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Kommentare zu:
Frankreich schickt schwulen Botschafter in den Vatikan


#1 Markus44Anonym
  • 07.04.2015, 18:51h
  • Na da wünsche ich dem Herrn Stefanini viel Spass unter all den schwulen "Klemmschwestern" im Vatikan. Bekanntlich ist die Katholische Kirche die weltweit älteste Schwulenorganisation.
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#2 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 07.04.2015, 19:39h
  • "Kein einziger Staat weltweit hatte sich dies zuvor getraut."

    Ich weiß, warum ich die Franzosen mag, die sind schneller auf der Straße als der Vatikan bis 3 gezählt hat.

    "Mitglieder der Römischen Kurie beklagen "Provokation"

    No comment

    "was vermutlich auch die Verzögerung erklärt. Eine offizielle Stellungnahme gibt es nicht,"

    Ja was die Pfaffen am besten können, aussitzen, denn wenn sie offiziel sagen würden das sie pickiert sind, das währe ja wieder gegen die (nicht)öffnungspolitik fraziskus
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#3 MiepmiepAnonym
#4 Markus44Anonym
  • 07.04.2015, 19:56h
  • Antwort auf #2 von hugo1970
  • "Kein einziger Staat weltweit hatte sich dies zuvor getraut." Ich weiß, warum ich die Franzosen mag, die sind s
    "chneller auf der Straße als der Vatikan bis 3 gezählt hat. "

    ...> Also wir Deutschen haben zumindest mit Anette Schavan eine lesbische "Klemmschwester" in den Vatikan entsandt.

    Ich finde es irgendwie ganz passend, das wir Deutschen nach Rom eine lesbische "Klemmschwester" geschickt haben. Aber ein offen schwuler Franzose mit Partner hat natürlich auch sehr etwas für sich.
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#5 venice-89Anonym
  • 07.04.2015, 20:18h
  • Ich musste grade erstmal schauen ob das nicht dochn April Scherz ist :D

    Ich lieg grade lachend auf dem Boden und freu mich schon auf die empörten Reaktionen von kath.net & co.
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#6 hugo1970Ehemaliges Profil
#7 HomoZwergStaatAnonym
  • 07.04.2015, 21:11h
  • Huahhaahaha!
    Ich lach mich scheckig! Ich kann mir schon lebhaft vorstellen, wie da im Vatikan diskutiert wird, wie man diesen Affront zu werten hat und v.a. wie man darauf in (mehr oder weniger) angemessener Weise reagieren kann.
    Auf der anderen Seite aber sollte es fuer die Kirchenoberen ja auch nichts besonderes sein, von Schwulen umgeben zu sein. Nur eben nicht in dieser hochoffiziellen Form.
    GEIL! ;-)
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#8 PatroklosEhemaliges Profil
  • 07.04.2015, 21:19h
  • Andere Staaten sollten dem Beispiel folgen und für den Vatikan schwule Botschafter ernennen, damit sich die Geistlichen schon einmal daran gewöhnen müssen!
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#9 MaksimAnonym
  • 07.04.2015, 21:26h
  • Ich weiß nicht, ob sich die frz. Regierung damit einen Gefallen tut.
    Im Übrigen dürfte der Diplomat, falls die Verwerfungen andauern, nach der nächsten Präsidentschaftswahl 2017 vermutlich wieder abberufen werden.
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#10 David77Anonym
#11 BBM_FAN
  • 07.04.2015, 21:44h
  • Eine großartige Entscheidung der französischen Regierung! Damit wird dieses heuchlerische Pack in eine feine Zwickmühle gebracht. Ich freue mich schon, auf die offizielle Stellungnahme aus dem Vatikan und wie sie da um Formulierungen ringen werden!
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#12 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 07.04.2015, 21:56h
  • Antwort auf #9 von Maksim
  • "nach der nächsten Präsidentschaftswahl 2017 vermutlich wieder abberufen werden."

    Ich weiss, ich weiss, das du mindestens ein mal pro Tag ein Stoßgebet gen Himmel schickst, das die zetzige Regierung abgewählt wird und die Front National endlich an die Macht kommt.
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#13 Sabelmann
  • 07.04.2015, 21:57h
  • " dort ist man wenig begeistert."

