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Kommentare zu:
Maas: Grundgesetz verbietet Ehe-Öffnung


#1 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 16.05.2015, 09:41h
  • "Kurswechsel
    Maas: Grundgesetz verbietet Ehe-Öffnung"

    Wer weiß, was für Leichen die unionsspürhunde im Keller von Maas gefunden haben.
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#2 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 16.05.2015, 09:45h
  • Wenn der Wille denn da währe, könnte man das Grundgesetz so ändern, das alle zufrieden sind.
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#3 VeganBearEhemaliges Profil
#4 Warum auch immerAnonym
#5 goddamn liberalAnonym
  • 16.05.2015, 09:58h
  • Antwort auf #2 von hugo1970
  • Man muss das GG nicht ändern. Artikel 6 stellt seit dem Verfassungsgerichts-Beschluss vom 19.2.2013 auch Lebenspartnerschaften mit Kindern als Familien unter den Schutz von Art. 6 GG.

    Eine andere Frage ist die derzeitige Rechtsauffassung des BVG. Die ist unklar. Einerseits wird immer wieder betont, dass die Ehe eine Verbindung von Mann und Frau ist. Andererseits wird immer wieder die Gleichstellung zwischen Lebenspartnerschaft und Ehe angemahnt.

    Justiz ist immer politisch.

    Ich denke, falls der Supreme Court in den USA dieses Jahr die Ehe öffnet, wird der Druck auf das Land des rosa Winkels sicher erhöht werden, auch hier die Zivilehe zu öffnen.
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#6 Markus44Anonym
  • 16.05.2015, 10:16h
  • Antwort auf #4 von Warum auch immer
  • Die Antwort aus dem Hause des Justizministeriums ist schlichtweg falsch.

    Ob Herr Maas auch diese Ansicht vertritt, die im Antwortschreiben des Justizministeriums auch hat, müßte aber erstmal geklärt werden. Es kann auch sein, dass diese Antwort an die Grünen von Sachbearbeitern dort gegeben wurde, die nicht auf SPD-Linie sind. Nicht jeder Mitarbeiter eines Ministeriums ist Mitglied derselben Partei, wenn der Minister wechselt.

    Daher um Herrn Maas nicht Unrecht zuzufügen, müßte man Ihn seitens der Medien einmal direkt fragen:

    "Herr Maas, sind Sie der Meinung das es für die Eheöffnung einer Änderung des Grundgesetzes bedarf" ?

    Ich vermute, dass Herr Maas antworten wird, das dem nicht so ist.

    Es kann durchaus sein, dass dieser Teil des Antwortschreibens von Herrn Maas nicht gelesen wurde... das müßte medial und öffentlich geklärt werden, Herr Volker Beck.

    Aber dann "käme" natürlich der zurecht richtige Vorwurf der Grünen an Herrn Maas, dass er Teile seines Ministeriums nicht "im Griff habe".

    Ich empfehle daher Herrn Beck und den Grünen, dass SIE genau diese Frage an Herrn Maas im Bundestag im Herbst richten, wenn der Gesetzentwurf zur Rechtsbereinigung bei der ELP beraten wird.
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#7 GeorgGAnonym
#8 J-eyeAnonym
  • 16.05.2015, 11:12h
  • Antwort auf #1 von hugo1970

  • Ich bin mal so dreist und unterstelle dem Mann, dass er es nie eilig hatte, die Ehe-Öffnung durchzusetzen. Es war ja immer einfach, zu sagen: "Sorry, aber die CDU will nicht!"

    Es heißt im Saarland nicht umsonst, dass den Maas hier keiner mehr wollte und dass man ihn deshalb nach Berlin geschickt hat... Fähnchen im Wind, Symbolpolitik kann er ja.
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#9 NorisetteProfil
  • 16.05.2015, 11:20hNürnberg
  • Das Komische ist nur, dass da nun keiner von den Spd-Schwappen was dazu sagt. Sonst tun die immer groß, aber nun sind die ganz kleinlaut geworden.

    Wann kapiert die Szene endlich mal, dass die SPD uns nur verarscht, damit wir so doof sind, und den großen Sigi in die Macht hieven? War doch mit der FDP genauso: Hauptsache sie wird gewählt und kann der Kanzlerin den Popo küssen. Umgesetzt wird dann gar nichts.

    Wird Zeit, eine eigene Partei zu gründen, so wie die Rosa Liste in München. Aber ich fürchte, dass es da mit der Solidarität untereinander gewaltig hapert...
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#10 onedaycolderProfil
  • 16.05.2015, 11:35hkaiserslautern
  • die spd verfolgt nur bedingt gleichstellungspolitik? *schock*
    aber deshalb in einer auf mehrheitsbildung basierenden demokratie eine minderheitenpartei (wie rosalisten) zu wählen, halte ich (um nicht deutlicher zu werden) schlicht für unvernünftig
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#11 NorisetteProfil
  • 16.05.2015, 11:42hNürnberg
  • Die Rosa Liste macht keine ausschließlich Minderheitenpolitik, sondern sie betont "nur" einen Schwerpunkt, macht aber ansonsten genauso Politik zu anderen Themen, und das mit hohem Sachverstand. Wobei ich das auch nur von außen beobachte, da ich nicht in München beheimatet bin. Es ist ein Trugschluss, wenn man meint, dass die Überschrift einer Partei bzw. der Parteiname bedeutet, dass man ausschließlich dann dafür Politik macht. Die SPD macht ja auch unsoziale Politik
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#12 carolo
#13 RobinAnonym
#14 HeinerAnonym
  • 16.05.2015, 11:55h
  • "Kompletter Kurswechsel der SPD"

    Wieso? Die SPD war immer schon eine Lügner- und Betrügerpartei, die das Gegenteil von dem macht, was sie verspricht.

    Für die SPD hat Homo-Diskriminierung Tradition...
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#15 PfuiAnonym
  • 16.05.2015, 11:57h
  • Hätte die SPD nur noch ein Fünkchen Anstand, würden die nie mehr auch nur ein Wort zum Thema Homorechte sagen.

    Wenn die SPD es nochmal wagt, an einem CSD teilzunehmen, spucke ich jedem einzelnen von denen ins Gesicht.
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#16 TimonAnonym
  • 16.05.2015, 11:59h
  • Soso, Heer Maas weiß es also besser als die Verfassungsrichter, was verfassungskonform ist.

    Wie kann man seine Dummheit und Arroganz nur so offen zur Schau stellen?!

    Die SPD muss endlich weg!
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#17 JoonasAnonym
  • 16.05.2015, 12:06h
  • Ist ja nicht das erste mal, dass Heiko Maas sich als Schoßhündchen der CDU/CSU empfiehlt.

    Und wohl auch nicht das letzte mal.

    Eine degenerierte Partei wie die SPD besteht halt auch aus degenerierten Subjekten.
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#18 David77Anonym
  • 16.05.2015, 12:16h
  • Man sollte eigentlich meinen, dass die Argumente seit mehr als 10 Jahren ausdiskutiert und widerlegt worden sind.
    Im GG ist NICHT definiert, dass die Ehe zwischen Mann und Frau besteht und die Ausweitung der Ehe nimmt ihr auch nichts vom Schutz.
    Und bei 2 Männern oder 2 Frauen ist es eigentlich noch nicht mal eine Ausweitung oder Ergänzung, da jeder Mann und jede Frau per se heiratsmündig ist und einen heiratsmündigen Partner heiraten will...

