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  • 27. Januar 2005 9 1 Min.

Washington US-Präsident George W. Bush hat die Bezahlung von Journalisten durch Mitglieder seiner Regierung kritisiert. Diese Praxis werde nicht fortgesetzt, sagte Bush am Mittwochabend in einer Pressekonferenz. Zuvor wurde ein zweiter Fall bekannt, in der Meinungsmacher bezahlt wurden - auch, um gegen die Homo-Ehe zu wettern. Gestern hatte Maggie Gallagher vom United Press Syndicate (UPS) eingeräumt, vom amerikanischen Gesundheitsministerium (!) 21.500 Dollar (rund 16.500 Euro) für Berichte erhalten zu haben, die sich gegen die Homo-Ehe richteten und für eine Verfassungsänderung "zugunsten" der Mann-Frau-Ehe warben. Im Magazin "National Review" hatte sie unter anderem geschrieben, eine Homo-Ehe sei schlimmer als Polygamie. Vor zwei Wochen war eine Zahlung von fast 250.000 Dollar an den Kolumnisten Armstrong Williams bekannt geworden, der ebenfalls heftigt gegen die Einführung von Homo-Ehen anschrieb. In der Pressekonferenz sagte Bush, die Presse müsse unabhängig bleiben. (nb)

-w-

#1 WernerAnonym
  • 27.01.2005, 18:05h
  • Wer jetzt immer noch glaubt, ALLE Amerikaner seien frei, die Regierung wäre demokratisch und die Presse unabhängig, sollte endlich anfangen, nachzudenken.
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#2 WolfgangAnonym
  • 27.01.2005, 18:58h
  • Ich kann Werner nur recht geben ... aber wir sollten auch auf die europäische Presse achten. Wir sind auch hier dabei, "bezahlte" Journalisten zu bekommen.

    Die "Bezahlung" besteht heute in Europa aus Information und dem Vorsprung.

    Unser Kanzler macht es doch vor! Missliebige Journalisten werden nicht mehr in der Kanzlermaschine mit zu Terminen genommen - solange, bis sie wieder auf Kurs sind! Vergessen?

    Und Journalisten sind längst nicht mehr so unabhängig, wie vielleicht noch vor 20 oder 30 Jahren ... die Auflagen der Zeitungen sinken, die Kosten steigen, und die Zahl der (arbeitslosen) Journalisten ist auch gestiegen. Und ohne Vorwurf - für brotlose Menschen sinkt auch die Hemmschwelle in der Unabhängigkeit.

    Europa, und vor allem Deutschland, bewegt sich da auch auf Bananenrepublikniveau zu, es liegt an uns, dagegen zu steuern.

    Schaut doch mal genau hin, bei den Schlagzeilen ... nur das, was manchen Politikern in den Kram passt oder "en Vogue" ist, siehe Moshammer.
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#3 GerdAnonym
  • 27.01.2005, 20:35h
  • Ich möchte nicht in der Haut von Mary Cheney stecken...mir wäre schlecht, wenn mein eigener Vater für solche Regierungskampagnen gegen seine Tochter mitverantwortlich wäre...

    In der Familie von den Cheneys muss es doch katastrophal zwischen Vater und Tochter aussehen...

    Schade das nicht eine der beiden Töchter von Herrn Bush lesbisch ist....
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