Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=23639
Home > Kommentare

Kommentare zu:
TV-Film "Mein Sohn Helen": Mal sensibel, mal platt


#51 ekoeppingProfil
#52 TheDadProfil
  • 25.04.2015, 21:09hHannover
  • Antwort auf #49 von LoreleyTV
  • ""Herr Volker Beck will meiner Ansicht nach die Person eines Macho-Heteromannes durch sein jetziges Aussehen darstellen.""..

    Will er das ?
    Schon einmal persönlich begegnet und mit ihm auch nur 5 Minuten gesprochen ?

    Die Frage ist hier auch NICHT wie er wirken wollte, sondern in welcher Kategorie DU das wahrnehmen willst !
    Und insofern stimmt hier meine Vorhaltung von eingeschränktem Blickwinkel auf das so genannte "Männlichkeits-Bild" bzw. Ideal auch vollkommen..

    Was würdest Du von einem Typen halten, der vom Aussehen wie "VeganBaer" (nicht persönlich gemeint !) rüberkommt, aber eine totale Fistelstimme mitbringt ?

    Würdest Du dem dann allein aufgrund dieses einen Attributes die Männlichkeit absprechen wollen ?

    ""Das tuntig sein etwas negatives ist,habe ich nie behauptet.""..

    Uninteressant..
    Du nutzt es hier in einer negativen Konnotation..

    ""Dann als Grünenpolitiker den Mief der Herren in Anzug,Krawatte und weißen Oberhemden,(galt bisher als sexistische Kleiderordung), zu übernehmen,paßt nicht zu der Partei der Grünen.""..

    Falsch..
    Denn "übernommen" hat den erst Joschka Fischer als Aussenminister..
    Volker Beck sah schon immer so aus..
    Das kommt aus seiner Sozialisation, und im Gegensatz zu Jürgen Trittin, den ich noch aus den 80´ern als Lokalpolitiker in Bremen kenne, wirkt Volker auch nicht irgendwie verkleidet..

    ""In Moskau sollte er am Grab des unbekannten Soldaten Blumen niederlegen und um Verzeihung für die Greultaten der Nazis bitten,anstatt duch die Straßen von Moskau zu ziehen nach dem Motto, am deutschen schwulen Wesen,soll die russische Gesellschaft genesen.""..

    Das wurde Dir hier schon ausreichend erklärt..
    Es ist nicht an Volker Beck die Aufgaben des damaligen Aussenministers zu erledigen..
    Vor allem nicht wenn er von den Moskauer Aktivisten mit anderen zusammen EXTRA zu dieser Veranstaltung als Internationaler Beobachter eingeladen wurde !

    ""für viele Schwule bin ich ein großes Problem und als Sexpartner uninteressant, viele Schwule behandeln mich so, als sei ich von der Pest befallen.""..

    Auch das haben wir hier schon ausreichend diskutiert, und es ist nach wie vor Blödsinn..

    Schwule schlafen einfach nur nicht mit Frauen..
    Seien sie so geboren oder nicht, ist dabei auch uninteressant..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#53 Patroklos
#54 VeganBearEhemaliges Profil
#55 hugo1970Ehemaliges Profil
#56 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 26.04.2015, 09:49h
  • Antwort auf #22 von Dont_talk_about
  • "Ich glaube einfach nicht, dass die Mehrheit der Bevölkerung diese Problematik versteht."

    Will sie das überhaupt? Du bist das beste Beispiel!

    "Deshalb finde ich es problematisch, das zur besten Sendezeit zu bringen."

    Hast Du vielleicht Angst, das Du zu Erkenntnissen kommst die dir Angst machen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#57 hugo1970Ehemaliges Profil
#58 KiLeAnonym
  • 26.04.2015, 19:42h
  • erst mal fand ich es schon gut, das die ARD es wenigstens mal wieder versucht hat. Dann haben sich die Kostüm-bzw. Maskenbildner wohl sehr gefreut, den Schauspieler so zu verwandeln.

    Doch trotz der Freude darüber, das vielleicht ein paar Menschen durch diesen Film doch ein paar Vorurteile ablegen können oder einfach besser informiert sind hat es mich schon irgendwie auch immer mehr angekotzt.

    Erstens fand ich es feige von dem/den Autoren gerade die schwierige Übergangsphase ins Ausland zu verlegen und nichts davon zu zeigen. In dieser Phase passieren die wohl wichtigsten Dinge, das wär mal die Herausforderung gewesen dies darzustellen.
    Aber nein, waren wohl nur Feiglinge am Werk.

    Zweitens wachsen echte Haare nicht so schnell, was mich ja dann erst störte als Helen so penetrant drauf bestand das ihre Haare echt sind. Völlig unrealistisch...

