Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=23501
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Ein katholischer Theologe erklärt die homosexuelle Liebe


#1 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 29.03.2015, 16:50h
  • "dass somit auch die Liebe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern möglich sein muss."

    Was heißt hier "möglich sein muß", die muß nicht sein, das ist so und basta.

    Warum muß der Mensch immer was in Schubladen stecken?
    Kann man nicht der Dingen ihren Lauf lassen?
    Die Welt währe doch so schön, ohne diese "Dingenichtversteher", "Dingefalschversteher" die ich in eine hetzerschublade stecke.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 29.03.2015, 16:55h
  • "....Urbedürfnisse des Menschseins wider...."

    Die Tiere nicht zu vergessen, das beste Beispiel sind die Bonobo.
    Ausserdem sind die Bonobos ein gutes Beispiel, das es auch anderes als Gewalt gibt, nähmlich die Körperliche Nähe.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 29.03.2015, 16:58h
  • Das Buch muß man als wichtiges Lehrstück für die theologischen Fakultäten der ganzen Welt empfehlen oder besser noch erzwingen.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 goddamn liberalAnonym
#5 PFriedrichProfil
  • 29.03.2015, 19:41hTrier
  • Sicherlich ein schöner und dankenswerter theologischer Ansatz bei Wunibald Müller.
    Grundsätzlich steht für mich die Aussage des von Ratzinger geschassten Religionsphilosophen Eugen Drewermann, daß Religionen und Kirchen sich überhaupt nicht einzumischen haben, ob ein Mensch homo-, bi- oder sonstwie sexuell wird.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Homonklin44Profil
  • 29.03.2015, 22:28hTauroa Point
  • Also ich kann die Katholen an sich ja nicht(mehr) gut leiden, aber dieser hier zeigt recht gute Hoffnungen an, einen bemerkenswert fortschrittlichen Ansatz hervorzuheben. Das muss man trotz aller Widrigkeit, die Katholische zur Weltwirklichkeit sonst so zeigen, anerkennen. Der Autor begibt sich mit einer glaubenskritischen Ansage natürlich in die Pranke der Löwen in deren Höhlen!Ein Plädoyer für die Liebe...

    Löblicher Mut!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 ursus
  • 30.03.2015, 00:17h
  • weshalb genau war es noch mal so furchtbar wichtig für unsere heutige ethik, was ein wüstenvolk der bronzezeit dachte? oder ein legendärer wanderprediger der antike?

    für eine "ganzheitliche sicht" der homosexualität oder für deren selbstverständliche akzeptanz braucht kein mensch auf der welt, auch kein heterosexueller, eine pseudowissenschaftliche "theologische" herleitung. neugier und ein bisschen empathie reichen völlig aus.

    man kann natürlich auch die photosynthese mit alchemie "erklären". dazu muss man einfach nur alle lehrsätze der alchemie über bord werfen und durch die erkenntnisse moderner biochemie ersetzen.

    oder man nimmt eben gleich die biochemie.

    parallel kann man sicher auch aus den teils menschenverachtenden schriften des alten und neuen testamentes irgendwie eine menschenfreundliche botschaft herausdestillieren, die mit der ethik der neuzeit übereinstimmt. man muss nur eben ca. ein drittel rausfiltern oder zurechtbiegen und den rest durch die ethik der neuzeit ergänzen und diese kunstgriffe dann "theologie" nennen. das hat dann zwar mit der religion der bronzezeit bzw. antike nichts mehr zu tun, aber darauf kommt es ja, wenn ich das richtig verstehe, offenbar gar nicht an.

    oder man hält sich einfach von vornherein an eine humanistische weltsicht, deren menschenfreundlichkeit man nicht erst durch streichungen und semiologische taschenspielertricks herbeidichten muss.

    was ich für die würdigere und philosophisch redlichere lösung halte, muss ich nicht erklären.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Markus44Anonym
  • 30.03.2015, 03:18h
  • Na das ist ein Buch, das unbedingt Atheisten-Dad, strombolinie, ursus, usw. hier im Forum zu Weihnachten unter den Weihnachtsbaum als Buchgeschenk gelegt werden sollte.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 Patroklos
  • 30.03.2015, 09:49h
  • Wunibald Müller hat mit diesem Buch auf jeden Fall voll ins Schwarze getroffen! Vor allem sollte man's auch in anderen Sprachen übersetzen und jedem stockkonservativen christlichen Fundamentalisten unter die Nase halten! Besonders den C-Parteien in unserem Land und homophoben Schranzen wie die Kuby, von Storch und Konsorten ist die Lektüre um die Ohren zu schlagen!
  • Antworten » | Direktlink »
#10 stromboliProfil
  • 30.03.2015, 10:16hberlin
  • Antwort auf #8 von Markus44
  • Schon lobenswert das sich ein religiöser aufrafft über den tellerrand seiner glaubensniederungen hinausblicken zu wollen..
    Der mann sagt mir allerdings nichts neues, dass ich nicht schon aus eigener anschauung und erfahrung gewusst hätte..
    Es ist ein erstklässler-lehrbuch für religioten und glaubensabhängige...
    nicht mein thema , nicht mein leidenspaket, dass ich mit mir herum schleppen muss...