    Der Großteil der Bevölkerung geht davon aus, dass die Ehe doch eh schon geöffnet ist und mann HEIRATET und nicht verpartnert.
    Allerdings sorgt die deutsche Presse da auch falsches Wissen:
    In den Nachrichten kam die Meldung "Bettel ging eine HOMO-EHE ein", anstatt einfach zu sagen "hat seinen Partner GEHEIRATET".
    So weiß man schon wieder nicht: Ist es eine ELP? Ist es eine EHE? Ist es was ähnliches?
    Wenn Irland und sogar die Schweiz und Österreich hinzukommen, wird der Druck (auf welche Regierung auch immer) sicherlich wachsen.
    Vielleicht wird es sogar eines Tages EU-Recht, dass die Ehen der anderen Länder in Deutschland (und dem Rest der EU) auch als Ehen und nicht als ELPs behandelt werden müssten.
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#19 wiking77
  • 16.05.2015, 12:18h
  • dann ists ja jetzt an der Zeit innerhalb der GroKo (Großen Koalition) was dafür zu tun, um das Grundgesetz für die Ehe-Öffnung passend zu machen; wo ist das Problem Herr Maas? Liefern Sie, verehrter Herr Maas Ihr Meisterstück in dieser GroKo ab. Wenn nicht jetzt wann dann. Gibts nach dieser Legislaturperiode rot-grün, werden die Schwarzen (CDU/CSU) sich an die "Heiligkeit der Ehe zwischen Mann und Weib" erinnern und sie kriegen die Majorität für eine Grundgesetzänderung nicht hin. Gibts schwarz/gelb, dann hat die Boy-Group um den feschen Lindner sicherlich nicht die Eier in der Hose das Grundgesetz so umzumodelieren innerhalb einer Koalition mit den Schwarzen, dass es für die Ehe-Öffnung tauglich ist. Also Herr Maas, an die, sicherlich anspruchsvolle, Arbeit!
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#20 LarsAnonym
  • 16.05.2015, 12:20h
  • Warun ist das hierzulande denn alles so schwer? Vielleicht, weil es die Deutschen mal wieder besonders genau und gründlich haben wollen. Da kann man sich natürlich überlegen, warum Ehe und Familie unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes stehen. Ist es, um, die Tradition zu wahren, ist es, um "heteronomative" Vorstellungen zu zementieren, oder, ganz pragmatisch, um soziale (Zweier)bindungen zu fördern, das Aufziehen und Erziehen von Kindern in stabilen sozialen Gefügen anzuregen, und die soziale und materielle Überschaubarkeit und Regelung von Verwandschaftsbeziehungen zu begünstigen?

    Im Grunde gehört dieser Paragraph insgesamt überdacht. Ehe, Familie und Kinder sind auch in der Heterorealität nicht mehr so einfach in einem Satz unter einen Hut zu bringen. Was wollen wir also genau schützen, warum und wie? Aber bis es da eine politische Einigung gibt, können wir gut und gern noch 50 Jahre warten ...
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#21 Drecks-PackAnonym
  • 16.05.2015, 12:25h
  • Und dieser Heuchler wagt es noch, in Berlin den Magnus-Hirschfeld-Weg einzuweihen.

    Wenn ich nur noch einen SPD'ler bei einem CSD sehe, regnet es faule Eier...
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#22 Patroklos
  • 16.05.2015, 12:27h
  • Lieber Herr Maas, was haben Sie sich eigentlich bei dieser Aussage gedacht??? Klar, daß sich daraufhin Herr Beck darüber echauffiert! Aus diesem Grund fordere ich die ersatzlose Streichung von Artikel 6 des Grundgesetzes! Der ist nämlich der eigentliche Hauptgrund für das Verhindern der Homoehe!
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#23 Pascal EAnonym
  • 16.05.2015, 12:32h
  • Dass die Rechtspopulisten von der CDU/CSU dem Verfassungsgericht widersprechen und behaupten, die Eheöffnung sei verfassungswidrig, zeugt von deren Ideologie.

    Aber wenn Herr Maas das einfach nachplappert, fehlt ihm eindeutig die Sachkompetenz, um Justizminister zu sein.

    Damit zeigt Herr Maas, dass er erstens keine Ahnung hat und zweitens demokratische Gewaltenteilung ablehnt. Er will wohl auch ähnlich autokratisch herrschen wie Frau Merkel, die sich auch über Gerichte hinwegsetzt.
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#24 100 ProzentAnonym
  • 16.05.2015, 12:37h
  • Die SPD hat sich vor der letzten Wahl bei ihren Wahlplakaten verschrieben.

    Es hätte heißen müssen:
    "SPD - 100 % Diskriminierung nur mit uns"
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#25 hugo1970Ehemaliges Profil
#26 GayreporterAnonym
#27 goddamn liberalAnonym
  • 16.05.2015, 12:53h
  • Antwort auf #20 von Lars
  • "Warum ist das hierzulande denn alles so schwer?"

    Ich versuche mal eine Antwort:

    1. Weil Deutschland das Land des rosa Winkels ist. Natürlich wirkt da trotz aller zerknirschten Vergangenheitsbewältigungsheuchelei eine Herrenmenschenmentalität nach. Gleichheit ist hier kein bedeutender Wert wie in alten Demokratien.

    2. Weil Deutschland ein Kirchenstaat mit Staatskirchen ist. Deswegen muss eben jeder Fortschritt groteskerweise auch theologisch abgesichert sein (siehe Sterbehilfe, siehe Abtreibung etc.). Da sind Beschlüsse des von Politikern aller Richtungen besetzten Zentralkomittees der deutschen Katholiken zur Segnung taktisch und faktisch wichtig. Gleiches gilt für die avisierte Trauungszeremonie in zwei ev. Landeskirchen.

    3. Damit hängt zusammen, dass Deutschland eher ein konsensorientierter Ständestaat als eine kontroverse Demokratie ist. Nicht nur die Kirchen, jede andere Einrichtung auf Landes- und Bundesebene (Ärzteschaft, Wohlfahrts- und Frauenverbände, Bildungsverbände und -einrichtungen etc.) wird unter größten Mühen zum faulen Kompromiss hingeschleppt, was das reaktionäre Beharrungvermögen der Gesamtgesellschaft natürlich wesentlich erhöht.
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#28 VeganBearEhemaliges Profil
  • 16.05.2015, 12:59h
  • Antwort auf #26 von Gayreporter
  • "Ja aber hier haben Viele geschrieben, wenn man die SPD gegen die FDP eintauschte, würde es besser. Gehörten Sie dazu?"

    Du liest meine Beiträge hier nicht allzu oft, oder?
    Sonst wüßtest Du, daß so etwas niemals von mir kommen kann.