    Aber auch nur weil er nicht mehr minderjährig ist!
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#14 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 07.04.2015, 22:07h
  • Antwort auf #9 von Maksim
  • Ich rate Dir und Markus.. dringenst die Doku (Panorama - die Reporter Die Schwulenheiler Dienstag, 07. April 2015, 21:15 bis 21:45 Uhr) anzuschauen, weil, Ihr es bitter nötig habt.
    Wer sollchen Stuß wie Ihr von sich gibt, kann nicht schwul sein und deshalb schaut Euch die Sendung genau an, und versetzt Euch in unsere Lage.
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#15 userer
#16 userer
  • 07.04.2015, 22:14h
  • Antwort auf #9 von Maksim
  • Maksim gibt sich nebulööös: "Ich weiß nicht, ob sich die frz. Regierung damit einen Gefallen tut."

    Haben sie die finstere Grimasse aus einem Film über die katholische Inquisition abgeguckt? Was soll denn der aufgeklärten französischen Regierung vom heiligen Stuhlgang drohen? Verweigerung von Weihwasserlieferungen und Hostienentzug? Sie nehmen sich und Ihresgleichen wirklich viel zu wichtig!
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#17 MaksimAnonym
#18 MaksimAnonym
#19 David77Anonym
#20 seb1983
  • 07.04.2015, 20:40h
  • Da soll noch mal einer sagen Diplomatie kann keinen Spaß machen, natürlich ein Schelm wer da böses bei denkt
    Die lange Wartezeit wird in Diplomatenkreisen wohl höchste Verunstimmung ausdrücken. Möglich allerdings dass man so lange an einer Antwort feilt, alla "auf naturrechtlicher Grundlage sind wir mit der Entscheidung im Kern unzufrieden" oder sowas.

    Bei Schavan hätte ich aber gerne gesehen was so in ihrem Empfehlungsschreiben stand, das war ja schon Beleidigung genug für den Vatikan
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#21 userer
  • 07.04.2015, 22:42h
  • Antwort auf #18 von Maksim
  • Ach wissen Sie, Maksim von Bad Homburg, nicht das Thema, sondern Sie sind erledigt. Sie versuchen, unsere Energie zu binden, aber das schaffen Sie nicht. Sie gehen gerade weltweit in den zivilisierten Gesellschaften mit Soutane und von Ihnen geschändeten Messdienern unter - und das wissen Sie.

    Schönes Beten noch, es wird Ihnen nichts nützen, weil's im Leeren ungehört verhallt.
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#22 David77Anonym
  • 07.04.2015, 22:51h
  • Antwort auf #18 von Maksim
  • Diplomatie? Ich dachte, dass ist deutschen Beamten ein Fremdwort, insbesondere, wenn es darum geht ein lesbisches Paar nach Dienstvorschrift auf Anweisung zu verpartnern. Ach nee, das war ja Taktgefühl. Oder ist das nicht etwas ähnliches?

    Zu Nr. 08/15 Passierschein A38:

    Deutschland hat problemlos einen schwulen Außenminister nach Saudi-Arabien geschickt.
    Und in ein westliches Land in unserem Kulturkreis soll da plötzlich ein Problem darstellen?
    Wow, da ist ja Saudi-Arabien fortschrittlicher als der Vatikan...

    Ein Diplomat genießt diplomatische Immunität. Ganz einfach.
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#23 David77Anonym
  • 07.04.2015, 20:54h
  • Nach dem Anschlag in Paris fordert man, dem Islamismus nicht nachzugeben, sondern Paroli zu bieten, aber einer anderen Religion soll man sich bitteschön beugen?
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#24 David77Anonym
#25 kuesschen11Profil
  • 07.04.2015, 23:20hFrankfurt
  • Es ist ein gutes Zeichen von Frankreich, einen schwulen Botschafter in den Vatikan zu schicken.
    Homosexualität ist so alt wie die Menschheit. Doch die katholische Morallehre verurteilt mit Strukturen der ewigen Unterdrückung und ist somit ein Ausdruck des ewigen Hasses gegen Menschengruppen.