    Vieleicht entdeckst du ja für dich einige wahrheiten in der schrift, so z.b., dass man auch ohne "gott" die vorgeschlagenen wege gehen kann.
    Aber unsicher/labile kantonisten wie du, brauchen halt die führende hand ihrer hirten ...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#11 HonestAbeProfil
  • 30.03.2015, 10:20hBonn
  • Ich sag's mal so: Theologie ist so oder so eine Pseudowissenschaft und nichts weiter als Willkür und Lügerei. Von daher schadet es wohl nicht, wenn mal ein wenig zu unseren Gunsten gelogen wird, nicht wahr?

    Weitaus BESSER wäre es hingegen, Theologie als das auszumachen, was es wirklich ist: AUSGEMACHTER SCHWACHSINN!

    Und naja, unter diesem Gesichtspunkt sollte man schon fragen, ob man jetzt plötzlich einem Theologen zujubeln sollte, nur weil er ausnahmsweise eine Meinung vertritt, die einem angenehm erscheint.

    Oder anders ausgedrückt: Quatsch bleibt halt Quatsch. Ob es nun einem selbst angenehmer oder unangenehmer Quatsch ist, ändert nichts daran, dass es Quatsch ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#12 Markus44Anonym
  • 30.03.2015, 11:51h
  • Antwort auf #10 von stromboli
  • @stromoboline

    "Schon lobenswert das sich ein religiöser aufrafft über den tellerrand seiner glaubensniederungen hinausblicken zu wollen.."

    --> Da hat aber einer heute "Kreide gefressen". Da kennen wir Dich doch ganz anders hier im Forum.

    Tatsächlich es gibt also doch auch christliche Theologen und selbst in der RKK die LGBT-freundlich eingestellt sind. Wer hätte das gedacht....und dabei hast Du doch immer hier laut getönt, bei rkk Theologen gibst die nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#13 HonestAbeProfil
#14 stromboliProfil
  • 30.03.2015, 12:17hberlin
  • Antwort auf #12 von Markus44
  • schwester der vielnamigen einfalt, tjolimima44-88...

    liebstes schatzerl,
    ich habe nicht geschrieben, dass ich ihn für " LGBT-freundlich eingestellt" halte, sondern dass der über den sonstig üblichen religiösen tellerrand versucht hinwegzuschauen...
    zusatz: "" erstklässler-lehrbuch für religioten und glaubensabhängige..""

    Was sich an der bei dir auftretenden begeisterung für etwas eigentlich selbstverständliches wiederspiegelt..
    Endlich eine vorlage, an der du dich selbst erklären kannst.
    Eben aufklärung für anfänger .

    Diese religiösen/theologischen gehversuche in sachen sexualität und "sprituellen überbau's" kennt man und man kennt auch die wirkungsgrade solcher versuche...; sie verpuffen im religiösen nichts.

    Btw.. kleinvieh macht bekanntlich auch mißt; insofern sieht man gerne die bemühten anstrengungen auf eurer seite, die gegenwart in eure vergangenheit herüber zu holen..
    das kann nur in der gegenwart enden, dauert aber dank religiös beschränkter geisteshaltung eben länger als bei normalen, entreligionisierten menschen..

    Nun, wir haben 2000 jahre gewartet, wir werden auch die kommenden 2000 überleben&
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#15 ursus
#16 TheDadProfil
  • 30.03.2015, 15:02hHannover
  • Antwort auf #8 von Markus44
  • Den Sinn des Buches hast Du nicht verstanden..

    Es richtet sich zunächst an die Leute die Du hier als "Erneuerer der RKK" glorifizierst, und die dann doch nur ihre alten Hass-Tiraden in neue Wort-Schöpfungen gekleidet unter das gläubige Volk streuen..

    Und es richtet sich an Leute wie Dich, denn ihr seid es doch, die diese Sekten "von innen heraus" verändern wollt..

    Nichts was der Autor schreibt könnte mich noch irgendwie "überraschen", oder gar meine Haltung zum organisierten Verbrechen im Vatikan verändern..

    Zumal man zwar dem Autor konstatieren kann, sich eindeutig Gedanken darum gemacht zu haben, welche negativen Auswirkungen aus dieser propagierten "Lehre" ausgehen, er sich aber in keiner Weise damit beschäftigt hat, welche Gründe dahinter verborgen liegen..

    Worin liegt der Zweck das Religionen Menschen die von ihrem "Ideal" abweichen mit Hass überschütten und verfolgen ?

