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Einzelkommentar zu:
Homophober Hungerstreik in JVA Freiburg?


#41 TheDadProfil
  • 10.05.2015, 13:17hHannover
  • Antwort auf #36 von tobias
  • ""ich würde ihm raten, das land bw zu verklagen......""..

    Du kennst doch aus eigenen Erfahrungen heraus welche Mittel Häftlinge dort zur Verfügung haben..

    Bis die Strafvollstreckungskammer berechtigte Beschwerden vernünftig behandelt, oder es zu einer Verhandlung kommt die sich dann tatsächlich mit der Situation vor Ort beschäftigt, vergehen Monate, oft sind die Häftlinge bis dahin entlassen..
    Beschwerdeklagen gegen Bedienstete, oder gar Abteilungsleiter oder den Vollzugsleiter werden doch i.d.R. niedergeschlagen mit dem Argument, dass die Entscheidungsfreiheit des Bediensteten durch das Vollzugsgesetz gedeckt sei, weil sämtliche Regelungen die dem Häftling dienlich sein könnten, als "Kann-Vorschriften" abgefasst sind, und somit allein dem Gusto des jeweiligem Entscheiders unterliegen..

    Selbst so genannte Lockerungsmassnahmen, die zwingend nach einem eigentlich verbindlichem Zeitplan ablaufen, werden dann unterlaufen, und die Ablehnung mit vermeintlichen "nicht wohlverhalten" begründet, obwohl diese Begründungen einer Überprüfung in den seltensten Fällen standhalten..

    Wenn ich hier dem Häftling etwas raten müßte, dann, sich in eine andere Anstalt verlegen zu lassen, mindestens in einen Bereich der ihn von diesen anderen Häftlingen trennt..

    Insgesamt gesehen hat sich hier die Anstaltsleitung doch durch einen Hungerstreik erpressen lassen, der eigentlich schon den Tatbestand der "Gefangenen-Meuterei" erfüllt..

    Diese Meute würde ich ausdünnen, durch Verlegung in andere Anstalten, und entsprechende Kontakt-Sperre-Massnahmen..
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