    Keine Stellungnahme, Schweigen, keinen Dialog führen, hartnäckiges Aussitzen etc. - das ist die erbärmliche Überlebensstrategie der Kirchenführung in Bezug auf Homosexualität.

    Der Vatikanstaat ist größtenteils ein wirklich bedauernswerter Haufen von verknöcherten Kirchenfürsten jenseits der Realität.
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#26 TheDadProfil
  • 07.04.2015, 23:30hHannover
  • Antwort auf #9 von Maksim
  • ""Ich weiß nicht, ob sich die frz. Regierung damit einen Gefallen tut.""..

    Am Ende dieser doch wohl nur rhetorischen Frage fehlt das entsprechende Satzzeichen..

    ""Kein einziger Staat weltweit hatte sich dies zuvor getraut.""..

    ""Eine offizielle Stellungnahme gibt es nicht, doch nicht genannte Mitglieder der Römischen Kurie sollen von einer "Provokation" gesprochen haben""..

    ""Die katholische Morallehre verurteile schließlich praktizierte Homosexualität.""..

    Woher wissen die denn dass der Mann ein Praktiker ist ?
    Würden die auch so von "Provokation" sprechen wenn der Mann Evangele oder gar Muslim wäre ?

    Madam Schavan hat immerhin "Katholische Theologie" studiert, wenn auch ohne Abschluß..
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#27 TheDadProfil
#28 lucdfProfil
  • 07.04.2015, 23:41hköln
  • Tolle Entscheidung! Die Franzosen kuschen nicht und die Pfaffen sind kurz vorm Nervenzusammenbruch! Vive la France! Hoffentlich rudern sie nicht zurück!
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#29 Miguel53deProfil
  • 08.04.2015, 01:43hOttawa
  • Antwort auf #20 von seb1983
  • Hier noch mal der kleine Scherz zu FRAU Schawan im Vatikan (war das eigentlich keine Provokation - ne Frau?).

    Frage: "Was, die Schawan hat doch keine einzige abgeschlossene Ausbildung. Wie ist die denn jetzt in den Vatikan gekommen?"
    Antwort: "Na ganz einfach, mit nem Flieger. Du weisst doch. Wer betruegt, fliegt."
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#30 Miguel53deProfil
#31 Sukram71Profil
#32 EnyyoAnonym
  • 08.04.2015, 09:45h
  • Antwort auf #31 von Sukram71
  • Und sie ist eine persönliche, sehr enge Freundin der Kanzlerin, weshalb sie ihren Betrug so gut überstanden hat und den neuen Posten bekam.

    Dr. Merkel ist auch mehr mit Frauen zusammen, als z.B. mit ihrem Gemahl.

    Beate Baumann (kurzhaarig, ledig...) ist ständig mit der Kanzlerin zusammen (engste Vertraute und Assistentin...), Alice Schwarzer eine gute Freundin - man könnte mutmaßen, das ganze Elend habe eine gleichgeschlechtliche Ausrichtung.
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#33 Foxie
  • 08.04.2015, 10:37h

  • Ein selbstbewusstes Zeichen an die Kirchenobrigkeit: "Wir lassen uns von euch nicht bevormunden, eure Macht schwindet!"
    Das wird hoffentlich auch den Religioten von "Manif pour tous" und Co. einnen weiteren Dämpfer versetzen.
    Ich wünsche Herrn Stefanini viel Erfolg und daß er dieser feindlichen Umgebung mit Stolz und Gelassenheit begegnen kann.
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#34 userer
#35 AlexAnonym
  • 08.04.2015, 11:57h

  • Ob der Vatikan wenig begeistert ist, ist egal. Wenn die meinen, sie wären ein Staat, haben die sich auch an internationale Gepflogenheiten und an internationales Recht zu halten.
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#36 Homonklin44Profil
  • 08.04.2015, 12:33hTauroa Point
  • Da lacht doch das Herz! Und auch ein bisschen vorgefasste Schadenfreude oder sowas, wenn sich die alten Knochen im Vatikan mal mit der Denkmurmel anzustrengen bekommen, und vielleicht ihre Rhetorik umpfriemeln müssen, um ja nichts Verstimmliches aus der Schluckmuschel zu tönen.
    Das wird bestimmt lustig.

