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Kai Wegner ist seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages. Im vergangenen Jahr wurde er von CDU/CSU-Fraktionschef Volker Kauder zum "Beauftragten für große Städte" ernannt (Bild: CDU Berlin)

  • 06. April 2015 39 2 Min.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Wegner hat seiner Partei ein "Imageproblem" diagnostiziert. Die Union wirke "häufig alt, grau, verstaubt, sehr konservativ", sagte der Großstadtbeauftragte der Bundestagsfraktion laut einer dpa-Meldung.

Die Lebenswirklichkeit in Städten sehe mit vielen Alleinerziehenden, gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften und Patchwork-Familien anders aus als sich das mancher Unions-Politiker wünsche, erklärte Wegner, der auch Generalsekretär des Berliner CDU-Landesverbandes ist. "Wir müssen für alle Gruppen Angebote machen. Das haben wir in den letzten Jahren nicht so glaubwürdig gemacht, dass man uns das abnimmt. Wir müssen einen Imagewechsel einleiten."

Die CDU sei die letzte große Volkspartei in Deutschland, so der verheiratete Vater eines Sohnes. Gerade die Union müsse deshalb für den Zusammenhalt der Gesellschaft sorgen: "Damit meine ich alle Menschen, egal für welche Lebensformen sie sich entscheiden", stellte Wegner klar. Würde sich die CDU allein auf ihre Stammwählerschaft konzentrieren, würden die Wahlergebnisse in den großen Städten noch schlechter ausfallen.

Hintergrund der Debatte ist u.a. das schlechte Abschneiden der CDU bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg, wo sie nur 15,9 Prozent erzielte. In Deutschlands zehn größten Städten stellt die Union keinen Oberbürgermeister mehr.

Nach der Abgeordnetenhauswahl 2016 in Berlin hat Wegner im Gespräch mit der "Berliner Zeitung" eine Koalition mit den Grünen ins Gespräch gebracht. Dies sei eine "spannende Alternative neben einer Fortsetzung der großen Koalition". (cw)

-w-

#1 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 06.04.2015, 16:03h
  • Gerade die Union müsse deshalb für den Zusammenhalt der Gesellschaft sorgen:

    Grad die Union traut sich mir so einen Satz um die ohren rum zu hauen.
    Das ist wieder einmal nur ein plumpes Ablenkunksmanöver der bundeskanzlerin, die denkt die könnte alle Deutsche wie die Kommunisten im frühen steinzeitkommunismus für dumm verkaufen, hoffentlich begegne ich ihr nie.
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#2 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 06.04.2015, 16:04h
  • "In Deutschlands zehn größten Städten stellt die Union keinen Oberbürgermeister mehr."

    Und das ist auch gut so, und ich hoff des bleibt die nächsten tausend Jahre so.
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#3 FelixAnonym
  • 06.04.2015, 16:08h
  • Ist doch klar: in keiner größeren Stadt erzielt die Union noch nennenswerte Stimmenanteile - Tendenz weiter sinkend.

    Aber es bringt gar nichts, wenn da jetzt irgendein Großstadt-Beauftragter uns jetzt Sand in die Augen streut, während der Rest der Partei außerhalb der Städte weiter hetzt.
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