    In der Religion selbst liegt er nicht begründet, das kann man aus allen ursprünglichen Texten ableiten..
    Also muß sich der Zweck hinter den Leuten innerhalb der Institution verbergen..

    Der Österreichische Bischof Laun gab dazu die passende Antwort in einem Interview anläßlich seines "Jubiläums" :

    ""Was hat es mit Ihrer Haltung zur Homosexualität auf sich?

    Lesen Sie es bitte im Katechismus nach.
    Es ist meine Aufgabe, diese Lehre zu vermitteln und zu erklären.""..

    kurier.at/chronik/oesterreich/die-kirche-ist-eben-nicht-poli
    tisch-korrekt/122.034.138


    Wer nur die "Lehre" erklärt, nicht aber die Gründe die dahinter verborgen liegen, der hat wohl auch die Gründe nicht hinterfragt..

    Eine Ähnliche Antwort gab auch Adolf Eichmann im Prozess in Israel :
    "Ich habe nur Befehle ausgeführt"..

    So funktioniert dann Faschismus..

    Laun wird aber auch noch deutlicher :
    ""Vor einiger Zeit haben Sie das Schweigen gegenüber den "Gefahren" durch Homosexualität und Abtreibung mit dem Schweigen im Nationalsozialismus verglichen.

    Ich habe gesagt, es ist gefährlich, wenn man bestimmte Zeitströmung laufen lässt, ohne sie zu hinterfragen.
    Das Schweigen eines Bischofs wäre eine Sünde zum Beispiel gegenüber der Sexualisierung von Kindern in den Schulen oder der Abtreibung.
    Für die Kirche ist das Mord, in der EU redet man von einem Menschenrecht.
    Nur am Rande: Heute hätte man mich wahrscheinlich abgetrieben, weil ich mit einer Hasenscharte und einem Wolfsrachen geboren bin.""..

    Hier stilisiert sich der Bischof als Opfer..
    Denn "Heute" werden Kinder mit "Hasenscharte und Wolfsrachen" schon lange nicht mehr abgetrieben oder der Vernichtung preisgegeben..

    Das tat man genau in der Zeit, in der er geboren wurde..

    Nein, Heute treibt man mit dem Segen der RKK Menschen mit Trisomie 21 ab, und die beratenden katholischen Ärzte attestieren diesen Menschen die "lebens-unwertigkeit" allein aufgrund der Trisomie !

    Und bei Laun geht es noch schlimmer :
    ""Passen solche Ansichten noch in die heutige Zeit?

    Was "passt in eine Zeit"?
    Der Nationalsozialismus und der Stalinismus galten auch einmal als "zeitgemäß".
    Es gibt viele Dinge, die "zeitgemäß" sind, aber in Wahrheit ein Irrweg oder ein Werk des Teufels. Darauf müssen wir uns einstellen und entsprechend damit umgehen.""..

    Hier unterstellt Laun den LGBTTIQ´s und ihrem Kampf um Gleichberechtigung, aber auch den Frauen die mit dem Recht auf Abtreibung einen Teil ihrer Selbstbestimmung erhalten, eine Art "Zeitgeist" zu sein, eine "Mode-Erscheinung", bestenfalls vom "Teufel" geschaffen, und vergleicht sie mit dem Stalinismus und dem Nationalsozialismus, weil dieser Selbstbestimmung und dieser Gleichberechtigung die Menschen quasi nur "nachliefen"..

    Seinen eigenen Faschismus dagegen erkennt dieser Klerikal-Faschist einmal mehr nicht..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#17 Peter MocikatAnonym
  • 30.03.2015, 16:56h
  • Endlich wieder ein Theologe - sogar katholischer - der nicht den Heuchler-Schwachsinn sagt wie sonst zu lesen ist! Ganz klar kann man da ruhig den schönen und wichtigen Text in der Bibel - die auch manchen Unsinn durch Fälschungen hat - lesen.......Und wenn ihr alles habt, Weissagungen etc etc (abgekürzt) und hättet der Liebe nicht, wäret ihr ein tönend Erz!
  • Antworten » | Direktlink »
#18 ursus
#19 TheDadProfil
  • 30.03.2015, 17:59hHannover
  • Antwort auf #8 von Markus44
  • Nachtrag..

    Man sollte sich vielleicht auch mal mit dem Leben des Autor´s befassen..
    Bei Wikipedia finden wir dazu folgendes :

    ""1979 erlangte er die Diploma in Psychologie und 1978 in Theologie (Thema der Diplomarbeit: Priester als Seelsorger für Homosexuelle).""..

    Doktor-Arbeiten kann man in den Bibliotheken der Universitäten nachlesen..

    ""1984 promovierte er in Würzburg mit dem Thema Homosexualität Eine Herausforderung für Theologie und Seelsorge.
    Auslöser für Müllers Studienthemen und sein späteres Arbeitsgebiet war das jugendliche Bekenntnis eines seiner ältesten und engsten Freunde""..

