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Kommentare zu:
Malta beschließt fortschrittliches Gesetz für Trans- und Intersexuelle


#1 FelixAnonym
  • 02.04.2015, 12:45h

  • Das ist schon ein guter Anfang. Jetzt muss aber unbedingt auch noch die volle rechtliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben folgen.
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#2 Patroklos
#3 TheDadProfil
  • 02.04.2015, 16:05hHannover
  • ""Bei der Parlamentswahl in Malta 2013 gewann die Labour Party mit 54,8 Prozent erstmals seit 15 Jahren wieder die Mehrheit im Parlament. Die Nationalist Party hingegen erreichte nur 43,3 Prozent""..

    Kaum sind die Sozialdemokraten irgendwo am Werk verändern sich die Gesetze..

    Jetzt das fortschrittliche Gesetz zu Trans- und Intersexualität, vergangenes Jahr die ELP inklusive Adoptionsrecht..

    Und das ausgerechnet im katholischtem Land außerhalb des Vatikan..
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#4 FreeyourgenderProfil
  • 02.04.2015, 20:49hBamberg
  • Besonders hervorzuheben ist das Operationsverbot für Intersexuelle,
    und zwar solange, bis diese Menshen sich selbst dafür oder dagegen entscheiden.
    Dass dieses Verbot nicht bereits Standard in Ländern ist,
    in denen Menschenrechte und Humanismus gepredigt werden,
    ist für FreeYourGender absolut indiskutabel.

    www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?f=521&t=728#p1
    298
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#5 PeerAnonym
  • 02.04.2015, 20:50h
  • Antwort auf #3 von TheDad
  • "Kaum sind die Sozialdemokraten irgendwo am Werk verändern sich die Gesetze.."

    Tja, in anderen Ländern sind die Sozialdemokraten auch noch Sozialdemokraten.

    Im Gegensatz zu Deutschland wo seit Gerhard Schröders Neuausrichtung der "Neuen Mitte" die Sozialdemokraten eine Mischung aus neoliberalen Marktradikalen und machtgeilen Unions-Schoßhündchen geworden ist.
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#6 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 02.04.2015, 21:40h
  • "Malta beschließt fortschrittliches Gesetz für Trans- und Intersexuelle"

    So is es!
    Es ist immens wichtig, das die betroffenen Menschen, frei entscheiden können wie sie leben wollen mit oder ohne Geschlechtsanpassung.
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#7 yelimSEhemaliges Profil
  • 03.04.2015, 16:00h
  • Antwort auf #4 von Freeyourgender
  • Absolut.

    Jeder chirurgische Eingriff stellt ohne ausdrückliches Einverständnis des Patienten eine (schwere) Körperverletzung dar - von gefährlichen Notfällen einmal abgesehen. Diese geschlechtsbestimmenden OPs sind noch dazu schwere Körperverletzung an Neugeborenen, die in jedem Fall besonders schutzbedürftig sind. Völlig unhaltbar. Indiskutabel.

    Malta, kleiner Stein im Mittelmeer - dicker Stein im Brett.
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#8 Carsten FAnonym
  • 04.04.2015, 08:37h
  • Bezüglich Trans- und Intersexualität ist Malta jetzt schon mal deutlich weiter als Deutschland, wo CDU, CSU und SPD weiterhin alles daran setzen, auch den kleinsten Fortschritt zu blockieren.

    Jetzt müsste Malta noch schwule und lesbische Paare gleichstellen (Eheöffnung, Adoptionsrecht, etc.), einen funktionierenden Diskriminierungsschutz einführen und mit Bildungsprogrammen für mehr Aufklärung sorgen.
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#9 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 04.04.2015, 09:05h
  • Antwort auf #8 von Carsten F
  • "wo CDU, CSU und SPD weiterhin alles daran setzen, auch den kleinsten Fortschritt zu blockieren."

    Leute gewöhnt Euch ab, die SPD als Verräterpartei in einem Zug mit den Unionen und FDP zu nennen.
    Ich selber bin auch enttäuscht von der SPD, aber wir dürfen Sie nicht noch weiter schwächen in dem wir Sie verteufeln. Ob es uns passt oder nicht, wir brauchen Sie.
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#10 MarekAnonym
  • 04.04.2015, 14:57h
  • Antwort auf #9 von hugo1970
  • "Ob es uns passt oder nicht, wir brauchen Sie."

