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Einzelkommentar zu:
"Der Bürger im Staat" gegen Homophobie und Sexismus


#14 ursus
  • 28.04.2015, 15:27h
  • Antwort auf #10 von Linguist
  • zunächst mal: ja, es gibt seltsame ausdrucksformen von genderneutralität, die auch ich nicht besonders pfiffig finde (z.b. das "mensch" statt "man"). ich finde aber nicht, dass man mithilfe der weniger gelungenen beispiele die gesamte idee als solche aushebeln kann und sollte.

    >"weil eben das grammatische Geschlecht nichts mit dem biologischen Geschlecht zu tun hat."

    nun reden wir hier eben nicht über stühle, sondern über menschen. du nennst mit recht einige wörter, bei denen grammatisches und soziales geschlecht auseinanderklaffen. aber wie viele wörter betriftt das, wenn wir von menschen reden? wie viele solcher beispiele kannst du nennen?

    da sind nach wie vor DIE schülerinnen, lehrerinnen, ärztinnen, passantinnen, leserinnen und tausende andere, bei denen das grammatische und das soziale geschlecht zusammenfallen. umgekehrt werden tausende von konkreten männlichen personen auch mit dem sprachlich männlichen genus beschrieben und nicht mit "weiblichen" wörtern.

    glaubst du allen ernstes, es sei nur zufall und könne genaso gut auch andersherum sein?

    und glaubst du allen ernstes, es sei ebensolcher zufall und nur der "sprachökonomie" geschuldet, dass sich ausgerechnet die männliche form als der sprachliche "normalfall" herausgebildet hat und zum generischen geschlecht geworden ist? hat das mit der gesellschaft, dem denken, den normen, den sozialen geschlechtern alles gar nichts zu tun?

    (na, zumindest, was eine rhetorische frage ist, kann ich bei dir ja voraussetzen. )
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