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Albus Dumbledore ist der Lieblingsrektor aller Harry-Potter-Fans. Bild: Warner Bros.

Auf Twitter hat J.K. Rowling mit wenigen simplen Worten gezeigt, wie man auf homophob angehauchte Fragen antwortet.

J.K. Rowling versteht nicht, warum manche Fans immer noch Probleme damit haben, dass Hogwarts-Rektor Albus Dumbledore schwul ist. Die 49-jährige Schriftstellerin hatte 2007 bei einer Lesung bestätigt, dass Dumbledore einst in Gellert Grindelwald verliebt gewesen ist (queer.de berichtete).

Ein weiblicher Fan fand das aber komisch und schrieb auf Twitter an Rowling: "Ich wundere mich darüber, dass Sie gesagt haben, Dumbledore sei schwul, weil ich ihn nicht so sehen kann."

Daraufhin die kurze wie geniale Antwort von Rowling: "Vielleicht weil homosexuelle Menschen einfach aussehen wie … Menschen."



In sozialen Netzwerken verbreitete sich die Antwort daraufhin wie ein Lauffeuer. Auch der weibliche Fan reagierte noch, sprach von einer "amazing answer".

Bereits im letzten Jahr hat eine italienisch-britische Studie herausgefunden, wie positiv der Einfluss von Rowling und ihrer fantasievollen Magierwelt ist: Junge Menschen, die Harry Potter bewunderten, haben demnach weniger Probleme mit Ausländern oder Homosexuellen (queer.de berichtete). Begründet wird das damit, dass die Buchreihe die negativen Auswirkungen von Diskriminierung zeige.

Homo-Hasser haben daher auch ein Problem mit Potter und Co.: So erklärte die katholische Aktivistin Gabriele Kuby in einem 2003 erschienenen Buch, Harry Potter sei ein "globales Langzeitprojekt zur Veränderung der Kultur". Kuby argumentiert, das Buch zerstöre die "Hemmschwelle gegenüber Magie wird in der jungen Generation", wodurch Kräfte in die Gesellschaft eindringen würden, "die das Christentum einst überwunden hat". Weiter schreibt sie: "Es ist ein Vergehen an der jungen Generation, sie spielerisch zur Magie zu verführen und ihre Phantasie mit Bildern einer Welt anzufüllen, in der das Böse regiert, eine Welt, die nicht nur als ausweglos, sondern als erstrebenswert dargestellt wird." (dk)

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#1 ursusEhemaliges Profil
  • 25.03.2015, 16:52h
  • if harry potter taught us anything, it's that no one deserves to live in a closet.
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#2 PatroklosEhemaliges Profil
#3 PinkPurpleBlue
  • 26.03.2015, 22:48h
  • Find ich gut.
    Scheint nur ne nachträgliche Charakterinterpreation zu sein.
    (In den Büchern war der Charakter halt so A-Sexuel wie man eben aus sicht des Schüler seinen Leher erleben sollte)
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