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Kommentare zu:
Russland: "Kinder 404" vor Schließung


#1 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 21.03.2015, 10:11h
  • "Wenn diese Gruppe geschlossen wird, verlieren die Jugendlichen ihre einzige Möglichkeit, offen über sich zu sprechen und Ratschläge zu bekommen, die ihnen helfen. Das wäre eine Katastrophe!",

    Das ist ja, was die russische nomenklatura beabsichtigt, die Jungen Leute könnten ja zu denken anfangen und wer denkt ist der gefährlichste Feind eines barbarischen diktators und barbarischen diktatur.
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#2 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 21.03.2015, 10:15h
  • Der Bürgermeister von Kaliningrad, Alexander Jaroschuk, machte derweil am Freitag Schlagzeilen, als er meinte, das Russland ein cooles Land sei, das sich andere Länder noch zum Vorbild nehmen würden. Europa sei derzeit besessen von "Pädophilie, Gay-Paraden und Sodomie": "Wir werden noch Zeugen sein, dass sich nach zehn, zwanzig, dreißig Jahren alles ändert und jeder unserem Beispiel folgt." (nb)

    Ich kann nur noch mit dem Kopf schütteln, nicht wegen der dummheit (dumm sind die nicht) der hetzer sondern der dreistigkeit mit der sie ihre unmenschlichen Werte propagieren.
    Sollange diktaturen in der UNO sitzen wird sich auch für uns nie was ändern. Es ist einfach nur schade, das Menschen Menschen drangsalieren.
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#3 asdfAnonym
  • 21.03.2015, 10:32h
  • Jetzt wollen diese Faschisten auch noch das letzte Hilfs- und Beratungsangebot vernichten.

    Die wollen wirklich Homosexualität ausrotten...
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#4 hugo1970Ehemaliges Profil
#5 Micha StAnonym
#6 hugo1970Ehemaliges Profil
#7 standortvorteilAnonym
  • 21.03.2015, 17:53h
  • "Europa sei derzeit besessen von "Pädophilie, Gay-Paraden und Sodomie": "Wir werden noch Zeugen sein, dass sich nach zehn, zwanzig, dreißig Jahren alles ändert und jeder unserem Beispiel folgt." "

    Er geht davon aus, dass sich das Lohn- und Sozialgefälle des Alten Europas dem amerikanischen, osteuropäischen und asiatischen Gefälle nähert.

    Er spekuliert darauf, dass die heilige Familie und die Religionsgemeinschaft der letzte Rest einer zuverlässigen Sozialversicherung in Zeiten großer und kleiner Krisen ist.
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#8 goddamn liberalAnonym
  • 22.03.2015, 01:43h
  • Antwort auf #7 von standortvorteil
  • "und jeder unserem Beispiel folgt."

    Der russische Messianismus konnte schon vor 1917 die eigenen materiellen Defizite in spirituelle Vorteile ummünzen.

    Geist kann man nicht sehen und nicht essen, den Heiligen Geist des Heiligen Russlands sowieso nicht.

    Fakten helfen weiter:

    "Die heutige Russische Föderation ist, auch nachdem sie sich als Macht- und Territorialstaat berappelt hat, noch immer nur ein Staatswesen mit einem Sozialprodukt, vergleichbar dem Italiens, das zum übergroßen Teil aus Energie- und Rohstoffexporten generiert wird, in zweiter Linie aus Rüstungsgütern [...] Es hat sich in der Ära Putin bis tief in die Gesellschaft hinein remilitarisiert, nicht zuletzt in Form paramilitärischer, von Reservisten geführter, von Priestern gesegneter, von Geheimdienstlern instruierter Verbände, die jetzt auch das Rückgrat der Donbass-Verteidiger und Neurussland-Eroberer bilden."

    "Denn Russland als Gesellschaft schrumpft und keineswegs nur an seiner sibirischen Peripherie, sondern mitten in seinen Zentralprovinzen, in denen Zehntausende Dörfer verlassen sind und ehemalige industrielle "Monotowns" veröden. Die Bevölkerungszahl sinkt rapide, von den neunziger Jahren bis heute um acht Millionen. Diese demografische Abwärtsspirale ist mit den entsprechenden Phänomenen in den entwickelten Ländern Europas nicht zu verwechseln. Vielmehr kombiniert sich darin eine niedrige Geburtenrate mit der massiven Abwanderung gerade der jüngeren, gebildeten, städtischen Schichten (eine Million im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends), vor allem aber mit der fast auf afrikanischem Niveau stagnierenden Lebenserwartung der Männer, die wenig älter als 60 Jahre werden." (Die Zeit)

    Gut zusammengefasst wird das dann z. B. Im Human development Index u.a.

    Lenin lebte lange in München und Zürich. Heute ziehen viele junge Russen auch nach Westen. Die von Peter dem Großen gegründete Akademie der Wissenschaften wird neoliberal abgewickelt. Das ist der echte Geist Russlands, der als Dampf im Kessel von den Popen exorziert wird.