    Die SPD zu kritisieren, heißt nicht automatisch, pro CDU/CSU, FDP oder noch weiter rechts stehende Parteien zu sein, denen ich nicht mal die Ehre geben will, sie zu benennen. Ganz im Gegenteil.
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#29 ursus
  • 16.05.2015, 13:53h
  • Antwort auf #10 von onedaycolder
  • >" deshalb in einer auf mehrheitsbildung basierenden demokratie eine minderheitenpartei (wie rosalisten) zu wählen, halte ich (um nicht deutlicher zu werden) schlicht für unvernünftig"

    unvernünftig wäre es, in einer demokratie die wichtige kontroll- und meinungsbildende rolle von inner- und außerparlamentarischer opposition zu schwächen oder gar zu leugnen. kleine parteien haben oft einen erheblichen einfluss auf die politik, indem sie neue themen setzen, probleme aufdecken und regierungen kritisieren.

    wäre die regierungsbildung alles, worum es ginge, dann könnten wir unsere parlamente nach der regierungsbildung regelmäßig auflösen und die politik den regierungen überlassen.

    mal darüber nachgedacht, weshalb wir das nicht tun?
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#30 FaktenAnonym
#31 PeerAnonym
#32 ursus
  • 16.05.2015, 14:06h
  • Antwort auf #20 von Lars
  • >"Was wollen wir also genau schützen, warum und wie?"

    das sind gute fragen. die entscheidende frage aber lautet m.e.: VOR wem oder was?

    es ist kein zufall, dass hier von "schutz" die rede ist und nicht etwa, wie immer wieder behauptet wird, von "förderung". dahinter steckte nicht zuletzt die idee, dass der staat nie wieder ehen zwangsscheiden lassen sollte, wie es für "arisch"-jüdische ehen in der nazizeit diskutiert wurde.

    der staat sollte nie mehr willkürlich entscheiden, welche ehen zulässig oder unzulässig sein sollten. es ging also um den schutz von paaren vor der einmischung des staates, und nicht etwa um den schutz der ehe vor ehewilligen menschen.

    die auslegungen der union (und hier auch des ministeriums) stellen m.e. eine perversion des ursprünglichen gedankens von art 6 gg dar.
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#33 PeerAnonym
  • 16.05.2015, 14:07h
  • Zum Update:
    Die Schwusos brauchen jetzt gar keinen auf dicke Hose zu machen. Auch sie haben dieser Koalition mehrheitlich zugestimmt.
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#34 umfragenAnonym
#35 ShinraAnonym
  • 16.05.2015, 14:30h
  • Antwort auf #4 von Warum auch immer
  • Entschuldige das ich dich korrigieren muss aber er hat unrecht !
    Wenn er mit Artk. 6 argumentieren will .. ok gut .. aber da steht nicht drin welches Geschlecht die beiden Ehepartner haben müssen damit es eine Ehe ist.
    Ferner widerspricht dann aber Artk. 6 dem GG insbesondere Artk. 3 wenn er explizit nur Mann und Frau als Ehepartner bezeichnet da somit Lebenspartnerschaften bzw "Homoehen" automatisch diskriminiert werden und nicht mehr gleich vor dem Gesetz sind..

    abschließend lässt sich also feststellen das es keinerlei Diskussion mehr zu geben hat da Artk. 3 bereits eindeutig feststellt das alle gleich zu sein haben vor dem Gesetz .. Daran kann niemand vorbei !
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#36 Sukram71Profil
  • 16.05.2015, 14:38h Bonn

  • Bleibt mal auf dem Teppich.

    Die Ehe-Öffnung ist und bleibt ja Beschlusslage der SPD. Heiko Maas ist ja nur eine Person und es kann sein, dass seine Juristen ihn so beraten haben. Viele im der SPD widersprechen ja.

    Im Moment regiert eine große Koalition mit CDU/CSU und da steht eine Ehe-Öffnung sowieso nicht zur Debatte.
    Deshalb ist es auch egal, was im Moment der Justizminister dazu sagt.
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#37 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 16.05.2015, 14:44h
  • ... das zur glaubwürdigkeit der spd.
    auch fdp und grüne zogen dann immer den schwanz ein, wenn sie in der regierunsverantwortung standen.
    einfach nur enttäuschend
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#38 LorenProfil
  • 16.05.2015, 15:03hGreifswald
  • Sollte dieses Papier aus dem Hause Maas die zukünftige Politik der SPD in dieser Frage vorwegnehmen. darf sich diese Partei über einen schwindenden Zuspruch von Wählerstimmen lesbischer und schwuler Bürger nicht wundern.
    Da im Grundgesetz nichts über das Geschlecht der Ehepartner ausgesagt wird, bleibt es der Politik überlassen, die Ehe an die gesellschaftliche Entwicklung anzupassen. Ob dieser politische Wille derzeit im SPD-geführten Bundesjustizministerium vorhanden ist, muss nun bezweifelt werden. Was bedeutet, dass der politische Wille zur völligen rechtlichen Gleichstellung (analog zu der in anderen Ländern) nur vorgetäuscht wird. Und da kann ich nur sagen: So nicht.
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#39 lucdfProfil
  • 16.05.2015, 15:49hköln
  • Das Grundgesetz wird wahrscheinlich vorgeschoben. Wenn man Nullbock auf irgendeine Veränderung hat, ist das Grundgesetz gut genug. Außerdem ist das Grundgesetz keine heilige Kuh. Ist das Grundgesetz für die Menschen da oder sind die Menschen für das Grundgesetz da? In der Vergangenheit wurde schon so viel Unfug mit dem Grundgesetz gerechtfertigt.
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#40 YannickAnonym
#41 reiserobbyEhemaliges Profil
#42 TheDadProfil
  • 16.05.2015, 16:27hHannover
  • Antwort auf #32 von ursus
  • ""der staat sollte nie mehr willkürlich entscheiden, welche ehen zulässig oder unzulässig sein sollten. es ging also um den schutz von paaren vor der einmischung des staates, und nicht etwa um den schutz der ehe vor ehewilligen menschen.""..

    Sehr schön formuliert..
    Ich glaube nicht dass man das noch deutlicher sagen kann..

    Bloß blöd dass dies noch nie einem Politiker aufgefallen ist..
    Deren Denke reduziert sich in der Verdummbibelung auf die Geschichte der Ehe, die zunächst nur "Christen" zugestanden wurde, und TROTZ der Ehe-Öffnung für die jüdische Bevölkerung nach der Napoleonisierung der toitschen Lande, weiterhin nur inner-religiösen Paaren zugestanden wurde..
    Der Staat entwickelte daraus die "Idee", das Mischehen zwischen den Religionen dem Staat schädigen könnten, weil durch diese mindestens den Nachkommen ein Aufstieg gelingen könnte, der den Zielen des Staates abträglich sei..
    Durch Assimilation und Konvertierung "wandelt" sich die unerwünschte "Religion und Rasse" zur Führungs-Elite, um hernach die "Fesseln der Assimilation" abzuwerfen, und sich einem Schmetterling gleich, zu entpuppen..
    Voila, der neue jüdische Staat ist "geboren"..
    Diese Überlegungen gingen so weit, das die Nürnberger Gesetze am Ende nur die logische Konsequenz Preußischer Gesetzgebung darstellten, die formuliert nach den damals üblichen "Rasse-Gedanken" als absolutes Horror-Szenario die Übernahme des toitschen Reiches durch "Art-fremdes Blut" enthielt..