    Man kann auch schlechter mit einer Freundschaft umgehen..

    ""Wunibald Müller ist seit 1986 mit Ilse Katharina Müller geb. Häuser verheiratet, sie haben zwei Kinder und leben in Würzburg.
    Ilse Müller ist Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie""..

    Interessante Biographie..

    Kommt aber noch besser :

    ""Wunibald Müller hörte während seines Studiums in Kalifornien, dass es in den USA spezielle Einrichtungen gibt (Houses of Affirmation), in denen sich Priester wegen psychischer und psychosexueller Probleme therapieren ließen. Die Vision, ein solches Haus der (Selbst-)Bekräftigung in Deutschland zu begründen, verwirklichte Müller in der Abtei Münsterschwarzach mit dem Recollectio-Haus (Recollectio (lateinisch) heißt etwa Versammlung). Dabei unterstützten ihn zunächst drei Bistümer, 2010 waren es acht Diözesen.""..

    Na Tjoli88 ?
    Kommt das Deiner "Beurteilung" dass die "überwiegende Zahl" des RKK-Klerus selbst Schwul ist irgendwie nahe ?

    ""Im Rahmen des Bekanntwerden von zahlreichen Fällen von Sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche Anfang 2010, erhielt das Recollectio-Haus höhere Aufmerksamkeit.
    Gemäß FAZ hat sich «kaum ein anderer seit Jahrzehnten so intensiv mit sexuellem Missbrauch, mit Pädophilie und Ephebophilie beschäftigt wie Müller auch und gerade im Zusammenhang mit Homosexualität und Zölibat»""..

    ""Die Langzeitkurse dauern acht bis zwölf Wochen.
    Geistlicher Leiter des Recollectio-Hauses ist Pater Anselm Grün""..

    Ein Mensch der die Grundhaltung "Nächstenliebe" und die Grundsätze der Benediktiner real lebt, was einem zumindest persönlichen Respekt abnötigt :

    ""Als Cellerar der Abtei Münsterschwarzach war Pater Anselm Grün bis Mitte Oktober 2013 für die finanzielle Grundlage der 20 Abtei-Betriebe (Gymnasium, Buchhandlung, Metzgerei, Bäckerei, Goldschmiede, Autowerkstatt, Verlag, Druckerei, Gästehaus, Recollectio-Haus, Landwirtschaft etc.) verantwortlich.
    Seine erfolgreiche schriftstellerische Tätigkeit trägt zum Unterhalt der Abtei erheblich bei. Dabei zeichne ihn, so der Benediktinerabt Notker Wolf, eine große persönliche Anspruchslosigkeit aus:
    Seine Bücher haben Millionenauflagen, er könnte sehr reich sein, aber er braucht für sich keine 50 Euro Bargeld im Monat.
    Nach eigenen Angaben investiert er auch erfolgreich in Aktien und Anleihen.""..

    Hätten wir es innerhalb der RKK-Strukturen mit überwiegend solchen Menschen zu tun, wir hätten wahrscheinlich weit weniger gesellschaftliche Probleme mit dem Klerus, als wir es mit Leuten wie Bischof Laun, Bischof Lovey, und seinen Kumpanen haben..

    War das jetzt mal "religions-freundlich" genug für Deine Ansprüche ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#20 niccinicciAnonym
  • 31.03.2015, 02:23h
  • schon witzig, wie einige atheisten hier wieder versuchen, religion und gläubige als unsinn abzustempeln und sie im besitz der alleinigen wahrheit wären. ganz ehrlich, so arrogant kann doch niemand sein. seit dem es menschen gibt, schon urvölker hatten ihre götter und glauben gehabt, und ihr meint wirklich, es gibt nichts, alles ist zufall und puff aus, das wars???

    akzeptiert zumindest, das es religionen schon gegeben habt, als ihr noch lange nicht hier ward und euch alle überleben werden. sie gehören zu unserem leben dazu, ist fester bestandteil von sehr vielen menschen und deshalb ist dieses buch auch eine prima geschenkidee. und ein kleiner blick über den eigenen horizont würde jedem atheisten mal sehr gut tun.
  • Antworten » | Direktlink »
#21 David77Anonym
#22 Harry1972Profil
  • 31.03.2015, 09:25hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #20 von niccinicci
  • Es geht überhaupt nicht darum, ob es irgendwelche Götter gibt sondern darum, daß Menschen im Namen ihrer Gottheiten anderen Menschen ins Leben pfuschen.

    Das ist die Unverschämtheit, die mich ärgert und wenn ich daran denke, wieviele Tote es alleine durch die Religion gegeben hat, dann habe ich jedes Recht, diesen Hokuspokus als Unsinn und die Gläubigen als arme Irre abzustempeln.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#23 userer
  • 31.03.2015, 09:30h
  • Antwort auf #20 von niccinicci
  • niccinicci: "schon witzig, wie einige atheisten hier wieder versuchen, religion und gläubige als unsinn abzustempeln ..."

