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SPD-Arbeitsgemeinschaft
Schwusos: Mehrheit für Namensänderung
- 12. April 2015 1 Min.

Die Schwusos brauchen künftig neben neue Fahnen auch eine neue Domain (Bild: Schwusos Köln)
Der Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen in der SPD (Schwusos) will im Herbst einen Workshop durchführen, bei dem ein neuer Name gefunden werden soll. Dies teilte er am Samstag bei der Bundesausschuss-Sitzung mit.
Eine überwältigende Mehrheit der Schwusos sei demnach für eine Umbenennung der AG, da sich lesbische, bisexuelle oder Trans-Mitglieder im derzeitigen Kurznamen nicht widerfänden, begründete der Bundesvorstand seine Entscheidung. Der Bundesausschuss der Schwusos ist ein beratendes Gremium, das über grundlegende politische und organisatorische Entscheidungen des Bundesvorstands anzuhören ist.
Die Schwusos NRW begrüßten in einer Pressemitteilung vom Samstag dieses Vorhaben: "Die heutige Diskussion im Bundesausschuss hat gezeigt, dass der Wunsch zur Namensänderung mehrheitlich unter allen Landesverbänden ist", so Rieke Römer, frauen- und familienpolitische Sprecherin des NRW-Landesvorstands. "Deutlich wurde aber auch, dass der Bedarf, sich zu einem konkreten Namen auszutauschen, weiterhin groß ist."
Die Landesverbände NRW und Berlin hatten den Namen "QueerSozis" vorgeschlagen, der von anderen Landesverbänden jedoch abgelehnt wurde. Wichtig sei nun, "dass wir hier wertschätzend miteinander umgehen und offen für alle Vorschläge sind", so Römer. (cw)
Links zum Thema:
» Homepage der Schwusos















Aber bitte nicht glauben, dass ein Name Probleme löst. Das klappt nur bei Rumpelstilzchen.