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Kommentare zu:
Gauck würdigt LSVD


#1 Robby69Ehemaliges Profil
  • 07.04.2015, 18:58h
  • Ist ja ganz schön, dass er sich "offziell" mal zu einem Großwort herablässt. Aber nur "schöne Worte" nützen gar nichts. Wirklich geholfen wäre uns LGBTIs erst dann, wenn er es durchsetzen könnte, die homophobe Bundesmutti samt ihrer Henkelsknechte dazu zu bewegen, uns LGBTIs endlich mit Heteros gleichzustellen und uns 175er vollständig zu rehabilitieren.
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#2 Patroklos
  • 07.04.2015, 21:21h
  • Ich dachte, den LSVD gibt es schon viel länger! Es ist trotzdem eine noble Geste von Herrn Gauck!
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#3 ursus
  • 08.04.2015, 01:20h
  • nett ist es, dass gauck diskriminierungen im privatbereich, menschenrechtsverstöße im ausland und arbeitsplatzverluste in der vergangenheit anspricht.

    aufschlussreich ist das, was er NICHT anspricht.
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#4 raganello
#5 Miguel53deProfil
  • 09.04.2015, 01:37hOttawa
  • Antwort auf #3 von ursus
  • Gauck benutzt eine Sprache, ueber die ich in meinen Rethorikseminaren lernte.

    "Ich moechte alle ...... ermutigen!" Dieses "ich moechte" wurde als Zuckerguss- oder Schmieren-Alarm bezeichnet.

    "Wenn", so sagten die Lehrer, "Sie jemanden ermutigen moechten, warum tun Sie es dann nicht?"

    Ebenso ging es mit Saetzen, die mit: "Ich persoenlich..." begannen. "Wenn Sie es sagen", so der Hinweis, "wer sonst, ausser Ihnen sagt das? Sind Sie nicht die Persoenlichkeit, die das sagt?"

    Es ging dabei um Phrasen, die Redner nutzen und die ihr Wort salbungsvoll oder besonders glaubwuerdig machen sollen.

    Doch in Wirklichkeit ist es salbadern und - eben - Zuckerguss. Das passt allerdings zu einem Pastor. Salbadern.

    Viele suesse Worte. Am Ende nichts dahinter, aber eine Magenverstimmung.

    Deshalb ermutige ich immer und wenn ich rede oder schreibe, vertrete ich immer meine Meinung. ;-)
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#6 Robby69Ehemaliges Profil
  • 09.04.2015, 18:54h
  • Antwort auf #4 von raganello
  • "den Artikel 6 im Grundgesetz besonderes Augenmerk legen" Ach ja?! Und darum hat sie Deiner Meinung nach wahrscheinlich auch, sowohl vor der Wahl (als Wahl-Propaganda für rechte Schwulen-Hasser) und nach der Wahl, auch so ausdrücklich betont: (Zitat: ) "Eine Gleichstellung von Schwulen und Lesben in Deutschland wird es mit mir nicht geben" (Zitat Ende), oder was?! Man kann sich die C.atholische D.iskriminierungs U.nion natürlich auch (so wie Du) schönreden. Die CDU/CSU ist und bleibt ein intoleranter homophober Haufen. Da nützt auch keine Verharmlosung der offenen Diskriminierung von uns LGBTIs was...
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#7 lorenzoAnonym
  • 10.04.2015, 17:34h
  • Deutschland gehört in Europa was die Lgbt rechte angeht eher zu Ost als zu Westeuropa.
    im lande selbst wird das leider von vielen nicht wahrgenommen erst wenn man sich außerhalb Deutschlands bewegt ist dies deutlich zu erkennen.
    Desweiteren was auch im lande selbst nicht wahrgenommen wird ist eine monotheistische Religiösität die deutlich tiefer geht als zugegeben wird, es nützt nichts wenn man sich als frei und liberal SIEHT jedoch LEBT wie urige bayrische Kirchgänger.
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#8 Robby69Ehemaliges Profil
  • 10.04.2015, 16:37h
  • Antwort auf #7 von lorenzo
  • "Westeuropa. im lande selbst wird das leider von vielen nicht wahrgenommen erst wenn man sich außerhalb Deutschlands bewegt ist dies deutlich zu erkennen"
    Stimmt. Viele - vor allem jüngere "Wohlstandsschwuppen" behaupten immer wieder, wir LGBTIs wären im Prinzip "doch schon gleichgestellt", obwohl das absolut nicht stimmt. Ich denke, wenn nicht irgendwann endlich eine TATSÄCHLICHE Trennung von Kirche und Staat stattfindet, dann werden die Gehirnwäschesekten auch in 100 Jahren noch dafür sorgen, dass wir LGBTIs sowohl von der Gesellschaft als natürlich auch von den Politikern (und damit den "Gesetzgebern") diskriminiert und als Menschen zweiter Klasse behandelt werden.
    Und wenn man sich die Geschichte mal genauer ansieht (nicht nur die deutsche, sondern allgemein): Fast immer hatten und haben Kriege einen "religiösen" Hintergrund. - Und wenn man sich dann speziell in Deutschland auch ansieht, wie sich das "Bodenpersonal" der Gehirnwäschesekten als "Richter" über ALLEE Menschen - egal ob sie katholisch, evangelisch oder eben atheistisch, jüdisch, muslimisch, buddhistisch etc. sind - aufspielen, da kommt einem das Kotzen. Die sollen sich um ihre "Schäfchen" kümmern und uns restliche Menschen einfach in Ruhe lassen. Wir schreiben diesen Religioten ja auch nicht vor, wie sie zu leben, zu lieben, was sie zu denken oder tun haben.
    Aber bis zu einer wirklich "freien" Gesellschaft werden, ist, glaube ich, noch ein sehr langer Weg.
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#9 Markus44Anonym
  • 13.04.2015, 16:09h
  • Es gibt mittlerweile 20 westliche Industriestaaten, die die Ehe geöffnet haben, Herr Gauck.