    Schon witzig, wie einige Religioten hier wieder weinerlich flennen, ihnen ihre Psychodroge nicht wegzunehmen, damit sie auch zukünftig nicht denken müssen.

    Gewalt gegen Frauen ist auch "fester Bestandteil von sehr vielen Menschen", z. B. in Form von Berufsverboten in christlichen Kirchen. Das dürfte dir zufolge euch dann auch nicht genommen werden.

    Husch, husch zurück ins letzte Jahrtausend, Religiot, zum rituellen Verzehr von Menschfleisch und Menschenblut!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#24 HonestAbeProfil
  • 31.03.2015, 10:28hBonn
  • Antwort auf #20 von niccinicci
  • "religion und gläubige als unsinn abzustempeln"

    Zumindest die Offenbarungsreligion sind bezüglich deren Kerninhalten Unsinn, da es sich bei diesen lediglich um aus der Luft gegriffene Behauptungen handelt, die durch keine empirischen Beweise untermauert werden. Daher sollte man nicht daran glauben.

    "und sie im besitz der alleinigen wahrheit wären"

    Tue ich nicht, ich bin agnostischer Atheist. Die einzigen, die die alleinige Wahrheit für sich beanspruchen sind Religionen.

    "ganz ehrlich, so arrogant kann doch niemand sein."

    Religionen sind so arrogant. Es ist ein Grundpfeiler der meisten Glaubenssysteme.

    "seit dem es menschen gibt, schon urvölker hatten ihre götter und glauben gehabt"

    Ja und? Das sagt NICHTS über den Wahrheitsgehalt dieser Glaubensvorstellungen aus. Im Gegenteil: Die Tatsache, dass es so viele, oftmals grundverschiedene, Religionen gibt, ist eines der besten Argumente gegen Religion. Wer hat nun Recht? Die Vorstellungen der meisten Religionen schließen sich gegenseitig aus.

    "und ihr meint wirklich, es gibt nichts, alles ist zufall und puff aus, das wars???"

    Eine derart simplistische Falschdarstellung der atheistischen Position hat keine Antwort verdient.

    "akzeptiert zumindest, das es religionen schon gegeben habt, als ihr noch lange nicht hier ward und euch alle überleben werden."

    Akzeptiert!

    "sie gehören zu unserem leben dazu"

    Zu meinem nicht und es ist mein Recht davon in Ruhe gelassen zu werden. Nennt sich übrigens Religionsfreiheit.

    "und ein kleiner blick über den eigenen horizont würde jedem atheisten mal sehr gut tun."

    Die meisten Atheisten waren mal religiös. Die Horizonterweiterung gelang durch das Ablegen der Religion. Probier's doch einfach auch mal!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#25 TheDadProfil
  • 31.03.2015, 13:00hHannover
  • Antwort auf #20 von niccinicci
  • ""akzeptiert zumindest,""..

    Wie lustig..
    Ins Weihwasser gefallen ?

    Wenn hier jemand einen "Blick über den Tellerrand" nötig hat, dann doch wohl die so genannten "Gläubigen", die sich anmaßen von anderen zu verlangen an deren Geistwesen glauben zu müssen, um deren Einfältigkeit in Gänze verstehen zu können..

    Das es Religionen gibt ist nicht das Problem..

    Das Problem ist das Gläubige dieser Religionen immer glauben, es müßten sich alle dieser Religion unterordnen..
    Selbst diejenigen, die gar nicht an diesen Humbug glauben..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#26 Augusto
  • 31.03.2015, 15:56h
  • Bah, ist das ekelhaft, wie hier die Humanisten und die Christen aus ihren Löchern kriechen und sich gegenseitig begeifern - ohne, dass man den Eindruck hätte, jemand von ihnen hätte den ARTIKEL überhaupt gelesen. Überschrift überflogen und los geht das ewig gleiche Geseiere... Habt ihr nix anderes zu tun? Lasst doch einen jeden, wie er muss und will...
  • Antworten » | Direktlink »
#27 HonestAbeProfil
  • 31.03.2015, 18:12hBonn
  • Antwort auf #26 von Augusto
  • "ohne, dass man den Eindruck hätte, jemand von ihnen hätte den ARTIKEL überhaupt gelesen"

    Für deine Eindrücke kann ich nichts. Ich zumindest habe den Artikel durchaus gelesen und meine Kritik dazu abgegeben. Die allgemeine Diskussion über Religion brach erst danach los. Vielleicht solltest du dir hingegen mal die Mühe machen, sämtliche Kommentare zu lesen, bevor du andere hier (egal ob jetzt Atheisten oder Christen) so unverschämt aburteilst.

    "Lasst doch einen jeden, wie er muss und will..."

