https://queer.de/?2340
- 27. Januar 2005 1 Min.
Washington US-Präsident George W. Bush hat die Bezahlung von Journalisten durch Mitglieder seiner Regierung kritisiert. Diese Praxis werde nicht fortgesetzt, sagte Bush am Mittwochabend in einer Pressekonferenz. Zuvor wurde ein zweiter Fall bekannt, in der Meinungsmacher bezahlt wurden - auch, um gegen die Homo-Ehe zu wettern. Gestern hatte Maggie Gallagher vom United Press Syndicate (UPS) eingeräumt, vom amerikanischen Gesundheitsministerium (!) 21.500 Dollar (rund 16.500 Euro) für Berichte erhalten zu haben, die sich gegen die Homo-Ehe richteten und für eine Verfassungsänderung "zugunsten" der Mann-Frau-Ehe warben. Im Magazin "National Review" hatte sie unter anderem geschrieben, eine Homo-Ehe sei schlimmer als Polygamie. Vor zwei Wochen war eine Zahlung von fast 250.000 Dollar an den Kolumnisten Armstrong Williams bekannt geworden, der ebenfalls heftigt gegen die Einführung von Homo-Ehen anschrieb. In der Pressekonferenz sagte Bush, die Presse müsse unabhängig bleiben. (nb)