    Ein Gedanke der sich Heute auf der Straße wieder Bahn bricht, wenn von der "Islamisierung Europa´s" skandiert wird..
    In kaum mehr als 3 Generationen könnte durch die Assimilation Europa zu einem "Islamischen Kontinent" verkommen..
    Am Ende des Prozesses steht dann wieder das "entpuppen" der ursprünglichen "Rasse und Religion"..

    Dieses Gedankengut ist unterschwellig im Kollektiv-Gedächtnis gespeichert, und stört nachhaltig die Integration von Zuwanderung und Asylsuchenden..

    Bis weit in die 60´er Jahre des letzten Jahrhunderts hinein wurden evangelische Partner gezwungen zum Katholizismus überzutreten, damit sie die Ehe mit ihrem auserwähltem Partner eingehen durften..
    Bis zur Reformierung des Familienrechtes Ende der 70´er Jahre bedurfte die Ehe-Frau der Erlaubnis des Gatten um einer Arbeit nachgehen zu dürfen, und so zum Familieneinkommen beizutragen, und bis zur Reform des Scheidungsrechtes galt das Schuld-Prinzip. nachdem der jeweils scheidungswillige Partner dem Anderem "nachweisen" mußte, entweder betrogen, oder die Ehe-Pflichten verletzt zu haben..

    Das Grundproblem ist hier die Heteronormativität..

    ""die auslegungen der union (und hier auch des ministeriums) stellen m.e. eine perversion des ursprünglichen gedankens von art 6 gg dar.""..

    Eben..
    Pervertierend wirkt hier die Heteronormative "Idee" Partnerschaft, Beziehung und Ehe könne es nur zwischen geschlechtlich unterschiedlichen Personen geben, alles andere sei "reines vergnügen", und damit "gefährlich" für die Staatsziele..
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#43 Linu86Profil
  • 16.05.2015, 16:28h Aachen

  • Das darf doch nicht wahr sein!!!

    In anderen westlichen Ländern wird darüber diskutiert, ob die Ehe-Öffnung zwingend aus der Verfassung abgeleitet werden muss. Und bei uns heißt es aus dem Munde von Sozialdemokraten (!), dass die Verfassung die Ehe-Öffnung nicht nur nicht vorschreibe, sondern sogar verbiete!

    Das versteht man als unter dem "Gegenentwurf" zur nationalsozialistischen Diktatur: Eine Verfassung, die dem Gesetzgeber die Diskriminierung eines Teils seiner Bürger zwingend vorschreibt.
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#44 Tobi CologneAnonym
  • 16.05.2015, 16:33h
  • Wer SPD wählt, muss sich darüber im Klaren sein, dass er Homohass und Diskriminierung wählt.

    Nur dass die SPD das halt nicht so offen zeigt wie die Union, sondern uns gleichzeitig noch für dumm verkaufen will.
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#45 goddamn liberalAnonym
  • 16.05.2015, 17:01h
  • Die Rechtsstandards der westlichen Welt werden also wohl doch nicht auf ewig rechts liegen gelassen. Nur auf eine halbe Ewigkeit.

    Die Richtigstellung des Volljuristen Maas zeigt, dass er sein Haus nicht im Griff hat.

    Das kann bei der üblen Tradition der deutschen Juristerei, die den menschenfeindlichen deutschen Sonderweg weg vom Westen traditionell legitimiert, nicht verwundern.

    de.wikipedia.org/wiki/Carl_Schmitt

    Dieser widerwärtige antisemitische Klerikal-Nazi hat noch nach '45 eine ganze 'Schule' junger Rechtsverdreher um sich geschart.

    U.a. den späteren Verfassungsrichter Böckenförde (SPD).
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#46 Markus44Anonym
  • 16.05.2015, 18:13h
  • Es ist also so, wie ich es mir dachte; und gut das Micha Schulze den Artikel upgedatet hat.

    Justizminister, Herr Maas, vertritt die Position, das es für die Eheöffnung keiner Grundgesetzänderung bedarf und das ist auch richtig so. Gut das Herr Maas dies richtig gestellt hat und seine Position vorgetragen hat.

    Gleichwohl stellt sich die Frage, ob Herr Maas seinen "eigenen Laden" im Griff hat, wenn dort solche Statements und Antwortsschreiben aus seinem Hause veröffentlicht werden.
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#47 Robby69Ehemaliges Profil
  • 16.05.2015, 18:51h
  • Antwort auf #10 von onedaycolder
  • Schon klar. Und Deine Erde ist eine Scheibe...
    Bist wohl auch so einer, der der Schwulen-Hasser-Partei CDu winselnd hinterher kriecht und um weiter Jahrzehnte der Diskriminierung von LGBTIs sabbelt, was - statt DIE Parteien zu wählen, die sich verdammt noch mal seit JAHRZEHNTEN TATSÄCHLICH für LGBTIs einsetzen! Die Rosa Listen!
    Bei Deinem gequirlten Dünnpfiff kommt einem echt das Kotzen! So wie Du kann nur eine überangepasste Klemmschwester - oder ein homophober Hetero "argumentieren"... Ekelhaft!
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#48 Robby69Ehemaliges Profil
  • 16.05.2015, 18:54h
  • Ich sag's ja: Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!
    Von mir bekommt diese Wähler-Verräterpartei jedenfalls nie wieder auch nur eine einzige Stimme! Pfui, Maas - schäm Dich! Diesen Schwulenhassern der CDU/CSU bei jeder einzelnen verdammten Entscheidung (bzgl. uns LGBTIs) derart in den Arsch zu kriechen ist ja echt das Letzte!
    SPD - NIE WIEDER!
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#49 Robby69Ehemaliges Profil
  • 16.05.2015, 18:59h
  • Antwort auf #11 von Norisette
  • Völlig richtig! Die Rosa Liste ist meines Wissens nach die EINZIGE Partei, die sich seit Jahrzehnten schon wirklich konsequent für uns LGBTIs einsetzt. Im Gegensatz zu einer gewissen Wählerverräter-Partei...
    Leider gibt es hier in Regensburg keine "Rosa LIste" (sondern nur in München), sonst würde ich sie auf jeden Fall wählen. Deshalb kann ich (in Regensburg) nur die "Grünen" zu wählen. Denn die SPD wähle ich mit Sicherheit nie wieder! Na und die Schwulen-Hasser-Parteien FDP und CSU sowieso nicht. Grins...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#50 Robby69Ehemaliges Profil
  • 16.05.2015, 19:04h
  • Antwort auf #17 von Joonas
  • Richtig. Hat man ja auch in Bezug auf die Rehabilitierung von uns 175ern gesehen. Vorher hat dieser "falsche Fünfziger" Maas noch groß getönt, dass die 175er-Urteile immer schon verfassungswidrig waren - und dann, als es ums UMSETZEN ging, hatte er plötzlich in Bezug auf die Aufhebung genau DIESER Urteile plötzlich "verfassungsrechtliche" Bedenken. - Ich bin der Meinung, dass dieser Maas der schlechteste Justizminister ist, den die SDP je hervorbringen konnte. Noch mehr Merkel-Speichelleckerrei Iwie bei Maas) geht ja kaum mehr. Würg!
    Da kann man wirklich nur sagen: Das "MAAAAAS" ist voll!
    Gleiche Rechte für uns LGBTIs - jetzt!
    Aufhebung der verfassungswidrigen 175er-Urteile - JETZT!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#51 Dont_talk_aboutProfil
  • 16.05.2015, 19:14hFrankfurt
  • Nun rächt sich eben die Gründung der Linkspartei und ihre Fundamentalopposition. Damit fehlt dem linken Lager die Perspektive, ohne die Union zu regieren und damit unsere Rechte vollumfänglich durchzusetzen.

