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Kommentare zu:
Oklahoma: Parlament schafft standesamtliche Hochzeiten ab


#1 23476uhgfAnonym
  • 11.03.2015, 15:21h
  • Ende Juni 2015 ist der Spuk vorbei.

    Dann spricht der US Supreme Court sein Machtwort.

    Alles andere ist nur Rumgeplänkel und das letzte verzweifelte Aufbäumen von ewiggestrigen Arschlöchern.
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#2 J-eyeAnonym
  • 11.03.2015, 15:28h
  • Wow, eines muss man ihnen lassen: Um ihre verrückten Vorstellungen durchzusetzen greifen diese Menschen zu sehr kreativen Tricks. Nein, das ist keine Bewunderung, ich denke nur: "Was, wenn man all diese Energie in wirklich sinnvolle Dinge investieren würde, die die Menschheit weiterbringen?"

    Mal abgesehen davon, dass dieses Gesetz völlig wahnwitzig ist: Was ist mit Atheisten, dürfen die nicht mehr heiraten? Wenn man so sehr darauf beruht, dass die Ehe eine rein "geistliche" Geschichte ist, dann sollte man auch konsequent sein und ALLE Privilegien und Gesetze, die die Ehe betreffen abschaffen. Nur das wollen diese Gestalten natürlich nicht. Die Ehe sollte für jeden offen sein, ganz unabhängig von irgendwelchen kirchlichen (nicht-staatlichen) Institutionen und allen die gleichen Rechte liefern!
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#3 Markus44Anonym
  • 11.03.2015, 15:31h
  • Antwort auf #1 von 23476uhgf
  • "Ende Juni 2015 ist der Spuk vorbei. Dann spricht der US Supreme Court sein Machtwort. Alles andere ist nur Rumgeplänkel und das letzte verzweifelte Aufbäumen von ewiggestrigen Arschlöchern."

    --> Genauso ist es. Ich freue mich schon auf das Urteil des Supreme Court im Juni. So lange ist es bis dahin gottseidank nicht mehr.
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#5 lucdfProfil
#6 noch freiAnonym
#7 goddamn liberalAnonym
#8 RalfAnonym
  • 11.03.2015, 17:42h
  • Auf die Idee, die Zivilehe abzuschaffen und die Rechtslage einzuführen, wie sie in Israel besteht (nach altem osmanischen Recht werden dort Ehen ausschließlich von den Religionsgemeinschaften geschlossen, d.h. Ehen zwischen Atheisten oder zwischen Juden und Moslems sind verboten) muss man erst mal kommen. Das auch noch damit zu begründen, dass man Beamte schützen will, die ihre Beamtenpflicht verletzen, ist die Kapitulation des Rechtsstaats vor dem religiösen Extremismus. Damit ist Oklahoma der erste US-Staat, der die Eheschließung nach dem Gesetz des türkischen Sultanats regelt, d.h. das islamische Recht (Scharia) hält triumphalen Einzug in den USA.

    Übrigens: Israel erkennt unter Umgehung seiner Gesetze im Ausland geschlossene Ehen (auch gleichgeschlechtliche) an.
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#9 Gerd NunmehrAnonym
  • 11.03.2015, 17:42h
  • Antwort auf #6 von noch frei
  • Zu den feuchtesten Träumen tiefgläubiger katholischer Schwuler dürfte der gehören, dereinst vom Papst selbst getraut zu werden.

    Nunmehr macht sich die KPCh dafür stark, dass eine Trauung buddhistischer Schwuler durch den Dalai Lama traumbar bleiben soll.

    Diese Nachricht dürfte für das obere schwule Einkommens- und Besitzsegment nicht unwichtig sein. In Betracht kommen auch Meinungsumsätze religions-politischer Sprecher.

    Hintergrund:

    "Hintergrund des Streits über die Seelenwanderung sind Aussagen des Dalai Lama, dass es nach seiner Auffassung nicht unbedingt einen weiteren Dalai Lama geben müsse. Der 79-Jährige hatte in den vergangenen Monaten wiederholt gesagt, dass er seine politische Macht schon 2011 freiwillig abgegeben habe und die mehr als 500 Jahre alte Institution damit auch enden könne. Padma nannte diese Pläne am Montag "Blasphemie gegen den tibetischen Buddhismus".

    Der von Peking eingesetzte Vorsitzende des Regionalparlaments von Tibet, Padma Choling, sagte bezüglich der Reinkarnation "das hat nicht der Dalai Lama zu entscheiden".
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#10 PinoAnonym
  • 11.03.2015, 17:56h
  • Also zurück ins Mittelalter...

    Da wird der Supreme Court wohl auch noch ein Wörtchen mitzureden haben.

    Und hoffentlich auch die Heteros, die nicht kirchlich heiraten wollen oder mangels Mitgliedschaft nicht können.
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#11 HeinerAnonym
  • 11.03.2015, 17:58h
  • Die Homohasser wollen so fanatisch an Diskriminierung festhalten, dass sie sich verzweifelt auch noch an die letzten absurden Strohhalme klammern.

