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- 27. Januar 2005 1 Min.
Madrid Die Spannungen zwischen der sozialistischen Regierung Spaniens und der katholischen Kirche wachsen. Nach Presseberichten vom Donnerstag bestellte das spanische Außenministerium in Madrid den Botschafter des Vatikans ein. Dem sogenannten Nuntius wurde "Befremden" über die Kritik von Papst Johannes Paul II. und das Verhalten der katholischen Kirche mitgeteilt. Der Papst hatte am Wochenende vor spanischen Bischöfen beklagt, in dem Land werde ein Laizismus propagiert, der auf eine Einschränkung der Religionsfreiheit hinauslaufe. Zuvor hatten bereits die Bischöfe andauernd die Regierung kritisiert, besonders da sie in Fragen wie Abtreibung und Homo-Ehe weite Liberalisierungen vornehmen will. Erst am Mittwoch hatte das einzige katholische Mitglied des Kabinetts, Verteidigungsminister Jose Bono, die Kirche zu weniger Einmischung aufgefordert. (nb)