    Der Linkspartei sind ihre politischen Pfründe in Form von Mandaten und Parteienfinanzierung eben wichtiger als sich konkret für die Verbesserung der Lebenssituation unserer Community einzusetzen. Die Sympathie mit Putin setzt dem dann noch die Krone auf
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#52 Robby69Ehemaliges Profil
  • 16.05.2015, 19:15h
  • Antwort auf #36 von Sukram71
  • Sagst DU! Fakt ist, dass die ganzen SPD-Wählerverräter schließlich dieser Scheiß-GroKo zugestimmt haben! Fakt ist ebenfalls, dass die SPD - mit dieser verdammten Jammerliese Schwesig als allerersten, unsere Gleichstellung als ERSTES geopfert haben, nur damit sie mit der Schwulen-Hasserin Merkel eine GroKo machen können und ein paar "hübsche" Ministersessel bekommen.
    Wer hat denn vor der Regierungsbildung so groß getönt, dass sie angeblich die GroKo platzen lassen würde, wenn unsere Gleichstellung nicht durchgesetzt würde, häh?! DIE SPD-Mieze Schwesig! Und wer hat kurz darauf bei Markus Lanz eiskalt - NACHDEM die SPD unsere Gleichstellung mehr als bereitwillig geopfert hatte! - FÜR die verdammte GroKo (und damit für 4 weitere Jahre Diskriminierung von LGBTIs!) gestimmt, häh?! Die SPD-Mieze Schwesig! Und ALLE ANDEREN ach so "tollen" und so waaaaahnsinnig homofreundlichen SPD-Politiker (allen voran Merkels Schoßhündchen Gabriel) haben zugestimmt, uns weiter zu diskriminieren, wenn sie nur ein paar Ministerposten bekommen!
    100 % Gleichstellung nur mit uns, wie?! NULL KOMMA NULL Prozent Gleichstellung mit der SPD, Schätzchen! Das sind die Fakten! Da nützt auch Dein Wischiwaschi und Deine Verniedlichung dieses groß angelegten Wählerverrats nichts!
    Wer hat uns verraten?! Sozialdemokraten!
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#53 GayreporterAnonym
#54 Robby69Ehemaliges Profil
  • 16.05.2015, 19:26h
  • Antwort auf #46 von Markus44
  • Und wie lange willst Du Dich noch von dieser Partei verscheißern lassen? Wie viele Schwulen-Hasser-freundliche gemeinsame Entscheidungen der SPD und der CDU/CSU brauchst Du noch, bis Du endlich kapierst dass die SPD das willenlose Schoßhündchen der Schwulen-Hasser-Partei CDU/CSU ist und zu FEIG dazu, den Mund auf zu machen und unsere Gleichstellung endlich und vollständig einzufordern?! Wach endlich auf und stell Dich den Fakten: So lange diese Schwulen-Hasserin Merkel die "Despotin" dieser armseligen GroKo ist, werden wir NIE gleichgestellt werden - oder auch nur ein "bißchen weniger" diskriminiert werden (um das mal so salopp zu formulieren).
    Was war denn mit unserer Gleichstellung noch VOR der Regierungsbildung? Die SPD hat unsere Rechte gleich als ERSTES mehr als bereitwillig geopfert, um sich ein paar windige Ministerposten zu sichern!
    Was war denn mit dem Adoptionsrecht für schwule und lesbische Paare?! NICHTS! Das Bundesverfassungsgericht hat ihnen zumindest das Sukkzesiv-Adoptionsrecht aufgezwungen! Und auch DAS hat dieser verdammten homophoben Regierung nicht in den Kram gepasst!
    Was war mit dem großspurigen Gesabbel des Wähler-Verräters SPD-Fuzzis Maas, dass die 175er-Urteile immer schon verfassungswidrig waren?! NICHTS! Kaum ging's auch nur im Entferntesten ums Umsetzen, hat er feig den Schwanz eingezogen und hatte "urplötzlich" irgendwelche angeblichen "verfassungsrechtlichen" Bedenken! Nur damit er nicht offen sagen musste, dass er vor der Merkel buckelt und deshalb uns 175er auf keinen Fall rehabilitieren wird! Und warum?! Weil etliche CDU/CSU-Politiker nichts lieber täten, als den verdammten Nazi-Paragraf 175 endlich wieder einzuführen!
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#55 Robby69Ehemaliges Profil
#56 RalfAnonym
  • 16.05.2015, 20:22h
  • Während es westlich und nördlich von uns außer Irland keinen europäischen Staat mehr gibt, in dem Schwule und Lesben nicht heiraten dürfen, blockiert die GroKo der Homofeinde mit ihrer 80%-Mehrheit weiter jeden Fortschritt.
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#57 RobinAnonym
  • 16.05.2015, 20:38h
  • Zum letzten Statement von Maas:
    hält der uns jetzt für komplett verblödet?

    Wer hat uns verraten - Sozialdemokraten
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#58 Simon HAnonym
  • 16.05.2015, 20:50h
  • Herr Maas,

    warum lügen Sie?

    Nirgendwo im Grundgesetz steht, dass eine Ehe auf Mann und Frau zu beschränken sei.

    Es steht dort nur der besondere Schutz von Ehe und Familie (Art. 6,1), aber was man alles unter Ehe und Familie zu verstehen hat (was man also als schutzwürdig erachtet) hat der Gesetzgeber zu definieren.

    Also nochmal die Frage Herr Maas:
    Warum lügen Sie?
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#59 Miguel53deProfil
#60 LorenProfil
  • 17.05.2015, 00:19hGreifswald
  • Herr Maas sollte doch langsam kapiert haben, dass er und niemand sonst der oberste Dienstherr im Bundesjustizministerium ist. Hat der seinen Laden nicht im Griff oder gehört es zu einer infamen Strategie Verwirrung zu stiften? Wie dem auch sei: Herr Maas trägt die politische Verantwortung für das Treiben in seinem Hause. Und wenn aus diesem heraus die Würde und die Gefühle von Lesben und Schwulen mit Füßen getreten werden, dann ist es an der Zeit Konsequenzen zu ziehen. Das Rumgetwittere reicht da nicht aus, zeugt höchstens von fragwürdigen Umgangsformen und mangelnder Sensibilität für Respekt und Achtung vor denjenigen, die seit der Gründung dieser Republik auf volle Rechtsgleichheit warten müssen. Daher nochmals an die Adresse dieses Herrn von meiner Seite: So nicht.
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#61 TomorrowEhemaliges Profil
  • 17.05.2015, 05:32h
  • Wer kann noch diesen Typen ernst nehmen? NIEMAND! Nicht nur völlig inkompetent sondern ein Schaumschläger der übelsten Sorte! Er fällt nicht zum ersten Mal "um"- das Fähnlein im Winde eben...Sein "Chef" Gabriel ist von der gleichen Sorte. Brüllt immer kräftig wie ein Löwe und landet doch letztlich IMMER als Bettvorleger. Und von diesem zwielichtigem Typen Steinmeier rede ich erst gar nicht. Resume: Die SPD ist nur noch ein Schatten ihrer selbst- da laufen Typen rum ohne Rückgrat. Willy würde sich im Grabe umdrehen...
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#62 manaaoAnonym
#63 HeinerAnonym
  • 17.05.2015, 08:06h
  • Merkels Pudel scheint ein sehr verwirrter Mensch zu sein.