    Ja, und wenn er seinen Mann mitbringt, fühlen die Vatikan'schen sich evtl. zu Freundlichkeiten genötigt.

    Großartig was ablehnen wird da dann wohl auch nicht gehen. Oder entblößen die Knilche im Dauerfaschingskostüm ihre gewählte Menschenverachtung und argumentieren sich um die Konservations-Kompatibilität?

    @Sabelmann: Genau das wird die Enttäuschung beflügeln. Denn die Jungs von der schweizer Garde sind ja auch über das von denen bevorzugte Alter raus.
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#37 HessenAnonym
  • 08.04.2015, 14:34h
  • "Kein einziger Staat weltweit hatte sich dies zuvor getraut"
    Eigentlich hatte bereits 2008 der damalige fr. Präsident Sarkozy den schwulen Jean-Loup Kuhn-Delforge als möglichen Botschafter am Heiligen Stuhl vorgeschlagen, damals wurde die Kandidatur letzendlich doch abgelehnt.

    Aber seitdem Franziskus als Heiliger Vater im Amt ist, herrscht in unserer Kirche wieder der Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils, in dessen Beschlüssen auch die Rede von Respekt vor homosexuellen Personen ist, insofern passt auch diese Nachricht perfekt ins Bild.
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#38 hugo1970Ehemaliges Profil
#39 hugo1970Ehemaliges Profil
#40 hugo1970Ehemaliges Profil
#41 Sabelmann
#42 BBM_FAN
#43 les motsAnonym
#44 David77Anonym
#45 kuesschen11Profil
  • 08.04.2015, 19:43hFrankfurt
  • Antwort auf #39 von hugo1970
  • "Nicht nur in unserem queer Bereich, sondern in allen Lebensbereichen"

    Das mag sein, aber der Lebensbereich LGBTTIQ wird am häufigsten von den Kirchenvertretern drangsaliert, diffamiert und ignoriert, um die Rechte in der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft zu unterbinden.
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#46 MaksimAnonym
#47 TheDadProfil
  • 08.04.2015, 21:50hHannover
  • Antwort auf #37 von Hessen
  • ""Aber seitdem Franziskus als Heiliger Vater im Amt ist, herrscht in unserer Kirche wieder der Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils""..

    Wenn das so wäre hätte Herr Bergoglio Herrn Stefanini doch wohl persönlich mit seinem alten R4 in den Vatikan gekarrt..

    Ist aber nicht so, denn die Herren im Vatikan haben es nicht so mit der Offenheit von Herrn Stafanini, und lassen Frankreich warten..

    DAS ist die Ungeheuerlichkeit auf dem Diplomatischem Parkett !

    Und nun mach die Schranktür wieder zu !
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#48 David77Anonym
  • 08.04.2015, 20:27h
  • Antwort auf #46 von Maksim
  • Stimmt. Man braucht sich dazu nur die Eigenbezeichnungen schw... ähm bekennend homosexueller AFD-Mitglieder ("wir sind nicht linksgrün-schwul!!" oder so), deren Umfeld ("BEKENNENDE praktizierende Homosexuelle", anstatt ganz einfach "offen schwul lebend") und so einiger Schrankschwestern, die hier mal posten ("ich bin homosexuell, aber nicht schwul!!" ) anzuschauen. Das ist wirklich sehr aufschlussreich und erklärt einiges!

    Ich kann auch gerne mal aus einem Chat mit einer Schrankschwester aus den blauen Seiten (häää?) zitieren.

    Und da der Botschafter ja Single ist (ohne Partner muss er ja nicht zwangsläufig ein "praktizierender Homosexueller" sein) und sich mit seiner Bezeichnung als "offen schwul" auch nicht gegen das Verbot "du sollst nicht lügen" verstößt, kann der Vatikan das doch nicht als Provokation ansehen, sondern muss ihn nach seiner eigenen Lehre willkommen heißen.
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#49 Miguel53deProfil
#50 BasasProfil
  • 09.04.2015, 09:42hErfurt
  • Okay, beim Vatikan kann man das machen, und das finde ich auch gut. Aber bei bspw. Saudi-Arabien wäre ich vorsichtiger.
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#52 Sukram71Profil
  • 09.04.2015, 16:46h Bonn
  • Antwort auf #32 von Enyyo

  • Wobei der "Betrug" von Anette Schavan aber wohl ein bisschen Standard von damals war und die nur das Pech hatte nach dem Guttenberg-Skandal in der Öffentlichkeit zu stehen. So ein richtig schlimmer Betrug war das wohl nicht.

