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Reaktion auf homophobe Gewalt
Kiss-In in Freiburg

Ein Kiss-In ist ein stiller, wirkungsvoller Protest (Bild: Bill Taroli / flickr / by 2.0)
- 19. April 2015 1 Min.
Nach dem gewalttätigen Übergriff auf ein schwules Paar will die Szene mit einer Kuss-Aktion im Bermudadreieck Solidarität zeigen.
Das Regenbogen-Referat des AStA der Uni Freiburg hat für den kommenden Samstag (25. April) ab 22 Uhr zu einem Kiss-In im Bermudadreieck eingeladen. Anlass ist ein gewalttätiger Übergriff auf ein schwules Paar in der Nacht zum 5. April, es befand sich in dem Ausgehviertel auf dem Heimweg von einer Disco.
Die 19 und 23 Jahre alten Männer waren aus einer Gruppe heraus beschimpft und dann von einem Mann angegriffen worden; einer der Männer erlitt dabei eine gebrochene Nase, einen gebrochenen Orbitalknochen, eine Platzwunde und zwei abgesplitterte Backenzähne (queer.de berichtete).
"Leider ist Homo- und Transphobie in Freiburg und im Freiburger Nachtleben nichts Außergewöhnliches. Von offener Ablehnung und blöden Sprüchen bis hin zu körperlichen Angriffen reichen die Reaktionen", heißt es in dem Aufruf zu der Kuss-Aktion. "Wir haben genug davon und möchten ein Zeichen gegen Homo- und Transphobie setzen. Zeigt Flagge und setzt ein Zeichen für die Liebe, indem ihr mit Menschen, unabhängig von deren Geschlecht, knutscht!" (nb/pm)
Links zum Thema:
» Das Kiss-In bei Facebook
» Demoaufruf auf der Webseite der Rosa Hilfe