    Als offizielle Verlautbarung schreibt Maas, eine Grundgesetzänderung wäre nötig und in einer persönlichen Stellungnahme verneint er seine offizielle Meinung gleich wieder. Will aber dennoch nicht die Ehe öffnen.

    Sorry, aber Verwirrte gehören in Behandlung, nicht auf einen Ministersessel.
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#64 Harry1972Profil
  • 17.05.2015, 08:27hBad Oeynhausen
  • Wundert es überhaupt noch jemanden?

    Ich meine, diese Politikermeute ist doch nur damit beschäftigt, um sich selbst zu kreisen, sich zu inszenieren wie Popstars.
    Politik interessiert die überhaupt nicht. Zumindest der Großteil der sogenannten Politiker sind doch nur Schauspieler, die sich auf alle erdenklichen Weisen hochgebumst haben und jetzt nur noch darauf achten, möglichst lange und gut versorgt zu sein.
    Lobbyisten sind sie ganz unverhohlen, da ihnen ja auch niemand an die Karre fährt. Es geht nur um das liebe Geld und kein bisschen um ihren eigentlichen Job.
    Haben sie sich ein paar mal zu oft die Finger verbrannt, werden sie nach Brüssel abgeschoben oder landen auf Versorgungsposten in den Führungsetagen irgendwelcher Konzerne, denen sie zuvor schon politisch dienlich waren.
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#65 SebiAnonym
  • 17.05.2015, 08:56h
  • Das was zählt, sind Herr Maas offizielle Antworten als Justizminister auf Bundestagsanfragen und nicht irgendwelche Ablenkungsmanöver, die er auf Facebook, Twitter, etc. startet.

    Dass er uns weiter diskriminieren will, ist schon schlimm genug. Uns dann aber auch noch zu verarschen und für dumm verkaufen zu wollen, ist respektlos.

    Aber das kennen wir ja von der SPD:
    Manuela Schwesig und Andrea Nahles haben uns ja auch zugesichert, keinen Koalitionsvertrag ohne Gleichstellung zu unterschreiben und dann einen Tag später den diskriminierenden Koalitionsvertrag unterzeichnet.

    Machtgeile Opportunisten verkaufen sich halt an denjenigen, der ihnen den meisten Nutzen bringt.
  • Antworten » | Direktlink »
#66 AlexAnonym
  • 17.05.2015, 09:19h

  • Da die SPD eine inhaltsleere Partei ist, der es nur um Macht und persönliche Vorteile geht, trifft nichts die mehr als Stimmenentzug.

    Ich werde auf jeden Fall auf diese Lügner- und Betrügerpartei SPD nie mehr reinfallen. Von mir werden die niemals wieder auch nur eine Stimme bekommen.
  • Antworten » | Direktlink »
#67 goddamn liberalAnonym
  • 17.05.2015, 10:46h
  • Antwort auf #63 von Heiner
  • Niemand zwingt einen Minister, von Berlin nach Magdeburg zu fahren, um dort einen Hirschfeld-Weg einzuweihen. Auch die statistisch nicht sehr bedeutenden LGTBI-Wählerstimmen nicht. Maas scheint mir ganz persönlich auf dem Zivilisationsstand der westlichen Welt zu sein.

    Die Erklärung für den Widerspruch ist ganz einfach, wenn man Abläufe der Ministerialverwaltung kennt:

    Maas hat natürlich die Antwort an den Bundestag nicht selbst geschrieben.

    Der Apparat des Ministeriums ist von reaktionären Juristen in übelster deutscher Entrechtungstradition durchsetzt. Es gibt kaum andere.

    Die wenigen nicht-reaktionären Juristen landen meist bei den Arbeitsgerichten.

    Maas hat eben sein Haus nicht im Griff.

    Ob er es in den Griff bekommt, wage ich zu bezweifeln.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #63 springen »
#68 stromboliProfil
  • 17.05.2015, 11:02hberlin
  • mal abgesehen von der betriebsamkeit mit der grundgesetzliche ungerechtigkeiten festgeschrieben werden.. ungerechtigkeiten die geändert gehören, also auch das grundgesetz!

    Headline:Heiko Maas hat sich inzwischen in sozialen Netzwerken zu dem Thema geäußert".
    Wer zum teufel erklärt facebook zu einem "sozialen netzwerk..?
    Eine ansammlung selfiverliebter, teils grenzdebiler egoshooter, die ihr privates zu hoher politik hochschaukeln, dabei sich hergeben einer wirtschafts und personal identitynachfrage ihre daten zu verschenken.
    Ich vertraue doch nicht meine zukunft einer solchen sommerschlußverkaufs-mentalität an!

    Ich will über diesen kindersandkasten der selbstentäusserung und kritiklosigkeit am eigenen handeln nicht von politisch verantwortlichen auf themen angesprochen werden, die elementare menschenrechte behandeln.
    Auch nicht um die pseudomöglichkeit des "angebotenen dialoges " hin.
    Das ganze ist eine modernistische fortführung der marktplatzreden im dauerwahlkampfmodus.
    Und ein erbärmlicher entschuldigungsplatz für gescheiterte politikdurchsetzung!

    Wird facebok nun die öffentliche verlautbarungspublikation der bundesregierung, können wir auf die pressekonferenzen und den aufgeblähten pressedienst der ministerien verzichten?
    Bei dem unsinnigen geschwafel, dass dort verzapft wird vieleicht kein verlusst.

    Aber eine politische darstellung- "zurechtrückung"eines zuständigen ministers, die interessen der bürgerschaft betreffen und damit auch meine, haben in einem privaten,marktorientierten systemwerk nichts (!) zu suchen.

    Schon gar nicht als quasi offizielle antwort auf anfragen.

    Der mann hat seinen amtsarsch zu bewegen, entweder selbst sich im parlament zu erklären, oder sich dort vertretend erklären zu lassen.
    Dort wird unsere poltik gemacht, nicht in facesittung.

    Sind die meinungsäusserungen der politfuzies im facesitting nun politische statements oder nur politische privatmeinungen?
    Was zum teufel bilden diese arschlöcher sich eigentlich ein?
    Furzen da im internet herum statt effizient zu arbeiten..
    Zusammengezählt dürften anhand der beispielsweise eingetragen "mitteilungen zur offiziellen arbeitszeit, an die 2 stunden vergeudet worden sein..
    Ist ja nicht so , das deren pressevertreter oder volontariate hier schreiben.
    Jeder privatwirtschaftliche betrieb hätte diesen angestellten längst gefeuert.