    Dumm buckelt besser.
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#9 Homonklin44Profil
  • 22.03.2015, 02:39hTauroa Point
  • Einfach nur traurig. Die gehen noch radikaler vor und glauben allen Ernstes, wenn sie die Sichtbarkeit ihrer LGBTIQ-Menschen vernichten, vernichten sie auch die Existenz dieser Menschen bzw. Jugendlichen.

    Wie der eine Junge schon meinte, seit es dieses Homo-Propaganda-Gesetz gäbe, würde man ihm an der Schule einbläuen, Menschen wie er existierten nicht.

    Man sollte in der ganzen Welt überall das Logo von den 404-Kindern an Flächen, Mauern und Wände sprayen, damit weitum sichtbar bleibt, was die in Russland unsichtbar machen wollen.
    Wohl wird es wenig bringen, an deren Politiker zu schreiben?

    Der blonde Junge konnte das Beste machen, nach Canada an die Uni zu gehen. Das wäre auch was für andere Betroffene. Sie würden als politisch Verfolgte wahrscheinlich sogar einen Sonderstatus zur Einwanderung erhalten. Ist die Frage, ab welchem Alter das geht.
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#10 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 22.03.2015, 09:19h
  • Antwort auf #9 von Homonklin44
  • "Das wäre auch was für andere Betroffene. Sie würden als politisch Verfolgte wahrscheinlich sogar einen Sonderstatus zur Einwanderung erhalten."

    Dan dürfte man auch keine konservative mehr wählen, so das auch queers Flüchtlinge als Flüchtlinge anerkannt werden.
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#11 kuesschen11Profil
  • 22.03.2015, 12:15hFrankfurt
  • Die russische Regierung mit ihrem diktatorischen Politikum baut strukturelle Gewalt gegen LGBTTIQ's auf.

    Das ist psychische Grausamkeit gegenüber der Menschlichkeit.

    So funktioniert deren Volksverhetzung und die politischen Kräfte entfernen sich Tag für Tag mehr von Demokratie.
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#14 fazit ex kbwAnonym
#16 geht gerade abAnonym
  • 22.03.2015, 18:37h
  • Antwort auf #14 von fazit ex kbw
  • "Dumm buckelt besser.""

    Es gibt ja noch einige, die den Zusammenhang zwischen der Art des Kalorienerwerbs, den Emanzipationsprozessen und des gesellschaftlichen Wandels kennen.

    Da wollen einige im sog. "Reich der Mitte" nicht mehr buckeln.

    Die Autoren zeigen dem Leser Veränderungen in der Struktur der chinesischen Arbeiterschaft auf, die die gesteigerte Nutzung von Robotern an den Produktionsfließbändern teilweise schlankweg notwendig mache. Beispielsweise formten junge Arbeiter historisch gesehen das Rückgrat der Fließband-Arbeiterschaft des Landes, aber viele, die zwischen 1990 und 1999 geboren wurden, scheuen nunmehr Arbeitsplätze im Fertigungsbereich zugunsten anderer Betätigungen.

    www.marketwatch.com/story/chinas-factories-are-building-a-ro
    bot-nation-2015-03-08


    Auszug:

    Zunächst ersetzten Roboter Arbeiter, deren Arbeitsplätze sie der Verschmutzung ausgesetzt hatten, wie zum Beispiel bei der Lackierung, oder verlangten, dass sie die gleiche Aufgabe wiederholen mussten Aber nach und nach wurden Roboter für Geschäfte eingesetzt, die Facharbeiter erfordern, wie Schweißer, weil sie kostengünstig sind. Gleichwohl haben einige Unternehmen ihre Fabriken automatisiert, weil sie einfach nicht genug Leute finden. Ein Manager der mittleren Ebene bei einem elektronischen Hersteller sagte, dass viele Unternehmen, die nicht in der Lage seien, Positionen zu besetzen, keine andere Wahl hätten, als Roboter zu installieren. Jeden Tag schmeißen Arbeiter hin, sagte er. Körperlich anspruchsvolle Aufgaben unter schwierigen Bedingungen oder Aufträge mit sich wiederholenden Prozessen sind für junge Arbeitnehmer viel weniger attraktiv als für die ältere Generation.
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#17 Homonklin44Profil
  • 22.03.2015, 18:50hTauroa Point
  • Geht das in Deutschland nicht? Also werden hier Queers bzw. GLBTI nicht als politische Flüchtlinge anerkannt?

    ... Wenn das mit der Wählerei nicht nur Theater für die Massen wäre. Tja. Da bräuchten wir eine interaktiv bestellte Basis-Demokratie anstatt eine elitäre Konzern-Heuchler-Zudiener-Oligarchie im Land, und müssten als souveräne Menschen auftreten. Aber ich glaube, das bleibt eher Utopie. Hier geht man lieber Wege, die zurück führen, anstatt vorwärts.

    Vielleicht wäre es auch gut, gleich mehrere Internet-Präsenzen zu schaffen, die 404 von außen unterstützen. Die können die Russen ohne Probleme nicht platt machen. Auch wenn ein Land Menschen verleugnet und unsichtbar halten will. Die Welt draußen beobachtet.
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