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Einzelkommentar zu:
Sextrend Anilingus: Verpönt war gestern


#8 Anti-VernebelungAnonym
  • 15.03.2015, 15:03h
  • Der Autorin ist aber hoffentlich aufgefallen, dass "Anilingus"-Genuss für Männer weiterhin in keiner Weise im "Mainstream" angekommen ist?! Sondern dass die angebliche "Lockerheit" lediglich Bestandteil kapitalistisch getriebener, (hetero-) sexistischer Objektifizierungen von Frauen ist, die eben Darstellungen der zum allergrößten Teil Frauen erniedrigenden Pornoindustrie in den "Mainstream" tragen, um ihre Geschäftsmodelle "neu" (faktisch: immer aggressiver sexistisch, und heteronormativ sowieso) zu verpacken?

    Hier werden einmal wieder die gesellschaftlichen Verhältnisse ignoriert, die im Rahmen der immer aggressiver von den Massenmedien verbreiteten (Hetero-) Sexismen und einer Dauerobjektifizierung von Frauen auch immer wieder Pseudo-"Flexibilisierungen" beinhalten, in Wahrheit aber die herrschende Geschlechterordnung und sexuelle Normativität brutal zementieren. Wie in dem zitierten Film "Fifty shades of grey" wird dann das übliche bürgerliche Loblied auf angebliche "freie Entscheidungen" des Individuums gesungen, dabei ist es praktisch unmöglich, sich u. a. der Brutalisierung der allgegenwärtigen Heterosexismen und den damit verbundenen Prägungen, Programmierungen und Konformitätszwängen, von Kindesbeinen an, zu entziehen. All dies ist Teil kapitalistischer Ausbeutungs, Verwertungs- und Unterdrückungsmodelle, bei denen es um die Sicherung der Profite einiger Weniger geht, aber gewiss nicht um die freie und lustvolle Entfaltung von Sexualität.

    Sexuelle Emanzipation kann daher nur stattfinden, wenn - als Grundvoraussetzung - die beschriebenen gesellschaftlichen Verhältnisse nicht verklärt, sondern objektiv benannt und in diesem Bewusstsein angegriffen werden.
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