    Wofür brauchen wir die SPD?

    Dass sie wieder mal der CDU/CSU zur Macht verhilft, obwohl es im Bundestag eine deutliche Mehrheit links der CDU/CSU gibt?

    Oder damit sie der CDU/CSU hilft, uns weiter zu unterdrücken und wie Untermenschen zu behandeln?

    Oder damit sie uns "100% Gleichstellung" verspricht und dann 0% umsetzt und uns sogar schadet?

    Oder damit sie wieder das Thema Homorechte vor lauter Geilheit auf Ministersessel als erstes in den Koalitionsverhandlungen aufgibt?

    Oder damit rückgratlose Opportunisten wie Manuela Schwesig oder Andrea Nahles zu einem Zeitpunkt, wo Homorechte längst aufgegeben wurden, uns weiterhin weismachen, sie würden dem nicht zustimmen. Und dann lassen sie sich mit Ministersesseln kaufen und stimmen wohl zu?

    Oder weil die SPD uns noch heute für dumm verkaufen will und uns weismacht, das alles wäre zu unserem Wohl gewesen und eigentlich stünden sie ja auf unserer Seite?

    Ganz ehrlich:
    ich sehe keinen einzigen Grund, wofür wir die SPD brauchen würde. Im Gegenteil: ich sehe 100 gute Gründe, warum diese Wahlbetrüger nicht mehr zu stark werden sollten.

    Machtgeile Opportunisten und Mitläufer, die für den eigenen Vorteil Homohass unterstützen sind genauso schlimm wie die Radikalen, die das wollen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#11 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 04.04.2015, 15:15h
  • Antwort auf #10 von Marek
  • Erstens hab ich geschrieben, das auch ich enttäuscht bin, aber deshalb nicht gegen sie schreib, sondern meinen Mund bzw. meine Finger still halt, denn jede Äußerung gegen die SPD spielt in die Hand der konservativen.

    Zweitens bin ich seit ca. zwei Bundestag Wahlperioden kein SPD Wähler mehr sondern Grünenwähler, aber ... siehe oben.
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#12 MarekAnonym
  • 04.04.2015, 15:28h
  • Antwort auf #11 von hugo1970
  • Nein!

    1. Wenn man uns diskriminiert, dürfen wir da nicht still halten! Egal ob diese Diskriminierung aus Überzeugung oder "nur" aus Machtgeilheit und Opportunismus geschieht.

    Das wäre ja sonst eine seltsam unterwürfige Haltung: "Die diskriminieren uns zwar, aber lasst uns brav dazu schweigen". Das könnte der SPD so passen.

    2. Das spielt nicht in die Hände der Konservativen, sondern eher in die Hände von Grünen und Linkspartei. Jemand, der jetzt von der SPD enttäuscht wurde, wird jetzt sicher nicht aus Frust über die SPD plötzlich die Union wählen. Das wäre ja Pest statt Cholera. Aber in einer Demokratie gibt es ja noch mehr Alternativen... Und dann werden enttäuschte LGBT-Wähler der SPD nicht statt der SPD die Union wählen, sondern eben Grüne und Linkspartei.
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#13 SebiAnonym
  • 04.04.2015, 15:35h
  • Antwort auf #9 von hugo1970
  • "Ob es uns passt oder nicht, wir brauchen Sie."

    Irrtum!

    Nicht wir brauchen die SPD, sondern die SPD braucht uns!

    Die Wähler können sich aussuchen, wen sie wählen. In einer Demokratie gibt es genug Parteien zur Auswahl. Aber eine Partei kann sich nicht aussuchen, wer sie wählt. Parteien sind auf den Wähler angewiesen - nicht umgekehrt!

    Und wo die SPD ohne uns steht, sehen wir ja im Moment: bei 20-25 %.

    Wenn die den mehrfachen Wahlbetrug und den entstandenen Schaden wenigstens halbwegs wiedergutmachen wollen, müssen die erst mal abliefern. Auf deren Gelaber fallen wir nicht mehr rein. Solange es keine Taten statt nur Worte gibt, bleiben die unwählbar! Punkt!
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#14 David77Anonym
  • 04.04.2015, 15:50h
  • Antwort auf #13 von Sebi
  • Aber welche Alternativen gibt es denn, damit die CDU endlich mal abgewählt wird?
    Mit der Linke will man nicht regieren und die Grünen werden das Ergebnis von BW bundesweit leider nie holen können. Und eine absolute Mehrheit mit den Grünen als stärkste Kraft und SPD als kleinerer Partner wird es nie geben, erst recht nicht ohne die Linke. Was bleibt denn dann als kleineres Übel übrig?
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#15 MarekAnonym
  • 04.04.2015, 15:56h
  • Antwort auf #14 von David77
  • "Aber welche Alternativen gibt es denn, damit die CDU endlich mal abgewählt wird?"

