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Einzelkommentar zu:
Oklahoma: Parlament schafft standesamtliche Hochzeiten ab


#19 Alter LiberalerAnonym
  • 12.03.2015, 09:54h
  • Die irren Rechten haben in diesem Punkt leider recht: Es war von vornherein falsch, die auf dem Standesamt beurkundete Partnerschaft zweier Menschen "Ehe" zu nennen. Es war aber leider notwendig, da es im 19. Jahrhundert darum ging, der Kirche den ganzen Bereich des Standesrechts zu entreißen. Damit die Entmachtung nicht ganz so auffiel, wurden vertraute Begriffe beibehalten.

    Es gibt ein öffentliches Interesse daran, daß Menschen rechtsgültig ihre Zusammengehörigkeit bekunden können, bspw. wegen Erbschaftsfragen. Dem Staat kann und sollte es aber völlig egal sein, welches Geschlecht diese Menschen haben.

    Die Ehe ist dagegen ein religiöses Instrument. Damit sollen sich die Religionsgemeinschaften herumschlagen, bitte ohne Auswirkungen auf das Zivilrecht.

    Natürlich ist das schlimm für die neobiedermeierliche Spießertunte, die immer von der Hochzeit in Weiß mit Täubchen, Bimmelbimmel und Kutsche geträumt hat, und glaubt, mit dem Höchstmaß der Anpassung an das kleinbürgerliche Ideal der Zwei-Eltern-mit-zwei-komma- drei-Kinder-Lebensgemeinschaft wäre der Gipfel der homosexuellen Emanzipation erreicht (keine Sorge, Mutti, ich bin zwar andersrum, kann aber trotzdem heiraten und dir Enkel schenken, also alles nur halb so schlimm). Aber diese Schwester und ihre Glaubensgenossen können dann ja ihre eigene Kirche gründen. Habe ich als Ungläubiger nichts dagegen.
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