    Es geht nicht an, dass ich um seinen scheiß zu lesen, mich in ein system einloggen muss, dem ich mit wohlberechtigtem misstrauen begegne.
    Nur weil milliarden facebookfliegen scheiße fressen, muss scheiße keine delikatesse werden.
    Ich erwarte da eine konsequente trennung von dienstlichem auftrag und privater selbstdarstellung.

    Wie wärs mit eine kleinen anfrage im bundestag darüber was die abgeordneten -minister-kanzlerin machen, wenn während das plenum tagt, sie in ihren iphones rumblättern und simsen wie internet egosüchtige pupertierende und sexsüchtige.
    Werden über diese selfieapperaturen womöglich in zukunft politische entscheidungen gefällt..
    Brauchts dank facesitting zukünftig der demokratischen organe nicht mehr?
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#69 hugo1970Ehemaliges Profil
#70 RaffaelAnonym
  • 17.05.2015, 13:07h
  • Antwort auf #65 von Sebi
  • "Machtgeile Opportunisten verkaufen sich halt an denjenigen, der ihnen den meisten Nutzen bringt."

    Dafür gibt es ein Wort:
    Polithure.

    Und Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier, Heiko Maas, Andrea Nahles, Manuela Schwesig, etc. sind halt die perfekten Polithuren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #65 springen »
#71 Homonklin44Profil
#72 raganello
  • 17.05.2015, 13:34h
  • Es ist wirklich schwierig, in einer Großen Koalition mit der CDU dieses Vorhaben durchzusetzen. Und das, obwohl die SPD bereits so einiges durchgesetzt hat, z. B. den Mindestlohn (CDU wollte ja keinen)

    Ich stimme der Meinung zu, dass man das Grundgesetz dazu nicht ändern muss. Weil die Rechtsnorm enthält keine geschlechtertypische Formulierungen.
    Allerdings steht nicht alles direkt im Gesetz. Die Auffassung des Bundesverfassungsgericht muss ebenfalls in Erwägung gezogen werden.
    Woher sie diese Auffassung haben, dass es sich bei der Formulierung um Mann und Frau handelt, ist mir unschlüssig.
    Vielleicht unter den Aspekt des üblichen Usus.

    "da der Wille von Bevölkerung und Gesetzgeber mehr zähle als eine nicht aus dem Grundgesetz selbst hergeleitete Rechtsprechung."

    Das kann ich nicht zustimmen, da es immer wieder Entscheidungen vom Bundesverfassungsgericht gab, die eben gegen aktuell gesetzlicher Grundlage entsprache und der Gesetzgeber nachbessern musste (vgl. hier ErbSt)

    "Wie kann man nur auf die Idee kommen, dass anders als andere demokratische Verfassungen ausgerechnet unser Grundgesetz, das aus der Erfahrung mit dem Nationalsozialismus entstanden ist, dauerhaft eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern von gleichen Rechten ausschließen könnte?"

    Die Frage sollte man dem Bundesverfassungsgericht stellen und nicht Heiko Maas.

    Im letzten Abschnitt tut sich Maas ja völlig widersprechen, finde ich, soweit ich das nachvollziehen kann.
    Zum einen sagt er seinen FB-Freunden, dass er weiter kämpft.
    Zum anderen versteckt er sich hinter der Auffassung des Bundesverfassungsgericht.

    Aber was kann man gegen eine Entscheidung des Bundesverfassungsgericht denn tun?

    Und zum eine provozierende Frage: Die Ehe ist doch schon "offen". Homosexuelle dürfen rechtlich heiraten, wie es Heterosexuelle tun.

    Von Ehe-Öffnung zu sprechen würde in der Hinsicht finde ich ein wenig irritieren. Also zumindest irritiert mich das ein wenig.
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#73 raganello
  • 17.05.2015, 13:45h
  • Kann mir das mal einer erklären?

    "[...]dass die Frage, ob gleichgeschlechtliche Paare mit Eheleuten gleichgestellt werden nur eine Facette der Diskriminierung von nicht-heterosexuellen Menschen ist."

    Steht nicht in diesem Artikel, betrifft aber das gleiche Thema.

    Da muss man ziemlich aufpassen, dass das nicht so ist.
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#74 TheDadProfil
  • 17.05.2015, 14:09hHannover
  • Antwort auf #73 von raganello
  • Das ergibt sich aus der gesamten Frage des Umganges mit Angehörigen so genannter Sexueller Minderheiten..

    Die Öffnung der Ehe beseitigt nur die Diskriminierungen, die Menschen betreffen, die eine Lebenspartnerschaft eingehen, und diese dann in eine Ehe umwandeln..

    Die Diskriminierung von Lesben besteht durch die Diskriminierung von Frauen schlicht fort..

    Die Diskriminierung von Intersexuellen und auch Transidenten Menschen hat mit der Ehe nichts zu tun, oder nur am Rande..
    Also besteht auch diese fort..
    Ähnliches gilt für Bi-Sexuelle, für LGBTTIQ´s die als Zuwanderer und Asylbewerber zu uns kommen, für LGBTTIQ´s die bei "Kirchlichen Arbeitgebern" beschäftigt sind, und vieles andere mehr..

    ""Und zum eine provozierende Frage: Die Ehe ist doch schon "offen". Homosexuelle dürfen rechtlich heiraten, wie es Heterosexuelle tun.""..

    Schwule und Lesben "heiraten" nicht..
    Sie gehen keine "Ehe" ein, sondern eine Eingetragene Lebenspartnerschaft, die sie rechtlich verpflichtet gegenseitig wie Eheleute zu handeln, aber rechtlich etliche Regelungen enthält, wie unter anderem das Adoptionsrecht, das sie gegenüber Eheleuten anders behandelt, weil sie eben gemeinsam kein Kind adoptieren können, sondern nur nacheinander das selbe Kind, was sich in der Diskriminierung auch auf das Kind auswirkt..

    Die Grünen haben dazu einen Gesetzentwurf vorgelegt der 150 dringlichste Anpassungen zur Gleichstellung erledigen soll..

    Das ist aber lange nicht alles, denn wie es oben heißt :
    ""Derzeit werde in 1.558 Regelungen des Bundesrechts zwar die Ehe, aber nur in 259 die Lebenspartnerschaft erwähnt, heißt es in der Antwort auf die Kleine Anfrage der Grünen.""..

    Das setzt sich sicher auch noch durch die Landesrechte der 16 Bundesländer fort..

    Es bleibt viel zu ändern..

    Und danach immer noch genügend Diskriminierung abzubauen..

    Die Ehe-Öffnung ist noch lange nicht das Ende der Unterdrückung..
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#75 RobinAnonym
  • 17.05.2015, 14:27h
  • Antwort auf #67 von goddamn liberal
  • "Niemand zwingt einen Minister, von Berlin nach Magdeburg zu fahren, um dort einen Hirschfeld-Weg einzuweihen."