    Aber die SPD ist ganz sicher nicht diese Alternative, da die ja die CDU weiterhin an der Macht hält, selbst wenn es eine Mehrheit links der Union gibt.

    Wer SPD wählt, wählt indirekt die CDU/CSU.
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#16 stromboliProfil
  • 04.04.2015, 15:57hberlin
  • Antwort auf #9 von hugo1970
  • Wir brauchen sie noch..??
    jaja, als junior partner für eine rot-grün hellrote koalition...
    bei 20%+ wäre sie ein stabiler partner, so wie sie es für die cdu derzeit ist.
    Und dank mangel an eigenem program ist sie in jedwege koalition einfügbar.. dass macht sie geschmeidig nach allen seiten hin.

    Hugo, ich versteh deinen einwand und muss dich doch darauf hinweisen: wenn wir der spd nicht sagen wohin ihr zukünftiger kurs gehen soll, woher soll sie sonst ihre inspiration her bekommen..
    Aus den eigenen reihen kommt seit 1972/76 keine einzige nennenswerte gesellschaftliche veränderung, die man als sozial und gut bezeichen kann..
    radikalenerlass, agenda 2010 sind die hervorstechenden leistungen, die ihnen ohne abstriche tatsächlich bleibend zugeschrieben werden können...
    Das soziale querfront'ler und fdp-anhänger wie tinnitus den begriff alter, von ihrer spd entäuschter sozis für sich okkupieren ( "wer hat uns verraten.. ") zeigt nur, wie unspezifisch und beliebig die sozialdemokratie heute geworden ist...
    Jeder beliebige politclown darf für sich sozialistische demokratische wut über die eigene partei aneignen.
    Querfrontspektakel muss man in einzeln bekämpfen, nicht noch die sich selbst desavouierende partei schützen wollen...

    Ich glaub die partei braucht die demütigung der wahlen und die aus der mitte sozialbewusster kommende ausgrenzung, um sich aus ihrer schmidt-schröder agenda verabschieden zu können.
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#17 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 04.04.2015, 16:03h
  • Antwort auf #12 von Marek
  • "Wenn man uns diskriminiert, dürfen wir da nicht still halten! "

    Völlig richtig, aber im hetzerischem Ton gegen sie zu hetzen bringt uns auch nicht weiter.

    "Jemand, der jetzt von der SPD enttäuscht wurde, wird jetzt sicher nicht aus Frust über die SPD plötzlich die Union wählen."

    "Und dann werden enttäuschte LGBT-Wähler der SPD nicht statt der SPD die Union wählen, sondern eben Grüne und Linkspartei."

    Darauf würde ich jetzt nicht wetten, es gibt genug konservativ sozialisten und die Wechselwähler auf keinen fall zu vergessen und die was zu Hause bleiben schon gar nicht.
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#18 stromboliProfil
  • 04.04.2015, 16:09hberlin
  • ups nicht zu vergessen..
    herzlichsten dank an das parlament in malta!

    zeigt den eurotümmelnden allmächtigdeutschen, was europäischer geist sein kann.
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#19 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 04.04.2015, 16:10h
  • Antwort auf #13 von Sebi
  • "Und wo die SPD ohne uns steht, sehen wir ja im Moment: bei 20-25 %."

    Eben!!
    Ich hab auch nie gesagt, Ihr müßt diese Partei wählen, ich sag nur, wir müßen uns im Ton gegenüber der SPD mäßigen.
    Wenn Ihr meine Kommentare, nach den letzten Bundestagswahlen gelesen habt, dan habt Ihr bestimmt gelesen, das ich dort ungefähr folgendes gesagt habe, die SPD braucht sich nicht zu wundern, wenn sie weiter so macht das die Grünen sie überholen.
    Aus unserer Sich, währe es gar nicht verkehrt, wenn die Grünen den Kanzlerposten stellen würden, aber auf absehbarer Zeit eher nicht.
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#20 David77Anonym
  • 04.04.2015, 16:11h
  • Antwort auf #15 von Marek
  • "Wer SPD wählt, wählt indirekt die CDU/CSU."

