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Kommentare zu:
Sextrend Anilingus: Verpönt war gestern


#11 AgnostikerbaerAnonym
  • 15.03.2015, 16:02h
  • Antwort auf #4 von herve64
  • herve64 schrieb:

    "Und dass Anilingus, was in unseren Kreisen als Rimming bekannt ist, nun auch von Heti & Plethi 'entdeckt' wird (wie kommt sie eigentlich auf diesen Schwachsinn? Die kannten das auch schon lange, nur mit dem Unterschied, dass halt bisher nicht darüber gesprochen wurde), ist wohl vollkommen uninteressant."

    Bestimmte Sexualpraktiken wie etwa Cunnilingulus (neudeutsch: "eating pussy") soll es - geht man etwa nach den Forschungen des Ethnologen Hans Peter Duerr - in früheren Epochen (Mittelalter) de facto nicht gegeben haben. Duerr konstatiert das auch für den (hetero- wie homosexuellen) Anilingus, der nach Duerr im Mittelalter eher nicht vorkam.

    Was die Neuzeit angeht, kündet schon der heute altertümlich anmutende und früher u. a. unter Prostituierten verbreitete Ausdruck "Legionärsfranzösisch" (für Frau-Mann-Anilingus) von der Existenz dieser Sexualpraktik.
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#12 NundeserAnonym
  • 15.03.2015, 17:53h

  • Bemerkt die Autorin des Artikels nicht ihren Fehler?
    Sie schreibt, dass Anilingus jetzt gang und gäbe wäre und die Heteronramitivität damit durchbrochen hätte...sie bringt aber nur Beispiele von Heterofrauen.

    Es bleibt weiter Heteronorm wenn nur Heterofrauen das für dich entdecken, bzw öffentlich zugeben das passiv zu machen.
    Solange bei Heteros einseitig ( fast) nur Frauen das machen/ davon berichten, zeigt es lediglich das sich der Kreis auf Heterofrauen erweitert hat. Die Heteronormativität wird dadurch aber nicht angekratzt.

    Es ist schön, dass immer mehr Heteros durch Medienberichte und Literatur zu (aus Sicht der Heteros) Experimente im Bett animiert werden und sich neues "trauen", aber so lange die Vorliebe des passiven Anilingus bei nur von Frauen begangen/ beschrieben wird und solange das seicht- biedere 50 Shades of gray werbewirksam dazu führen, dass sich nun Frauen im Bett passiver denn je dem Mann hingeben, hat man vielleicht innerhalb des Heterosexspielplatzes den Horizont erweitert, aber alles schön im heteronormen Rahmen, welcher trotz ( oder gerade wegen) der publicity- trächtigen, pseudogewagten Sexerläuterungen gänzlich unberührt bleibt.

    Wenn sich auch Heteromänner öffentlich zu passivem Anilingus "bekennen " oder darüber singen würden, wie es die Sängerinnen im Artikel tun, oder wenn Heteromänner öffentlich zugeben im Kuschel - SM Spiel mit der Freundin ( was ja jetzt in zu sein scheint) auch mal den passiven Part einzunehmen ( Dominas nach gibt es mehr devote Heteromänner als es durch die Medien den Anschein macht) oder wenn sich diese Männer auch nur trauen würden das der Freundin gegenüber zuzugeben...während bei Frauen kaum noch jemand geschockt ist, wenn sie gestehen devot zu sein, würden ( Hetero-) Männer für die gleiche Aussage belächelt...erst wenn es den unbeteiligten Mitmenschen nicht mehr so wichtig ist, ob eine Frau oder ein Mann devote Erlebnisse oder passive Praktiken in ihrem/ seinem Bett auslebt, dann kann man von davon sprechen dass Praktiken die bisher als queer galten, die Heteros erreicht haben und die Heteronormativität ein Stück weit aufgelöst würde...aber so nicht.

    Das scheint die Autorin nicht einmal zu bemerken. Auch der Hinweis im Text, das der Hintern als erogene Zone für jedermann gilt, ändert an dem von mir beschrieben nichts.
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#13 GeorgFalkenhagenProfil
  • 15.03.2015, 18:26hBremen
  • Also, ich (65) kann mich noch gut daran erinnern, als mir - mit knapp 30 noch neu in der Szene - den Arsch leckte und mich dann küsste.

    Sein Kuss schmeckte mir überhaupt nicht. Mein Schwanz in seiner (Arsch-)Möse allerdings sehr!

    Ich fühlte mich bei diesem Gayschlechtsakt etwas vergewaltigt, war aber trotzdem froh, den süßen Typen doch noch erheischt zu haben. Viele andere folgten. Außer Frauen.
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#14 TheDadProfil
#16 Markus44Anonym
  • 15.03.2015, 19:01h
  • Also mein Ding ist Rimming eher nicht.

    Ich glaube sowieso ,dass der Analverkehr bei schwulen Paaren in den Medien und in den Pornos gegenüber dem Oralverkehr überbewertet ist.

    Beim Analverkehr braucht es halt vielmehr Vorbereitung und sehr vieles muss halt stimmen, damit es Spass macht...Oralverkehr und Wixxen ist halt unkomplizierter.

    Aber wer Rimming mag: logo der soll es auch machen.
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#17 Harry1972Profil
  • 15.03.2015, 21:01hBad Oeynhausen
  • Ich kannte mal eine Frau, die ihrem Ehemann begeistert den Arsch leckte.
    Sie schwärmte von dem "zarten rosa Fleisch" und er ging ab wie Schmidts Katze.
    Zehn Jahre ist das schon her...

    Also nix Neues.
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#18 MeineFresseAnonym
#20 GurkenhobelAnonym
  • 16.03.2015, 12:51h
  • Ich kann diese Aufregung nicht verstehen. Mir doch egal, was andere im Bett machen. Solange alle Beteiligten alt genug und einverstanden sind, so what, ihre Sache.
    Und was soll bitte dieser Artikel? Manche Hetero-Frauen finden es geil, die Rosette geleckt zu bekommen. Ja und? Wenn es ihnen Spaß macht und dem Partner/der Partnerin auch, wo liegt das Problem? Es wird in Liedern besungen. Ja und? Lasst die Leute doch darüber singen. Es tut keinem weh (außer vielleicht, wenn der Interpret nicht singen kann oder die Musik sich so anhört wie Baulärm, aber auch das liegt ja im Ohr des Zuhörers), also was solls?!

    Fazit: Werte Autorin, Toleranz sieht anders aus!
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