    Das ist in diesem Falle leider nicht möglich, weil organisierte Religionen einen einfach nicht in Ruhe lassen. Sie lassen keine Gelegenheit aus, ihr Weltbild und ihre moralischen Vorstellungen anderen aufzwingen zu wollen. Deshalb muss diesen bei jeder Gelegenheit vehement widersprochen werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#28 ursus
  • 31.03.2015, 18:41h
  • Antwort auf #26 von Augusto
  • >"wie hier die Humanisten und die Christen aus ihren Löchern kriechen"

    ich wohne nicht in einem loch und laufe meistens aufrecht.

    wer mir gern eine lehrstunde in respektvoller kommunikation erteilen will - dafür bin ich durchaus offen -, sollte die bitte überzeugender einleiten.

    zum stichwort "jeden lassen, wie er will" hat HonestAbe schon das richtige gesagt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#29 Miguel53deProfil
  • 04.04.2015, 00:09hOttawa
  • Antwort auf #8 von Markus44
  • Die brauchen das nicht, weil sie sich laengst vom Korsett der Religion befreit habe. Und weil sie mit Sicherheit alle deutlich christlicher denken und handeln - und das als Nicht-Christen - als Sie mit Ihrem verschlissenen Christen-Faehnchen. Sie sind nur ein kleiner Pseudo-Christ, dem in Wirklichkeit nichts wichtiger ist, als das Portemonnaie und das "haben, haben, haben." Von der Besserwisserei, wider jeden besseren Wissens gar nicht erst zu reden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#30 Miguel53deProfil
#31 Miguel53deProfil
  • 04.04.2015, 00:28hOttawa
  • Antwort auf #11 von HonestAbe
  • Ich sp sage es mal so. Fuer manche Menschen ist der Glaube ein Trost. Und wenn ein Glaube einem Menschen hilft und dann auch noch fuer ein friedliches Miteinander sorgt, will ich das gern respektieren.

    Und wenn dann ein Theoretiker einer dieser Religionen seinen "gelehrten" Mitbruedern und den Schwestern aufzeigt, wie falsch sie liegen und was Liebe eigentlich bedeutet, dann kann ich das als Atheist nur begruessen.

    Damit stimme ich nicht in den Jubel ein, denn dazu gibt es keinen Anlass. Aber ich kann doch die Qualitaet eines sochen Christenmenschen wahrnehmen und - wie gesagt - den und das begruessen.

    Es ist nicht gaenzlich hoffnungslos in dieser Welt. Ist doch schon mal was.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#32 Miguel53deProfil
  • 04.04.2015, 00:55hOttawa
  • Antwort auf #12 von Markus44
  • Ursus und Loren. Schaut Euch den Start in diesen Kommentar an. Eine vielfach gewaehlte Form. Wie soll man da mit Respekt reagieren? Vom undifferenzierten und inhaltslosen Text gar nicht erst zu reden. Man erkennt sofort, er hat nie einen der Kommentare von stromboli gelesen und/oder verstanden.

    Erst nach mehrfachen erfolglosen Hinweisen und sogar der mehrfachen freundlichen Bitte, auf dieses kindische Spiel zu verzichten, damit man ihn zumindest ein bisschen noch respektieren kann, bin ich zeitweilig zu meiner persoenlichen Ansprache gekommen. Aber eben nur zeitweilig. Das ist Kinderkram, den man irgendwann beendet.

    Nicht so dieser Mensch.

    Das, gepaart mit den teilweise hanebueschenen Kommentaren, inklusive boesartiger Anmerkungen bestimmten Menschen gegenueber, haben mich so zornig werden lassen.

    Dieser Mensch ist im Herzen boese und das ist gepaart mit Dummheit. Wie soll man da freundlich bleiben?

    Ihr versucht es. Doch habt Ihr irgendetwas veraendern koennen? Nein. Denn es bleibt bei immer den selben falschen Behauptungen.

    Er hat mich in einem Kommentar mal beschuldigt, ich waere sicher einer der Nazis gewesen, die die Kreuze aus den Schulen geholt haetten.

    Ich ihm belegen koennen, dass dieses Ereignis nur ein oertliches Geschehen war, zudem von der RKK nach dem Krieg deutlich aufgebauscht. Zudem habe ich ihm deutlich gemacht, dass meine Eltern als ueberzeugte Katholiken erbitterte Nazi-Gegner waren und sie ihr Leben riskiert haben. Und auch, dass es in meiner Familie einen Holokaust-Ueberlebenden gab.

    Glaubt Ihr, unser frommer Christ waere darauf mit einem Wort eingegangen? Geschweige denn, haette sich entschuldigt?