    Ja, aber doch nur, weil es wegen ZUWENIG Wählern eben nicht für eine eigene Mehrheit (mit den Grünen) reicht.
    Wie soll denn endlich mal ein Wechsel stattfinden, wenn die Wähler wegbleiben, anstatt eben Grüne zu wählen, und so das gleiche Lager zu stärken?
    Und wenn es für rot-grün wieder nicht reicht, dann stünden auch die Grünen als potentieller Partner der CDU zur Verfügung.
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#21 hugo1970Ehemaliges Profil
#22 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 04.04.2015, 16:15h
  • Antwort auf #16 von stromboli
  • "Hugo, ich versteh deinen einwand und muss dich doch darauf hinweisen: wenn wir der spd nicht sagen wohin ihr zukünftiger kurs gehen soll, woher soll sie sonst ihre inspiration her bekommen.. "

    völlig richtig, muß man deswegen auf den Tisch hauen wie bei den Stammtischen?
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#23 hugo1970Ehemaliges Profil
#24 stromboliProfil
  • 04.04.2015, 16:23hberlin
  • Antwort auf #17 von hugo1970
  • aber hugo,
    die konservativ sozialisten ( das hast du treffend ausgedrückt!) sind doch mittlerweile die stammwählerschaft der spd...
    Was da von grün und linken noch rüberblättert ist der prozentpunkte nicht wert...
    Mitte haben sie keine mehr die sozial sich nennen liese, sondern es sind die verbliebenen liberaldemokraten, rechten grünen und "linken unionisten, die da unterschlupf suchen.

    Was von der linken rüberkommt, ist der verantwortungsaffine realpolitische teil, der andererseits so natürlich die linke-linke insgesamt schwächt.
    Insgesamt also kein wirklicher zuwachs zu verzeichnen.

    Die these es gäbe keine von der spd entäuschten zukünftigen cdu-wähler, wird in den wahlanalysen der letzten jahre wiederlegt..
    Wo einen profunden unterschied entdecken zwischen einer sozialdemokratrisierten cdu und einer neoliberalisierten spd..
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#25 stromboliProfil
  • 04.04.2015, 16:32hberlin
  • Antwort auf #22 von hugo1970
  • ich denke ich habe mich genügend von den stamtischparolisten abgegrenzt.. und mein einwand, nur wirkliche sozialdemokraten haben das recht sich von ihrer partei verraten zu fühlen, entstammt historischen wie gegenwärtigen erfahrungen.
    Das da querfrontler ihr spielchen treiben wollen, lässt sich nicht verhindern.

    Vergleicht man die ergebnisse des zwergstaates Malta mit dem des führungsansprucherhebenden ( steinmeier - gabriel im bundestag zur rolle der brd in europa..) deutschland, darf man ruhigen gewissens sagen: wer hat uns verraten : christ&sozialdemokraten!
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#26 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 04.04.2015, 17:04h
  • Antwort auf #25 von stromboli
  • "deutschland, darf man ruhigen gewissens sagen: wer hat uns verraten : christ&sozialdemokraten!"

    Ich bin der Meinung, das die Wähler eine größere Schuld am Verrat haben, warum?
    Warum wählt die fast Mehrheit der Wähler die Konservativen nur weil die besser lügen können.
    Ich komm zurück was ich vor einem oder zwei Tagen geschrieben hab, wir müßen die nächsten Wahlen links wählen, das die Konzerne und die Konservativen sehhen, das es nicht mehr einfach ist uns Wähler so dreist zu belügen.
    Das größte Problem ist, das viele Angst um ihren sogenannten Wohlstand haben, was interessiert mich der Grieche oder Kenianer sollange es mir gut geht ist es mir scheiß egal was anders wo passiert, sollen die sich doch die Köpfe einschlagen.
    Wir queers dürfen nicht nur auf unsere "Probleme" beschränken.
    Wahre Demokratie ist, wo man frei denken kann und jeder leben kann so wie er es will oder richtig hällt sollange er nicht einen anderen Menschen einzuschränken versucht.
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#27 YannickAnonym
  • 04.04.2015, 17:30h
  • Antwort auf #16 von stromboli
  • Sehe ich auch so:
    irgendwo um die 20% wäre für die SPD ideal. Dann können die in einer rot-rot-grünen Koalition Mehrheitsbeschaffer sein (was sie ja so gerne sind und wo sie ja auch keinerlei inhaltliche Anforderungen oder grundsätzliche Prinzipien haben). Aber dann wären sie kleiner als Grüne und Linke zusammen und könnten auf jeden Fall in Homofragen keinen Schaden anrichten, sondern stimmen dann genauso aus Machtgeilheit dafür, wie sie jetzt aus Machtgeilheit dagegen stimmen.

