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  • 27. Januar 2005 8 1 Min.

Madrid Die Spannungen zwischen der sozialistischen Regierung Spaniens und der katholischen Kirche wachsen. Nach Presseberichten vom Donnerstag bestellte das spanische Außenministerium in Madrid den Botschafter des Vatikans ein. Dem sogenannten Nuntius wurde "Befremden" über die Kritik von Papst Johannes Paul II. und das Verhalten der katholischen Kirche mitgeteilt. Der Papst hatte am Wochenende vor spanischen Bischöfen beklagt, in dem Land werde ein Laizismus propagiert, der auf eine Einschränkung der Religionsfreiheit hinauslaufe. Zuvor hatten bereits die Bischöfe andauernd die Regierung kritisiert, besonders da sie in Fragen wie Abtreibung und Homo-Ehe weite Liberalisierungen vornehmen will. Erst am Mittwoch hatte das einzige katholische Mitglied des Kabinetts, Verteidigungsminister Jose Bono, die Kirche zu weniger Einmischung aufgefordert. (nb)

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#1 andyAnonym
  • 27.01.2005, 16:21h
  • die katholische kirche baut wie immer nur"sch.."sie hat schon vergessen , dass wir im jahre 2005 und nicht im 13.jahundert leben.sie mischt sich überall ein und selber ist steckt sie im sumpf!
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#2 GerdAnonym
  • 27.01.2005, 16:43h
  • Die Regierung von Zapatero in Spanien ist ein Glücksfall für homosexuelle Menschen.

    Und wiedereinmal ist es ein grosses Trauerspiel, das die katholische Kirchenleitung abliefert. Anstatt christliche Nächstenliebe zu predigen und partnerschaftliche Beziehungen zu fördern, greift sie homosexuelle Paare an. Traurig, traurig, ...

    Da lobe ich mir dann doch die altkatholische Kirche sowie viele evangelische Kirchen in Europa. Die EKD hat bereits 1997 und 2000 durch ihre Schriftsätze "Mit Spannungen leben" und "Verantwortung und Verlässlichkeit stärken" gelebte Homosexualität als ethisch verantwortbar und im Einklang mit der Bibel erklärt und in vielen ihrer Landeskirchen sind Segnungsgottes-dienste für homosexuelle Paare erlaubt.

    Wir werden die Rolle der katholischen Kirchenleitung bei der Erkämpfung unserer Rechte nicht vergessen....
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#3 ManniAnonym
  • 27.01.2005, 17:24h
  • Zapatero - ein Glücksfall für Europa !
    Endlich mal einer, der sich nicht von Lobbyisten und anderen unter Druck setzen läßt !
    Ich hoffe, die Spanier wissen ihn zu schätzen und unterstützen ihn.
    Ein Beispiel für alle Politiker Europas.
    (Die hinterm Teich kann man ja mom leider ganz vergessen.)
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