    Es tut mir leid. Aber hier kann ich nicht mehr mit Respekt oder Freundlichkeit reagieren. Das ist ein unbelehrbarer Poebler, an dem nichts, aber auch gar nichts christlich und gut ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#33 Miguel53deProfil
#34 Miguel53deProfil
  • 04.04.2015, 01:11hOttawa
  • Antwort auf #20 von niccinicci
  • Ist doch hier vorher schon gesagt worden. Diejenigen, die Du hier angreifst, haben die Erkenntnis aus diesem Buch doch laengst. Das Buch ist fuer diejenigen geschrieben und deshalb sinnvoll, die immer noch Homosexualitaet verdammen. Und dazu Gott und die Bibel missbrauchen.

    Dein Angriff verpufft deshalb im leeren Raum.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#35 Miguel53deProfil
#36 Homonklin44Profil
  • 04.04.2015, 12:30hTauroa Point
  • Bin ich grundsätzlich auch der Ansicht, dass Quatsch auch Quatsch bleibt, wenn man ihn anders aufpoliert als wie gehabt.

    Aber der Mut, überhaupt das zu versuchen, wäre unter Katholischen so, wie wenn man als Muslima auf dem Bazar in Teheran im Bikini rumliefe.

    Die meisten Katholen sind horizonttechnisch so begrenzt wie Pygmäen, die man vor eine CnC-Fräse stellt, und von denen man erwartet, ein Werkstück von bester Qualität zu schaffen.

    (Nicht dass ich jetzt was gegen Pygmäen hätte, auch die studieren heute und haben was von der Welt gelernt...)

    Theologie -- ja, ist eine Pseudologie, oder bestefalls sowas wie mythologisch inspirierte Literatur-Runde. Dennoch kann man den Versuch eines Beschränkt-Horizontlers anerkennen, der einen Blick aus dem geistigen Korsett heraus wagt. Für Ganzwelt-Fans ist das nix. Für den Katholiken vielleicht der erste Schritt auf dem Mond, wer weiß?
  • Antworten » | Direktlink »
#37 Harry1972Profil
#38 TheDadProfil
  • 04.04.2015, 20:49hHannover
  • Antwort auf #33 von Miguel53de
  • Mein Verweis bezog sich auf das wirtschaftliche Handeln des Paters innerhalb des Ordens..

    Die Antwort des Paters auf die Frage hier ist nicht einmal schlecht..für einen Katholiken innerhalb eines Ordens..

    Es gibt tatsächlich vernünftig handelnde Menschen dort..
    Das habe ich auch nie in Zweifel gezogen..
    Trotzdem will ich mit der Institution nichts zu tun haben..
    Bin ich jetz wieder der Böse ?
    -lol-
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#39 TheDadProfil
#40 Miguel53deProfil
  • 05.04.2015, 00:27hOttawa
  • Antwort auf #38 von TheDad
  • Gar nicht. Ich will mit der Institution auch nichts zu tun haben. Doch bei einem Menschen, wie diesem Autor, halte ich es mit Jesus. "Ich freue mich mehr ueber einen, der umkehrt, als ueber 1000 Gerechte."

    Sprich, mir ist ein Katholik lieber, der einen offenen Geist zeigt, als all die "Pharisaeer", die sich als Christen bezeichnen und von Liebe reden. Und dann Schilder hochhalten mit "Jesus hates faggs".

    :-) :-) :-)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#41 HonestAbeProfil
  • 05.04.2015, 18:06hBonn
  • Antwort auf #31 von Miguel53de
  • "Ich sp sage es mal so. Fuer manche Menschen ist der Glaube ein Trost."

    Natürlich, aber dennoch ist es eine Lüge und sich dafür zu entscheiden hat natürlich Konsequenzen. Angenommen ich würde jemandem das Wissen vorenthalten, dass er eine tödliche Krankheit und nur noch 6 Monate zu leben hat um ihn zu "schonen", was hätte ich dann erreicht? Ich hätte ihm einfach seine Entscheidung genommen, wie er die letzten 6 Monate seines Lebens verbringen möchte! Es ist aber nicht an mir dies zu entscheiden und auch nicht an irgendwelchen Priestern und Pfarrern, die mit einer Lüge wie dem Versprechen eines ewigen Nachlebens ohne Leid zwar "trösten", doch kann das natürlich dazu führen, dass derart "getröstete" (oder besser "vertröstete") den Blick auf das einzig entscheidende verlieren: Ihr eigenes Leben im Diesseits, denn wir wissen ja noch nich mal ob es so etwas wie ein Jenseits überhaupt gibt. Plausibel ist es jedenfalls nicht.

    "Und wenn ein Glaube einem Menschen hilft und dann auch noch fuer ein friedliches Miteinander sorgt, will ich das gern respektieren."

    Ich hingegen denke, im Glauben an das Irrationale selbst liegt das eigentliche Problem. Es ist natürlich schön, wenn Menschen sich willkürlich aufgrund ihres Glaubens für Gutes entscheiden, doch genauso kann man sich aufgrund desselben Glaubens willkürlich für etwas Schlechtes entscheiden. Ich empfehle da einfach mal die Willkür zu beenden. Es ist weitaus besser sein Verhalten auf das Fundament der Rationalität zu stellen und von diesem ausgehend vernünftige moralische Grundsätze anzunehmen, die sich aus unseren menschlichen Bedürfnissen herleiten lassen.