    Das ist das schöne bei prinzipienlosen Parteien, denen es nur um Macht geht.

    Aber für dieses Szenario braucht die SPD keine schwul-lesbischen Stimmen. Im Gegenteil: die würden nur die Gefahr einer erneuten CDU-Regierung erhöhen. Schwul-lesbische Stimmen sind besser bei Grünen und Linksparteien aufgehoben, die sich wirklich für uns einsetzen und nicht nur davon reden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#28 YannickAnonym
  • 04.04.2015, 17:34h
  • Antwort auf #17 von hugo1970
  • 1. Nicht wir hetzen, sondern die Homohasser hetzen. Dank der Protegierung der schwarz-roten Bundesregierung.

    2. Du glaubst doch wohl nicht wirklich, dass ein GLBTI-Wähler, der sich wegen genau diesem Thema von der SPD abwendet, dann plötzlich die Union oder die FDP wählt, wo es wieder genau dasselbe gibt.

    Wenn wirklich die Homopolitik der Grund ist, nicht mehr SPD zu wählen, dann können diese Wähler gar nicht Union oder FDP wählen, sondern nur Grüne, Linkspartei, o.ä.

    Und bei Wählern, die die SPD aufgrund anderer gebrochener Versprechen (von denen es genug gibt) nicht wählen, werden sich auch bei Union, FDP und AfD nicht wiederfinden.
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#29 WahlbetrugAnonym
#30 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 04.04.2015, 17:57h
  • Antwort auf #28 von Yannick
  • "Wenn wirklich die Homopolitik der Grund ist, nicht mehr SPD zu wählen, dann können diese Wähler gar nicht Union oder FDP wählen, sondern nur Grüne, Linkspartei, o.ä."

    Will ich doch hoffen, denk aber an unsere queer.de kommentator hetzer a la Markus...., und wie sie alle heißen wollen.
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#31 hugo1970Ehemaliges Profil
#33 capitalismoAnonym
  • 04.04.2015, 18:41h
  • Antwort auf #32 von Szenario
  • Das Office of Financial Research, eine dem US-Finanzministerium angegliederte Forschungsstelle, folgerte aus der Entwicklung des Aktienindex S &P 500, dass die Lage auf den US-Aktienmärkten mittlerweile mit den Mustern von 1929, 2000 und 2007 vergleichbar ist. Es drohe ein größerer Abschwung, wenn nicht sogar ein Crash. Unter der Überschrift Quecksilber-Märkte schreibt der Autor: Quecksilber-Märkte können ganz schnell von Ruhe in Turbulenz umschlagen.

    Einem Bericht der Financial Times vom 24. März 2015 zufolge warnen einige Fondsmanager, dass es seit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers im September 2008 und dem Einfrieren der Geldmärkte im August 2007 keine derart weit verbreitete Besorgnis über die Beschaffenheit der Märkte für festverzinsliche Papiere [Anleihen] gegeben hat. Die Preise für Anleihen seien deutlich gestiegen, weil Investoren sich mit dem billigen Geld der Zentralbanken vollgestopft hätten. Der Autor befürchtet, dass es zu einer Liquiditätsklemme kommen könne, wenn sie alle gleichzeitig zum Ausgang rennen.

    Am Tag zuvor gelangte die Europäische Zentralbank in ihren Prognosen zu dem Schluss, dass ihr Programm der quantitativen Lockerung, mit dem in den nächsten 18 Monaten mehr als 1 Billion Euro in die Finanzmärkte gepumpt werden sollen, praktisch keine Auswirkung auf die Beschäftigung haben werde. Die Arbeitslosenrate werde auch nach Ablauf des Programms noch bei über zehn Prozent liegen.