    Mit solchen folgenlosen Marketing-Aktionen will er halt von seiner realen Politik ablenken.

    Der ein oder andere fällt dann darauf rein...

    ----------------------------------

    "Maas hat natürlich die Antwort an den Bundestag nicht selbst geschrieben."

    Nein, er hat halt sein Haus nicht im Griff.

    Und abgesehen davon:
    er handelt aber auch genauso, wie sein Haus es sagt. Entweder, weil er doch dieser Meinung ist oder weil doch andere regieren und er nur eine Marionette ist. So oder so untragbar...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #67 springen »
#76 Homonklin44Profil
  • 17.05.2015, 14:33hTauroa Point
  • Antwort auf #73 von raganello
  • Umsändlich für: Die Gleichstellung mit Eheleuten für gleichgeschlechtliche Paare in Frage zu stellen, ist eine Facette der Diskriminierung nicht heterosexueller Menschen . Wenn man die Gleichstellung ablehnt, diskriminiert es.

    Zudem sagt der Artikel 6, Absatz 1 im GG gar nichts über die Geschlechterkonstellation von Ehe aus. Es steht da noch nicht einmal drin, ob die dort erwähnte Ehe dasselbe Konzept meint, wie die Ehe bei Christen.

    www.gesetze-im-internet.de/gg/art_6.html

    Ist zwar wohl die Kurzfassung, aber weit und breit keine Hinweise über die Definiton des Begriffs Ehe oder die Geschlechter-Zulässigkeit.

    Man müsste viel eher einen Status von Partnerschaft festschreiben, unter dem auch die Ehe mit eingegliedert wird. Unter dem alle Formen und Partnerkonstellationen gleichberechtigt erscheinen.
    Dann können die Christen ihre eigene Ehe behalten, und die standesamtliche Ehe ist für alle Verpartnerngswilligen da.

    Anscheinend gibt es aber auch Gesetze, die Sturheit und Kopfversteinerung schützen, sonst wäre da schon lange mal einer drauf gekommen...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #73 springen »
#77 ursus
#78 VeganBearEhemaliges Profil
#79 goddamn liberalAnonym
#80 hugo1970Ehemaliges Profil
#81 alexAnonym
  • 18.05.2015, 18:33h

  • Irgendwie dumm, die Leute. Wäre vielleicht mal ganz gut, nicht die nächste WWII-Doku mit neuen Bildern von Adolf und Eva zu bringen, sondern sich mal mit den Grundfesten unseres Grundgesetzes zu beschäftigen.

    Die Grundrechte sind zuerst definiert als Abbwehrrechte der Bürger gegen den Staat. Warum nur soll dann der Staat die Ehe schützen?! Ganz einfach, die lieben kleinen Nazis hatten so ihre Probleme mit unnatürlichen deutsch-jüdischen Ehen, sowas nichtarisches konnte man doch nicht durchgehen lassen, bäh, pfui, ergo griff man auch von staatlicher Seite ein, was den Begriff der Ehe anging bzw. die Nichtmehrermöglichung solcher Unarten - zum Schutz des dt. Volkes und was da noch so an Begründung herumlief.

    Vor so etwas soll das Grundgesetz (auch) schützen, der Staat hat nicht zu definieren, was bitte eine Ehe ist und was nicht. Ups. Aber es geht ja nicht um den Schutz von Ariern, sondern des heterosexuellen Volkes, also können Homosexuelle ruhig weiter benachteiligt werden, macht ja nix, die Sexualität steht ja noch nicht einmal explizit als Nichtdiskriminierungsgrund bei der Gleichberechtigung (wobei Art 3 ja dummerweise noch sowas sagt wie dass alle Menschen gleich sind und nicht wenige Juristen die Aufzählung als nicht abgeschlossen ansehen, weil es sich um Teile der Persönlichkeit des einzelnen Menschen handelt, die nicht von ihm abgespalten werden können, somit also eine abweichende Sexualität nicht zu einer Diskriminierug führen darf, weil sie eben einen wesentlichen Teil der Persönlichkeit ausmacht).

    Und falls das komische "Familienargument" wieder aufploppt, Art. 6 schützt sowohl die Ehe als auch die Familie, also zwei Lebensmöglichkeiten, Ehe ist hier nicht gleich Familie und Regenbogenfamilien hat der Staat bitte schon zu schützen, wenn er noch kapiert, dass Ehe nicht von der Sexualität der beteiligten Personen abhängig ist, wäre das ja mal ganz prima.

    Ich werde wahrscheinlich nie heiraten, aber es macht mich wütend, schon grundsätzlich herabgesetzt zu werden und das von Leuten mit einer ach so hohen Moral, die so viel besser wissen, was für alle Menschen gut ist, anstatt sich auch mal den Wertekatalog unseres Grundgesetzes zu Herzen zu nehmen und zu schauen, wo bislang unstimmig argumentiert worden ist, abgesehen davon, dass die sich auch mal die Grundfunktionen von Grundrechten vor Augen halten sollten, statt daraus Abwehrrechte von Bürgern gegen die Gleichberechtigung anderer Bürger zu machen, die zu allem Überfluss noch nicht einmal geschützt werden müssen, weil kein einziger Hetero durch die komplette rechtliche Gleichstellung mit LSBTI* irgendwie in seinen Rechten angegriffen oder gar eingeschränkt wird. Im Gegenteil, es würde eine ein stückweit bessere Gesellschaft entstehen, weil ein stückweit gerechter ...
  • Antworten » | Direktlink »
#82 raganello
  • 30.05.2015, 10:00h
  • @TheDad

    Erst kürzlich habe ich es auch gelesen, dass Homosexuelle gar nicht heiraten dürfen (und ich meine nicht die kirliche Trauung)

    Wow, das es so krass zu geht, ist echt, wirklich schade.
    Ein jeder Mensch hat Respekt verdient, egal wie seine sexuelle Neigung ist und/oder es sich nicht zu seinem Geschlecht fühlt, welches er biologisch hat.

    Wo vor hat man da Angst? Das man auch ein wenig "schwul" sein kann?
    Das die Gesellschaft meint: "Schwul sein ist falsch!" also halte ich diese Gefühle für falsch?
  • Antworten » | Direktlink »
#83 EhlaAnonym
  • 16.05.2016, 12:32h
  • Das Grundgesetz ist wie geschaffen für die "Ehe für alle". Folgend die Formulierung im GG:

    >>Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung, bestimmt Artikel 6 Absatz 1 des Grundgesetzes. Darin liegt zum einen eine Institutsgarantie: Der Staat muss die Ehe als Lebensform anbieten. Er kann sie nicht abschaffen, ohne das Grundgesetz zu ändern. Zum anderen sichert Artikel 6 jedem die Freiheit zu, die Ehe mit einem selbst gewählten Partner zu schließen das ist die Eheschließungsfreiheit.<<

    Für die "Ehe für alle" ist im Grundgesetz kein Geschlecht angegeben, somit sind alle Variationen möglich. Wenn Konservative die Sache auf die Spitze treiben wollen, sollten sie auch Frau Merkel als illegal bezeichnen, denn im Grundgesetz steht immer nur "Der Kanzler", er muß also männlich sein!
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