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Der brutalen Tötung haben viele Männer zugeschaut; unklar ist, ob dies freiwillig geschieht
- 04. Mai 2015 2 Min.
Die islamistischen Terroristen haben offenbar erneut einen Mann wegen angeblicher Homosexualität auf besonders brutale Weise getötet.
Der "Islamische Staat" hat am Wochenende erneut Bilder veröffentlicht, die die brutale Hinrichtung eines Mannes zeigen, der wegen Homosexualität zu Tode verurteilt worden sein soll. Die Tötung soll in der syrischen Stadt ar-Raqqa stattgefunden haben.
Die Bilder zeigen, wie elf Männer einen Mann mit verbundenen Augen auf das Dach eines zweistöckigen Hauses führen. Einer der Männer trägt dabei eine schwarze Flagge mit dem Logo der Terrorgruppe. Daraufhin stoßen die Terroristen ihr Opfer von zirka zehn Metern Höhe in die Tiefe. Der Mann landet schwerverletzt auf dem Boden. Dem Spektakel schauen Dutzende Männer zu, darunter viele mit Waffen und auch einige offenbar minderjährige Jungen.
Anschließend stellen sich einige der Männer an, um nacheinander Steine auf den wehrlos am Boden liegenden Mann zu werfen, der danach seinen Verletzungen erlegen sein soll.
Todesstrafe für Homosexualität
In den letzten Monaten hat es immer wieder Berichte über die Hinrichtung von Männern durch den IS wegen angeblicher Homosexualität gegeben. Es ist allerdings unklar, ob die Homosexualität der Opfer der eigentliche Grund der Hinrichtung war oder ob diese Anschuldigung nur für Propagandazwecke genutzt wird. In allen Fällen veröffentlichten die Terrorristen Bilder von der Tötung.
Der "Islamische Staat" hatte Medienberichten zufolge in seinem "Strafrecht" die Todesstrafe für Homosexualität festgelegt (queer.de berichtete). Mit dem Tod werden auch Ehebruch, der Abfall vom islamischen Glauben und das Spionieren für den Gegner bestraft.
Außerdem behauptete der IS zuletzt vermehrt, Menschen wegen anderer "Verbrechen" getötet zu haben. Dazu zählt etwa die Enthauptung eines Mannes, der öffentlich Zaubertricks vorgeführt haben soll, oder die Hinrichtung von 13 Teenagern, die im Fernsehen heimlich ein internationales Fußballspiel angesehen haben sollen. Beides verstößt nach IS-Lesart gegen islamische Prinzipien. (cw)















Immer dann, wenn jemand auf die Idee kommen könnte, es sei falsch Waffen zum Kampf gegen den IS in dieses Krisengebiet zu liefern, die dort noch die nächsten 60 Jahre Tod und Verderben bringen werden, veröffentlicht der IS ein neues grausames (Massen-) Hinrichtungsvideo.
Der IS hat wirklich ein ganz außergewöhnliches Talent, die ganze Welt gegen sich aufzubringen. Von Kanada bis Japan. Vom Papst bis zu uns Schwulen.