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Einzelkommentar zu:
"Der Bürger im Staat" gegen Homophobie und Sexismus


#20 LinguistAnonym
  • 28.04.2015, 21:58h
  • Antwort auf #15 von ursus
  • Das Problem ist:
    durch das doppelte Nennen wird sich das Bewusstsein nicht ändern, weil es eben formelhaft und habitualisiert erfolgt.

    Das ist dann so hochgradig überlernt, dass man über solche feststehenden Formeln gar nicht mehr nachdenkt. Das habe ich mal sehr gut erlebt, als die Direktorin eines reinen Mädchen-Gymnasiums in einer Rede versehentlich "Unsere Schülerinnen und Schüler" sagte und es zunächst gar nicht merkte. Daran sieht man, dass solche Formeln einfach verwendet werden, ohne darüber nachzudenken. Entsprechend können die auch nichts ändern, sondern werden allenfalls als lästig und nervig empfunden und wirken damit kontraproduktiv.

    Und noch eine persönliche Anmerkung:
    wenn hier Leute rote Punkte verteilen, weil man wissenschaftliche Fakten publiziert, dann ist das überhaupt nichts anderes, als wenn fanatische Homohasser auch die wissenschaftlichen Fakten nicht anerkennen wollen.
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