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Kommentare zu:
Ein Anti-Bildungsplan für Berlin und Brandenburg


#12 petzeAnonym
#13 Miguel53deProfil
  • 18.03.2015, 20:29hOttawa
  • Das ist Rollback in hoechster Vollendung. Die Schere im Kopf ersetzt die Auseinandersetzung und verhindert die Gestaltung einer echten Zukunft.

    Kaum ertraeglich, wie Politik von Interessenvertretern und -verbaenden, von Klerikalen und Rechten, wie ein Tanzbaer mit Nasenring vorgefuehrt werde.

    Aber "alles im Interesse unserer Kinder". So laecherlich, wie traurig. Da vergeht einem der letzte Optimismus.
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#14 TheDadProfil
  • 18.03.2015, 21:59hHannover
  • Antwort auf #1 von Klaro
  • Die Senatorin in Berlin für Bildung heißt seit 2011 Sandra Scheeres..

    Daran hat sich auch durch die Amtsübergabe von Wowereit an Michael Müller nichts geändert..

    Berliner Bildungspolitik hat auch nicht unbedingt viel mit der Bildungspolitik in Brandenburg zu tun, auch wenn die Bundesländer sich eng abstimmen, denn Bildungspolitik ist Ländersache..

    Wie kommt man auf die Idee der vorherige Senat hätte andere Prioritäten gesetzt als nun der Neue mit ""nämlich bei den Familien mit Kindern"" ?
    Das ist schon so absurd in sich, denn Familie ohne Kinder sind nicht die Klienten der Schulen und der Bildungspoltitk im Primar- und Sekundarbereich !

    ""Die gesellschaftlichen Experimente finden zur Zeit nicht in Berlin/Brandenburg statt, sondern in Baden-Württemberg.""..

    Zum einem ist Aufklärung kein "gesellschaftliches Experiment", sondern eine Notwendigkeit, denn was Kinder in der Familie nicht lernen können, sollen, dürfen, das müssen sie in der Schule lernen..

    Zum anderem ist es seit 2001 in Berlin und Brandenburg Realität gewesen das Kinder und Jugendliche an Schulen Aufklärungsunterricht erhalten der in B.-W. in der Art und Weise noch gar nicht stattfindet !

    Daher sollten sich Bildungsplan-Gegner erst einmal die Fakten zu Gemüte führen, und erkennen das seit 2001 weder in Berlin noch in Brandenburg ein Kind durch den Unterricht Schwul wurde, oder sich gar das Geschlecht ausgesucht hätte !
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#15 LorenProfil
  • 19.03.2015, 00:23hGreifswald
  • Die in Berlin (SPD + CDU) und Brandenburg (SPD + Die Linke) regierenden Landesparteien scheinen aus den Schuldiskussionen, die von den Bildungs(plan)gegnern in BW, NRW oder auch Niedersachsen für ihre reaktionären gesellschaftspolitischen Haltungen instrumentalisiert werden, den Schluss zu ziehen, dass ein Ausblenden des Themas "emanzipatorische Sexualerziehung" aus dem zukünftigen Rahmenlehrplan und damit aus der Schulwirklichkeit realpolitisch bequemer ist als eine humane und realitätsnahe Sexualerziehung.

    Es hat den Anschein als würden die Regierenden dort präventiv vor reaktionären gesellschaftlichen Kräften zurückweichen - auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler, denen Bildung, Erziehung und Persönlichkeitsförderung mutwillig vorenthalten wird.

    Da stellt sich die Frage, ob den Regierenden dort hinreichend bewusst ist, dass Politik sich nicht im Erreichen von Machtpositionen zu erschöpfen hat, sondern den Willen zur Gestaltung und das Gestalten auch gegen Widerstände erfordert.
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#16 Homonklin44Profil
  • 19.03.2015, 06:39hTauroa Point
  • Warum nur überrascht das nicht? ...

    Die Durchsetzung einer hetero-Homogenie ( blöde Wortschöpfung, ich weiß ) an den Schulen durch das Wegschweigen der Minderheiten passt zum allgemein rückwärts gewandten Trend.

    So signalisiert Deutschland : Wir bleiben den traditionellen Werten treu, auch wenn es nur in die Vergangenheit führen kann.

    Und die paar gleichgeschlechtlich orientierten SchulerInnen, Intersexuellen oder Transienten, die sich ohne jegliche Ansprechartner, ohne Rückenstärkung und ohne Begleitung wiederfinden, kann das Schulsystem anscheinend wegstecken. Selbst wenn sich welche davon umbringen mögen, weil sie von ihrem Erziehungs- und Bildungs-System im Stich gelassen werden...

    Traurige Welt, und das in der Hauptstadt.
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#17 Foxie
#18 userer
  • 23.03.2015, 12:08h
  • Antwort auf #14 von TheDad
  • TheDad: "Die Senatorin in Berlin für Bildung heißt seit 2011 Sandra Scheeres.. Daran hat sich auch durch die Amtsübergabe von Wowereit an Michael Müller nichts geändert.."

    Danke für den Hinweis! Dann ist ja klar, wie weit rechts die SPD schon immer gestanden hat, auch unter dem Katholen Wowereit, der Ratzinger seinen Lebenspartner beim Berlinbesuch in vorauseilendem Gehorsam "nicht zugemutet", also versteckt hat und der im Bundestag die Eheöffnung aktiv mitverhindert hat.
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#19 TheDadProfil
  • 23.03.2015, 17:46hHannover
  • Antwort auf #18 von userer
  • ""dem Katholen Wowereit, der Ratzinger seinen Lebenspartner beim Berlinbesuch in vorauseilendem Gehorsam "nicht zugemutet", also versteckt hat ""--

    Nun ja..
    Das kann man so sehen..
    Aber für Wowereit war das als Regierender Bürgermeister ein Pflichttermin..

    Ich glaube nicht das er sich da ernsthaft hätte verweigern können..

    Aber ich kann gut verstehen das er seinen Partner gefragt hat, und noch besser dass der sich geweigert hat analog wie die Gattin Kauder im Bundestag vorgeführt zu werden..
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#20 userer

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