    Und bei der Schavan war das schon ein bisschen nen Härtefall nach dem Dr und Ministerin vor dem absoluten Nichts zu stehen. (Relativ!)

    Deshalb gab es wegen diesem Versorgungsposten auch nicht so viele Proteste.
    Es hat halt Vorteile die Bundeskanzlerin zur Freundin zu haben. Und das sei ihr halt gegönnt. :)
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#53 SchweinehirtAnonym
  • 09.04.2015, 17:45h
  • Antwort auf #52 von Sukram71
  • Härtefall?
    Unfug!
    Was zeichnet dich aus, dein Urteil über das der Kommission von Professoren zu stellen, die Schavans Arbeit aktuell evaluiert haben?

    Sie steht vor dem absoluten Nichts (auch nur relativ)?
    Unfug!
    Sie bekomt Bezüge. Und diese Betrügerin wäre ja niemals Landes- oder Bundes-Ministerin geworden ohne ihr Plagiat.

    Wegen dieses (!) Versorgungspostens war nur deshalb nichts von lauten Proteste zu hören, weil die Religiotenlobby den Deckel draufhält. Warum willst du Dummschwätzer ihr das "gönnen"? Wahrscheinlich betrügst du auch den lieben langen Tag und fühlst daher einfach nur gaunerhafte Sympathie, das feiste Lachen der Vebrecher untereinander. Oder bekommst du dein Geld für das Rumtrollen hier per Posting von deiner Kirche?
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#54 Sukram71Profil
  • 09.04.2015, 19:07h Bonn
  • Antwort auf #53 von Schweinehirt

  • Wäre Annette Schavan Managerin in einem Unternehmen, die seit 20 Jahren einen halbwegs seriösen Job macht, dann hätte die dort nicht zurück treten müssen.
    Nur als Ministerin muss man wegen sowas altem zurück treten. Das ist relativ ungerecht.

    Man hat deren alte Dr-Arbeit nach Kriterien von heute neu bewertet. Früher hat man das wohl generell nicht immer so genau genommen.

    Und aus anderen langjährigen "gefallene" verdienten Politikern macht man idR Bundestags-Vize-Präsidenten. Siehe Claudia Roth, siehe Günther Thierse usw..

    Wer das kritisiert, muss sich nicht wundern, dass Politiker noch im Amt nach Positionen in der Wirtschaft schielen und sofort da hin wechseln. RuheBezüge hin oder her.
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#55 MiepmiepAnonym
  • 09.04.2015, 20:46h
  • Antwort auf #54 von Sukram71

  • Plagiat ist kein Kavalliersdelikt, sondern Betrug, in diesem Fall zum Zwecke der Erschleichung eines akademischen Grades /Titels / lehr- und berufsbefähigenden Hochschulabschlusses. Die Unsensibilität breiter Teile der Bevölkerung hat mich schon im Fall Guttenberg aufgeregt, wenngleich nicht überrascht. Ich habs einigen Bekannten so erklärt: Findets ein Handwerker gerecht, wenn ein anderer sein angebliches Gesellenstück gekauft, geklaut oder aus fremden Teilen zusammengeflickt hat, anstatt es selbst herzustellen? C'mon...
    Nen angestellten Manager, der die bei der Einstellung vorgelegten Diplome usw. ergaunert hat, hätte vor kaum einem Aufsichtsrat bestand. Außer die Verdienste waren doch allzu hoch, so daß er unabkömmlich wäre. Weder bei Schaban noch Guttenberg war dies offensichtlich so. ;)
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#56 TheDadProfil
  • 09.04.2015, 21:22hHannover
  • Antwort auf #54 von Sukram71
  • ""Günther Thierse""..

    Wer soll das sein ?

    ""Man hat deren alte Dr-Arbeit nach Kriterien von heute neu bewertet. Früher hat man das wohl generell nicht immer so genau genommen. ""..

