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Kommentare zu:
Katholische Bischöfe: Segnung von Homo-Paaren "nicht akzeptabel"


#11 Markus44Anonym
  • 15.05.2015, 20:55h
  • Na da sollten sich Marx, Oster und Burger echt schämen.

    Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken oder auch das römisch-katholische Theologenprofessorenmemorandum "Kirche 2011: Notwendige Reformen" haben einstimmig die öffentliche Segnung gleichgeschlechtlicher Paare, die zum Standesamt gehen, gefordert.
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#12 LarsAnonym
  • 15.05.2015, 21:03h
  • "... er könne nicht nachvollziehen, "warum vollzogener Sex außerhalb der Ehe nun neuerdings ein Segen sein soll, wo er 2000 Jahre lang aus der Sicht des Glaubens das Gegenteil davon war."

    Sie haben Augen und sehen nicht ... Alles hat seine Zeit ... Da fehlt die historisch-kritische Sichtweise, die mittlerweile auch gut 200 Jahre alt ist.

    In einer archaischen, kriegerischen Gesellschaft, mit hoher Kindersterblichkeit, bei relativ kurzer Lebenserwartung, mit fehlenden Möglichkeiten, die genetische Abstammung von Kindern festzustellen, mit eingeschränkten Verhütungsmitteln, etc. sind viele Regelungen weniger glaubensmäßig, als logisch nachvollziehbar. Ob es Alternativen gegeben hätte, wissen wir nicht, es war halt so. Zum Teil ist es eine grausame Logik, wie sie die Natur leider kennt. Die Geschichte der Religionen (und der gesellschaftlichen Normen) beinhaltete auch immer das Infragestellen und Aufheben solcher tradierten Gesetze. In den Überlieferungen standen dafür Personen, die aufgrund einer Offenbarung einen solchen Wandel formulierten. Heute ereilen uns solche Offenbarungen, die uns zu Neubewertungen der Sittengesetze zwingen (!) nicht mehr durch Propheten und Heilsbringer, (das hatte seine Zeit), sondern durch das, was uns durch die Befragung des Gewissens, die Wissenschaft und eine zivilisiertere Lebensform "offenbar" wird.

    Oder wollen wir wieder zurück und wohin? Zurück zum Menschenopfer, oder nur zum Verweigern des Glockengeläuts bei unehelichen Kindern oder was es in der Glaubensgeschichte noch so an ernsthaft praktizierten Grausamkeiten gab?
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#13 LarsAnonym
  • 15.05.2015, 21:13h
  • P.S Und ich warte ja immer noch auf den Tag, wo sich hier irgendeiner der Funktionäre traut, in die lebhaften Glaubensdiskussionen hier mit einem eigenen Statement einzusteigen. Wenn hier schon die ganz schlimmen Sünder sitzen, wo sind sie denn, die selbsternannten Nachfolger Jesu, die auch in der Höhle des Löwen ihren eigenen Worten trauen? Grrr.

    Umso dankenswerter ist der Beschluss der Laien, die erkannt haben dass es sich bei der Frage z.B. nach der Bedeutung der Homosexualität nicht nur um eine "sicher notwendige theologische Debatte" handelt, sondern auch um eine DRINGLICHE. Man kann nicht noch ein oder zwei Generationen seelisch hängen lassen und zweifelhaft beraten, das ist unverantwortlich und sträflich. Herr, lass Hirn regnen!
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#14 3456734zhndmhgfdAnonym
  • 15.05.2015, 21:22h
  • www.kirchenaustritt.de

    Mehr als die Hälfte der "Geistlichen" in der Kirche sind selbst homosexuell. Hinter den Wänden und Mauern der Kirche finden homosexuelle Orgien statt. Je höher in der Hierarchie, desto homosexueller und homophober geht es zugleich zu.

    Eine Sekte, die so extrem verlogen ist.

    Niemand braucht Kirche, selbst die nicht, die an irgendwas Übersinnliches glauben. Man kann auch an was Übersinnliches glauben ohne dafür jedes Jahr hunderte Euro seines hart erarbeiteten Geldes an die Kirche abzugeben. Wie krank ist das eigentlich, dass die Kirche die Menschen dazu bringt Geld für ihren Glauben zu bezahlen. Und wie dumm sind die Menschen, die das mit sich und ihrem hart erarbeiteten Geld machen lassen.

    Mit einem Kirchenaustritt spart man viele hundert Euro Kirchensteuer pro Jahr. Beispiel: Jemand mit einem Jahresbruttogehalt von 60.000 Euro bezahlt pro Jahr rund 1.200 Euro Kirchensteuer.

    www.kirchenaustritt.de
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#15 JeeensAnonym
#17 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 15.05.2015, 22:00h
  • "Eine sicher notwendige theologische Debatte und ein innerkirchlicher Dialog werden so nicht gefördert."

    Na warum denn?, weil die Ölgötzen nicht bereit sind zu diskutieren.
    Sollange die Katholische Kirche in weiten Teilen der Welt stark ist, wird sie sich mit Händen und Füßen gegen innere Öffnung erfolgreich sträuben.
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#18 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 15.05.2015, 22:03h
  • "Man müsse das freilich zeitgemäß und im Einzelfall auffassen und "Menschen, die scheitern", seelsorgerisch begleiten."

    Seelsorgerisch = Gehirnwäsche
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#19 hugo1970Ehemaliges Profil
#20 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 15.05.2015, 22:11h
  • Antwort auf #9 von Hermelinde
  • "Es ist doch immer wieder dasselbe: erst verkündet Wellness-Papst Franzerl fröhlich grinsend, dass man den verirrten homosexuellen Seelchen doch mit offenen Armen entgegenkommen solle."

    Du hast aber vergessen, was derselbe Papst auf den Philipienen und in der Slowakei gepredigt hat.
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