    Merken die eigentlich nicht, wie lächerlich die sich machen?
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#12 HonestAbeProfil
  • 11.03.2015, 18:05hBonn
  • Es ist gleichermaßen erschreckend wie ermüdend ... der durchschnittliche Republikaner ist in etwa vergleichbar mit unseren schärfsten AfDlern, der durchschnittliche Angehörige der Tea-Party-Bewegung bewegt sich irgendwo zwischen NPDler und völlig offen bekennendem Neo-Nazi. Es ist wahrlich eine andere politische Kultur auf der anderen Seite des Großen Teichs ... doch wenigstens hat das was bestürzend Ehrliches, während sich beispielsweise der (in ihrem Falle klar opportunistische) Homohass einer Angela Merkel hinter einem doch gar nicht so schlimm klingenden "Bauchgefühl" verbirgt.

    Ich kann nur hoffen, dass diese hasserfüllten Wahnsinnigen nicht den nächsten Präsidenten der USA stellen werden.
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#13 Patroklos
#14 LedErich
  • 11.03.2015, 18:29h

  • Prima, Homoreligion gründen und lustig heiraten. Dann muss selbst Oklahomo, äh -homa, die Ehen anerkennen :-)
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#15 David77Anonym
#16 nikolai
#17 chybrainProfil
  • 11.03.2015, 23:20hMünchen
  • Na, dann wird es ja nicht mehr lange dauern, bis konfessionslose Heteros und solche, die nicht kirchlich heiraten wollen, den Aufstand proben. Selbst wenn Teile der konservativen Bevölkerung dieses Vorgehen stützen, wird das einem größeren Teil vermutlich zu weit gehen.
    Andererseits: Wenn der Staat verpflichtet ist, kirchliche Ehen anzuerkennen, findet sich sicher ein geschäftstüchtiger Unternehmer, der mal schnell eben eine Religion gründen und schwule und lesbische Hochzeiten anbieten wird - und bei der Gelegenheit vielleicht auch gleich polyamore :-) Aber es kann natürlich sein, dass Letzterem ein Bundesgesetz entgegensteht. Vielleicht greift sogar Utah diese Idee auf, damit die Mormonen wieder polygam heiraten können.
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#18 SilencioProfil
  • 12.03.2015, 09:17hBerlin
  • Antwort auf #1 von 23476uhgf
  • Man muss hier aber einschränkend sagen, wenn der Bundesstaat tatsächlich die Ehe als einen rein religiösen Akt für alle durchziehen möchte, könnte hier die höchstrichterliche Entscheidung aus dem Hobby Lobby Case zutreffen, der doch religiösen Gruppen explizit Diskriminierung erlaubt.

    Interessant ist jedenfalls, wie weit die GOP geht, um Grundrechte auszuhebeln, nur um, wie sie doch selbst immer wieder auch als Ablehnungsgrund nannte, dass es sich doch eher um eine Minderheitengruppe handelt. Bei diesem Gesetz sind weit mehr Heterosexuelle betroffen...es ist langsam wirklich krank, was da abgeht.
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#19 Alter LiberalerAnonym
  • 12.03.2015, 09:54h
  • Die irren Rechten haben in diesem Punkt leider recht: Es war von vornherein falsch, die auf dem Standesamt beurkundete Partnerschaft zweier Menschen "Ehe" zu nennen. Es war aber leider notwendig, da es im 19. Jahrhundert darum ging, der Kirche den ganzen Bereich des Standesrechts zu entreißen. Damit die Entmachtung nicht ganz so auffiel, wurden vertraute Begriffe beibehalten.

    Es gibt ein öffentliches Interesse daran, daß Menschen rechtsgültig ihre Zusammengehörigkeit bekunden können, bspw. wegen Erbschaftsfragen. Dem Staat kann und sollte es aber völlig egal sein, welches Geschlecht diese Menschen haben.

    Die Ehe ist dagegen ein religiöses Instrument. Damit sollen sich die Religionsgemeinschaften herumschlagen, bitte ohne Auswirkungen auf das Zivilrecht.

    Natürlich ist das schlimm für die neobiedermeierliche Spießertunte, die immer von der Hochzeit in Weiß mit Täubchen, Bimmelbimmel und Kutsche geträumt hat, und glaubt, mit dem Höchstmaß der Anpassung an das kleinbürgerliche Ideal der Zwei-Eltern-mit-zwei-komma- drei-Kinder-Lebensgemeinschaft wäre der Gipfel der homosexuellen Emanzipation erreicht (keine Sorge, Mutti, ich bin zwar andersrum, kann aber trotzdem heiraten und dir Enkel schenken, also alles nur halb so schlimm). Aber diese Schwester und ihre Glaubensgenossen können dann ja ihre eigene Kirche gründen. Habe ich als Ungläubiger nichts dagegen.
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#20 nebenbeiAnonym
#22 USA HAsserAnonym
  • 12.03.2015, 16:19h
  • Ein Großteil der Amerikaner, der nicht in den großen Städten an den Küsten lebt, ist einfach nur dumm. War immer dumm und wird auch immer dumm bleiben.

    So einfach ist das. Komischerweise sind die Nachbarn im Norden in Kanada ja irgendwie verwandt, leben aber in einer derart offenen und toleranten Gesellschaft... Merkwürdig dass das blöde Pack in den USA davon nichts mitbekommt.
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#23 NilsAnonym
  • 14.03.2015, 09:05h
  • aha...anstatt kauft nicht bei Juden jetzt also verkauft nicht an Schwule... Nachtigall ick hör dir trapsen...
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