    Das ist Blödsinn..
    Zumal in Fall Schavan noch die Tatsache zum Tragen kommt, das man nur zu einer Doktor-Arbeit zugelassen werden kann wenn man alle notwendigen Scheine geschrieben hat, und die Examensarbeit bestanden hat..

    Frau Schaven hat aber offenbar die Abschlußarbeiten nicht geschrieben und sich trotzdem an einer inter-disziplinären Doktor-Arbeit versucht..
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#57 MiepmiepAnonym
#58 Sukram71Profil
  • 09.04.2015, 22:20h Bonn
  • Antwort auf #55 von Miepmiep

  • Bei Guttenberg war das zu 99% eine Collage aus anderen Schriften und Zeitungsartikeln. XD

    Bei der Schavan war der Fall nicht so gravierend. Zur Anerkennung hat es offenbar aber knapp gereicht.

    *Niemand* nimmt Plagiate auf die leichte Schulter. Ich jedenfalls nicht.

    Aber wenn man alle 20-30 Jahre alten Dr.-Arbeiten noch mal prüfen würde, dann kämen da bestimmt einige Dinge raus.
    Die wenigsten müssten dann *ein ganzes Leben* später vom Job zurück treten.

    Selbst Totschlag verjährt nach 20 Jahren.
    Irgendwann muss man die Kirche auch mal im Dorf lassen. ^^

    Erst Recht bei ner ledigen Frau ohne Kinder, die offenbar (?) nur die Politik hat. Etwas Gnade. :)
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#59 Sukram71Profil
#60 TheDadProfil
  • 10.04.2015, 00:32hHannover
  • Antwort auf #57 von Miepmiep
  • Äh ?
    Eine Examensarbeit schreibt man während des Studiums als Abschluß..
    Eine Doktorarbeit nach dem Abschluß des Studiums und einer gewissen Zeit der Wissenschaftlichen Tätigkeit in der entsprechenden Forschung..

    ""Im Gegensatz zu einer Examens-, Magister- oder Diplomarbeit, die unter Anleitung von Hochschullehrern entsteht und im Regelfall nur den aktuellen Forschungsstand wiedergeben soll, ist die Dissertation oder Dissertationsschrift eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit, die in der Regel einen Wissenszuwachs enthalten soll""..

    de.wikipedia.org/wiki/Dissertation
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#61 MiepmiepAnonym
  • 10.04.2015, 06:25h
  • Antwort auf #60 von TheDad

  • Informiere Dich doch mal bitte über den Fall Schavan, bevor Du hier wieder unqualifiziert und apodiktisch rumquakst. Deine Verallgemeinerungen und Schlussfolgerungen aus Sachen, die Du offenbar hauptsächlich auf Wikipedia aufschnapst, laufen ins Leere, da kannst Du zitieren wie Du willst.
    Schavan hat damals eine reguläre und legitime Form des Studienabschlusses gewählt, die anstatt eines Diploms, Staatsexamens oder Magister Artiums "gleich" die Promotion vorsah. Das war damals vereinzelt in Deutschland möglich (und ist es in einigen Ländern und bestimmten Studiengängen übrigens traditionell bzw. immer noch, beispielsweise Medizin in einigen osteurop. Ländern).
    Ich schlage Dir ganz entspannt ein Pfeiffersches RCT vor, weißte Bescheid und so. *LOL*
  • Antworten » | Direktlink » | zu #60 springen »
#62 SchweinehirtAnonym
  • 10.04.2015, 15:05h
  • Antwort auf #54 von Sukram71
  • Ihre Antworten sind kompletter Unfug, der sich aber unmittelbar selbst entlarvt: Die Dame mit dem gefälschten Doktortitel war BundesBILDUNGSministerin, zuständig u. a. für Universitäten.

    Aber es ist schon klar, dass ein "Gläubiger" wie Sie es nicht so genau nimmt mit der Wahrheit. Schließt sich ja auch aus: glauben und realistisch sein.
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#63 Dr DoktorAnonym
  • 10.04.2015, 15:09h
  • Antwort auf #60 von TheDad
  • >>Eine Examensarbeit schreibt man während des Studiums als Abschluß..
    Eine Doktorarbeit nach dem Abschluß des Studiums und einer gewissen Zeit der Wissenschaftlichen Tätigkeit in der entsprechenden Forschung..

