https://queer.de/?23566
Staatliche Diskriminierung
Nicaragua verbietet Anerkennung von Homo-Paaren
- 10. April 2015 1 Min.

Nicaraguas Präsident Daniel Ortega (Bild: Wiki Commons / Fernanda LeMarie / CC BY-SA 2.0)
In Nicaragua ist am Mittwoch ein neues Familiengesetzbuch in Kraft getreten, in dem nun jegliche staatliche Anerkennung von Homo-Paaren untersagt ist.
Das von der linksgerichteten Regierung von Staats- und Regierungschef Daniel Ortega beschlossene Gesetz definiert die Ehe als "Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau". Auch Eingetragene Lebenspartnerschaften sind laut dem Gesetz fortan nicht möglich. Ebenso erhalten Schwule und Lesben kein Adoptionsrecht.
LGBT-Aktivisten zeigten sich enttäuscht über die diskriminierenden gesetzlichen Regelungen und kündigten an, gerichtlich dagegen vorzugehen. Sie argumentieren, dass es gegen das in der Verfassung garantierte Gleichbehandlungsgrundsatz verstößt. Die Gruppe "Diversidad Sexual" erklärte, Schwule und Lesben würden so noch weiter an den Rand der Gesellschaft gedrückt.
Homosexuelle Handlungen sowie "Propaganda" für die gleichgeschlechtliche Liebe waren in Nicaragua im Jahr 1992 durch die damalige konservative Regierung von Präsidentin Violeta Chamorro verboten worden. Erst 2008 legalisierten die linksgerichteten Sandinisten von Daniel Ortega Homosexualität erneut (queer.de berichtete). Von Teilen der linken Bewegung werden Schwule und Lesben jedoch weiterhin als dekadenter und kapitalistischer Auswuchs bekämpft.
Die Bevölkerung ist in Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Ländern äußerst homofeindlich eingestellt. So unterstützen laut einer Umfrage des Pew Research Center aus dem Jahr 2013 nur 16 Prozent der Nicaraguaner die Ehe-Öffnung, 77 Prozent lehnen sie ab. (dk)














Und dieser Artikel zeigt überdeutlich, das die LGBT Fortschritte NICHT in den linksideologisch-regierten Staaten weltweit geschehen.
Nicaragua, Kuba, Nordkorea, Russland, Venzuela oder auch die Volksrepublik China sind alle bisher weit davon entfernt, homosexuelle Paare staatlicherseits anzuerkennen.
Es sind die Staaten mit echter Demokratie, die mehr durch liberale Parteien, durch grüne Parteien, durch sozialdemokratische Parteien und auch durch linkskonservative Parteien regiert werden, wo es Eheöffnungen oder Lebenspartnerschaftsinstitute gibt.
Wenn also hier so linksideologische Typen wie TheDad Werbung für die Linkspartei machen und generell Linksideologie "hochjubeln", dann sollten sie dringend sich die staatlichen Verhältnisse in bezug auf homosexuelle Paare in Staaten wie Kuba, China, Nordkorea, Venezuela und Nicaragua anschauen. Diese Ideale, die dort Che Guevera und Co. hochjubelten", haben dort Regierungen enstehen lassen, die in keinster Weise LGBT-freundliche Politik voranbringen.
Daher dieses LGBT-feindliche neue Gesetzbruch der linksgerichteten Regierung Ortega werde ich künftig unseren Linksideologen im Forum "um die Ohren hauen". Und in Venezuela ist bisher auch kein Fortschritt zu sehen: selbst das benachbarte Kolumbien hat ein Lebenspartnerschaftsinstitut !!!