das Ruder herumgerissen werden kann. Was dieser Fernseh-Rat genau sein soll oder anstrebt, wenn es um das Programm geht, wird ja dann, wenn öffentlich-rechtlich nicht = säkular sein darf, so oder so von den Kirchen-Heinis übetrstimmt werden.
    Wenn aber ein LGBT(IQ)-Vertreter wenigstens beobachten kann, wie der Gottesstaat sich allmählich in die Köpfe pflanzt, umso besser.

    Gebühren von Leuten zu nehmen, die sich den Mist gar nicht ansehen, ja, für sowas ist Deutschland schon immer gut gewesen. Vielleicht sollte man den Spieß da mal herumdrehen, und für jeden Monat, der kein LGBT-relevantes Programm anbietet, 10 Euro Fernseh-Qualitäts-Abschlag verlangen!

    Vielleicht würde das schnell was ändern, denn Dokus über schwule Pfarrer ließen sich ne Menge drehen.
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#13 Dietrich EiseleAnonym
  • 07.03.2015, 07:33h

  • Es ging mir um folgendes: Es wundert mich schon lange, wie wenig sich die veränderte Realität in den Diskussionen hier widerspiegelt. Ich weder bald sechzig, und in meiner Jugend gab es zwei Sender, die hatten Einfluss. Heut gibt es eine Vielfalt, viele nutzen auch hauptsächlich den PC (YouTube etc) Das ZDF ist nur noch eine von vielen Spielern, dank GEZ wohlhabend. Aber ihren Einfluss, falls sie den je hatten , auf die oeffentlch Meinung, ist marginal. Und dies ganze Rundfunksratsgeschichte ist eigentlich nur noch eine Spielwiese für Funktionäre, deren Verbände auch rapide an Ei flu
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#14 FennekAnonym
  • 07.03.2015, 11:48h
  • Antwort auf #3 von Dietrich Eisele
  • Auch im Internetzeitalter hat das Fernsehen noch mehr Einfluss auf die öffentliche Meinung als Du denkst.

    Aber unabhängig von Martanteilen, Einfluss, etc.:
    in dem Moment, wo ich gezwungen werde, für ein Angebot zu bezahlen, will ich auch, dass meine Identität und Existenz (und die Millionen anderer GLBTI) nicht totgeschwiegen wird.

    Die bekommen von uns genauso viel Geld wie von jedem anderen auch - dann haben wir auch Anspruch auf seriöse Berichterstattung auch bei GLBTI-Themen.
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#15 Patroklos
  • 07.03.2015, 13:07h
  • "Insgesamt sollten diesen gesellschaftlichen Gruppen drei Sitze zugewiesen werden. Dafür wollen die Antragsteller erreichen, dass die katholische und evangelische Kirche statt zwei jeweils nur einen Vertreter in den Rat entsenden."

    Am besten wäre es, wenn die Kirchen KOMPLETT aus dem Gremium verschwinden würden!
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#16 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 07.03.2015, 19:08h
  • "Zu oft erleben wir, dass LGBT-Themen im öffentlich rechtlichen Rundfunk keine Rolle spielen. "

    So is es. Da muß mindestens einmal pro Woche und mindestens einmal im Monat zur Primetime ein Spielfilm und Dokumentation mit queeren Themen gezeigt werden.
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#17 hugo1970Ehemaliges Profil

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