    Das ist schlichtweg falsch. Es gibt bzw. gab Studiengänge, in denen der erste Studienabschluss eine Doktorarbeit sein konnte, ohne vorhergehende Magister- oder Diplomarbeit.
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#64 TheDadProfil
#65 TheDadProfil
  • 10.04.2015, 14:04hHannover
  • Antwort auf #61 von Miepmiep
  • ""Informiere Dich doch mal bitte über den Fall Schavan,""..

    Sach ma..
    Was wollt ihr eigentlich ?

    Die Aussage "Frau Schavan ist ohne Berufabschluß" stand schon VOR der Diskussion über ihre Dissertation im Raum..

    Damit hat sie wohl dann ganz offensichtlich den einen oder anderen Schein als EXAMINA während des Semesters nicht geschrieben..

    Sie ist TROTZ 12 Semester Erziehungswissenschaft KEINE Pädagogin..
    TROTZ des Nebenfaches KEINE Theologin..
    Trotz des weiteren Nebenfaches auch KEINE Philosophin..

    Die Dissertation hieß
    ""Person und Gewissen Studien zu Voraussetzungen, Notwendigkeit und Erfordernissen heutiger Gewissensbildung""..

    Aus Pädagogischer Sicht ist das nicht Fisch, und nicht Fleisch..

    ""Mit der Berichterstattung des Sachverhalts wurde der Judaist Stefan Rohrbacher beauftragt""..

    Was soll das mit Erziehungswissenschaften zu tun haben ?

    Und woher nimmst Du so Deine Erkenntnisse über die Madam, wenn nicht aus den gleichen zugänglichen Quellen ?
    Komm mal wieder runter..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #61 springen »
#66 Sukram71Profil
#67 Dr DoktorAnonym
  • 10.04.2015, 18:54h
  • Antwort auf #64 von TheDad
  • >>mit allen Scheinen, die sich im Sprachgebrauch übrigens EXAMINA nennen

    Ach du mein Schreck! So viel Quatsch in so wenigen Worten.

    Dann kann man dir eben nicht helfen. Egal, posaune deine Ignoranz mit dicken Backen in die Welt, die Früchte hast du bestimmt bereits dein Leben lang geerntet und versteht nur nicht, warum.

    Nur mal so'n Tipp für dein weiteres Dasein: Wikipedia ist nicht der Weisheit letzter Schluss, auch wenn sich das für dich so darstellen mag.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #64 springen »
#68 TheDadProfil
#69 Dr DoktorAnonym
  • 10.04.2015, 21:17h
  • Antwort auf #68 von TheDad
  • Dein Link sagt nichts darüber, ob bzw. dass es zu Schavans Zeiten möglich war, direkt mit Promotion abzuschließen (was es definitiv war). Such du dir doch die entsprechende Studienordnung raus und lies es nach, wenn du hier mehrern Foristen aus welchem Grund auch immer nicht glauben willst (s. #61, auch wenn ich den Foristen/die Foristin sonst überhaupt nicht schätze, hier hat er/sie Recht).

    In der Sache sind wir uns vermutlich einig: Schavan hat (vorsätzlich?) betrogen und hat keinen Hochschul- oder Berufsabschluss; eine Belobigung und Entsoldung (!!!) als "Diplomatin" entbehrt jeder fachlichen Grundlage und ist reine konservative Vetterinnenwirtschaft.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #68 springen »
#70 MiepmiepAnonym
#71 MiepmiepAnonym
  • 11.04.2015, 00:53h
  • Antwort auf #65 von TheDad

  • Schlag mal "grundständige Promotion" nach. Steht auch so in Schavans Bio. Wiki in allen Ehren, wenn man lesen - und ggfs. ausnahmsweise auch einmal anderen Foristen Recht geben kann.
    Habe keinen Bock mehr auf diesem Niveau zu diskutieren, "runterzukommen", das ist mir nämlich echt zu flach, Du Pädagogik-Dissertations-Themenwahl-Gott.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #65 springen »
#72 TheDadProfil
  • 11.04.2015, 14:07hHannover
  • Antwort auf #71 von Miepmiep
  • Was habe ich oben geschrieben ?

