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Einzelkommentar zu:
Sextrend Anilingus: Verpönt war gestern


#12 NundeserAnonym
  • 15.03.2015, 17:53h

  • Bemerkt die Autorin des Artikels nicht ihren Fehler?
    Sie schreibt, dass Anilingus jetzt gang und gäbe wäre und die Heteronramitivität damit durchbrochen hätte...sie bringt aber nur Beispiele von Heterofrauen.

    Es bleibt weiter Heteronorm wenn nur Heterofrauen das für dich entdecken, bzw öffentlich zugeben das passiv zu machen.
    Solange bei Heteros einseitig ( fast) nur Frauen das machen/ davon berichten, zeigt es lediglich das sich der Kreis auf Heterofrauen erweitert hat. Die Heteronormativität wird dadurch aber nicht angekratzt.

    Es ist schön, dass immer mehr Heteros durch Medienberichte und Literatur zu (aus Sicht der Heteros) Experimente im Bett animiert werden und sich neues "trauen", aber so lange die Vorliebe des passiven Anilingus bei nur von Frauen begangen/ beschrieben wird und solange das seicht- biedere 50 Shades of gray werbewirksam dazu führen, dass sich nun Frauen im Bett passiver denn je dem Mann hingeben, hat man vielleicht innerhalb des Heterosexspielplatzes den Horizont erweitert, aber alles schön im heteronormen Rahmen, welcher trotz ( oder gerade wegen) der publicity- trächtigen, pseudogewagten Sexerläuterungen gänzlich unberührt bleibt.

    Wenn sich auch Heteromänner öffentlich zu passivem Anilingus "bekennen " oder darüber singen würden, wie es die Sängerinnen im Artikel tun, oder wenn Heteromänner öffentlich zugeben im Kuschel - SM Spiel mit der Freundin ( was ja jetzt in zu sein scheint) auch mal den passiven Part einzunehmen ( Dominas nach gibt es mehr devote Heteromänner als es durch die Medien den Anschein macht) oder wenn sich diese Männer auch nur trauen würden das der Freundin gegenüber zuzugeben...während bei Frauen kaum noch jemand geschockt ist, wenn sie gestehen devot zu sein, würden ( Hetero-) Männer für die gleiche Aussage belächelt...erst wenn es den unbeteiligten Mitmenschen nicht mehr so wichtig ist, ob eine Frau oder ein Mann devote Erlebnisse oder passive Praktiken in ihrem/ seinem Bett auslebt, dann kann man von davon sprechen dass Praktiken die bisher als queer galten, die Heteros erreicht haben und die Heteronormativität ein Stück weit aufgelöst würde...aber so nicht.

    Das scheint die Autorin nicht einmal zu bemerken. Auch der Hinweis im Text, das der Hintern als erogene Zone für jedermann gilt, ändert an dem von mir beschrieben nichts.
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