    Argentinien, Brasilien, Uruguay, Neuseeland, Spanien, Portugal, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Niederlande, Dänemark, Schweden, Finnland, Norwegen, Island, Vereinigtes Königreich, Kanada, Slowenien, Südafrika und 2/3 der US-Bundesstaaten.

    Deutschland gehört leider aufgrund der Haltung der CDU "nur" zur Gruppe der 16 Staaten mit einem Lebenspartnerschaftsinstitut, Herr Gauck.

    Die CDU sollte endlich den anderen Parteien im Bundestag folgen und die Eheöffnung befürworten; die Akzeptanz des Lebenspartnerschaftsinstitutes und das nunmehr kommende Rechtsbereinigungsgesetz zur ELP ist gut, aber die Eheöffnung wäre besser, Herr Gauck.
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#10 TheDadProfil
#11 giliattAnonym
  • 13.04.2015, 22:37h
  • Joachim Gauck ist ein ehrenwerter Mann. Ich schätze ihn sehr, denn als evangelischer Pfarrer in Rostock war er stets ein sehr einfühlsamer Mensch und Ratgeber.

    In die WENDE 1989 ist er nach eigenem Bekunden sehr spät erst hineingekommen, wurde aber eine Identifikationsperson, mit der auch ich, als Beteiligter des Friedenskreises unseres Vipperower Pastors Markus Meckel, der dann Außenminister wurde, in der heißen Phase ratsuchend telefonierte.

    Rostock war nicht das schwule "ELDORADO", aber zu DDR-Zeiten sehr schwulenfreundlich. Wöchentlich fanden in der Plattenbau-Wohngebiets-Gaststätte "KOMBÜSE" Schwulendiskos statt. Sie nannten sich "Anrechtsdisco". Da kam es schon mal vor, dass sich zwei eifersüchtige Kampflesben die Zähne gegenseitig ausschlugen. Nein, wir tanzten Mann mit Mann und Wange an Wange zu den aktuellen Hits. Im Speiseraum der "Kombüse", der gesellschaftlichen Speiseversorgung.

    Gauck wusste da noch nicht, dass es längst schwullesbische Vereinsgründungsbestrebungen gab.

    In der Wendezeit gründeten wir den Schwulenverband. Bekamen sogar Räumlichkeiten zugewiesen in der Strandstrasse in Rostock in einem verfallenen mehrstöckigen Wohngebäude.

    LSVD 25?
    Stimmt nicht so ganz mit dem Jubiläum, wie oben erklärt.
    Aber Gauck war einer, der uns die richtige Richtung fühlen liess.
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