    Aber der Moment, wo die Mädels von ihren Vätern von der Polizeiwache abgeholt wurden war dann der wo ich echt das Kotzen anfangen hätte können. Wie viele tausende Teenies machen Mist, werden mitgenommen und von den Eltern abgeholt. Fertig. Die Eltern versichern den Bullen dann noch, besser aufzupassen und daheim noch mal zu schimpfen, fertig. So läuft es normalerweise. Aber nein, hier muss ja dann irgendeine Schnalle vom Jugendamt plötzlich sich einmischen, völlig unbegründet. Denn wenn Helen in einer echten Transition steckte, was der Film ja vermitteln wollte, dann wär sie ja bereits in therapeutischer Behandlung gewesen, wozu war diese blöde Einmischung des Jugendamtes nötig an der Stelle? Was war das für ein komischer Termin zur Überprüfung wovon eigentlich, wo Helen samt Vater antanzen musste? Hab ich was nicht kapiert, oder ist es doch eigentlich völlig wurscht, ob der Teenie der grad mal Scheiße gebaut hat Trans ist oder nicht, des geht nur die Person, wenn minderjährig deren Eltern und den dazugehörigen Therapeuten was an, sonst niemanden. Weder die Polizei noch das Jugendamt. Dabei sollte doch Helen auch so als....informiert dargestellt werden, bestens informiert über ihre Situation. War ein wenig inkonsequent das Ganze. Hatte ab da alles keinen Sinn mehr.

    Doch nur um ein künstliches Drama herauf zu beschwören, wo man ein "echtes" Leiden vorher nicht beschreiben wollte oder konnte, da wollte man dann noch mal ein Drama einbauen. Diese Nummer von wegen Finn bekommt Angst das das Amt ihn seinem Vater wegnimmt und geht deswegen wieder zurück in seine alte Rolle.
    Das ist Schwachsinn hoch zehn und wieder mal hat mich die ARD damit echt enttäuscht. Hatte so gut angefangen das Ganze, schade.

    Ich fange nächste Woche an mit der Hormonbehandlung, und ein Satz wie "warum kann nicht alles wieder so wie früher werden" ist der Letze der mir in den Sinn kommen würde wenn es Probleme gibt. Das war echt nicht nötig alles im letzten Drittel des Films.

    Das wirklich blöde ist, so inkonsequent und schlecht recherchiert und unrealistisch diese Versuche der ARD auch immer sind, an den Reaktionen und Kommentaren der Leute, die den Film mit mir zusammen sahen merke ich wie wichtig JEDES Fitzelchen Info ist, das man kriegen kann. Es gibt immer noch so viele erschreckende Vorurteile und idiotische Fragen von Leuten, die man für klüger gehalten hätte, das sogar so ein schlechter ARD-Film einen wichtigen Beitrag zur Sichtbarkeit von Transmenschen leistet. Immerhin.
  • Antworten » | Direktlink »
#59 KathiGr
  • 26.04.2015, 22:47h
  • Antwort auf #58 von KiLe
  • Ich habe mir den Film eben in der Mediathek angesehen und kann nur sagen, dass ich dir uneingeschränkt zustimme. Die erste große Enttäuschung für mich war in der Tat, dass die Übergangsphase nicht gezeigt wurde, weil sie in den USA stattfand. Und der letzte Teil des Films, in dem Helen wieder als Finn gelebt hat, war für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Zum Ende hin wurde der Film zunehmend schlechter.
    Außerdem kam mir Helen nach ihrer Rückkehr aus den USA sehr naiv vor. Sie hält, zusammen mit ihrer Mutter, jahrelang ihre Transsexualität vor dem Vater geheim und stellt ihn plötzlich vor vollendete Tatsachen. Dass sich der Vater dann völlig überrumpelt, verarscht und verletzt fühlt, ist doch klar. Auch mit den negativen Reaktion der Mitschüler hätte sie rechnen müssen. Helen scheint jedoch keinerlei Angst vor Diskriminierung zu haben. Dadurch wirkt die Figur der Helen entweder total naiv oder extrem unrealistisch. Als sie in den USA als Mädchen gelebt hat, muss sie doch bereits Erfahrungen mit intoleranten oder uninformierten Menschen gesammelt haben. Dadurch hätte sie bereits ahnen müssen, dass es z.B. in der Umkleide zu Problemen kommen wird.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #58 springen »
#60 Anja_Nadine
  • 27.04.2015, 00:12h
  • Antwort auf #59 von KathiGr
  • Genau diese Punkte, die ihr aufführt, sind die, die ich auch an dem Film kritisiere und die seitens Drehbuch viel mehr Feingefühl nötig gemacht hätten und nun wirklich Teil jeder Trans-Biografie sind.

    Ich wüsste zu gern, wer den Filmemachern außer dem Psychologen noch als Berater zur Seite standen und denke, dass da wohl auch viele Szenen dem Schnittpult zum Opfer gefallen sind, die besser drin geblieben wären.

    Interessant, dass dieser Film dennoch (auch bei Facebook) soviel Zuspruch erhält, trotz dieser schon eklatanten Fehler.
    Ich vermute mal, dass da einfach entsprechende Erfahrungen und Wissen fehlen, wenn man diesen Film lobt.

    Ich will da auch nicht von mir und meinen persönlichen Erfahrungen auf andere schließen, aber viele Biografien und zahllose Gespräche mit anderen Transpersonen und hier gerade mit Transfrauen, sprechen Bände von sich ähnelnden Trasitionen mit Problemen, die in dem Film nicht dargelegt wurden. Da wurde viel Potenzial verschenkt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #59 springen »

» zurück zum Artikel