    ""Frau Schaven hat aber offenbar die Abschlußarbeiten nicht geschrieben und sich trotzdem an einer inter-disziplinären Doktor-Arbeit versucht..""..

    Was war der Vorwurf mit dem ihr am Ende der Doktorgrad entzogen wurde ?

    Sie hat sich an genau dieser "grundständigen Promotion" versucht, obwohl sie die Zulassungsvoraussetzungen nicht erfüllt hat, namentlich, alle entsprechenden Scheine die zur Zulassung notwendig sind, vorzulegen..

    Zusätzlich hat sie
    ""Nach Darstellung des Blogs schavanplag,[38] das ein Mitglied des Recherchenetzwerks VroniPlag Wiki eingerichtet hatte,[39] hatte Schavan auf 94 von 325 Seiten ihrer Dissertation Textstellen ohne Quellenangaben übernommen""..

    Und :
    ""Die Arbeit war im VroniPlag seit Dezember 2011 untersucht worden; eine knappe Mehrheit der Mitarbeiter hatte sich gegen eine Veröffentlichung auf VroniPlag entschieden""..

    Das war also offenbar "nicht genug" um sie dafür öffentlich zu Geisseln..

    Trotzdem wurde das ruchbar, und nun entschied sich die UNI Düsseldorf zu Überprüfung, und stellte fest, das die Arbeit, die als "interdisziplinär" angelegt war, sie nicht zum Führen eines Dr.Phil. berechtigt, weil Philosophie NICHT ihr Hauptfach war, sondern ihr ZWEITES Nebenfach, neben dem Nebenfach Katholische Theologie, und dem Hauptfach Erziehungswissenschaften..

    Nach der gängigen Promotionsordnung 1980 hätte sie aber nur eine Zulassung zu einer "grundständigen Promotion" im Fach Erziehungswissenschaften erhalten dürfen, nicht aber in Philosophie..

    ""An manchen geisteswissenschaftlichen Fakultäten konnten früher im Haupt- und in den Nebenfächern hervorragende Studenten ohne vorheriges Abschlussexamen ausnahmsweise, nach zweifacher Professorenbegutachtung, zur Promotion zugelassen werden.""..

    Nach den vorliegenden Erkenntnissen fehlte hier aber die doppelte Professorenbegutachtung, denn die Arbeit wurde nur durch ihren Doktorvater Gerhard Wehle beauftragt und betreut..

    Wie nett das wir hier einmal mehr aneinander "vorbei reden"..
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#73 MiepmiepAnonym
  • 11.04.2015, 18:00h
  • Antwort auf #72 von TheDad

  • Du hast ja schon grundsätzlich recht mit dem, das Du hier so deutlich ZUM ERSTEN MAL ausführst. Touché.
    Nur noch soviel: "Examen" ist halt was Anderes als die Summe der Hauptseminarscheine zur EXAMENSZULASSUNG.
    Und auch im Fach Erziehungswissenschaft bekommt man für seine Dissertation an vielen Fakultäten einen Dr. phil. verliehen... Ein Dr. rer. paed. oder so mag es ja hier und dort auch geben, aber Dr. phil. ist nunmal ein üblicher akademischer Grad in vielen geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen.
    Und der Titel von Schavans Arbeit allein sagt nichts über die Angemessenheit der Fächerzuordnung aus.
    DAS MEINTE ICH.
    Im Übrigen muss ich auch aus den von Dir gut geschilderten Sachverhalten der Betreuung, Begutachtung und Zulassung von Schavans Promotion in erster Linie schlussfolgern, daß die damaligen Lapsi oder Fehler in erster Linie der Fakultät und dem Betreuer zur Last zu legen sein dürften. Das Plagiat natürlich ist davon getrennt zu betrachten.

    Summa summarum haben wir wirklich etwas aneinander vorbeigeschrieben und uns mißverstanden, ich möchte Dich außerdem für meine teilweise Gehässigkeit um Entschuldigung bitten.
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#74 TheDadProfil

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