    Der Haupteffekt der quantitativen Lockerung besteht darin, die europäischen Aktienkurse in die Höhe zu treiben. Sie sind dieses Jahr bisher schneller gestiegen als in den USA, obwohl die europäische Wirtschaftsleistung immer noch niedriger liegt als 2007. Die Investitionen in die Realwirtschaft liegen sogar 25 Prozent unter dem Vorkrisenniveau.

    Während die Wirtschafts- und Finanzelite sich weiter bereichert, werden der Arbeiterklasse ständig neue Sozialkürzungen aufgezwungen. Die Diktate der Finanzoligarchie in Griechenland sind der vollendete Ausdruck eines globalen Programms: die erzwungene Verarmung und das Aushungern immer breiterer Schichten der Bevölkerung.

    www.wsws.org/de/articles/2015/03/26/grow-m26.html
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#34 TheDadProfil
#35 AGENDA 2020Anonym
#36 Miguel53deProfil
  • 06.04.2015, 23:51hOttawa
  • Antwort auf #23 von hugo1970
  • Das Problem mit dem Personal gilt inzwischen fuer saemtliche Parteien. Das ist zum Teil schockierend zu beobachten. In der CDU hatte Kohl jegliche Konkurrenz gnadenlos ausgemerzt. Da blieb am Ende nur die einaeugige Mutti, die jetzt als Koenigin unter Blinden ihre Kuechenpolitik betreibt.

    Dieim uebrigen laut einem gewissen M. aus dem Muensterland LGBT-freundlich ist.

    Wenn eine solche grosse und bedeutende Entscheidung in einem kleinen katholischen(!) Land wie Malta moeglich ist, warum dann nicht in Deutschland?

    Da sei CDU/ CSU vor, die - wo doch so hinter der ELP stehend - die SPD mit ihrer Schwulenpolitik ausgeblockt hat. (Und wo der dicke Gabriel gleich den Schwanz eingezogen hat.) Und warum sie das tut, dafuer gibt es viele Gruende. Nicht zuletzt der, dass die Konservativen alles, was sie irgendwie verhindern koennen auf diesem Gebiet, verhindern. Solange es geht. Zwar ohne Argumente. Doch wofuer auch, wenn man Mutti, Kauder, Seehofer, die Schwaben, die Junge Union usw. hat!

    Hauptsache die Maut, die es mit Angela nicht geben sollte, setzen der Alexander und sein Hotti durch. Schwerpunkte muessen schliesslich sein!

    Daran sieht man, wie Expertenmeinungen in der Politik nicht zaehlen. Wohl aber Willen (ich will, ich will, ich will aber) und Levitius. Und das tut weh. Wenn auch auf ganz unterschiedliche Weise.
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#37 Miguel53deProfil
  • 07.04.2015, 00:07hOttawa
  • Antwort auf #29 von Wahlbetrug
  • Ginge es danach, muessten saemtliche Parteien eingestampft und durch neue ersetzt werden. Es ist doch so, Markus44. Wahlversprechen sind derartig oft und von allen Parteien, die in Regierungsverantwortung kamen, gebrochen wurden, dass dieser Satz gegen die SPD allein die Absicht des Schreibers erkennen laesst.

    Wer das wie Sie immer wieder und wieder schreibt, will nicht tiefer in die Materie dringen, sondern ist ein billiger Propagandist. Ein infamer dazu. Denn das Recht zu einem solchen Satz hat nur jemand, der innerhalb der SPD versucht hat aktiv zu sein und sie auch gewaehlt hat.

    Sie haben beides nicht. So, wie Sie auch lediglich hier als Phrasendrescher aktiv sind. Aber ganz gewiss nirgend sonst in unserer Gesellschaft je fuer diese aktiv waren, sind oder sein werden.

    So oft Sie auch das Gegenteil behaupten werden!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#38 Markus44Anonym
  • 23.04.2015, 01:27h
  • "Die Bundesregierung hat sich bislang aber geweigert, ein neues Gesetz zu beschließen. "

    Stimmt !

    Aber gleichwohl gelten die maßgeblich von Sabine Augstein erkämpften Urteile am BVerfG und jeder transsexuelle Deutsche kann sich auf diese Urteile des BVerfG berufen.

    Daher hier ein Dankeschön an Sabine Augstein.
  • Antworten » | Direktlink »

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