    "Und wenn dann ein Theoretiker einer dieser Religionen seinen "gelehrten" Mitbruedern und den Schwestern aufzeigt, wie falsch sie liegen und was Liebe eigentlich bedeutet, dann kann ich das als Atheist nur begruessen."

    Wolltest du statt "Theoretiker" nicht "Theologe" schreiben?
    Ein Theoretiker ist ein katholischer Theologe natürlich schon üblicherweise, wenn es um Sexualität geht. Besser wäre hier wie so oft einfach die Bedürfnisse all jener zu berücksichtigen, die davon unmittlbar betroffen sind. So ist das Ganze nichts weiter als merkwürdig anmutende Gehirnakrobatik. Man muss ja nur den Katechismus der Katholischen Kirche lesen. Dieses üble Geschwurbel ist wahrlich kaum auszuhalten und für den Laien auch oftmals völlig unbegreiflich. Der Witz ist natürlich: Dies soll so sein! Damit wollen die Autoren verschleiern, dass sie in Wirklichkeit von all diesen Dingen keinerlei Ahnung haben.

    "Aber ich kann doch die Qualitaet eines sochen Christenmenschen wahrnehmen und - wie gesagt - den und das begruessen."

    Wie gesagt, ich denke man sollte sehr vorsichtig sein, wenn man es mit Menschen zu tun hat, die ihr Weltbild willkürlich formen und dann auch noch über ein ausgeprägtes Sendungsbewusstsein verfügen. Die Aussage mag im vorliegenden Falle angenehm erscheinen, doch die Herleitung und Begründung der Aussage ist keinen Deut besser, als die jener Theologie, welche Menschen wie uns verdammt. Ich hingegen sage: Schluss mit dieser Willkür und her mit einem echten rationalen Weltbild, in dem vernünftigerweise sämtliche menschlichen Bedürfnisse einen Platz haben, die niemand anderem schaden.

    "Es ist nicht gaenzlich hoffnungslos in dieser Welt."

    Das ist es zum Glück sowieso nicht, aber ich werfe meine Hoffnung nicht darauf, dass Religionen vielleicht mal menschenfreundlicher werden, wenn ihnen danach ist, sondern empfehle eine Abkehr von jeder Art von willkürlichen Weltbildern und das schließt eben "gute" willkürliche Weltbilder konsequenterweise mit ein.
    Der Grund für meine Härte ist folgender: Wenn man Systeme im Kern verändern will, ist es wichtig die Ursachen anzugehen und nicht darauf zu bauen, dass es in der Konsequenz irgenwann besser wird. Diese kann sich nämlich jederzeit wieder ändern, wenn die Ursachen - in diesem Fall die Willkürlichkeit - unverändert bleiben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#42 HonestAbeProfil
#43 Miguel53deProfil
  • 05.04.2015, 20:38hOttawa
  • Antwort auf #41 von HonestAbe
  • Ich sage das, was ich sage, allein deshalb, weil ich im Leben das Glueck hatte, wirklich gute Christen zu treffen. Menschen, die sich ganz und gar an die guten Stellen ihrer Lehre hielten und keinerlei Vorurteile und Engstirnigkeit mit sich herum schleppten.

    Diese Persoenlichkeiten waren dementsprechend auch kritisch ihren Kirchen und Kirchenfuehrern gegenueber. Sie waren Trost und Hilfe fuer so manche Menschen, die religioese Erklaerungen suchten und offenbar brauchten. Warum soll ich das nicht respektieren? Und warum nicht einen - meinetwegen - theologischen Theoretiker, der ein offenbar positiver Querdenker ist?

    Natuerlich gibt es immer Hoffnung. Warum soll es die nicht auch fuer Religionen geben - und sich nicht auch wuenschen, wenn doch deutlich ist, dass man den Glauben an einen Gott nicht ausrotten kann?

    Ich teile diesen Gott-Glauben nicht. Und bin in der Bewertung ganz auf Deiner Linie. Und ich bekaempfe Religionen da, wo sie Macht- und Alleinvertretungsansprueche stellen. Doch da, wa sie den Menschen positiv handeln und leben lassen, respektiere ich das.

    Und hier in Kanada spielt z.B. der Einfluss der Religionen eine deutlich geringere Rolle, als in Deutschland z.B. Wenn ueberhaupt! Und das ist, so meine ich, fuer beide Seiten gut. Auf diese Weise beschraenken sich die Kirchen hier auf das, was sie eigentlich tun sollten. Und das ist meine angesprochene Hilfe und Trost, die manche Menschen eben im Glauben an ein hoeheres Wesen suchen. Den spenden sie und das ist alles.

    Damit kann ich leben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »

» zurück zum Artikel